Weinrallye #100 – Zeit für Gedanken und Erinnerungen an ein wunderbares Projekt

Was geht ab? Weinrallye feiern! Hier, heute und jetzt! Ich feier rein in das Jubiläum und mach mir um Mitternacht einen Sekt auf, so wie es sich gehört wenn es etwas zu feiern gibt!

Ok, ich habe heute keine Freunde eingeladen, meine Partnerin ist unterwegs, ich muß alleine feiern darum wird es halt nur ein Piccolo …. aber der ist dafür aus königlichem Hause!!

Der Anlass:

Heute ist die 100. Ausgabe der Weinrallye was auf hoffentlich vielen Weinblogs gemeinsam mit mir gefeiert wird. Gestartet ist die Weinrallye hier im Winzerblog vor 9 Jahren und gehen wir einfach einmal von durchschnittlich 10 Beteiligten Blogs aus, dann haben wir stolze 1000 Artikel zum Thema Weinrallye im world wide web veröffentlicht! Das ist beachtlich und noch heute kann man viele davon lesen und studieren! Es ist auch ein Stück Leben das sich in der Weinrallye wiederspiegelt, denn einige Blogs haben einfach aufgehört zu existieren weil die Plattformen geschlossen wurden wie Terapad oder Posterous. Es gibt Weinblogger die sind verstorben, andere haben sich vom Wein abgewandt wieder andere haben sich komplett aus dem Intnet zurück gezogen. Es ist ein kommen und gehen …

1000 Artikel im www

Die Weinrallye hatte Höhen und Tiefen, ich erninnere mich gerne an den Start, wie ich mich mit meinem Freund Theo von Gumia.de beraten habe ob so etwas funktioniert, er war Geburtshelfer, meinte in seiner für ihn typischen wunderbaren ruhigen Art: „Mach das Thomas, das funktioniert, wirst sehen!“

Zitat Theo Weinrallye 100

Blogs waren damals noch was Neues, sie wurden beachtet und es war richtig Bewegung im Internet. Ja als ganz normaler Mensch konnte man plötzlich publizieren und man hatte Leser, es gab Kommentare  und irgendwie hat man sich wohl auch wichtiger gefühlt als man tatsächlich war. Aufbruchstimmung halt! Bei Google wurden die Suchergebnisse durcheinandergewirbelt, mit Blogs konnte man sich richtig gut und schnell ganz oben platzieren.

weinrallye_200.jpgDas Logo kam dann von Charles Bugnowski, ich weiß nicht mehr genau wie, wann und wo, er hatte es auf jedenfall angeboten und wir haben gerne zugegriffen. Seit dem stehen diese 6 Varianten zur Verfügung und wurden fleißig genutzt. Gut möglich das mit der Weinrallye #101 was neues kommt, in der Facebook Weinrallye Gruppe gibt es zumindest Vorschläge dafür. Wer sich an der Diskussion beteiligen möchte und eine Meinung dazu hat möge sich bitte dort einbringen.

Nun ja, dann erschienen Twitter und Facebook und haben die social media in kürzester Zeit radikal verändert. Ich glaube bis heute das dies auch für die Weinrallye ein entscheidender Einschnitt war, dazu kam das die Blogs zunehmend als Begleitung für kommerzielle Webshops eingesetzt wurden was dazu führte das sich viele „Blogger“ für die Weinrallye interessierten aber eigentlich nur die links abgreifen wollten. Ich weiß nicht warum und weshalb, aber auf jeden Fall waren die Menschen nicht mehr bereit oder in der Lage sich die Regeln einmal richtig durchzulesen und zu verstehen. Die wirklich einfachen Regeln der Weinrallye stehen seit jeher HIER im Winzerblog leicht zu finden, wer sie sucht hier entlang, das Regelwerk der Weinrallye: http://winzerblog.de/weinrallye/weinrallye-die-regeln/

Was ich sagen will, mit Facebook und Twitter haben die Leute aufgehört zu lesen, nur noch schnell überfliegen und gut ist.  Da will ich mich selber gar nicht ausnehmen, es ist ja einfach und schnell, ein Foto + „Super“ als Text hinzufügen und fertig ist der Artikel.

Auf jeden Falls wurde es zunehmend schwerer Gastgeber für die Weinrallye zu finden, nicht selten sprangen sie kurzerhand ab oder haben bis zum Tag der Ausrichtung nicht verstanden wie es funktioniert. Ich selber vollumfänglich abhängig beschäftigt, vom Typ nicht der geduldigste und disziplinierteste Mensch, war satt von der Weinrallye und hatte genug. Ich hatte vielerlei versucht die Community zu motivieren sich einzubringen, selbst ein Portal bei Mixxt hatte ich angeboten, aber nix ging! Ich habe die Weinrallye dann einfach in die Allgemeinheit entlassen!

Das mag nun sonderbar klingen, aber ich glaube genau dieses loslassen war der entscheidende Punkt damit es irgendwie weiterging mit der Weinrallye, ich erinnere mich gut, als sich eine Facebookgruppe zu diesem Thema gründete war ich wütend, ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sehr, hatte ich ja gleichzeitig auf Mixxt eine Plattform dazu aufgebaut die dann natürlich kaum jemand nutzte! So wurde nun auf allen Kanälen wie Mixxt, Facebook, Twitter, Email und im Blog diskutiert, angemeldet und gemeckert. Ich versank im Chaos!! Chaos  So bin ich 2012 aus meinem eigenen Projekt ausgestiegen, habe mich nach langer Pause dann wieder ein wenig rangerobbt und bin seitdem einfacher Teilnehmer wie alle anderen und ab zu auch als Gastgeber aktiv, z.B. mit der Weinrallye #58 im Dezember 2012 habe ich als Gastgeber das Weinwichteln in Deutschland eingeführt, was sich ja auch inzwischen auf anderen Plattformen völlig neu erfunden hat….

Irgenwie ist es also weiter gegangen mit der Weinrallye, Iris Rutz-Rudel war sehr aktiv, Susanne Werth-Rosarius und natürlich Peter Züllig der derzeit die Weinrallye koordiniert und den Kalender verwaltet. Ich hoffe sehr er hat noch viele Jahre Spass und Lust dies zu tun,  denn eines ist klar, ohne eine Person die das Heft in Händen hält geht es nicht, wenn sie dazu dann noch freundlich und geduldig wie Peter ist dann ist alles Bestens! Dann werden wir auch noch eine 200. Ausgabe der Weinrallye feiern!

Weinrallye 100

Mein Sekt zur Weinrallye Party:

Schloss Salem Brut
Markgraf von Baden

Sekt zur Weinrallye #100

Nun ja, Sekt aus Piccolos ist ja immer so eine Sache, den hier habe ich aus einem Krabbeltisch eines bekannten Weinhändlers in Meersburg rausgefischt und wenn ich die AP Nummer richtig interpretiere ist er schon 5 Jahre in diese Flasche eingeschlossen. Nun, er lebt noch, er ist spritzig und frisch was die Kohlensäure angeht, ist aber gleichzeitig sehr von reifen Tönen eines Weines dominiert der seit einigen Jahren im Licht steht. Schade, ich werde mir Morgen einen frischen holen und nochmal einschenken und einfach nochmal feiern!

Info Weinrallye:

Wer eine Weinrallye mitmachen möchte ist willkommen dies zu tun, Blog und öffentliche Facebookseiten sind uns als Plattform für Weinrallye Artikel willkommen. Wem eine entsprechende Webseite fehlt kann gerne das Winzerblog für seine Veröffentlichung nutzen, bitte einfach bei mir melden.

Die Weinrallye #100 welche Anlass für diesen Artikel ist, wurde ausgerufen von mir selber auf dem Winzerblog.

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Weinrallye #100

Eine er ältesten Wein-Institutionen im social web feiert mit der 100. Ausgabe nun ein ganz besonderes Jubiläum, die Weinrallye!

Weinrallye 100

Als es noch kein Facebook und kein Twitter gab und die Weinblogs noch ganz jung waren, habe ich mir 2007 erstmals Gedanken zu einer Weinrallye gemacht und dann auch die 1. Weinrallye mit dem Thema Reif für die Insel gestartet. Vorbild war der Wine blogging Wednesday an dem ich mich damals einige Male beteiligt hatte.
Leider hatte der Wine blogging Wednesday nicht das große Glück wie unsere Weinrallye einen ständigen Administrator zu haben, darum ist diese virtuelle englischsprachige Weinreise vor 3 Jahren mit der 80. Ausgabe vermutlich endgültig eingeschlafen. Ein Schicksal welches Dank unermüdlicher Administratoren wie Peter Züllig der Weinrallye glücklicherweise erspart blieb!

Doch jetzt stellt sich die Frage, wie feiern wir die 100. Ausgabe der Weinrallye?

Als ursprünglicher Initiator dieser Veranstaltung freue ich mich sehr das die Weinrallye zu ihrer 100. Ausgabe, nach 9 Jahren an ihren Ausgangspunkt zurückkehrt!

Feiern wir die Weinrallye mit einem Rückblick auf die vergangenen 99 Themen!

Sucht euch eines der alten Themen aus und schreibt/bloggt/facebookt dazu mit einem passenden Wein am Freitag den 29. Juli! Setzt bitte in euren Artikel einen Link zu diesem Weinrallye Aufruf und meldet euch nach Veröffentlichung hier via Kommentar oder auf der Facebook Weinrallyegruppe damit wir alle deinen Artikel auch finden und lesen können! Ich werde dann in einer Zusammenfassung darauf verweisen und ebenfalls verlinken.

