Austrieb 2014

In den ganz frühen Lagen hat an der Badischen Bergstraße der Austrieb der Reben begonnen.

Immer wieder ein erstaunliches Schauspiel.

 

 

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Filed under Im Weinberg

Ich habe das Wein Web 3.0 gesehen!

Ein echtes Highlight auf der diesjährigen ProWein in Düsseldorf war das kurze Zusammentreffen mit Patrick Johner. Patrick hat mir dabei von seinem Projekt Open Wine Data eXchange Standard (OWDXS) erzählt das Winzern, Weingütern und Händlern den Umgang mit Daten in Zukunft erleichtern soll. Es ist schwer zu erklären, im Grunde geht es darum dass z.B. Weingüter ihre Daten einfach weitergeben oder verknüpfen können, oder dass ein Webseitenbetreiber diese Daten beziehen kann. Das klingt alles kryptisch und unverständlich, aber an folgendem Beispiel habe ich es dann kapiert worum es geht  (glaube ich zumindest …). Angenommen ein Markt listet meine Weine, dann fragt er irgendwann bei mir einige Daten ab wie z.B. die EAN Codes, die Preise und natürlich die Daten der Weine. Ich setze mich dann an den Computer und schreibe dem Händler eine Email mit allen angefragten Infos. Im Web 3.0 allerdings liegen die Infos schon bereit und können nach Freischaltung durch den Winzer direkt vom System des Händlers abgerufen und mit den seinigen Daten verknüpft werden.

Es gibt viele Stellen wo ständig Daten dieser Art transferiert werden, sei es bei der Anmeldung zu Wettbewerben, amtliche Prüfungen wie die der QbA Prüfung, oder auch das eintragen der korrekten GEO Daten in Navigationssysteme oder in Webseiten wie Weinlagen.info.

Hermann Höhle und Max Bareis haben das Web 3.0  beim letzten Vinocamp Deutschland bereits zum Thema gemacht, die Session kann hier im Vinocamp Blog gerne noch einmal miterlebt werden. Ein sehr spannendes Thema das von sehr spannenden Typen vorangetrieben wird! Ich freu mich auf mehr und bin gespannt was auf dem kommenden Vinocamp Deutschland diesbezüglich gezeigt und erklärt wird.

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Filed under Gut zu wissen

Filterschichten, deren Klärscharfe, Typenbezeichnungen und Hersteller im Überblick

Ab und zu gerät man durcheinander mit den Typenbezeichnungen der einzelnen Filterschichten-Hersteller, darum habe ich einmal alle Informationen die ich in Büchern oder Prospekten finden konnte in einer einzigen Tabelle zusammengetragen.

Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge sind übrigens herzlich willkommen, am liebsten via Email!

Zum Vergrößern bitte einfach in die Grafik klicken oder zum Ausdrucken als pdf runterladen: Filterschichten und deren Klärschärfe im Überblic (pdf)

Die Filterschichten-Hersteller im Internet:
Hobrafilt | Sartorius | Papelera | Pall | Filtrox | Strassburger | Begerow | 2B FermControl

In den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Wikipedia, oder Youtube sind die Hersteller interessanterweise bis auf 2 Ausnahmen so gut wie gar nicht vertreten, bzw ich habe sie nicht gefunden was dann auf das Gleiche rauskommt.
Begerow: Twitter | Facebook
Strassburger: Facebook

Bezugsquellen so weit sie mir bekannt sind, Ergänzungen sind mir gerne Willkommen via EMail

Hobrafilt
Carl Jacobs GmbH

Sartorius

Papelera
Schliessmann Kellerei-Chemie GmbH

Pall
Wickert Kellereibedarf

Filtrox
Korken Gültig Heilbronn

Strassburger

Beco & Becopad von Begerow
Wickert Kellereibedarf

ViniFilter von 2BFermControl
Wickert Kellereibedarf

Info: Dieser Artikel wird ständig erweitert und aktualisiert. Ich habe mich bemüht alles richtig zu machen, aber selbstverständlich sind diese Infos ohne Gewähr, ohne Garantie auf Richtigkeit!

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Filed under Gut zu wissen, Im Weinkeller, Kellereifachhandel

Sie sind auf Jobsuche in der Weinwirtschaft oder Sie haben einen Arbeitsplatz anzubieten?

Wo sucht eigentlich jemand der in der deutschen Weinwirtschaft arbeiten möchte einen Job?

Wenn er Glück hat hat, er sämtlich deutschsprachigen Fachzeitschriften abonniert, denn noch immer werden dort die wichtigsten Stellenanzeigen veröffentlicht. In Deutschland sind das wohl “Das deutsche Weinmagazin” und “Der deutsche Weinbau”, zumindest wenn es um technische Anstellungen in Weinbaubetrieben wie Oenologe, Techniker für Weinbau und Kellerwirtschaft, Kellermeister, Betriebsleiter, Winzermeister oder Winzergeselle & Weintechniker ( früher Weinküfer oder Weinhandelsküfer) geht.

