Applaus der Fruchtigkeit, Abpfiff für den Kork

Ich hatte letztlich ein sehr nettes Gespräch mit meinem Lieblingskorkvertreter (im Moment der einzige der uns Besucht) und er hat mir ein paar Zahlen genannt, die mir mich beeindruckten und auch deutlich machten das im Süden der Republik der Drehverschluss mit dem 07er Jahrgang enorme Zuwächse haben wird. Gleichzeitig werden Millionen von Korken weniger bestellt. Mir scheint die Lobbyarbeit der Australischen Institute und deren Gefolgschaft war erfolgreich. Die Waage scheint zu kippen zu Gunsten des Schraubers.

Irgendwo habe ich sogar einen Aufruf gelesen bei dem aufgefordert wurde, das sich Leute melden sollten die von der Korkindustrie Geld bekämen um bei der Stange zu bleiben. Keine Ahnung ob da was dran ist, es zeigt aber mit welcher Vehemenz der Schraubverschluss vorangetrieben wurde und wird, denn der Umkehrschluss wäre ja der, das auch in anderer Richtung Geld geflossen sein könnte. Die Schrauber haben sich einfach die richtige Seite ausgesucht, die Seite derer die über Wein berichten, schreiben und Akzeptanz für dieses Produkt schaffen. Diese Seite wurde von der Korkindustrie wohl komplett unterschätzt.

Mir persönlich ist es letztendlich egal, ich könnte mir aber gut vorstellen das wir in einigen Jahren erneut eine Verschlussdebatte bekommen, weil sich den Produzenten oder Verbrauchern völlig neue Probleme offenbaren.

Das Zusammenkommen mehrerer Faktoren beschleunigt die Umstellung ungemein, so werden Angesichts der Tatsache das es wohl immer problematischer wird ordentliche und qualitativ hochwertige Kapseln zu bekommen, immer mehr Produzenten sich der Kapsel entledigen und eben zum LongCap oder Ähnlichem greifen.

Wann bei uns im Betrieb der Umstellungsdruck so groß ist das wir diesen Schritt tatsächlich tun, vermag ich im Moment nicht zu sagen, aber nach meiner Erfahrung bei der Umstellung der Literflasche kann das recht zügig vonstatten gehen, nämlich dann, wenn die Glasindustrie zu Gunsten der Schraubmündung die Produktion für Bandmündungsflaschen nach unten fährt.

Ganz persönlich habe schon das Gefühl das mit dem Schrauber auch ein Stück Individualität verloren geht, dem Wein ein Stück Entwicklung genommen wird und sich unser Weinstiel endgültig vor dem Mainstream der neuen Weinwelt in den Staub wirft. Applaus all denen die dafür gekämpft haben. Applaus all denen die mehr über Korkgeschmack berichtet haben als über die vielen positiven Weine die sie trotz Korkverschluss verkosten durften.

Applaus all denen, die Weinbeschreibungen nur noch mit den Worten fruchtig, frisch, spritzig, rassig, jung in Verbindung bringen, jetzt ist eure Zeit gekommen!

Auch die Korkproduzenten brechen auf zu neuen Ufern, der Weltmarktführer macht klar wo seine Stärke in Zukunft liegen wird. Fragt sich wie lange die Korkbauern Spass daran haben werden, aber das ist ja heute Scheißegal, irgendwer in China wird es schon richten. Auch an dieser Stelle ein Applaus all denen die mal zwischendurch auf Nachhaltigkeit und Tradition pfeifen, dem Korkbauer wird der Applaus nicht mehr helfen, er wird aussterben wie das Holzfass und die Küfer die sie bauten vor vielen Jahren.

Die Großen Betriebe der Branche beginnen mit der Umstellung, glaubt denn wirklich jemand die tun das weil sie eine Alternative zum Kork brauchen? Nein, die wollen Geld sparen, das ist alles. Im Gegensatz zum Kork ist das Blechding immer gleich, kann hundertfach zertifiziert werden und ganz zum Schluss als schöner Nebeneffekt, schließt es den Korkgeschmack aus. In den Regalen der großen Märkte ist Ware nach DIN Norm gefragt, da ist der Schraubverschluss sehr hilfreich.

Aber was plärre ich rum, auch ich habe dem Kork einen Stoss versetzt, waren wir die ersten in Deutschland die den DIAM einsetzten. Insofern, ist auch das einen Sonderapplaus wert!

Mir graut es vor den nächsten Jahren, pauschale Kupferschönungen um einer eventuellen Böckserneigung vorzubeugen, Sauerstoffzugabe zum Wein damit er trotzdem ein bischen reifen kann, Mehrweg ist vollends ausgeschlossen denn die Schraubgewinde sind zu empfindlich dafür, usw usw usw …..

… aber dafür ist alles immer fruchtig und frisch, das wollen wir doch.