Hier der Überblick der vergangenen 99 Themen:

  1. Reif für die Insel
  2. MustTaste unter 10 Euro
  3. Riesling aus Bioanbau
  4. Vulkanweine
  5. Sangiovese aus aller Welt
  6. Schaumwein
  7.  Alles ausser Glas „Trinkbare“ Weine aus Tetra Pak, Bag in box und Co
  8. Ettiketentrinker: Alles fürs Auge
  9. Alltagsweine
  10. Chenin blanc, Weine wzischen Kult und Massenproduktion
  11. Alles so schön Rosé
  12. In Gottes Namen
  13. Bordeaux Blends outside Bordeaux
  14. Weine zum Grillabend
  15. Urlaubsweine
  16. Weingenuss im Restaurant
  17. Weine der 12 zuletzt beigetretenen EU Staaten
  18. Sekt zum Advent, WEihnachten und Silvester
  19. Gespritete Weine
  20. Wein zum Fisch, aber nicht weiß und trocken
  21. Die Königin der Reben – Deutscher Riesling aus Spitzenlagen
  22. Regionale Spezialitäten
  23. Winzerinnen-Wein
  24. Das gute liegt wirklich Nahe
  25. Wein in Literatur und Film
  26. Tipps vom Lieblings Weinhändler
  27. Tankstopp – Wein von der Tankstelle
  28. Adventswein oder Wein zum Christstollen bzw Wein in der weihnachtlichen Freudenzeit
  29. Schweizer Weine und Veltliner Weine
  30. Naturwein
  31. Faszination Wein
  32. Pinot Noir
  33. Weine aus Aromasorten
  34. Wein und Knabberei – Food Pairing
  35. Stein und Wein
  36. Wein und Musik
  37. Tout Blanc – Weisswein aus dem Mini
  38. Underdog Scheurebe
  39. Wein und Humor
  40. Autochthone Rebsorten
  41. Sanwich-Weine
  42. PIWIS, schon probiert?
  43. Riesling Spätlese
  44. Die Rhône – der Fluß, der Wein, die Winzer
  45. Reifer Wein
  46. Brot- und Butteerweine
  47. Wein aus Alemannia
  48. Wasser in den Wein, alles Schorle oder was?
  49. Müller-Thurgau
  50. Naturwein
  51. Domina
  52. Klimawandel
  53. Schweizer Wein
  54. Regionen im Glas
  55. Hassleibe, Gastronomie und Wein
  56. Gemischter Satz
  57. Food Pairing
  58. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft
  59. Exotische Weine
  60. Wiederentdeckt – Oder: Do you come from a land down under?
  61. Syrah – Shiraz, ein global Player
  62. Grenzen des guten Geschmacks – Weine unter fünf Euro
  63. Anbaustopp versus Weine jenseits der Anbaugrenzen
  64. Prickelndes für den Sommer
  65. Urlaubsweine – Weinurlaub: Sommer im Glas
  66. Rätsel im Wein – Wein im Rätsel
  67. Politik & Wein
  68. Die perfekte Weinkarte
  69. Wein und Lyrik
  70. Schäumendes Glück
  71. Asylsucher im Glas oder mein Lieblings-Immigrant im Weinregal
  72. Das Beste Fass – Von Weinen, die man nicht kaufen kann…
  73. Wein ohne Schnick-Schnack
  74. upps, diese Weinrallye haben wir übersprungen …
  75. Vinocamp Deutschland
  76. Pinotage – der Ungeliebte
  77. Rosé, solo oder als Essensbegleiter
  78. Tristan und Isolde – Problematische Assemblagen
  79. Wein trinken an schönen Orten
  80. Herbst 2014 – Eindrücke, erste Bilanz, Meinungen
  81. Weinwichteln – Wir schenken uns reinen Wein ein
  82. Priorato Blind
  83. Wein in Film und Fernsehen
  84. Lasst die Perlen tanzen!
  85. Blaufränkisch vs. Lemberger
  86. Der Sommer wird rot!
  87. Winzerinnen
  88. Wein und Prosa
  89. Sommerlaune Rosé
  90. Auxerrois
  91. Geschmack ist nicht alles
  92. Farbe bekennen
  93. Glühwein und Weihnachtsmarkt-Rallye
  94. Haben und Sein
  95. Wein und Speise
  96. Projektweine
  97. Vin du Sud
  98. Wein küsst Kulturerbe
  99. 1999
  100. 100

Alternatives Thema:
Wem nun diese alten Themen alle nicht gefallen der darf natürlich zur 100. Ausgabe das Thema 100 wörtlich nehmen, also schreibt über einen Wein

  • aus dem Jahrgang 1916
  • trinkt gemeinsam mit einem 100 jährigen Menschen
  • trinkt Wein vor der Hausnummer 100
  • setzt euch auf den 100. Breitengrad und trinkt dort einen Wein
  • öffnet eine Flasche Wein der 100 Punkte bei einer Bewertung erzielte, gerne eure eigene!
  • genießt einen Tropfen Wein aus, oder in einer 100 jährigen Rebanlage
  • macht ein Fest mit 100 Teilnehmern
  • trinkt irgendwas und denkt euch dazu an die Zahl 100
  • …. tut was ihr immer ihr tun wollt, Hauptsache ihr macht mit!

Jetzt freue ich mich über eine rege Beteiligung zu dieser Jubiläumsausgabe der Weinrallye, legt los, erzählt es weiter auf allen Kanälen und sucht euch einen schönen Wein aus! Ich freue mich auf euch,

bis bald

Thomas

Info Weinrallye:

Wer eine Weinrallye mitmachen möchte ist willkommen dies zu tun, Blog und öffentliche Facebookseiten sind uns als Plattform für Weinrallye Artikel willkommen. Wem eine entsprechende Webseite fehlt kann gerne das Winzerblog für seine Veröffentlichung nutzen, bitte einfach bei mir melden.

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Basiskurs: Die Kunst des Degustierens

Alles was Sie schon immer über Wein wissen wollten – kompakt verpackt und lebendig vermittelt: In meiner Eigenschaft als Kellermeister und Kursleiter lüfte ich in diesem Basiskurs die wichtigsten Geheimnisse der Weinwelt und des Degustierens.

Was und wer steckt hinter Delinat? Worin unterscheiden sich biologischer und konventioneller Weinbau? Worauf kommt es beim Degustieren an? Ein erster, theoretischer Teil gibt kompetente Antworten auf solche Fragen.

Der praktische Teil beginnt mit einem Parcours durch zehn verschiedene Aromen, die beim Weindegustieren eine wichtige Rolle spielen. Als Höhepunkt wartet eine Entdeckungsreise ins Aromen- und Geschmacksspektrum von acht verschiedenen Bioweinen produziert nach Delinat Richtlinien

Anmeldung
Die Teilnehmerzahl pro Kursabend ist auf 20 Personen beschränkt. Melden Sie sich also rasch an!

Die Anmeldung erfolgt per Telefon 07621 – 167750 oder über die folgenden Links auf der Webseite von Delinat:

Im Preis von 65 Euro (Delinat-Kunden bezahlen 50 Euro) sind Kurs, Weine, Wasser, Brot, Kursunterlagen sowie das Buch «Weine degustieren» von Kurt Gibel inbegriffen. Sie erhalten bei Anmeldung automatisch eine Rechnung.

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unfiltriert.de, der Kellermeister, Geschmackserlebnisse uvm ….

Es haben ja viele mitbekommen dass ich mit meinem Projekt unfiltriert.de auf die Nase geflogen bin, ich mußte einfach lernen dass ich für Projekte derlei Ausmasses nicht genügend Zeit zur Verfügung habe und habe dann die Webseite darum auch nach einem Hackerangriff endgültig eingestellt.

Aber wie so oft, wenn man eine Idee hat läßt sie einen nicht mehr los, darum habe ich weiter überlegt und das Projekt unfiltriert.de angepasst und versuche es nun erneut als eine Nachfolge für dieses alte Winzerblog zu gestalten, ich kann es halt einfach nicht lassen ….

Bei unfiltriert.de laufen derzeit 2 Seiten, das sind 2 Aggregatoren welche die Informationen rund um das Thema Wein aus der Internetwelt sammeln und darstellen.

Weinblogs.unfiltriert läuft mit einer kleinen Unterbrechung nun seit einem Jahr und ich denke ich habe die meisten und wichtigsten Weinblogs hier abgebildet. Die Funktion eines Hubs scheint wieder wie beim Vorbild Genussblogs.net zu funktionieren, jeder Besucher der Webseite besucht im Schnitt 2 weitere Weinblogs. Da im Gegensatz zu Genussblogs kaum Verlinkungen auf das Projekt eingehen kommen halt auch nur zwischen 30 – 50 Besucher täglich auf diese Seite. Aber mir geht es ja auch nicht um Besucherzahlen, sondern um die Findbarkeit vor Blogartikeln.

Dazu hat sich vor einigen Tagen die Webseite news.unfiltriert.de gesellt, hier bin ich gerade dabei die Informationen jenseits der Weinblogs einzusammeln, das ist deutlich schwerer, denn viele Nachrichtenportale stellen leider keinen RSS Feed zur Verfügung den ich allerdings benötige um die Informationen darstellen zu können. Darum werde ich auch da noch weiter basteln und überlegen wie ich das verbessern kann, die wichtigsten und meisten Infos werden aber angezeigt.