Aber vermutlich ist es in der Weinwirtschaft auch nicht anders als in allen anderen Bereichen der Wirtschaft, das Geschäft mit den Stelleninseraten verlagert sich zusehends vom Print in das Internet und dort finden sich bisher die folgenden wenigen Anbieter:

winzer-service.de
Hier werden Jobangebote und Stellengesuche gegen eine Gebühr von € 21,– publiziert. Nach meinem Eindruck sind hier noch immer die meisten Angebote und Gesuche zu finden
Link: winzer-service.de Stelleangebote | Stellengesuche

Weinjobs.com
Gerade erst ein Jahr alt geworden, ist der Fokus bei Weinjobs.com klar, hier geht es nur um Jobs in der Weinbranche und um sonst nichts. Weinjobs.com ist für Arbeitssuchende kostenlos, sie können sich dort registrieren, ihr Profil hinterlegen und sich dann direkt von den Arbeitgebern finden lassen, vorausgesetzt diese erwerben ein entsprechendes Paket was Ihnen erlaubt im Bewerberpool zu suchen. Für Arbeitgeber liegen die Kosten zwischen € 85,- und € 390,- je nach benötigtem Paket.
Link: Weinjobs.com

weinbau und oenologie
Sebastian Holey ist erst vor kurzem gestartet mit seiner Plattform für Jobs in Weinkeller und Weinberg. Bisher hat er wenige Inserate im Angebot, aber sie sind stets interessant. Das Angebot von weinbau und oenologie ist kostenlos.
Link: weinbau und oenologie Stellenangebote | Stellengesuche

Der deutsche Weinbau
Der deutsche Weinbau stellt seine Rubrik Kleinanzeigen/Stellenmarkt als pdf zum download bereit, Stellenanzeigen und Gesuche sind hier kostenpflichtig.
Link: Der deutsche Weinbau – Stellenmarkt

Weinwirtschaft
Aus dem gleichen Haus wie der deutsche Weinbau stammt das Magazin Weinwirtschaft. Die Weinwirtschaft bietet einen kleinen Stellenmarkt als pdf der sich eher in Richtung Verkauf, Marketing un Verwaltung orientiert.
Link: Weinwirtschaft Jobs

Wein & Markt
Als einziger der Printmedien bietet Wein & Markt einen kostenlosen Stellenmarkt. Schade nur das nicht immer alle Inserate sichtbar sind, denn einige Inserate bleiben den Abonnenten des Magazines vorbehalten, was ich ehrlich gesagt nicht verstehe! Dennoch eine spannende Seite, denn hier finden sich die Jobs die für den Verkauf und Verwaltung relevant sind.
Link: Wein und Markt Stellenangebote | Stellengesuche

Jobbörse | Jobcenter | Arbeitsamt
Noch immer der größte Pool an Arbeitsplätzen findet sich beim Jobcenter das inzwischen Online gute Ergebnisse liefert
Link: Jobbörse

Mein Fazit
Wer derzeit einen Job in der deutschsprachigen Weinwelt sucht, tut gut daran sich in ALLEN Jobportalen umzusehen, denn einige Inserate tauchen exklusiv nur bei einem Anbieter auf, nur wenige Angebote und Gesuche sind auf allen Portalen gestreut.

Bisher konnte sich keine Webseite als DAS Jobportal der Weinwirtschaft durchsetzen, für mich erstaunlich das von den Webseitenbetreibern so wenig unternommen wird sich hier an die Spitze zu setzen. Stelleninserate sind immer spannend für die Branche, sie werden immer gelesen egal ob gerade jemand etwas anzubieten hat oder selbst auf Jobsuche ist. Wer sich hier die Kompetenz sichert wird für lange Zeit von zentraler Bedeutung sein für die Weinwelt, denn von dieser Thematik ist jeder irgendwann und irgendwie einmal in seinem Berufsleben betroffen. Mit zunehmender Überalterung unserer Gesellschaft wird es für Arbeitgeber immer schwerer werden gutes Personal und Auszubildende zu finden, sie werden mittelfristig darauf angewiesen sein Kanäle zu haben wo sie die entsprechenden Leute finden können. Arbeitnehmer die ihre Dienste anbieten werden es sich in wenigen Jahren erlauben können einen großen Bogen um Portale zu machen die für ein Stellengesuch Geld nehmen.

Ich hoffe ich konnte einen kleinen Überblick schaffen wo sich die spannendsten Inserate finden, aber insbesondere im Bereich Weinverkauf und Marketing habe ich kaum etwas gefunden. Wo suchen sich z.B. Weinfachhändler ihr qualifiziertes Personal?

Und ihr? Welche Erfahrungen habt ihr mit Online Jobportalen gemacht? Habt ihr dort schon Jobs gefunden oder wie konntet ihr eure freie Stellen  besetzen?

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Eine Französische PopUp Weinmesse

Französische Weinmesse Rottweil 2013Ich wollte meinen Augen nicht trauen als ich von einer französischen Weinmesse in Rottweil las. Hier in diesem Städtchen wo es für die knapp 25000 Bewohner gerade einmal einen Weinfachhändler und einen Getränkehändler gibt und offensichtlich kaum Bedarf für mehr besteht?

Aber gut, ich bin Weinmensch und freue mich über solche Aktivitäten und selbstverständlich bin ich hingegangen in die alte Stallhalle der Stadt Rottweil, weniger wegen des Weines, vielmehr weil ich sehen wollte wie und wer so etwas veranstaltet und auch wer diese Weinmesse besucht die diesem Städtchen wo ich seit mehr als einem Jahr meine Wochenende verbringe, zumindest für ein paar Tage den Hauch einer Weinmetropole hätte verleihen sollen wollen können

1. Wer?
Aussteller und Veranstalter war offensichtlich die französische Firma Millesimé welche nach Aussage des deutsch sprechenden Verkäufers so ein Projekt zum allerallerersten Mal in Rottweil und damit in Deutschland testet. Der Schwarzwälder Bote hingegen nennt nennt hier in einem Artikel über die Weinmesse Serge Zoeller und Kollegen von Gourmet Weine als Veranstalter.

2. Was?
Angeboten wurde ein breites Spektrum französischer Weine durch alle Regionen, alle Preisklassen, alle Qualitäten

3. Wie?
Die Halle wurde in ein Selbstbedienungslager umgewandelt, die Gäste konnten zunächst an der Theke die Weine verkosten, sich entsprechend entscheiden und dann noch direkt vor Ort die Ware kaufen und mitnehmen. Alles war ordentlich und schön präsentiert.