Oder?

Ich gönne mir heute Abend einen schönen 2001er Grauburgunder Barrique, voll ausgereift, angereichert mit den Aromen des Alterns und fröne dieser reifen Aromatik die kaum mehr einer kennt und nur noch wenige zu schätzen wissen. Die richtige Einstimmung in meinen baldigen Start von Weinverkostungen.

11 Comments

Filed under Alltag im Weingut

11 Responses to Applaus der Fruchtigkeit, Abpfiff für den Kork

  1. Sehr gut! Ich kann dir nur zustimmen! Eine wahre Hysterie wird um den Korkgeschmack gemacht. Da geistern Zahlen von über 30 % Korkgeschmäckern in den Weinpublikationen herum und ich frage mich, wieso ich weit unter einem (!!!) Prozent negativer Beeinflussungen bin. Die Alternativen Verschlüsse werden zu blauäugig betrachtet, wobei sie auch Ihre Probleme und negativen Seiten haben. Ich werde das Thema (schon länger geplant) demnächst mal in meinem blog aufgreifen.

    Gruß

    Harald

  2. Hallo
    als ehemalig Involvierter kann ich dazu nur sagen. daß es sehr unwahrscheinlich ist, daß die Korkindustrie viel Schmiergeld übrig hat, denn die Margen sind entgegen der landläufigen Meinung nicht so üppig und für Kulanzlieferungen (je nach Geschäftspolitik) wird schon eine Menge ausgegeben.

    Die Korkhersteller nagen trotzdem nicht am Hungertuch. Für die Mehrzahl der Premiumweinproduzenten (Flasche jenseits von 10 Euro) ist es immer noch schwer vorstellbar nicht Naturkork zu verwenden. Francis Mayeur von Chateau Yquem hat mir 2006 erzählt, daß man mit Kork keinerlei Probleme habe.
    Was sich tatsächlich nicht mehr verkauft sind die Qualitäten unter 120 Euro / 1000. Die liegen auf Halde, daraus kann man aber auch Fußböden machen. Der Premiumbereich setzt auf Naturkork und die wenigen seriösen Korkhersteller schaffen es auch zunehmend Qualitätsstandards einzuhalten. 100 % Sicherheit gibt es übrigens auch in der Industrie nicht. TCA ist allerdings selten.

    Der Druck durch die Alternativverschlüsse herrscht vor allem bei den Billigweinproduzenten, dazu gehört nunmal der Großtteil der deutschen Weine (siehe Mafo-Daten vom DWI), der Großteil der Australier und bei den klassischen Weißweinproduzenten, und wieder ist Deutschland dabei.

    Ich habe keine Angst, daß der Naturkork vom Markt gänzlich verschwindet, vorher verschwinden vielmehr Billigweinproduzenten.

    Gruß

    Hans-Peter

  3. Hallo Thomas!

    Das ich deiner Argumentation nicht folgen kann, wird dich nach unserem Interview wohl kaum überraschen:

    Der Schrauber nimmt dem Wein weder ein Stück Entwicklung, noch hat er etwas mit dem Weinstil zu tun. Die sarkastische Begrüßung von “fruchtig, frisch, spritzig, rassig, jung” geht völlig am (Verschluß)Thema vorbei.

    Es gibt nämlich vergleichsweise gereifte, reifebedürftige und reifefähige Weine unterm Schrauber (zumindest bei uns in Österreich) ebenso wie die Primärfruchtbomer, die nach wenigen Monaten alt aussehen.

    Mit “in den Staub werfen” hat das nichts zu tun, und Neue-Welt-Bashing erscheint mir auch nicht angebracht, wenn ich an die Geschichte des Schraubers in der Schweiz denke.

    Was den sarkastischen Applaus für die Korkgeschmacks-Berichter betrifft, so ist es nun mal so, dass der Verschluß die Aufgabe zu erfüllen hat, Flaschen so zu verschließen, dass sie sich wie vorgesehen entwickeln. Solange das passiert, ist der Verschluß (egal ob Schrauber, Kork, Glas oder sonstwas) das unwichtigste und unberichtenswerteste der Welt. Wenn er aber nicht funktioniert, liegt es in der Natur der Sache, den Schuldigen auch zu benennen. Alles andere wäre doch eine verkehrte Welt und Feststellungen wie “Dank des guten Korkverschlusses hat dieser Wein keine fehlerhafte Note” kämen zumindest mir reichlich blöd vor.

    Auch die Wehmut, mit der du das Schicksal der Korkbauern beklagst ist nicht überzeugend. Kork ist ein wirklich tolles Material, dass es bis in die Weltraumtechnologie geschafft hat, weil es Eigenschaften hat, die nicht synthetisch herzustellen sind. Schon heute landet wohl mehr Kork NICHT in Weinflaschen, als in unseren Bouteillen, was zeigt, dass es wohl auch Alternativmärkte für die Korkbauern gibt. Ganz abgesehen davon, dass es den Bäumen wohl auch besser täte, wenn sie in einem etwas längeren Intervall geschält werden würden/müßten/könnten.