Mein Projekt Der-Kellermeister.de habe ich modifiziert und habe in den nächsten Wochen 2 spannende Pilotveranstaltungen, so werde ich zum einnen das Weinseminar „ein Kellermeister packt aus und erklärt wie Wein gemacht wird“ im Rahmen der Volkshochschule in Donaueschingen abhalten. Sollte das so funktionieren wie ich es mir wünsche könnte es als Vorlage für andere Volkshochschulen dienen. Daumen drücken ist also unbedingt angesagt!!
Zum anderen werde ich eines der Geschmackserlebnisse auf der Slow Food Messe in Stuttgart zum Thema Weinbehandlungsmittel anbieten, auch hier bin ich gespannt wie es ankommt, denn auch dieses Seminar könnte auf anderen Messen funktionieren. Aber im Rahmenprogramm der Slow Food Messe ein Seminar anbieten zu dürfen hat mich wirklich sehr sehr gefreut und es bestärkt mich in der Überzeugung dass solch ein ungewöhnliches Weinseminar ein gutes, richtiges und spannendes Angebot ist das doch funktionieren müßte.

Als nächstes arbeite ich gerade an einem Index welcher die wichtigsten Webseiten der Weinbranche darstellen wird, dazu natürlich ein Ranking der Weinblogs, das braucht zwar niemand aber es macht Spass und wird erstaunlicherweiese doch sehr oft nachgefragt.

So schauts aus bei mir, ganz ruhig ist es eben nie!

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Ein Pfälzer Chardonnay passend zum Göllsdorfer Stern

im Rahmen der Weinrallye haben wir dieses Jahr wieder einmal gewichtelt und uns gegenseitig Weine geschenkt. Ich kam so in den Genuss eines 2013er Pfälzer Chardonnay vom Weingut Brendel in Pleisweiler – Oberhofen, zugeschickt bekam ich den Wein von Kerstin vom Blog my cooking love affair

2013 Chardonnay, Weingut  Brendel

Blitzsauberer klarer Chardonnay moderner Machart, fruchtg im Aroma, Quitte, Apfel und Zitrus. Im Geschmack vollmundig und harmonisch, rund abgeschmeckt mit angenehmer Restsüße, aber noch immer trocken.

Dazu empfehle ich einen Göllsdorfer Stern, warum der so heißt ergibt sich einfach aus dem Ort wo ich ihn genossen habe, eben in Göllsdorf. Diese Plätzchen sind zwar denjenigen ähnlich die im Rest der Republik Spitzbuben genannt werden, aber in einem Detail unterscheiden sie sich dann halt doch erheblich. Hier das Rezept für alle die gerne diese Kombination nachmachen wollen.

Der Teig:

  • 2,5kg Mehl
  • 10 Eigelb Größe M
  • 10 Prisen Salz
  • 1 kg Zucker
  • 10 Päckchen Bourbon Vanille
  • 1,5 kg kalte Butter
  • Das alles ergibt ca 350 Göllsdorfer Sterne mit einem gesamt Kalorienwert von ca. 29750 kcal, ihr solltet ca 5 Stunden Zubereitungszeit einkalkulieren.

Ausserdem benötigt ihr noch mehr Mehl, ca 5 Rollen  Backpapier, 2 sternförmige Ausstecher unterschiedlicher Größe. 1,25 kg Berberitzengelee, sowie gaaaanz viel selbstgemachter Puderzucker zum bestreuen der Gölldorfer Sterne.

Zubereitung: Mürbteig so wie immer, oder Oma fragen.

Die Backöfen (ihr braucht ca 8 Stück)  auf 356 ° Fahrenheit vorheizen und den Teig ca 3 mm dick ausrollen und je Austechergröße die gleiche Anzahl Plätzchen austechen und auf die Backbleche legen und dann im Ofen in 7 – 10 Minuten goldgelb backen.

Die Plätzchen rausholen und gut abkühlen lassen sonst verbrennt man sich nur unnötig die Finger, es sei denn Oma ist da zum helfen ….

Jetzt nur noch die Unterseiten (!) der Göllsdorfer Sterne mit dem inzwischen leicht zum köcheln gebrachten Berberitzengelee bestreichen und zusammen kleben!! Zum Schluss das alles mit frisch in Zuckermühlsteinen gemahlenen pulverisiertem zucker bestreuen und fertig!!

Info Weinrallye:

Wer eine Weinrallye mitmachen möchte ist willkommen dies zu tun, Blog und öffentliche Facebookseiten sind uns als Plattform für Weinrallye Artikel willkommen. Wem eine entsprechende Webseite fehlt kann gerne das Winzerblog für seine Veröffentlichung nutzen, bitte einfach bei mir melden.

Die aktuelle Weinrallye #81 welche Anlass für dieses Artikel war, wurde ausgerufen von Susanne Werth-Rosarius vom hundertachtziggrad° Blog

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Weinwichteln – mit Wein wichteln oder wine wichteln? Egal, wir beschenken uns gegenseitig mit Wein!!

Nachdem ich vor 2 Jahren zum ersten Male ein wichteln mit Wein im Rahmen der Weinrallye initiert habe, geht es in diesem Jahr in die zweite Runde mit der Weinrallye #81 auf dem Einhunderachtziggrad Blog. Regeln und Anmeldung sind ganz einfach, alle Infos finden sich ebenfalss auf dem Blog.

Die passende Facebookseite findet sich HIERhttps://www.facebook.com/events/1507386996178744/

Wir freuen uns auf einen zuverlässigen schönen Kreis der sich auch dieses Jahr wieder mit spannenden Weinen gegenseitig beschenkt, bei uns läuft es nach dem Motto klein aber fein.

Die Weinwichtelidee ist anscheinend so gut dass es dieses Jahr sogar ein weiteres Wichtelangebot gibt, Infos finden sich auf dem eigens dafür eingerichteten Blog winewichteln.com also aufpassen, dort wird mit wine gewichtelt und bei und bei der Weinrallye mit Wein!! Dazu bei uns garantiert frei von Stress, Ärger und Kommerz, wie schon geschrieben, klein und übersichtlich, darum kommen unsere Geschenke sicher rechtzeitig an!!  😉

Egal wo ihr mitmacht, ich wünsche allerseits viel Spass!

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So also fühlt sich die Apocalypse an – ein paar Gedanken zur Weinernte 2014

Es gibt in jedem Weinjahrgang Dinge die zum ersten mal passieren, ganz einfaches wie z.B.

  • Rieslingtrauben sind seifig, schmieren und lassen sich nur schwer auspressen
  • Der Grauburgunder färbt dunkelblau
  • Wein der problemlos über 15% Alkohol vergärt
  • Weine die sich niemals klären
  • völlig bescheuerte neue Weingesetze
  • Technischer Fortschritt
  • dazu kommen die ganzen Superlativen wie frühester Austrieb seit Menschengedenken, kürzeste Weinernte, niederschlagsreichster Herbst, trockenster Sommer usw usw usw

… und nicht zu vergessen der alljährlich hier im Winzerblog via Blogartikel, Twitter, Instagram oder Facebook ausgerufene Jahrhundertjahrgang! Der ist übrigens nur echt wenn er vom Winzerblogger selbst ausgerufen wird.

Also, wir Winzer und Kellermeister lernen noch jedes Jahr etwas Neues! Übrigens, ich denke genau dass ist auch der Grund für die Faszination des Berufes und des Weines, kein Jahr und damit kein Wein ist jemals reproduzierbar, niemals!

Zurück zum Jahrgang 2014, ein Blick in die Fachforen verrät das Wort des Weinjahrganges 2014 lautet:

Drosophila suzukii

Auch bei uns hier im Betrieb war dieses Tier ein Thema, glücklicherweise nur bei 2 roten frühen Sorten ansonsten blieben wir unbehelligt, aber trotzdem hat sie tiefe Spuren bei mir hinterlassen.

Es war wenige Tage vor Erntebeginn, Drosophila suzukii war schon überall im Gespräch, die Meldungen über den Befall und die Zerstörung ganzer Regionen erreichten inzwischen den normalen Verbraucher. Die ansonsten nur von Sonne, Wind und Verkaufsgesprächen gezeichneten und normalerweise lustig anzusehenden Winzergesichter verdüsterten sich zunehmend, selbst dort wo noch niemals eine Drosophilia suzukii auftauchte war panisches Augenflackern zu erkennen.

Das ganze kann sich zu einem Szenario auswachsen ähnlich oder gar schlimmer dem der Reblaus!!

So der Satz derjenigen die das allerschlimmste aller Szenarien zeichneten, es darf also nicht verwundern wenn Unsicherheit aufkommt, wenn einem Berufstand erzählt wird dass sein sterben unmittelbar bevorsteht? Da ist es doch eigentlich verständlich dass man es mit der Angst zu tun bekommt.

Auch ich hatte irgendwann Angst, spätestens ab dem Zeitpunkt als ich verstand dass die Winzer mit diesem Problem völlig alleine gelassen wurden, es ist zwar jedem Bekannt das dieses Drecksvieh von Südeuropa her zu uns wandert, aber irgendwie kam das nie bei den Produzenten an, zumindest nicht als Warnung. Ich bin da durchaus der Meinung dass hier unsere Verbände und Warndienste völlig und total versagt haben! Ich bin gespannt ob die Weinproduzenten für den kommenden Jahrgang mit einer ordentlichen Strategie, Informationen und Fakten zur Lage ausgestattet werden um dann angemessen regieren zu können.