Französische Weinmesse Rottweil 1

Mein Fazit
Ich finde diese Idee spannend, aber einige Kleinigkeiten würde ich dann doch ändern.

Bei der Wahl der Location würde ich darauf achten das es nicht eiskalt ist, sonder wohlig warm! Bei angenehmen Temperaturen verkostet es sich besser und kauft es sich besser ein.

Französische Weinmesse Rottweil 2Die Weinprobe ist kostenlos, was wirklich vorbildlich und großzügig ist. Schade ist lediglich das der Wein in hundseinfachen kleinen Plastikbechern ausgeschenkt wird. Als ich monierte das selbst der beste Wein aus solchen Plastikbechern schlecht schmeckt wurden auch sofort ordentliche Gläser auf die Theke gestellt. Diese Gläser mußte ich jedoch für € 1,- käuflich erwerben.  Irgendwie schade, die Gläser konnte ich Zuhause nicht gebrauchen und mußte sie im Altglas entsorgen. Lieber hätte ich für die Weinprobe Geld bezahlt, bekomme ein ordentliches Glas welches hinterher gespült wird und gut ist. Offensichtlich wollte man unter keinen Umständen Gläser spülen, aber vielleicht konnte man nicht, gut möglich das da auch der WKD noch mitredet oder es sosntige Auflagen gibt die sich mir im Moment nicht erschliessen..

Begleitend könnte man noch moderierte Weinproben anbieten, denn eigentlich ist es ja ein großer Schatz an Wissen was da hinter der Theke steht, mir wurde zumindest erzählt das es sich beim anwesenden Personal um Winzer handelt. Das sollte man irgendwie besser nutzen und den Restaurants in der Stadt Weinproben oder Themenabende anbieten, Vereine wie Slow Food zur Weinprobe einladen, denn irgendwie repräsentiert eine französische Weinmesse ja auch Frankreich und nicht “nur” einen einzelnen französischen Weinhändler.

Das Konzept ist spannend und ausbaufähig, so wäre es ja tatsächlich denkbar eine regelrechte Tournee durch Deutschland zu veranstalten, lange und gut im Voraus angekündigt und geplant läßt sich damit sicherlich etwas sinvolles entwickeln. Aber, ein Artikel im Rottweil Weblog zeigt ebenfalls das hier einiges im Vorfeld und während der Messe versäumt wurde. Wie ich, wußten und wissen viele Rottweiler gar nicht das so etwas in ihrer Stadt statt gefunden hat. Der Blick in den Veranstaltungskalender der Stadt Rottweil zeigt wie dünn die Informationsfülle für den Bürger war! Trotzdem, aller Anfang ist schwer, ich hoffe die Franzosen machen weiter!

Vielleicht müßte man man einmal den deutschen Weinregionen, den großen Verbänden wie dem VDP oder den Weinhändlern zeigen was sich da gerade entwickelt. Michael Pleitgen hat dies ja ebenfalls schon einmal in dem Artikel “Aus dem Netz in die Realität” thematisiert und aufgezeigt wo die Reise hingeht, eben aus dem Netz in die Realität!

Ich freue mich auf solche Aktivitäten, zumal ich ja selber in diesem Bereich nicht untätig bin und am 26. April in Rottweil meine erste Weinshow durchführen werde. (Infos und Reklame dazu demnächst hier im Winzerblog)

Und ihr? Besucht ihr eure Kunden dort wo sie leben?

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Filed under Auf Reisen, Gut zu wissen

Wein aus friedfertigem Anbau

Wenn ich von Heidelberg nach Rottweil fahre nutze ich des öfteren die Gelegenheit im Stuttgarter Hauptbahnhof am Stand des Universellen Lebens oder bekannter unter dem Etikett “Lebe Gesund” Brot zu kaufen. Ein für meinen Geschmack gutes und schmackhaftes Brot.

Ich will hier gar nicht weiter darauf eingehen wer oder was “Universelles Leben” ist, wer sich dafür interessiert dem sei hier der Link zur Wikipedia empfohlen, dort findet sich alles Wissenswerte: http://de.wikipedia.org/wiki/Universelles_Leben

Aber mein Thema ist das nicht, mir geht es um etwas Anderes.

Das Brot am Stand wird in ein Papier eingewickelt und darauf kann man unter Anderem lesen:

Getreide aus Friedfertigem Anbau
Unser Roggen, Weizen und Dinkel wächst im Friedfertigen Landbau heran, ohne Mist und Gülle und natürlich auch ohne Pestizide. Das Getreide ist daher kräftig und gesund, voller Vitalstoffe und Spurenelemente.

Da werde ich doch hellhörig, der Begriff friedfertig in Verbindung mit Lebensmitteln ist mir neu und ich finde es spannend, hebt er sich doch von den sonst üblichen Begrifflichkeiten der Lebensmittel- und Weinbranche ab. Weiter liest man:

Das Qualitätsmarkensiegel für Ihre Gesundheit durch Friedfertigen Landbau

  • ohne Mist und Gülle
  • ohne Nutztierhaltung
  • ohne Kunstdünger
  • ohne Klärschlamm
  • ohne Pestizide
  • keine Genmanipulation
  • dadurch erstklassige Qualität

Da dies kein offizielles Qualitätssigel ist, könnte natürlich ein jeder diese Begrifflichkeiten nutzen wie er möchte, aber beim Stichpunkt Mist würden wohl auch die meisten Biobetriebe passen müssen, wobei, eigentlich gibt es doch nichts friedfertigeres als Kühe und Pferde die glücklich leben und guten Mist produzieren?

