Alle Jahre wieder – der Glühwein

Die Zeiten ändern sich.

Dieser Beitrag scheint älter als 10 Jahre zu sein – eine lange Zeit im Internet. Der Inhalt ist vielleicht veraltet.

Glühwein darf nicht brodeln!! Laut einiger Meldungen wie DIESE soll beim brodeln das Zuckerabbauprodukt Hydroxymethyfurfural entstehen. Was auch immer das ist, es scheint Böse zu sein kann Krebs verursachen.
Da wird es doch höchste Zeit für ein großes deutliches Warnsymbol auf dem Etikett, oder noch besser gleich auch auf den allseits so beliebten Glühweintassen.
Glühwein wäre auch einmal ein interessantes Rechercheprodukt für einen investigativen Journalisten. Wo kommt das Zeug her und was wird reingekippt damit es nicht mehr so schmeckt wie zu dem Zeitpunkt als es aus dem Tanklaster rausgepumpt wurde? Weincasting hat ja schon mal den Anfang gemacht 🙂

Da stellen sich mir schon einige Fragen, wie z.B. welches Schicksal muß ein Wein erfahren um als Glühwein zu enden? Verdorben? Stichig? Muffig oder nur stinkig? Übermengenproduktion oder einfach nur überlagert? Oder sind das gute ordentliche Weine die es einfach nicht in den Disounter geschafft haben?

Ich weiß es nicht!
Glühwein kann was feines sein, aber definitiv nicht das Zeugs das in irgendwelchen Tankern quer durch Europa transportiert wird um dann im Tetrapack oder anderen Verpackungen verscherbelt zu werden.

4 Comments

Filed under Alltag im Weingut

4 Responses to Alle Jahre wieder – der Glühwein

  1. Pingback: Brodelwarnung | molekularkueche

  2. Ulf

    Für mich stellt sich seit dem letzten Weihnachtsmarktbesuch die Frage ob da überhaupt noch so viel Wein drin ist. Der nette Herr am Stand goss vor den Augen der Kunden einen 5l Kanister mit „Glühwein“ in den Kochtopf – drauf stand nichts. Da hätte auch ein synthetisches Gemisch drin sein können, wer weiß?

  3. Hans

    absoluter Schwachsinn.
    Da fällt einem wirklich nichts mehr ein.
    hans

  4. Hans

    nochmal von Hans…..
    … mein Kommentar war auf “Ulf” gemünzt.
    hans