Das Problem ist ja nach wie vor nicht gelöst und ich gehe davon aus dass unsere Weinbauinstitute und Forschungseinrichtungen im Moment nichts anderes tun als sich um Drosophila suzukii zu kümmern. Oder?
insekten-0044.gif von 123gif.de
Der Mangel an Information führte zu unterschiedlichen Bekämpfungsstrategien die zum Teil apocalytisch daherkamen. Von „wir killen alles was kreucht und fleucht im Weinberg“ bis hin zum „Anzünden von Wunderkerzen im Weinberg“ gab es nahezu jede Kollegenempfehlung. Dazu kommen die üblichen Winzerspiele, derjenige der keinen Befallsdruck hatte liess sich als „Der Winzer feiern der alles richtig gemacht hat“ und um die, die es richtig erwischte wurde es wohl einfach nur still ….

Ja, hörte man bei den Versammlungen den Kollegen und Funktionären zu konnte man durchaus den Eindruck gewinnen es ist die Zeit der Apocalypse gekommen. Nur selten habe ich eine derartige Weltuntergangsstimmung erlebt wie in diesem Jahr, selbst wer noch niemals eine Drosophila suzukii leibhaftig gesehen hatte bekam es mit der Angst zu tun.

Letztendlich hinterläßt bei mir persönlich meine erste Begegnung mit Drosophila suzukii ein mulmiges Gefühl, aber zum Schluss überwiegt die Erleichterung dass der Weinjahrgang 2014 doch viel mehr und viel entscheidender vom Wetter beeinflusst wurde als von einer Kirschessigfliege! Ich hoffe sehr dass bleibt auch in Zukunft so!

Die 2014er Weine präsentieren sich durchweg sauber und klar strukturiert. Nach den vergangenen kleinen Weinernten war bei uns der Druck hoch eine normale Ernte einzufahren, so ergab es sich dass wir in diesem Jahr hauptsächlich Weine in Kabinettqualität produzierten, genau dass was wir am dringendsten benötigten. Meine persönlichen Highlights sind bisher ein Chardonnay der im Barrique vergoren ist und dort auch noch ein paar Wochen verbringen darf, ein dicker fetter Spätburgunder aus unseren Alten Weinbergen und schlussendlich wieder einmal die Riesling Spätlese aus Deutschlands schönsten Weinberg der Heidelberger Sonnenseite ob der Bruck.

Info Weinrallye:

Wer eine Weinrallye mitmachen möchte ist willkommen dies zu tun, Blog und öffentliche Facebookseiten sind uns als Plattform für Weinrallye Artikel willkommen. Wem eine entsprechende Webseite fehlt kann gerne das Winzerblog für seine Veröffentlichung nutzen, bitte einfach bei mir melden.

Die aktuelle Weinrallye #80 welche Anlass für dieses Artikel war, wurde ausgerufen von Christin Jordan und trägt das Thema “Herbst 2014 – Eindrücke, erste Bilanz, Meinungen”

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Die Vinocamp Szene verändert sich ….

Es kam doch überraschend für mich als Sven Zerwas letztlich Facebook ankündigte ein Vinocamp Mosel ausrichten zu wollen.

Bekanntgabe Vinocmap Mosel

Wow, das schlug bei mir ein wie eine Bombe, denn einerseits ist klar, das ist genau diese Art von Wachstum die ich mir für das Vinocamp wünsche, zum anderen ist es halt doch – ganz einfach – Konkurenz!

Nach dem ersten zucken, ist mir jedoch klar dass wir solch ein Projekt mit allem unterstützen was wir haben. Sei es unser Netzwerk, unsere Webseiten und falls gewünscht unser knowhow. Dass mit Sven kein Unbekannter der Online Weinszene  diese Sache angeht macht das alles um so sympathischer.

Somit gilt vorerst, Infos zum Vincoamp Mosel finden sich auf dem Vinocamp Deutschland Blog sowie auf der Veranstaltungseite auf Facebook hier der Link dazu: https://www.facebook.com/events/311080192419658/

Seit wir das erste Vinocamp in Deutschland vor 4 Jahren auf die Beine stellten, war mir klar dass es irgendwann in die Regionen gehen muss, denn nur dort kann es ganz runter zu den Wurzeln gehen, in die Keller, in die Weinberge und Stuben der Produzenten.

Ich hoffe dass ist erst der Anfang und erwarte für 2015 noch weitere Camp Projekte die sich ebenfalls dem Vinocamp Deutschland anschliessen.

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Auch das Vinocamp Deutschland hat mit seiner letzten Ausgabe eine Art Zäsur erlebt, wir werden dem Vinocamp Deutschland 2015 ein anderes Gesicht schenken. Ob die neue Form wirklich schön ist und ob sie zu uns passt wird sich zeigen, auf jeden Fall werden wir einige neue Dinge versuchen, so wie es sich für ein Vinocamp gehört

So etwas wie der Sonntag Morgen beim letzen Vinocamp Deutschland möchten wir einfach nicht mehr erleben.

Du öffnest am frühen Morgen die Türen und keiner kommt ….

Sessionplanung ohne Sessionvorschläge ….

🙂

ja, das hört sich dramatischer an als es ist, aber ich glaube es sind Zeichen dafür dass das Format offensichtlich nicht mehr stark genug ist um die Teilnehmer auch am Sonntag Frühmorgens bei Stange zu halten 🙂 Also, steuern wir dagegen und versuchen ein paar Änderungen die vor allem den Sonntag betreffen und werden z.B. versuchen den frühen Morgen freundlicher zu gestalten, z.B. die Sessionplanung bereits vorweg zu nehmen und den Teilnehmern so eine Stunde mehr Zeit zum frühstücken und zusammenkommen zu gönnen.

Ich habe mir fest vorgenommen den Sonntag so wertvoll zu gestalten, dass jeder gerne teilnehmen möchte, ich bin mir ziemlich sicher dass Dirk und mir das gelingen wird, rund um die Lehrweinprobe die ja ohnehin extrem hochkarätig besetzt ist, weitere zum Thema passende Vorträge, Sessions und Betriebsrundgänge  anzubieten.

Also dann, wir arbeiten mit Hochdruck am Vinocamp 2015, die große Lehrweinprobe steht bereits und erste Infos dazu gibt es bald auf dem Vinocamp Deutschland Blog zu lesen.

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Viel Wein und viele schöne Orte | Zusammenfassung Weinrallye #79

Es waren dann doch einige die meinem Aufruf folgten und an einem schönen Ort einen Wein genossen.

Der Herr vom Dusiblog, kurz und bündig, Wein getrunken auf der Heidelberger Brücke
http://duesiblog.de/archives/1153-Weinrallye-Wtaso-Alte-Bruecke,-alte-Freundschaft.html

Gottfried Stutz scheut selbst vor morbiden Orten nicht zurück, zieht sich aber dann doch auf das nicht existierende Bärenfell zurück
http://hundertachtziggrad.blogspot.de/2014/11/weinrallye-79-wein-trinken-schonen-orten.html

Hans-Joachim Klose macht aus Wein trinken an Schönen Ort Wein trinken und Trauben ernten an schönen Orten und schenkt seinen Erntehelfern die letztjährige Ernte ein
http://www.werk2weine.de/2014/10/31/weintrinken-schoenen-orten-weinrallye-79/

Joachim Kaiser nimmt seine Leser mit in das Sonoma Valley, dann in die Schwarzwaldstuben nach Baiersbronn und zu guter Letzt noch ins Bett …
http://vinositas.com/wein-trinken-an-schoenen-orten/

Svern Zerwas, derzeit Weinstift bei Harald Steffens, berichtet über Fortified Riesling und bringt schöne Orte mit schönen Namen wie Tatzelwurmweg, Würzlaysteig und Traumpfad ins Spiel
http://www.steffens-kess.de/cms/2014/10/31/der-stift-berichtet-projektwein-weintrinken-an-schonen-orten-aka-weinrallye/

Stefan Schwytz bringt drei Hotspots für Wein trinken an schönen Orten ins Spiel, den Bodensee, das Jura und zu guter letzt Porto
http://baccantus.de/2014/10/31/weintrinken-an-schoenen-orten-zur-weinrallye-79/

Harald Steffens blickt zurück und zeigt auf dass sich Wein trinken an schönen Orten fast automatisch ergibt, Wein + Freunde machen jeden Ort zu einem schönen Ort. Recht hat er!!
http://www.steffens-kess.de/cms/2014/10/31/weinrallye-79-wein-trinken-an-schonen-orten/

Cordula Eich geht ins Kopfkino dort läuft der Film: So zaubert man sich einfach und schnell den Sommer nach Hause.
http://www.superschoppen.com/kopfkino-wein

Hans Jürgen Schwarzer macht es ausführlich und ganz am Anfang seines Artikels doch ganz klar und kurz. Der schönste Ort um Wein zu trinken ist bei meiner Frau!!
http://www.edelste-weine.de/weinrallye-79-weintrinken-schoenen-orten/

Christin Jordan hatte alles nötige gefunden, die gute Laune, den Durst, den Hunger, den schönen Ort, essbare Leckereien und die gute Gesellschaft. Den nötigen Wein bekam sie dann noch von einem Mönch durch das Gitter gereicht ….
http://hauptsachewein.blogspot.de/2014/10/weinrallye-79-wein-genieen-schonen-orten.html

Peter Züllig zieht es zur Laienernte in die Bündner Herrschaft, dort wo alle Orte schön sind, dort wo der Rhein noch jung ist!
http://www.sammlerfreak.ch/wein/wein-rallye/rallye-79-wtaso/

Ich selber frage mich was das Wein trinken letztendlich so schön macht und komme zum Schluss, es ist die Gesellschaft in der wir die tun
http://winzerblog.de/wein-trinken-an-schoenen-orten-auf-der-heidelberger-bruecke-4369/

Vielen Dank an alle die teilgenommen haben an dieser Weinrallye und ganz besonders an Peter Züllig der die Koordination der Weinrallyethemen und Termine übernommen hat.

