Alle Jahre wieder – der Glühwein

Die Zeiten ändern sich.

Dieser Beitrag scheint älter als 12 Jahre zu sein – eine lange Zeit im Internet. Der Inhalt ist vielleicht veraltet.

Glühwein darf nicht brodeln!! Laut einiger Meldungen wie DIESE soll beim brodeln das Zuckerabbauprodukt Hydroxymethyfurfural entstehen. Was auch immer das ist, es scheint Böse zu sein kann Krebs verursachen.
Da wird es doch höchste Zeit für ein großes deutliches Warnsymbol auf dem Etikett, oder noch besser gleich auch auf den allseits so beliebten Glühweintassen.
Glühwein wäre auch einmal ein interessantes Rechercheprodukt für einen investigativen Journalisten. Wo kommt das Zeug her und was wird reingekippt damit es nicht mehr so schmeckt wie zu dem Zeitpunkt als es aus dem Tanklaster rausgepumpt wurde? Weincasting hat ja schon mal den Anfang gemacht 🙂

Da stellen sich mir schon einige Fragen, wie z.B. welches Schicksal muß ein Wein erfahren um als Glühwein zu enden? Verdorben? Stichig? Muffig oder nur stinkig? Übermengenproduktion oder einfach nur überlagert? Oder sind das gute ordentliche Weine die es einfach nicht in den Disounter geschafft haben?

Ich weiß es nicht!
Glühwein kann was feines sein, aber definitiv nicht das Zeugs das in irgendwelchen Tankern quer durch Europa transportiert wird um dann im Tetrapack oder anderen Verpackungen verscherbelt zu werden.

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4 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • […] Kein Weihnachtsmarkt ohne Glühwein, keine Weihnachtszeit ohne Lebensmittelpanik. Dieses Mal kommt beides zusammen und munter wird der Glühwein dafür diskriminiert, krebserregende Stoffe zu beinhalten. Denn, so die Verbraucherschützer, wenn man das Getränk zu stark erhitzt, dann werden Zucker und Kohlehydrate zersetzt und bilden die Aldehyd- und Furan-Verbindung Hydroxymethylfurfural (HMF). Und diese Substanz ist nicht nur ein potentieller Bioenergieträger oder Polyestergrundstoff sowie ein mögliches Heilmittel für die Sichelzellenanämie, sondern vielleicht auch ein Karzinogen. HMF ist auch in Honig enthalten, weswegen auch davon abgeraten wird, Honig zu erhitzen. Und wer hat’s entdeckt? Der große Urvater der Molekularküche natürlich: Louis Maillard. […]

  • Für mich stellt sich seit dem letzten Weihnachtsmarktbesuch die Frage ob da überhaupt noch so viel Wein drin ist. Der nette Herr am Stand goss vor den Augen der Kunden einen 5l Kanister mit “Glühwein” in den Kochtopf – drauf stand nichts. Da hätte auch ein synthetisches Gemisch drin sein können, wer weiß?

  • absoluter Schwachsinn.
    Da fällt einem wirklich nichts mehr ein.
    hans

  • nochmal von Hans…..
    … mein Kommentar war auf “Ulf” gemünzt.
    hans

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