Wie auch immer, sollte ich einmal Naturweinproduzent werden werde ich mir überlegen einen entsprechenden Friedfertigen Text im Etikett zu führen ;-)

Im Grunde sollten ja wohl die Produzenten veganer Weine dem Gedanken des Friedfertigen Landbauswie er hier dargestellt ist am nächsten sein, aber ich habe im Zusammenhang von veganem Weinen bisher nur über kellerwirtschaftliche Aspekte gelesen. Konsequenterweise müsten Vegane Weinproduzenten selbstverständlich auf Mist verzichten, sowie auf Strom produziert aus Nahrungsmittelabfällen oder gar aus tierischen Abfällen.

Und ihr? Was denkt ihr? Ist eure Weinproduktion friedfertig?

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Agrartage 2014 Nieder-Olm

Bald ist es wieder so weit und die Weinbaumesse in Nieder-Olm öffnet ihre Pforten!!

Termin 2014
Agrartage 20.01.2014 – 24.01.2014
Ausstellung/Weinbaumesse 22.1.2014 – 24.1.2014 | Mittwoch und Donnerstag von 9:00 bis 17.00 Uhr und Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr

 Agrartage Nieder-Olm 2014

Unter www.agrartage.de finden sich alle wichtigen Infos zu dieser Messe, Ausstellerverzeichnis, Anfahrtsbeschreibung und vieles mehr!

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Filed under Auf Reisen, Gut zu wissen

Blog trifft Gastro 2014 in Visbek

Nachdem diese wunderbare Geschichte Blog trifft Gastro nun 2 Jahre geschlafen hat, dachte ich mir es wäre an der Zeit dieses kleine Event wieder einmal zu beleben. Nach kurzer Rücksprache mit dem Initiator von Blog trifft Gastro dem Speisekartenblogger Thorsten Sommer habe ich Ludger Freese kontaktiert und angefragt ob er es sich vorstellen könne das wir bei ihm Blog trifft Gastro einen Neubeginn verschaffen.

Ludger konnte- und kann sich das gut vorstellen und so hat er das folgende Programm für uns auf die Füsse gestellt:

btg 2014

Blog trifft Gastro 2014

Bloggertreffen bei Ludger Freese, Restaurant „Essideen“
24. – 26. Jan.2014

Das folgende Programm ist nicht heilig, jeder kann einsteigen wo und wie er mag, aber es ist zumindest ein Anhaltspunkt was wir uns vorgenommen haben :-)  

Programm

Freitag 24.Jan.13

  •  Eintreffen erste Blogger am späten Nachmittag
  • Gemütlicher Abend mit „Klönen und Schnacken“
  • Treffpunkt: 19 Uhr Restaurant „Essideen“, Ludger Freese (www.world-wide-wurst.de)

Samstag, 25. Jan.13

  • 8:00 – 9:00 Uhr Frühstück bei Freese. „Das frische Frühstück!“ (keine Aufbackbrötchen und Folienwurst)
  • 9:00 Uhr – Der Betrieb Freese – Kurze Vorstellung und Besichtigung
  • 10:00 Uhr – Besichtigung einer Champignonzucht Firma Erich Wesjohann (EW-Group) „Der Global Player – Lebensmittel auf den Weltmarkt“ (Web wird gerade neu aufgebaut)
  • Mittagessen im Restaurant „Essideen“ „Eintopf ist lecker! Wir testen zwei Eintopfgerichte
  •  Nach dem Mittagessen gemeinsamer Rundgang durch Visbek, in die Hotels einchecken, jeder so wie er mag.
  • Ab ca. 17:00 Uhr – Grünkohlessen im Gasthaus Hogeback | www.gasthaus-hogeback.de

Sonntag, 26.Jan.13

  • Frühstück im jeweiligen Hotel
  • Ab 10:00 Treffen bei Freese – Gespräche, Blogthemen, nächstes Treffen, Kritik… etc.
  • ab 12:00 Uhr Bye, bye Visbek (mit Lunchpaket)

Übernachtung

Hotelliste – bitte jeder selber direkt buchen! Bitte rechtzeitig vormerken lassen

– Stichwort bei der Buchung: „Blog trifft Gastro“ oder „Ludger Freese“

1.Flair Hotel Stüve, Hauptstr. 20 – 49429 Visbek Tel. 04445- 96 70 10

www.hotel-stueve.de (Haus liegt ca. 300m von uns entfernt)

2. Hotel Wübbolt, Astruper-Str. 19 – 49429 Visbek Tel.: 04445- 9677-0

www.hotel-wuebbolt.de (Haus liegt ca. 550m von uns entfernt)

Anfahrt und Adresse:

Auto:

Ludger Freese, Goldenstedter-Str. 9 in 49429 Visbek. Telefon: 04445-7513

Bahn:

1. Bis Bremen, dann die Nord-West Bahn bis Rechterfeld (Abholung kann auf Wunsch dort erfolgen

2. Bis Osnabrück, dann die Nord-West Bahn bis Rechterfeld (Abholung kann auf Wunsch dort erfolgen

Flug:

Bremen Airport (von dort ca. 50 km bis Visbek)

ANMELDUNG:

Bitte nutzt dafür unsere Facebookseite, dort haben wir 2 Veranstaltungen eingestellt, ansonsten gerne auch per Email direkt an Thomas Lippert oder Ludger Freese

Wichtig:

Alle anfallenden Kosten für Speisen, Getränke und Übernachtung werden wie immer von jedem selbst getragen!!

hashtag auf Facebook und Twitter #btg14

Teilnehmen darf jeder der möchte, mit Blog oder ohne Blog spielt dabei keine Rolle

Alle wichtigen Links auf einen Blick:

Ludger Freese – Restaurant Essiden | web | Blog |Facebook | Twitter

Gemeinschafts-Kohlessen | Webseite

Gemeinde Visbek | web | Wikipedia

Blog trifft Gastro | web | Facebook | Anmeldung Kohlessen | Anmeldung generell | #btg14 Twitter

Das komplette Programm zum download als pdf: Programm | Blog trifft Gastro 2014

Nochmals vielen Dank an Ludger für die ganzen Mühen die er auf sich genommen hat um Blog trifft Gastro 2014 möglich zu machen, ich hoffe er wird mit einer regen Teilnahme belohnt!!