Wer Lust hat auch ausserhalb einer Weinrallye Texte und Fotos zum Thema „Wein trinken an schönen Orten“ zu teilen, dem empfehle ich die Facebookseite Wein trinken an schönen Orten (WtasO)

Info Weinrallye: Facebook | Regeln | Logos | Überblick | Termine

Die Weinrallye #80 wird von Christin Jordan vom Weinblog „Hauptsache Wein“ organisiert, findet statt am 28. November 2014 und widmet sich dem Thema “ „Lese 2014 – Eindrücke, erste Bilanz, Meinungen“

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Wein trinken an schönen Orten – Auf der Heidelberger Brücke

Zugegebenermassen sind der Herr Düsi und ich alte erfahrene Hasen im WtasO Business. Erlauben es Zeit und Wetter dann bauen wir um eine Flasche Wein herum auch gerne einmal ein opulentes Mahl auf und genießen dann den Wein, die Lebensmittel, die Lokalität und die Stimmung stundenlang wie hier unter dieser Linde.

Wir können uns aber auch auf kalte Klimate einstellen und ein Glühwein WtasO inmitten der Ruinen alter Römervillen organisieren.

Hier ein Beispiel für ein WtasO im Ausland, in Stockholm schaut man vor dem öffentlichen Weingenuss lieber im Internet nach wo dies überhaupt erlaubt ist in dieser Stadt. Dies war eines der erstaunlichsten WtasOs für mich, dachte ich doch die Schweden wären offen und liberal, aber an diesem Beispiel Wein öffentlich an einem schönen Platz in Kopenhagen trinken zu wollen belehrte mich eines besseren.

Das Atemberauschendste WtasO hatte ich jedoch zweifelsfrenossen ihn, inmitten der Naturgewalt des Rheinfalles, wir setzten über auf den Felsen und öffneten unseren Wein und dass im Anblick vieler ungläubig staunender Gesichter.

Aber was bleibt nach all den vielen Weinen an schönen Orten? Es bleibt die Erkenntnis dass der Wein zur schönen Nebensache wird wenn er in guter Gesellschaft genossen wird. Denke ich an all die schönen Situationen, tun mir diejenigen leid die tagtäglich in einem Kämmcherchen sitzen und Weine mit Punkten bewerten ohne je zu begreifen dass sie seine wahre Größe niemals in Zahlen pressen können.

Zur Weinrallye #79 verabredete ich mich mit einem guten Freund und wir genossen auf der der Heidelberger Brücke einige wunderbare Weine, dabei ein alte Geselle wie ein 1983er Deidesheimer Nonnenstück Müller-Thurgau Kabinett vom Winzerverein Deidesheim.

Zugegeben, der Wein hat seine besten Zeiten hinter sich, aber was solls, es geht ja vielmehr um sie Sache selber, darum Zeit mit einem Freund zu verbringen, darum den Moment zu genießen.

Ich kann nur jedem Wünschen dass sich viele Gelegenheiten ergeben mit guten Freunden Wein zu trinken, der Platz dazu ist immer schön, egal wo.

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Weinrallye #79 – Wein trinken an schönen Orten

Mit der Ausgabe #79 der Weinrallye am 31. Oktober 2014 möchte ich gerne wieder einmal eine alte Aktion von mir ins Gedächtnis rufen, Wein trinken an schönen Orten!

Es ist inzwischen leider nicht mehr normal in der Öffentlichkeit eine Flasche oder ein Glas Wein zu trinken, es kann passieren dass man schräg angeschaut wird, oder noch schlimmer, dass das beispielsweise in bestimmten Stadtteilen das Ordnungsamt vorbeikommt, dir den öffentlichen Weingenuss verbietet und ein Bussgeld auferlegt. Völlig Absurd, aber in einigen Orten und Städten bereits traurige Realität.
Wein trinken an schönen Orten soll zeigen dass Alkoholgenuss in der Öffentlichkeit nicht zwangsläufig mit Sauferei zu tun hat und dass es das normalste auf der Welt ist an einem schönen Ort ein Glas Wein zu genießen. Wir wissen ja alle, der wahre Genuss von Wein hat viel mehr damit zu tun in welcher Gesellschaft und welcher Umgebung der Wein genossen wird!

In diesem Sinne sind die Teilnehmer der Weinrallye #79 aufgefordert über den Genuss von Wein an einem schönen Ort zu berichten. Gerne dürft ihr auf Erinnerungen, auch aus dem Urlaub zurückgreifen.

Also, genießt den Wein, genießt die Freiheit ihn überall trinken zu dürfen und genießt die Freiheit die euch diese Weinrallye #79 in Bezug auf Auswahl der Weine und den Ort wo ihr ihn genießt euch läßt!!

Wer einen öffentlichen Platz oder einen schönen Ort zum publizieren seines Beitrages sucht ist willkommen mich zu kontaktieren, gerne stelle ich dieses Blog, 25cl oder die Facebookseite Wein trinken an schönen Orten zur Verfügung.

Ich bin gespannt auf das was da kommt und wünsche euch viel Spass,

euer Thomas

Info Weinrallye: die Regeln | Facebook Gruppe |

Die Weinrallye ist ein derzeit monatlich stattfindendes Blogevent. Jeweils ein anderes Blog bestimmt ein Thema und ruft dazu auf, zu diesem Thema einen Artikel zu verfassen. Sinn und Zweck einer Weinrallye ist einzig und alleine der Spass und die Motivation schöne Themen aufzuarbeiten.

Hier ein paar WtasO Beispiele:

 

 

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Als Juror zur Wahl der Deutschen Weinkönigin

Als ich die Einladung erhielt bei der diesjährigen Wahl zur Deutschen Weinkönigin als Juror zu fungieren machte ich mir zunächst keine große Gedanken sondern freute mich einfach darüber, dass mit mir auch die Digitale Welt eine Stimme bei dieser Wahl erhält.

Je näher der Termin rückte, je mehr ich mich mit den Kandidatinnen beschäftigte um so mehr wurde mir dabei klar, dass das nicht einfach werden würde eine Wahl zu treffen. Während des Vorentscheides selbst habe ich mich mal unter den anderen Juroren umgeschaut wie die denn so arbeiten und da war wirklich alles mögliche zu finden. Links neben mir wurde ohne Unterlass geschrieben, die Jurorin hatte sich Tabellen vorbereitet in die sie ihre Wertungen eintrug. Der Juror rechts neben mir wählte ein völlig anderes System, eher chaotisch, er kritzelte auf die Personalbogen der Kandidatinnen und änderte dabei immer die Sortierung. Auch in Gesprächen erfuhr ich dass beinahe jeder Juror auf andere Dinge Wert legte, so entschied ich für mich für den Vorentscheid eine mir eigene Gewichtung vorzunehmen.

Vorentscheid Deutsche Weinkönigin 2014Was soll denn eine Deutsche Weinkönigin können? Ich finde zuallervorderst, eine Deutsche Weinkönigin sollte fachlich kompetent sein, denn sie tritt ja nicht nur Endverbrauchern gegenüber sondern auch Profis wie Weinhändlern, Sommeliers und Gastronomen aus dem In- und Ausland. Letztendlich repräsentiert sie ja unsere Weinwirtschaft und die ist ja auch kompetent, zumindest hoffe ich das ….

Nebst dieser Kompetenz erwarte ich dass eine Repräsentantin der Deutschen Weinwirtschaft dies auch in englischer Sprache tun kann, darum bin ich auch dankbar dass eine der Fachfragen im Vorentscheid in Englischer Sprache gestellt und beantwortet wurde.

Dieser Teil bildete gewissermaßen meine A-Note, wer mich hier überzeugte hatte schon viel gewonnen und wer hier nicht parlieren konnte würde es schwer haben doch noch meine Stimme zu erobern.

So hatte ich nach der ersten Runde 7 Favoritinnen auf meiner Liste stehen.

Im zweiten Teil ging es mehr um Spiel als um Wissen, ich liess mich einfach treiben und achtete darauf welche der Kandidatinnen schlagfertig ist, was und worüber sie plauderten und so weiter. Das resultierte dann in eine B-Note welche in Kombination mit meiner A-Note dann ein Ergebnis ergab welches sich nicht unbedingt mit dem der Gesamt Jury deckte. Muss und soll es ja auch nicht, immerhin sind 4 der 6 von mir gewählten Kandidatinnen in das Finale gekommen.