    Davon abgesehen ist es die teuerste und unintelligenteste Lösung, Sozial- und Umweltpolitik (in Portugal für die Korkbauern) mit dem Konservieren alter Strukturen zu machen. Siehe Weinmarktordnung 😉

    Das beste Beispiel dafür sind die Faßbinder, die es nach wie vor gibt. Natürlich nicht mehr zwei davon in jedem Weinbauort, sondern z.B. in Österreich nur noch eine Hand voll. Aber die haben gar nicht so wenig Personal beschäftigt und ziemlich volle Auftragsbücher. Und machen bessere Fässer als je zuvor, die Winzer in Österreich, Italien, Frankreich, Deutschland und sonstwo zu schätzen wissen. Von Aussterben kann keine Rede sein…

    Natürlich ist der Schrauber industriell gefertigt, zertifiziert und über Millionen Stück ident. Ob die großen Firmen umstellen, weil er billiger ist, oder weil sie ihn für besser halten ist aber letztlich unerheblich. Schon wenn man eine niedrige Korkrate und den damit verbundenen Aufwand des Umtausches einrechnet hat der Schrauber laut Vinum die bessere CO2-Bilanz. Von mangelnder Nachhaltigkeit kann man daher wohl kaum sprechen. Und ob Mehrweg-Glasflaschen tatsächlich ökologisch sinnvoller sind, ist auch nicht unumstritten.

    Der Schrauber erfordert weder pauschale Kupferschönungen, wenn man bei der Weinbereitung das Hirn nicht ganz ausschaltet, noch eine Sauerstoffbehandlung, damit er “trotzdem ein bißchen reifen kann”. Weine reifen unterm Schrauber erwiesenermaßen gut. Und wenn man den Spieß einmal undrehen will, könnte man genausogut sagen, dass man sich wundert, wie lange man einen Verschluß toleriert hat, der eine höhere (freie) SO2-Dosierung erfordert hat (um den Sauerstoffzutritt durch den Kork zu puffern).

    Der Schraubverschluß ist zweifellos nicht perfekt. Er ist heikel in der Verschlußtechnik, anfälliger für Flaschenunterschiede und (in vernachlässigbarem, aber vorhandenem) Maß anfälliger für Schläge). Und möglicherweise erfordert er in manchen Betrieben eine geringfügige Änderung der Weinbereitung.

    Auch wenn ich den Schrauber präferiere bin ich kein Anti-Kork-Fanatiker und halte manche kolportierte Korkgeschmacksraten auch für nicht nachvollziehbar. Deine Argumente gegen den Schrauber haben auf der sentimentalen Ebene, die beim Wein zweifellos wichtig ist, sicherlich ihre Berechtigung, wissenschaftlich haltbar sind sie aber nicht.

    Selbst bei Vernachlässigung des Problems Korkgeschmack gilt im direkten Vergleich: Das Bessere (nämlich der Schrauber) ist der Feind des Guten (des Korken). Zwar nicht generell, nicht von heute auf morgen. Aber doch.

    Wenn dem nicht so wäre, hätte sich nämlich der Naturkork als Weinverschluß niemals vor ein paar hundert Jahren gegen Stofflappen, Wachs und Öl durchgesetzt. Und es wäre doch irgendwie komisch, wenn Forschung, Materialtechnik und Entwicklung seither sowohl die Weinflaschen bruchsicherer, als auch die Weinqualität und praktisch alle Lebensbereiche verbessert hätte, ausgerechnet den Verschluß von Weinflaschen aber nicht. Oder?

    Grüße

    Bernhard

    P.S.: Dein 2001er Grauburgunder hätte auch mit Schrauber ausgereift und durch die Aromen des Alters bereichert geschmeckt. Und wäre damit auch mit Schrauber von der Jung-Frisch-Fraktion verschmäht worden. Von mir nicht…

  4. P.P.S: Nur um Verwirrung vorzubeugen: Mit der “Anfällgikeit für Flaschenunterschiede” ist die Tatsache gemeint, dass der Schrauber kleine Unebenheiten an der Mündung und nicht exakt gefertigte Flaschen im Unterschied zum Kork nicht toleriert.