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Filed under Auf Reisen

Im Überblick: Weinproduzenten auf Facebook

facebookIch habe auf Facebook eine Liste zusammengstellt die einen Stream von über 500 Weinproduzenten darstellt. Es ist ja doch interessant zu sehen was die Kollegen so schreiben und wie sie ihre Inhalte gestalten.

Weinproduzenten auf Facebook

 

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Filed under wein und social media

Rückblick: Winzer-Infotag 2013 in Heilbronn

Winzer-Infotag Heilbronn (screenshot)

Zunächst einmal muß gesagt werden das dass wirklich beachtlich ist was da in Heilbronn vom Winzer-Service mit dem Winzer-Infotag auf die Beine gestellt wurde. Wieder einmal ein schöner Beweis dafür, das dass Internet sehr wohl die Menschen der Weinbranche mobilsieren kann! Die Messehalle war gut mit Besuchern gefüllt, wobei der regionale württembergische Zungenschlag eindeutig überwog.

Bei knapp 200 anwesenden Ausstellern hielt sich der nötige zeitlich Aufwand alles zu sehen auch in erträglichen Grenzen.
Angenehm auch die Tatsache das genügend kostenlose Parkplätze zur Verfügung standen und das der Eintritt zur Messe ebenfalls kostenlos war.

Das Konzept des Winzer-Infotages erinnert stark an die Messe in Nieder-Olm, der Messeplatz der für Weinproduzenten zunehmend an Bedeutung gewinnt und für kleine und mittelständische Weinbaubetriebe und Aussteller der Intervitis in Stuttgart bereits den Rang abgelaufen hat.

Ob eine zusätzliche Weinbaumesse in Heilbronn wirklich eine Zukunft hat vermag ich heute nicht einzuschätzen, aber ich denke der Standort Nieder-Olm ist bereits so stark das er kaum mehr einzuholen ist, es sei denn es werden andere, neue Schwerpunkte gesetzt. So wäre eine ausschließliche regionale Ausrichtung auf Baden-Württemberg denkbar, oder was mir gefallen würde, das Konzept der Gebrauchtmaschinenbörse welches der Winzer-Service anbietet auf die reale Welt umzusetzen. Ein großer Marktplatz für gebrauchte Weinbau- und Kellereimaschinen wäre so etwas Neues und einmaliges was evtl, Winzer und Kellermeister aus dem gesamten Deutschsprachigen Raum anlocken könnte.

Winzer Infotag Heilbronn 2013

 

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Filed under Auf Reisen

Deutscher Rotweinpreis 2013 – Die Gewinner

Auf der Facebookseite von Vinum – Europas Weinmagazin wurden bisher die folgenden Sieger bekannt gegeben.

DEUTSCHER ROTWEINPREIS 2013 // Kategorie “Spätburgunder”
1. Platz: Weingut Herzog von Württemberg
1. Platz: Weingut Burggarten
3. Plätze: Martin Wassmer – Pinot Noir “GC” Dottinger Castellberg 2010, Weingut Ewald Kopp – Spätburgunder “S” 2010, Jean Stodden – Recher Herrenberg GG 2011

DEUTSCHER ROTWEINPREIS 2013 // Kategorie “Cuvées”
1. Platz: Vinification Ludwigshöhe – Cuvée Ludwig 2005
2. Platz: Vinification Ludwigshöhe – Cuvée Ludwig 2009
3. Platz: Fritz Keller / Schwarzer Adler – Eichberg Merlot/Cabernet Sauvignon 2011

DEUTSCHER ROTWEINPREIS 2013 // Kategorie “Lemberger”
1. Platz: Karl Haidle – Stettener Mönchberg GG 2011
2. Platz: Weingärtner Stromberg-Zabergäu – Signum 2011
3. Platz: Karl Haidle – Stettener Mönchberg GG 2010

DEUTSCHER ROTWEINPREIS 2013 // Kategorie “Klassische Sorten”
1. Platz: Philipp Kuhn – Frühburgunder Réserve 2010
2. Platz: Valentin Ziegler Sohn – St. Laurent Weyherer Michelberg 2009
3. Platz: Weingut Bernhart – St. Laurent “S” 2011

DEUTSCHER ROTWEINPREIS 2013 // Kategorie “Internationale Sorten”
1. Platz: Weingut Martin Wassmer – Syrah Dottinger Castellberg 2011
2. Platz: Staatsweingut Weinsberg – Syrah Hades 2011
3. Platz: Weingärtner Stromberg-Zabergäu – Merlot Epos 2011

DEUTSCHER ROTWEINPREIS 2013 // Kategorie “Edelsüss”
1. Platz: Weingut Doreas – Muskat-Trollinger Eiswein 2012
2. Platz: Weingärtner Cleebronn-Güglingen – Lemberger Eiswein Rosé Cleebronner Michaelsberg 2012

DEUTSCHER ROTWEINPREIS 2013 // Kategorie “Unterschätzte Sorten”
1. Plätze: Weingut Seeger – Schwarzriesling “R” 2011 / Weingut Peter Kriechel – Portugieser Walporzheimer Pfaffenberg Goldkapsel 2011
3. Platz: Collegium Wirtemberg – Trollinger Wilhelm 2011

DEUTSCHER ROTWEINPREIS 2013 // Kategorie “Neuzüchtungen”
1. Platz: Weingut Ernst Dautel – Zweigelt “S” 2009
2. Plätze: Weingut Karl Haidle – Zweigelt “Passion” 2010
Dorst & Consorten, Weingut Bietighöfer – Pinotage 2010

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Filed under Weinwettbewerbe

Deutscher Weingutpreis!