Jetzt freue ich mich auf das Finale, die Kandidatinnen sind allesamt Superstark, es wird hart werden eine davon als Königin zu küren, aber dafür sind Juroren ja da, also gehen wir es an!

Was ich unbedingt an dieser Stelle noch los werden muß, es Bedarf für eine junge Frau schon eines enormen Mutes und gehöriges Selbstvertrauen sich auf eine Bühne zu stellen und in Englischer Sprache Fachfragen zu beantworten. Ich kenne sehr sehr sehr sehr viele gestandene Kolleginnen und Kollegen die würden hier jämmerlich scheitern, sich in die Hose machen und dass trotz 30 Jahren Berufserfahrung, Muskeln wie ein Bär und ein ansonsten fixes Mundwerk! Darum, allergrößter Respekt meinerseits dafür das was die jungen Damen da leisten!

Die Deutsche Weinkönigin im Internet: Webseite | Wikipedia | Facebook | TV

 

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Ein paar Fragen an Petra Mayer zum Thema Pinotage

Denke ich an Pinotage denke ich an Wein aus  Südafrika. Denkt man an Wein aus Südafrika und befindet sich in Deutschland führt der gedankliche Weg direkt zur Südafrikanischen Weinwerbung. Die WOSA ist die Repräsentanz des südafrikanischen Weines in Deutschland und deren Chefin ist Petra Mayer. Und natürlich interessiert mich was sie über Pinotage denkt und habe sie einfach gefragt, ganz schnell per E-Mail und bekam ganz schnell Antworten.

Welche Begriffe fallen ihnen ein wenn sie an Pinotage denken?

„Herausforderung, Gaumenvesuv, Lanzerac Pinotage 1966, Cape Blends“

ui, Lanzerac Pinotage 1966. Klingt spannend. Verbinden Sie damit schöne Erinnerungen, einen schönen Moment oder einen großen Wein?

Habe ich 1996 getrunken – knapp 30 Jahre nach seiner Geburt, anlässlich meiner “Inthronisation” als Repräsentantin der WOSA. :-)) Aber demnach kannst du dir vorstellen, der Wein war excellent! (Verkostung ist ja immer subjektiv). Faszinierend war für mich seine Eleganz, seine Frucht und seine Finess – klar Reife war spürbar, aber eins wurde schmeckbar: Es braucht keinen hohen Alkoholgehalt um mit Würde zu reifen! Ich behaupte nahezu, das Gegenteil ist der Fall, aber bei dieser These ist die Beweisführung noch nicht abgeschlossen … :-)) Ich freu mich noch über jeden Probanten.
Welche Bedeutung hat Pinotage für den südafrikanischen Weinbau? 

Pinotage wird als heimische Rebsorte von den Winzern sehr geschätzt (auch wenn ihn nicht unbedingt jeder mag). 1925 kreuzte Dr. Abraham Izak Perold (Erster Prof. für Viticulture, Stellenbosch) den Pinotage aus Pinot Noir und Hermitage, der Bezeichnung für Cinsaut in der Kapregion. Das man diese Pflänzchen überhaupt fand, unterlag einem großen Zufall, den Dr. Perold hatte diese in seinem heimischen Garten in Stellenbosch ausgesät und nach seinem Umzug zur KWV in Paarl, gerieten sie in Vergessenheit. Bis sein Universitätskollege Dr. Charlie Niehaus, der von den Sämlingen wusste, diese ausgrub und diese am Elsenburg Agricultural College unter der Leitung von Prof. CJ Theron weitervermehrt wurden.

Vor knapp 15 Jahren (1998) waren nach Angaben des südafrikanischen Informationsdienstes (SAWIS) in Südafrika rund 3.800 Hektar mit Pinotage Reben bepflanzt. Heute liegt die Anbaufläche bei rund 7.200 Hektar Pinotage, das sind etwa 16 Prozent des gesamten Rotweinanbaus. Somit ist Pinotage nach Cabernet Sauvignon und Shiraz, die flächenmäßig drittstärkste Rotweinsorte. In der Gesamtbilanz roter und weißer Rebsorten hält der Pinotage einen Anteil von 7,2 Prozent (Rang 7 auf der Rebsortenliste). Die drei größten Pinotage-Gebiete sind Swartland (ca. 1.600 Ha), Paarl (1.300 ha) und Stellenbosch (1.200 ha).

Ist Pinotage Identitätstiftend für den südafrikanischen Weinbau?

Pinotage ist Südafrikas Leitsorte, da sie in der Kapregion gekreuzt wurde und (bislang) nahezu nur in Südafrika angebaut wird. Südafrikas Weinwirtschaft verdankt Pinotage ein großes Ansehen zu einer Zeit als der Weinbau und das Land Südafrika unter der internationalen Ächtung und Sanktionen litt. Es war 1991 als Buyers Truter, damals Kellermeister bei Kanonkop, von der International Wine and Spirit Competition mit seinem 1989 Pinotage zum Weinmacher des Jahres ausgezeichnet wurde. 

Das sorgte natürlich für Aufsehen und Furore, wenn man die politischen Rahmenbedingungen zu der damaligen Zeit bedenkt. Südafrikas Weinwirtschaft litt einerseits unter den durch die KWV strikt kontrollierten und eingeschränkten Rahmenbedingungen innerhalb des Landes. Andererseits waren die Erzeuger von der internationalen Welt des Weines, dem Zugang zu Wissen und z. B. zu gesundem Rebmaterial völlig abgeschnitten. Die Weine, die unter den damaligen Bedingungen produziert wurden, lagen weit unter der Qualität wie man sie heute kennt. Und auch bei Pinotage lag der Fokus auf billigen Volumenweinen – der Fokus auf Qualität und Optimierung im Weinbau nahm erst nach der politischen Öffnung des Landes 1994 volle Fahrt auf. 

Als sich für Südafrikas Weinwirtschaft die Türen zu internationalen Weinmärkten, sah man vielfach Pinotage als Flaggschiffsorte und großer Hoffnungsträger für Südafrikas Weinwirtschaft, um sowohl Image als auch Marktpotenziale zu erobern. Doch brillierten nur wenige Pinotages – der Stolz des Kaps sorgte eher für erhitzte Diskussionen, um Stilistik und Potenzial und polarisierte innerhalb und außerhalb des Landes. Viel Kritik gab es für seine damalige Aromatik die an verbrannte Gumminoten und Teer erinnerte und den Gaumen mit seinen rauchigen, ruppigen und robusten Noten erzürnte. Seine Anhänger und Fürsprecher schlossen sich 1995 unter der Leitung von Buyers Truter, in der Pinotage Association zusammen, diskutierten und forschten. 1995 riefen sie die TOP 10 Pinotage Award ins Leben, die ein wesentlicher Ansporn für die Winzer war um sowohl im Weinbau als auch im Keller auf Qualität zu setzen. Das Credo Buyers Trauter: „Ein großer Pinotage ist in punkto Reife- und Gerbstoffmanagament und bei der Vergärung eine Herausforderung aber dann in seinem verbesserten Geschmack für Südafrika auch eine große Chance.“ 

Heute haben sich zwei Stilrichtungen bzw. sogar drei etabliert: Der moderne „Lifestyle“ Pinotage – elegant, fruchtbetont und dezenter im Gerbstoff. Und der gehaltvoll kräftige Typ, der gehaltvoll schmeckt und deutliche Gerbstoffe mitbringt und mit zunehmender Reife immer zugänglicher wird. 

Der neueste „Gag“, der jüngeren Konsumentenschichten sehr gehypt wird, ist der Coffee bzw. Mocca Pinotage! Deutlich erkennbare Kaffeeröstaromen, die sich mit der Frucht vermählen und reduziert im Gerbstoff, findet weltweit vor allem bei jüngeren Zielgruppen Anerkennung. Angestammte Pinotagepioniere (und auch ich) zucken hier nur ratlos mit den Schultern, da man sich diese Euphorie auf Seiten der Konsumenten nicht erklären kann.  

Ich persönlich mag Pinotage am Liebsten als „Cape Blend“, sprich als Cuvée mit z. B.  Shiraz und Cabernet. Diese Cuvées haben für mich, neben Bordeaux Blend oder den zunehmenden Rhône Blends , aufgrund des Hauptanteils Pinotage, eine Originalität die unverkennbar Südafrika transportiert. Pinotage ist auf jeden Fall ein prägender Bestandteil der südafrikanischen Weinidentität, denn er ein einzigartiger Protagonist der  Weingeschichte Südafrikas. Aber er ist eben nicht der Hauptdarsteller, sondern nur eine Stimme im Konzert, die Südafrikas facettenreiche Weinidentität auszeichnet. 

Zu welchem Essen empfehlen sie Pinotage?

Ein „Lifestyle“ Pinotage (gerne auch leicht gekühlt) geht gut zu gegrilltem Fisch, insbesondere wenn dieser leichten Röstaromen der Kruste aufweist. Er schmeckt auch gut zu winterlichen Eintöpfen und zu einem „Bobotie“. Zu meiner Überraschung passt dieser Typ auch zu Sushi, wie z.B. Nigri (mit Sojy und Wasabi) – aber da ist halt ein wenig Experimentierfreude angebracht.  

