Betrug Betrug Betrug!!

Richtig Herr Scheuermann!! Das ist Betrug!!

Hängt die Winzer auf, an den Pranger mit ihnen, ein Schild in die Hand darauf steht:

“Ich bin ein korrupter missratener Winzer und habe meinem Perlwein mit zuviel Druck abgefüllt.”

Die Steuerverschwendung liegt bei der Staatsanwaltschaft und bei den Untersuchungsämtern die wohl bei Allen (!!!!!!!!!) Weingütern Proben von Perlwein gezogen haben um diesen zu untersuchen. In unserem Falle wäre dieser längst getrunken und nicht mehr existent. Als Winzer vertraue ich auf unseren Verperler das alles in Ordnung ist. Ist es nicht in Ordnung wird man zum Betrüger, denn geschmacklich ist der Unterschied nicht festzustellen!!

Es sind Journalisten die daraus einen Betrug stricken müssen und damit diese lächerliche Aktion legitimieren.

Chemischen Landesuntersuchungsämter sollten sich besser um gesundheitsgefährdende Lebensmittel kümmern als um die Kohlensäure im Perlwein!!

7 Comments

Filed under Wein in den Medien

7 Responses to Betrug Betrug Betrug!!

  1. Hallo Herr Lippert,
    da viele Winzer ihren “Stillwein” schon auf 1,5-1,8 gr. CO2 aufpumpen, haben sie halt inzwischen das Problem Perlwein in zwischen Wein und Sekt zu positionieren. Wenn es mehr prickelt, verkauft es sich besser. Ein Versekter hatte mir vor längerem bestätigt, daß die meisten Kunden knapp an die Grenze gehen wollen. Jeder weiß, daß die Fehlertoleranz bei solchen Dosierungen erheblich ist. Wer erwischt wird hat halt Pech gehabt.

    Aber der grössere Skandal ist sicher die Sektsteuer, nachdem nun schon zwei Marineflotten abgesoffen sind, und diese Steuer immer noch nicht abgeschafft wurde.

    gruß

    Hans-Peter Decker

  2. Aber im Grunde geht es ja genau um die Sektsteuer und um sonst nichts. Der Staat und deren Ämter ärgern sich das immer mehr Perlwein produziert wird und er die Winzer damit nicht in gewohnter Art und Weise abzocken kann. Dann macht man halt einmal eine Winzerverfolgungsaktion und versucht das Produkt Perlwein selbst damit zu schädigen.
    Mag sich nach Verschwörungstheorie anhören, ist aber so dessen bin ich mir sicher!!

  3. Ich gebe Thomas vollkommen Recht. Diese Unterscheidung zwischen Sekt und Perlwein ausschließlich nach der Anzahl der Bläschen zu bestimmen ist zum Tränen lachen.

    Übrigens kann man so etwas auch selbst machen. Und das wird gemacht! Vor allem beim Apfelwein.

    Einfach Wein des geschmacklichem Vertrauens mit dem Trinkwassersprudler bearbeiten!

    Aber um Gottes Willen nicht zu viel Gas geben, sonst muss man das besteuern.

    Das könnte man mal in den Gazetten und Blogs weiterverbreiten, dann haben die Hersteller dieser Geräte auch ein Steuerproblem ;-)))))

  4. Wenn es um den Ruf nach Abschaffung der Stektsteuer geht bin ich dabei. Diese ehemalige “Kriegssteuer” zu Finanzierung der Flotte des Wilhelminischen Kaiserreichs gehört längst abgeschafft. Aber noch ist sie da und was da jetzt aufgedeckt wurde übrigens ganz routinemässig durch die dafür vorgesehenen Kontrollämter und nicht als Staatsverschwörung gegen die Winzerschaft, ist nun mal teilweise Steuerbetrug. Offenbar wird diese Praxis einigermasseen flächendeckend und systematisch betrieben. Angesichts der Vielzahl der Fälle kann man wohl kaum noch von einem versehen oder beinem Kavaliersdelikt sprechen. Schaden tut die in den Secco “gepumpte” Kohlensäure dem Verbraucher natürlich nicht, aber das tun beispielsweise Holzchips auch nicht. Wenn das aber einer praktiziert schreien viele deutsche Winzer gleich ganz laut: Kunstwein. Frage: wie künstlich oder netürlich ist so ein nicht verkehrsfähiger Secco?

  5. @ Mikel
    Es wäre doch mal interessant einen Wein im Sprudler so mit CO2 aufzupumpen das er tatsächlich der Sektsteuer unterliegt. Und dann mit einer Selbstanzeige die Behörden zum ermitteln zwingen …
    Wenn das alle machen die einen Sprudler haben könnte sich was bewegen, oder es wird tatsächlich eine Steuer erhoben und wir könnte damit zumindest einige Banken vor der Pleite retten!!

  6. @ Thomas,

    das wär doch was für ein Winzerfest….

    Secco Dir was!

    Ein Stand mit Presse, Sprudler, Politik und Blogger, die da live….

    oder gar das Thema einer Wein Ralley?

    Self-Secco? 😉

  7. Panschi

    Ob Wein-Secco-oder Sektfälscher, jeder Insider weiß: das ist einfacher und effektiver als Falschgeld drucken.Der Fiskus kassiert 1,03 EURO Sektsteuer für jede Flasche mit über 3,5, bar Druck.
    Was da drin ist, kann dem Staat egal sein.
    Faber oder andere kaufen billigsten Fusel-Grundwein und die Flasche steht für 2,99 im Handel.
    Abzüglich 19 Prozent Mwst, abz.1,03 Sektsteuer, abzüglich 21 Prozent Deckungsbeitrag, abzüglich.Flasche-Verschluß und Logistik, verbleiben noch 8 Cent für einen Liter Grundwein
    aus irgendwo, oder nirgendwo (Norditalien, Rumänien, Bulgarien). Der Nostalgie Sekt Rottkäppchen mit dem kleinsten Deutschen Weinbaugebiet und dem größten Sektausstoß läßt hier auch grüßen. Wohl bekomms !
    Und dann das honorige Haus im Rheingau(Großlage) Fürst von Metternich. Die Flasche 100.000 Ltr. Edelstahltanksekt für 8,99 das ist schon mutig.
    Sekt sollte traditionelle Flaschengärung sein, und kein Gebräu aus der Weinraffinierie.

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