Logo deutscher weingutpreis

Die Hochschule Geisenheim und die Sparda-Bank Hessen eG haben einen neuen endkundenorientierten Weingutpreis ausgeschrieben!

Da jeder Teilnehmer “untersucht!” werden muß sind die Teilnehmerzahlen zu diesem Wettbewerb beschränkt und man muß sich um die Teilnahme bewerben.

Auszug direkt aus der Webseite

Kundenfreundlichkeit. Ein kostbares Gut!Wettbewerbe um die besten Weine gibt es viele. Doch für den Endkunden zeichnet sich ein erstklassiges Weingut durch noch weit mehr als seine Produkte aus. Kundenorientierung, gute Beratung, ein ansprechendes Erscheinungsbild und klare Unternehmenswerte – das und mehr sind Qualitätskriterien, die über die Zufriedenheit beim Einkauf und die langfristige Treue eines Kunden in hohem Maße mitentscheiden.

Das spannende an diesem Preis ist sicherlich auch die Tatsache, das den teilnehmenden Betrieben die erstellte Analyse aus der Begutachtung zur Verfügung gestellt wird. So ergibt sich ein echter Mehrwert für das teilnehmende Weingut!

Anmeldeschluss ist der 30. Oktober 2013

Alle weiteren Informationen auf der Webseite Deutscher Weingutpreis!

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Filed under Weinwettbewerbe

Weinetiketten mit handschriftlicher Poesie

Ich finde das eine wunderschöne Idee, zugegeben für Winzer und Kellermeister mit unleserlicher Handschrift kaum umzusetzen! Individueller als mit der Handschrift kann ein Weinetikett wohl kaum gestaltet werden?

via Labelfox

Weinetiketten mit persönlicher Note – Winzerin Carina Lipp-Kunz über handschriftliche Etiketten-Poesie

Der Genuss eines guten Weines beginnt für die Kunden der Winzerin Carina Lipp-Kunz bereits beim Blick auf die Weinflasche.

Denn schon die Etiketten auf den edlen Tropfen des Weinguts Kunz-Keller in Maienfeld sind ein besonderer Augenschmaus. Handschriftliche Poesie, aus der Feder der jungen Winzerin verleiht Wein und Etikett eine ganz persönliche Note.

Zum kompletten Artikel inkl. Video Weinetiketten mit persönlicher Note – Winzerin Carina Lipp-Kunz über handschriftliche Etiketten-Poesie | Labelfox.

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Filed under Sonstiges

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft | Zusammenfassung Teil 1

Der erste in unserem Weingeschenkemarathon war Peter Züllig, er bekam von mir meinen derzeitigen Lieblingswein, eine Grauburgunder Auslese geschenkt und ich kann zufrieden sein mit seinem Urteil, denn in seinem Beitrag schreibt Peter Züllig unter anderem:

… Und ich bin glücklich, dass er mich glücklich gemacht hat. Zuerst einmal, dass ich ihn überhaupt kennen lernen durfte. Der Ruländer hat – entgegen meiner Vorurteile – deutsche Weinehre gerettet.

Peter seinerseits beschenkte Harald vom Weingut Steffens-Kess mit etwas ganz aussergewöhnlichem, einem Kultwein wie Harald diesen Gantenbein Chardonnay nennt. Harald schreibt in seinem Blogartikel:

Ich mußte mich beherrschen, ihn nicht vor Weihnachten zu trinken. So lag das Fläschchen dann untern Weihnachtsbaum und wurde Heiligabend nebst anderen Weinen probiert

Wie nicht anders zu erwarten setzte sich Harald mit dem Wein so lange kritisch auseinander bis wohl nichts mehr davon übrig war. Zuvor jedoch, war es an Harald dem Bastian Foerg vom Blog geschmacksreich ein Geschenk zu machen. Dank der großzügigkeit von Harald kamen gleich 3 Flaschen bei Bastian an mit im Versandkarton ein Mosto Cotto , Bastian schreibt:

Was in aller Welt ist ein Mosto Cotto? Ich gestehe, dass ich keinerlei Ahnung habe was sich in der ersten Flasche verbirgt. So öffne ich einfach mal und gebe ein wenig von der honigbraunen, sirupartigen Flüssigkeit in ein Likörglas. Geschmacksprobe: Aromatische Süße mit ordentlicher Säure

Das beweist, wer an der Weinrallye teilnimmt kann was lernen, auch ich habe im Rahmen einer Weinrallye gelernt was Mosto Cotto ist und wie es schmeckt. Bastian seinerseits wollte der Großzügigkeit des Moselaners in nichts nachstehen und verschenkte 3 Flaschen Wein nach Österreich die auch pünktlich dort ankamen, bei Bernhard Fiedler. Bernhard hat die exotischen deutschen Weinflaschen mit Hilfe seiner Familie und Freunde geleert und sich an ihnen erfreut und bedankt sich wie folgt:

Herzlichen Dank für diese äußerst geschmackvolle Erweiterung meines Wein- und Weinbloghorizontes an Bastian Foerg

Bernhards österreichisches Geschenk ging nach Deutschland, zu Christin vom Blog Hauptsache Wein. Und Bernhards Wein hatte Glück, er wurde nicht verkocht sondern richtig verkostet und dann ganz und komplett ausgetrunken:

Ein Pfund Kassler später waren wir satt, der Wein alle, alle glücklich, rotweinselig und zufrieden.