Die kräftigen Pinotages, empfehle ich zu Spareribs, Ochsenschwanz oder Osobuco. Gut auch zu kräftig gegrilltem Fleisch, insbesondere wenn es dazu eine würzige Barbecue Sauce gibt. Ein im Fass gereifter Pinotage älteen Jahrgangs, zeigt oft eine Spur leichter Trüffelnoten, dazu kann man schon auch mal ein Stück dunkle Schokolade ausprobieren. 

Vielen Dank an Petra Mayer dass sie das mit gemacht hat!!

Info WOSA & Petra Mayer:  Webseite | Twitter | Facebook | FlickrBiografie | Südafrika Wein & Style | pm-kommunikation

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Info Weinrallye:

Wer eine Weinrallye mitmachen möchte ist willkommen dies zu tun, Blog und öffentliche Facebookseiten sind uns als Plattform für Weinrallye Artikel willkommen. Wem eine entsprechende Webseite fehlt kann gerne das Winzerblog für seine Veröffentlichung nutzen, bitte einfach bei mir melden.

Die aktuelle Weinrallye #76 welche Anlass für dieses Artikel war, wurde ausgerufen von Peter Züllig auf dem Blog Sammlerfreak und trägt das Thema „Pinotage – der Ungeliebte“

Weitere Infos und Organsisation der Weinrallye: die Regeln | Facebook Gruppe |

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Das Vinocamp Deutschland lebt!! Gedanken, Ideen und Pläne zum Vinocamp

Hie und da gab es Diskussionen, Anmerkungen, Fragen, Bitten, Kritik und Anregungen zum Vinocamp Deutschland. Am Sonntag entwickelte sich sogar eine kleine Session zu diesem Thema. Gut so, denn wir leben ja davon das Vinocamp weiter zu entwickeln, blieben wir stehen wäre es definitiv der Untergang dieser Veranstaltung, langweilige Konferenz- und Veranstaltungsformate gibt es ja schon genug!

vinocamp_Deutschland_440pxAn erster Stelle stand die Entscheidung von Dirk und mir weiter zu machen mit dem Vinocamp, es ist zu schön um damit aufzuhören, zu erfolgreich um es einfach links liegen zu lassen und für viele zu wichtig um es einfach weg zu packen.

Patrick Johner hat in seinem Blogartikel Das Vinocamp ist tot viele Wünsche, Anregungen und Kritik hinein gepackt die auch das widerspiegelt was einige Wortmeldungen formulierten, darum nehme ich viele seiner Punkte als Anlass für Antworten oder aufzuzeigen woran wir denken. Ansonsten zitiere ich einfach wild Wortmeldungen ohne näher darauf einzugehen von wem sie kommen.

Was ich z.B. vermisst habe ist eine Vorab-Online-Vorstellungsmöglichkeit der Vinocamp Teilnehmer. Wer ist Blogger ? (Food / Wein / Reise / usw.)

Dafür gibt es die Vorstellungsrunde, eine weitere Lösung dieses Problems ist der Klick auf das Facebookprofil der angemeldeten Personen. Ich würde sagen ca 90% aller Teilnehmer haben die gewünschte Information ihres beruflichen Hintergrundes in ihrem Facebookprofil öffentlich einsehbar. Zugegeben, früher auf Mixxt war das einfacher, da waren die Links zu den entsprechenden Webseiten automatisch hinterlegt.

Es ist völlig unklar wer, wann, wo und warum eine Session anbietet, alles ist unplanbar. Es würden viel mehr Leute kommen wenn sie wüßten welche Vorträge es gibt!

Das habe ich versäumt, bzw einfach nicht mehr geschafft! Zu einer Unkonferenz gehört natürlich auch ein Wiki in dem die angebotenen Sessions und die gewünschten Sessions bereits vor dem Vinocamp eingegeben werden. Wer sich erinnert, bisher hatten wir immer so um die 10 – 15 Sessionvorschläge vorab geklärt und online gestellt. Auch ich habe das schmerzlich vermisst. Mit Schliessung unserer Mixxt Community haben wir unser bsiheriges Wiki verloren und an eine eigene Installation im Blog zeitnahe vor dem Vinocamp habe ich mich nicht mehr getraut. Man stelle sich mal vor ich hätte dabei die Vinocamp Webseite abgeschossen. Hier sind ja Weinleute ohne größere IT Kentnisse am Werk, darum sind solche Dinge „Großprojekte“ 🙂

soziale weinprobe

Die sozialen Weinproben sind chaotisch und keiner blickt durch

Die sozialen Weinproben werden wir grundsätzlich umbauen da sie seit Beginn für (positive!) Unruhe an allen Ecken sorgen. Wir brauchen und wollen bei diesem Thema keine Spontanität, genau so brauchen wir keinen direkten Bezug zum Thema der Lehrweinprobe am Sonntag. Darum können die sozialen Weinproben auch lange im Voraus geplant werden. Wir werden schon bald aufrufen und um Vorschläge bitten, wir werden aber auch direkt die bisherigen Moderatoren ansprechen und um Unterstützung bitten.

Mit Öffnung der Anmeldung zum Vinocamp 2015 muß sich jeder zu einer sozialen Weinprobe anmelden, ohne ein Kreuz an entsprechender Stelle geht nichts. Damit hoffen wir die komplizierte Organisation zu entschärfen und zu beruhigen.

Grundsätzlich fehlte mir die Dokumentation der einzelnen Weine. Bei Wein und Wurst wurden so an die 50 Weine verkostet. Welche waren es denn? Und wie haben die zu welcher Wurstsorte gepasst? Nebenher so etwas zu twittern oder zu posten möchte man nicht… Phubbing ist hier deplaziert … es lebe das große Gespräch. Aber so nebenher ein paar Kästchen auf einer Webapp anzukreuzen hätte genial funktioniert und man könnte mit etwas Statistik hinterher ein paar schöne Zusammenhänge feststellen…. das wäre dann wohl zu wissenschaftlich… Oh man warum hab ich sowas denn bloß in Geisenheim gelernt?

So etwas kann sich nur ein Nerd wünschen. Aber, auch hier verbirgt sich eine Selbstverständlichkeit einer Unkonferenz. JEDER Anbieter eine Session oder Moderator einer Weinprobe sollte nachträglich eine Dokumentation liefern Anhand derer diejenigen die nicht an der Session teilnehmen konnten sich über das Thema informieren können. Da die Weine zu den sozialen Weinproben von den Teilnehmern mitgebracht werden ist es natürlich nicht möglich diese bereits im Vorfeld zu kategorisieren. Beim ersten Vinocamp Deutschland haben wir das einmal versucht, es war der absolute Irrsinn und wir sind regelrecht in Daten ersoffen die wir nicht mehr hantieren konnten 🙂

Danach gab es ein idealer Abschluss mit lauter Musik und viel Partystimmung. Kompetente Unterhaltung war für mich leider dann nur noch draußen im Regen möglich.

Irgendwann ist auch gut mit Arbeit! Wir wünschen uns ausdrücklich dass die Vinocamper auf der Party feiern und die Fachgespräche auf dem Campus führen. Das ist so gewollt! Wir sehen hier auch keinen Änderungsbedarf.

Sonntag morgen ging es dann weiter mit der Sessionplanung… Doch irgendwie kamen keine Sessions mehr zusammen sondern nur eine interessante große Diskussionsrunde… Cool so konnte ich nichts verpassen.

Zugegeben, das ist DIE große Enttäuschung des Vinocamp Deutschland 2014! Als Dirk und ich beschlossen haben die Vinocamp Party als eine best bottle party zu gestalten, ahnten wir dass wir am Sonntag Probleme haben werden. Aus dem Jahr 2011 stammt die Vinocamp Gleichung

Gleichung

Normalerweise wäre die Konsequenz auf die Party ganz zu verzichten, aber das wollen wir nicht. Ich sage mal so, wenn so ein Totalausfall wie am Sonntag dieses Jahr nur alle paar Jahre passiert können wir das verkraften, ansonsten reduzieren wir das Vinocamp Deutschland auf einen Tag. Es ist ganz klar, ohne dieses megastarke Thema rund um Christina Fischer, wären Dirk und ich wohl alleine auf dem Campus gesessen und hätten am Snackbuffett ein riesengroßes Frustfressen veranstaltet.

Danach gab es ein Sektempfang / Fototermin mit der amtierenden Deutschen Weinkönigin … Ich hätte aber lieber eine Session gehabt wo wir Sie hätten fragen können, wie Ihre Amtszeit bisher so war und welche Geschichten Sie im Zusammenhang mit Social Media erlebt hatte.

Was für eine gute und charmante Idee Patrick, warum hast du die Session nicht angeboten?

Eine ganz andere Stimme die mir über das Jahr zu Ohren kam, meinte

das Vinocamp ist zu kommerziell geworden darum komme ich nicht mehr

Schmarrn, wenn mir so etwas dann noch ein Weinhändler sagt der selbst mit jedem Facebookeintrag und Tweet kommerzielle Interessen verfolgt ist das nur bescheuert! Darum an dieser Stelle ein ausdrückliches Lob an unsere Sponsoren, es zeugt von großer Klasse wie sie sich auf dem Campus bewegt haben! Keiner hat sie als störend empfunden, ganz im Gegenteil sie waren stets ein belebendes und gern gesehenes Element des Vinocamp Deutschland!

Der Termin im Juni ist doof, im März wäre viel besser!!