  5. Aber Bernhard ich verwende doch Alternativverschlüsse 🙂
    Was mich stört ist diese Absolutheit, entweder man ist für oder dagegen. In der Weinbranche wird nicht mehr sachlich diskutiert, wir haben uns mit einer Antikorkhysterie anstecken lassen die von extern bewußt in die Branche getragen wurde. Mag sein das dies im Rückblick positiv sein mag, mir gefällt die Art und Weise trotzdem nicht.
    Tatsächlich halte ich den Schrauber auch für praktisch und gut, spätestens seit letzter Woche als ich schnell 200 Flaschen öffnen mußte. Es gibt viele positive Gründe die für den Schrauber sprechen, aber es gibt keinen Grund regelrechte Hitlisten darüber zu führen wer ihn verwendet und wer nicht. Das geht langsam in Richtun gHexenjagd.
    Wir haben jetzt viele Jahrzehnte mit dem Kork gelebt und alle hatten sich damit arrangiert. Ich sehe keinen Grund ihn jetzt zu verteufeln, wie Harald richtig bemerkte, sind die genannten Zahlen von Korkschmeckern teilweise völlig absurd!!
    Die Geschichte mit Kupfer und Sauerstoff wissen wir beide, das es gut ohne geht, aber die, die nun einfach umstellen um ein paar Cent zu sparen die machen sich darüber keinen Kopf und werden pauschale Schönungen einsetzen. Das lehne ich ab, ich habe auch kein Verständnis für diejenigen die dies bereits heute einsetzen unanbhängig vom Verschluss. Du hast recht, mit Kopf und Hirn wäre das nicht nötig.
    Ich denke, bei der Januar-Weinrallye wurde deutlich das die Form der Verpackung die wir derzeit nutzen auch nur vorübergehender Natur ist, soviel zum Thema Lappen und Lumpen.

  6. Hallo Thomas!

    Sosehr ich mit deinem Beitrag meine Mühe habe, sosehr kann ich diesen Kommentar von dir unterschreiben.

    Schrauber-Hitlisten sind auch meine Sache nicht. Und die kursierende Bezeichnung “stinkendes Stück Rinde” wirst du von mir auch nicht hören.

    Und meine Korkgeschmacksraten sind auch weit unter den diversen Fabelsätzen.

    Vielleicht ist die Lautstärke, die manche aus der Anti-Kork-Fraktion an den Tag legen dadurch zu erklären, dass es in unserem konservativen Business anders wohl gar kein Nachdenken über den Verschluß gegeben hätte.

    Und insofern profitieren auch die Kork-Befürworter davon. Weil eine träge Monopol-Industrie endlich aufgeweckt wurde.

    Grüße

    Bernhard

  7. hallo,

    als ich 2006 mit dem weinmachen, nach 15 jahren und nach wie vor tätigkeit in einem versuchszentrum, war mir klar, dass der korken für mich nicht in frage kommt.
    woher das? wir organisieren u.a. jährlich einen nationalen weinwettbewerb und brauchen dafür bis zu 4 flaschen pro wein. alle werden vorher von 2 bis 3 prüfern auf kork probiert. fazit über die letzten jahre: 11 % vom kork beeinträchtigt, die hälfte davon erkennbarer korkton, die andere hälfte eine beeinträchtigung, die der konsument nicht dem korken anlastet, was schlimmer ist. manchmal unterschieden sich alle vier flaschen des gleichen weines voneinander! bei 60 bis 70 teilnehmenden betrieben aus mehreren italienischen regionen ist die aussage schon bezeichnend.
    deshalb wollte ich zuerst den glasverschluss, habe mich dann aber für den stelvin lux plus (mit dem innenliegenden gewinde) entschieden, ohne reue, aber auch ohne dem gefühl, überlegen zu sein.
    imm april, wenn der weiße 07er gefüllt wird, kommt auch der melot 06 riserva mit dem gleichen verschluss in die flasche.
    ich denke, dass wir den weinen und damit auch den verbrauchern sicherheit und damit gutes tun.
    nichts weiter, das aber überzeugt.

    mfg
    armin

  8. Natürlich hat das Entkorken etwas so schön nostalgisches. Und auch meine Erfahrung ist, dass der Anteil verdorbener Flaschen unter 10 Prozent liegt.
    Aber dass Korken auf dem Rückzug sind hat ja eben auch ökologische und wirtschaftliche Gründe. Und es gibt ja nicht nur Schraubverschlüsse. Castell Miguel auf Mallorca verschließt seinen (überhaupt nicht neuwelt-fruchtigen) Roten mit Glaskorken – eine sehr elegante Lösung.

  9. die ökologischen Gründe für einen Rückgang der Naturkorken würden mich dann schon interessieren.
    Die Ökobilanz der Aluminiumindustrie ist bekanntlich bescheiden, die der Kunststoffindustrie kaum besser. Kork ist nachwachsend und reichlich vorhanden.

    Welche ökologischen Gründe also?

  10. @ Hans-Peter Decker
    Schau mal auf folgenden Link:
    http://www.nabu.de/m07/m07_02/04207.html

    Gruß

    Harald

  11. Pingback: Bildergeschichten aus dem Weingut Steffens-Keß

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