Das ist doch ein echtes Kompliment, was kann einem Wein besseres passieren als zu schmecken, selig zu machen und leer getrunken zu werden? Christins Geschenk ging zu Torsten vom Blog Allem Anfang … der sich ordentlich über diesen Zufall freute und dafür eine wunderschöne Verkostungsnotiz abliefert:

Ich habe den Wein an den letzten beiden Abenden verkostet und fand einen durchaus respektablen, eher von mineralischer Tiefe und frischer Säure als von vordergründiger Frucht geprägten trockenen Riesling. Die Nase am ersten Abend verhalten, etwas Aprikose und ein Hauch von Kiwi und Melone, doch insgesamt zeigt sich der Wein eher verschlossen. Am Gaumen findet sich dann etwas Frucht zusammen mit einer recht erfrischenden, fast ein wenig “bizzelnden” Säure (oder ist da noch etwas Co2?), dazu Extrakt und die unverkennbar vom Boden stammenden Schiefernoten. Unter allem liegt ein Hauch von Bitterkeit. Nein, kein unschöner Bitterton, eher eine in der Mineralität des Weines ruhende Note, die dem Wein zusätzliche Struktur und Tiefe gibt.

Torsten mag es mir verzeihen das ich ihn so lange zitiere, aber nur einen kurzen Satz zu zitieren hiesse auch vieles wegzulassen, das wollte ich einfach nicht. Torsten selbst durfte auch etwas verschenken, seine Weinflasche ging nach Paris, zu Katja von Bolli’s Kitchen. Und was macht Katja mit dem Wein?

Und so habe ich dann erstmal in der Küche den Wein aufgemacht und getestet…..

Was für ein Glück für den Wein! Er ist da wo jeder Foodblogleser gerne sein möchte, in Bolli’s Küche, auf dem Tisch, ganz nah dran, in Reichweite zu den ganzen Köstlichkeiten die dort zubereitet werden!

Jetzt bin ich schon neidisch auf Weinflaschen …. Nun denn, die Reise geht weiter, aus Paris nun macht sich eine Flasche Wein in Katjas Auftrag auf den Weg zu Nathalie vom Blog Cucina Casalinga die sich über diesen “bissigen Französischen Hund” freute:

Ein junger Wein, der aber nach sehr viel mehr schmeckt

Nathalie dann machte dem Peer F. Holm ein Geschenk, einen Bocksbeutel, und, der Wein hat ihm auch noch geschmeckt, so kommt Peer am Ende gar zum Schluss

Meine Quintessenz des Ganzen: Eine genussvolle Überraschung!
Ich glaube nicht, dass ich mir selber eine fränkische restsüße Weißburgunder Spätlese aus 2009 gekauft oder im Restaurant bestellt hätte …

Danke Peer, das ist einer der schönsten Sätze dieser Weinrallye, denn genau darum geht es, mit Genuss seinen eigenen Horizont zu erweitern! Ich wünschte nur alle Menschen der Weinwirtschaft wären dazu bereit wie es die Teilnehmer der Weinrallye sind.

Ganz kurz Luft holen, weiter zum nächsten Artikel wo mir ob des folgendes Zitates erneut der Atem stockte:

Dieser Wein hat mich an einen besonders schönen Menschen erinnert. Ein Gesicht, das Dich fesselt, das Du immer wieder ansehen musst ohne davon loszukommen. Pure Schönheit. Und immer mit der Gefahr ausgestattet, langweilig zu wirken. Und wie diese schönen Gesichter oft im Alter richtig zu faszinieren wissen, so ist ganz klar, das ich diesen Wein zu jung getrunken habe …

Ist das nicht eine absolut traumhafte Weinbeschreibung? Wenn ich der Winzer oder Kellermeister von ABADIA RET’UERTA wäre, würde ich mich vor Astrid vom Blog Arthurs Tocher Kocht vor Dankbarkeit für diese Weinbeschreibung in den Staub werfen. Dem Peer F. Holm würde ich ebenfall einige Kisten dieses Weines zukommen lassen in der Hoffnung das er ihn an viele tolle Blogger verschenkt die dann noch viel mehr solche tolle Sachen schreiben! Ja, genau das würde ich tun 100%ig

Also nachdem Peer F. Holm die liebe Astrid mit einem offensichtlich fantastischen Wein beschenkte war es an ihr dem Herrn Utecht vom Blog Utecht schreibt ein Geschenk zu machen.
Und, was soll ich sagen, lest selber was Joerg Utecht schreibt:

Weintrinker sind aber genauso Genießer wie Süchtige und wenn der Alkohol in solch vollendeter Form in den Körper gelangt, bleibt psychedelisches Schwärmen eher Effekt als Absturzlatenz. Außerdem gilt: Lieber eine Flasche brillianter Mineralik und runder Wucht als ein kalter Truthahn. Eindeutig ein Nachmittagswein übrigens, ich habe ihn in einem Zug ausgetrunken, alleine und glücklich.

Mir gehen langsam die Superlativen aus, solche Texte, solche Fotos, solche Menschen solche Aktionen, sie sind es die das Weinweb zu so etwas wunderbaren machen, etwas einmaligen, etwas ganz besonderen, solche Texte, solche Sätze solche Worte sind der Grund dafür das ich und ganz ganz ganz viele andere Menschen sich im Weinweb tummeln und dort pudelwohl fühlen!