Jesses, was haben wir über den Termin für das Vinocamp diskutiert. Irgendwie ist halt immer was. Im Herbst wollen die Winzer ernten, im Frühjahr haben alle nur die Prowein im Kopf, im Winter ist das Weihnachtsgeschäft, so läßt sich das unendlich fortführen. Darum, seien wir doch froh einen Termin zu haben der offensichtlich für die meisten machbar ist und der vor allem auch bei der Hochschule Geisenheim Universitiy in den Jahresplan passt. Darum. solagne wir können bleiben wir beim Termin im Juni.

So viele tolle Sessions gleichzeitig ist doof, da verpasst man ja immer was

Man kann sich vieles wünschen, eines ist klar, das Vinocamp Deutschland bleibt eine Unkonferenz, eine Unkonferenz mit allen dazu gehörenden Vor- und Nachteilen. Vinocamp Deutschland ist eine Unkonferenz bei der die Teilnehmer selbst bestimmen was und wann sie vortragen (Session). Dazu gehört auch dass Sessions gleichzeitig ablaufen, das ist eines der Grundprinzipen eines Vinocampes an dem Dirk und ich ausdrücklich fest halten!

Eigentlich sind Barcamps doch kostenlos, warum dann der Eintritt?

Das war ein langer Prozess bei Dirk und mir, denn eigentlich sollte die Teilnahme für jeden kostenlos sein, aber es gibt viele Gründe dass das leider nicht mehr funktioniert. Z.B. wer bezahlt die Bestellungen wenn ein Sponsor kurzfristig absagt? Die Teilnehmer? Nein! Dirk und ich bekommen die Rechnung.

Ein völlig anderer Aspekt ist natürlich der, ohne Bezahlung ist der Anteil derjenigen die einfach ohne Absage fern bleiben erheblich und es ist uns zuwider Essen für die Mülltonne zu bestellen.

Eine Teilnehmerin meinte gar wir sollten den Eintritt auf 100 Euro erhöhen, denn alleine die Lehrweinprobe von Christina Fischer wäre das Wert gewesen.

Wie auch immer, hier sind wir noch in der Findungsphase, klar ist jedoch, es wird weiterhin Eintritt kosten. Im Moment denken wir gerade über ein Rabattsystem nach dass diejenigen belohnt die sich frühzeitig in das Vinocamp einbringen also Sessions anbieten, Sponsoren, Moderatoren der Weinproben, Helferteam usw … wie auch immer, viele Gedanken und Ideen, aber gerade dieses Rabattsystem nimmt konkrete Formen an.

Ein Handyfoto gewinnt die Wein Online Awards? Ist das euer Ernst?

Und wie das unser Ernst ist! DAS IST SOCIAL MEDIA!!

Apropos Wein Online Awards. Diese bekommen eine weitere Kategorie, Bewegtbild und Podcast

Könnte das Vinocamp nicht auch einmal an einem anderen Platz statt finden?

Das wäre natürlich denkbar, warum nicht! Aber solange Dirk und ich die Fäden in Händen halten wollen und werden wir nicht wechseln. Gerade mit dem Team der Hochschule Geisenheim erfahren wir so viel Unterstützung für dieses Projekt dass ein Wechsel für uns kein Thema ist. Wir stehen zu 100% zu Geisenheim und wollen dort bleiben so lange wir willkommen sind!

Ich hätte das Vinocamp auch unterstützt, aber halt nur  mit € 50 – € 100

Gerade in Bezug auf das T-Shirt schwirrt bei mir im Kopf ein Idee umher die wir evtl. 2015 realisieren. Ich würde gerne einmal ein Kleidungstück bestellen welches nachhaltig bei uns in Deutschland produziert wurde, welches so gut in Qualität und Design ist, dass es auch tatsächlich getragen wird. Vielleicht werden wir das extra ausschreiben und mit Hilfe von Kleinen Sponsorenbeiträgen versuchen zu finanzieren über eine Crowdfunding Plattform. Man könnte z.B. für jede 100 Euro Einheit einen Link für ein Jahr in der vinocamp blogroll bekommen oder so ähnlich?

Der Freitag mit dem Besuch bei Winzern ist klasse, könnte man das nicht ausbauen?

Auch das ist etwas worüber wir immer wieder nachdenken. Es ist natürlich direkt zum Vinocamp selber sehr praktisch in der Nähe zu bleiben. Aber vielleicht wäre dies ja mal ein extra Thema um es vom Vinocamp Deutschland abzutrennen, „Vinocamp unterwegs in die Weinbauregionen“ könnte ja zu völlig anderen Zeiten statt finden.

In diesem Sinne, macht euch darauf gefasst, es geht weiter! Wir sehen uns zum Vinocamp Deutschland am 27. und 28. Juni 2015  in Geisenheim!!

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Wikipedia für Weingüter?

By Wikimedia Foundation (Wikimedia Foundation) [see page for license], via Wikimedia Commons

Auf dem Vinocamp Deutschland hatten wir eine Session mit dem Thema Wikipedia. Ein leibhaftiger Wikipedianer namens Artmax gab sich die Ehre und erklärte uns die funktions- und arbeitsweise von Wikipedia.

Das ist irrsinnig komplex, vielschichtig und für Anfänger anfangs wohl auch undurchsichtig.

Der Wunsch einmal über Wikipedia auf dem Vinocamp zu sprechen kam auch dadurch zustande dass es vor 2 Jahren eine Diskussion darüber gab welche Weingüter denn überhaupt in dieses Verzeichnis gehören und welche nicht.

Fakt ist, über die Kriterien welche Wikipedia festgelegt hat kann man diskutieren, aber es bringt ja nichts. Wie so oft, kümmert sich die Weinwirtschaft selber nicht um Themen wie diese, darum legen eben andere diese Kriterien fest!

Im Moment sehen diese Relevanzkriterien für die Aufnahmen in Wikipedia so aus:

Weingüter

Ein Weinerzeuger ist relevant, wenn mindestens eines der folgenden Kriterien zutrifft oder zutraf:

– Zugehörigkeit zum Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter (VDP)

– Auszeichnung des Betriebes in einer der beiden höchsten Stufen in einem der folgenden Weinführer: Falstaff WeinguideVinaria WeinguideEichelmannGault-Millau Deutschland, Gambero Rosso,Robert M. Parker (Wines of the Rhone Valley, Parker’s Wine Buyer’s Guide, Parkers Bordeaux), Hugh Johnson (Der große Johnson, Der kleine Johnson)

Tja so siehts aus. In diesem Zusammenhang merkt man auf Wikipedia das gerade diese VDP Relevanz bei Weingütern aus der Schweiz nicht so gut funktioniert …..  aktuell ein Schweizer Weingut im Relevanzcheck

Als wir mit dem Vinocamp anfingen hatte ich ja auch die Hoffnung dass sich das Vinocamp zu jenem Platz entwickelt wo genau die Themen der digitalen Weinwirtschaft angesprochen und koordiniert werden. Ganz ohne eine Wertung, aber das ist nicht passiert, das Vinocmap hat sich in eine ganz andere Richtung entwickelt, das Treffen, der Wein und der Austausch stehen im Mittelpunkt, nur selten Themen wie dies hier angesprochene. Aber, nach dieser Session frage ich mich wo und wer sonst solche doch wichtigen Themen angehen könnte?

Gleiches gilt übrigens für Themen wie sie Patrick Johner hier in seinem Blog angesprochen hat:

Danach ging es weiter mit den Sessions. Da ich ja beim Schlagwort “Linked-Winedata” bzw. Wine Web 3.0 mir sehr viele Gedanken gemacht hatte war die Erste Session Bottlebooks. Leider war die Organisation des Raumes leicht chaotisch, so dass fast niemand diese Session besuchte. Diese sollte jedoch die Grundlage für meine Session “Alternatives Soziales Netzwerk für Wein / Wie könnte man Softwaretechnisch mit welchen Funktionen ein Vinocamp besser organisieren…” werden. Echt doof…

Ja, ich glaube wir brauchen so etwas wie eine plogbar der Weinwirtschaft, einen Web Montag, oder einfach einen digitalen Stammtisch, einen Raum wo diejenigen die sich für solche Themen interessieren zusammen arbeiten, sich austauschen, die Themen aufbereiten und überlegen wie sie Aufmerksamkeit dafür generieren. Eine Session auf dem Vinocamp kann das nicht leisten, zumal dort nicht die Leute sind die sich dafür interessieren.

Ich habe jetzt einmal angefangen mich bei Wikipedia einzuarbeiten und bin mal gespannt ob mich das tatsächlich zu einigen Artikeln dort führen wird. Spannend ist das allemal, denn es gibt ja nicht nur die Frage ob ein Weingut bei Wikipedia platziert werden kann, denn Weinlagen dürfen als geografische Einheiten selbstverständlich in dieser Enzyklopädie eingetragen werden.

Artmax hat uns noch eine ganze Reihe Links diktiert die wir durchlesen könne, oder sollten wenn wir wollen, oder so … ich versuche das System noch zu verstehen und werde dann auch die Links mit dem entsprechenden Ziel hinterlegen.

Wp : relevanzcheck
Mentor suchen wp : mp
Wp : gp Grundprinzipien
Wp : ik Interessenkonflikt
Wp : wwni nicht ist
Wp: q alles
Wp : rk Relevanzkriterien
Wp : wsiega Artikel gut
Wp : n neutraler Standpunkt
Wp : ub Urheberrecht

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