Ich lese jedes Wort aller Beiträge, manche Beiträge lese ich zweimal, dreimal oder viermal, ich mag gar nicht aufhören zu lesen, muß aber, die Augen tränen (nicht nur vom Bildschirm!), ich gehe jetzt träumen und zögere das Ende noch hinaus …

… bleibt in der Nähe, bald geht es weiter mit der Zusammenfassung

 

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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Das mit den Geschenken ist ja immer so eine Sache, wem soll man was schenken und freut sich der Beschenkte überhaupt darüber und kann er es gebrauchen? Vermutlich kennen es die meisten unter uns das man Geschenke bekommt und keine Ahnung hat was man damit anfangen soll? Wer kennt sie nicht diese unsäglichen Geschenke wie kitschige Porzellan Papageien die man nie aufhängt, Gongs die man nie nutzt, Bilder die nie aufgehängt werden, Kleider die nie jemand trägt, Bücher die keiner liest, Süßigkeiten die nie verspeist werden, Gutscheine die nie eingelöst werden. Trotzdem, obwohl man etwas bekommt was man gar nicht mag bedankt man sich dafür und freut sich über diese nette Geste des schenkens. Es geht also nicht um das “was”, sondern vielmehr um das “das man etwas tut”

Wikipedia schreibt über das Geschenk:

Ein Geschenk (von (ein)schenken, also dem Bewirten eines Gastes) ist die freiwillige Übertragung des Eigentums, zum Beispiel einer Sache oder einem Recht an einen anderen, ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Im übertragenen Sinne kann man auch jemandem seine Aufmerksamkeit, sein Vertrauen oder seine Liebe schenken.

Klingt kompliziert, ist es aber nicht, wobei wir uns ja mit dem verschenken von Wein ohnehin auf einer anderen Ebene befinden, ist doch das weitergeben von Essen und Trinken auch immer Ausdruck von Gastfreundschaft und Gastfreundschaft ist noch viel mehr als ein bloßes Geschenk.

Zu dieser Weinrallye nun durfte ich dem Peter Züllig ein Geschenk machen, ich habe mich für etwas ganz traditionelles entschieden, eine badische Grauburgunder Auslese, mit stattlichen 14 % vol und einer Restsüße von 13 g/ltr ein klassischer Vertreter dessen was man früher als Ruländer getrunken hat. Ich hoffe sehr das der Wein nicht zu sehr aus der Norm fällt und ihm doch ein wenig schmeckt. (ich glaub es hat ihm gemundet!)

Ich selber habe auch einen Wein von Stefan geschenkt bekommen, einen 2009er Cabernet vom Weingut Riparbello aus der Toscana. Laut Etikett ein Betrieb der nach ökologischen Richtlinie IT BIO 2006 arbeitet. Eine Norm die mir bisher unbekannt ist, aber ich vermute es handelt sich um das was bei uns in Deutschland wohl als EU-Bio bekannt ist.

Weinrallye #58 || Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Weinrallye #58 || Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Urspünglich wollte ich den Wein zu einem opulenten Menü mit Freunden servieren, aber schon beim öffnen war leider klar das würde nicht funktionieren denn eine intensiver Uhuton schlug mir entgegen noch ehe ich überhaupt etwas in das Weinglas einschenkte. Einen Tag später habe ich es nochmal versucht den Wein zu trinken, aber sorry das ging nicht. Dieser Wein ist wieder einmal ein schönes Beispiel dafür wie unterschiedlich doch die Qualitätsanforderungen in unserem uneinheitlichen Europa doch sind. Ein Wein mit diesem hohgen Wert an Essigsäure ist in Deutschland nicht verkehrsfähig. Egal, jetzt könnte man natürlich sagen, einem geschenkten Gaul guckt man nicht ins Maul, aber als Kellermeister habe ich mir natürlich eine Aversion gegen solche Aromen angewöhnt, ich bin geschult und getrimmt darauf das solche Aromen niemals einer Flasche entweichen an deren Produktion ich beteiligt bin, dementsprechend kann ich mich auch nicht hinsetzen und solch einen Wein geniessen. Schade!

In so fern tut es mir fast Leid das mein Blogbeitrag zu dieser Weinrallye hier bereits endet, denn mir ist sehr wohl klar das solche Aromen in anderen Ländern und von anderen Geschmäckern wohl geschätzt werden.

Aber trotzdem, es ging ja nicht um den Wein an sich, sondern um die Geste selber. Deshalb stand der Wein auch die ganzen Festtage über immer bei uns in der Küche und war zumindest visuell ein steter Begleiter dieser Feiertage! Ein herzliches Dankeschön an Stefan für diesen Wein, denn er war vielleicht nicht ideal zum trinken, aber für Gesprächsstoff bei uns am Tisch hat er allemal gesorgt!

Nachtrag: Wie auf dem Foto unschwer zu erkennen ist, hat der Wein auch in meinem Umfeld bald einen Liebhaber gefunden der mein Problem mit diesem Wein so ganz und gar nicht nachvollziehen konnte. So kam es das dieser Wein eine wunderbare herzhafte Kürbissuppe begleiten durfte und unseren Gast glücklich, wohl und zufrieden stimmte. von wegen andere Geschmäcker in fernen Ländern, es war die direkte Nachbarschaft die begeistert war!

Info Weinrallye:
Wer eine Weinrallye mitmachen möchte ist willkommen dies zu tun, Blog und öffentliche Facebookseiten sind uns als Plattform für Weinrallye Artikel willkommen. Wem eine entsprechende Webseite fehlt kann gerne das Winzerblog für seine Veröffentlichung nutzen, bitte einfach bei mir melden.

Infos und Plattform für die Organsisation der Weinrallye ist die Mixxt Community oder das Winzerblog

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