Das war das Tourismuscamp 2009

Das war es also das Tourismuscamp 2009. An Gründen und Motivation für eine Teilnahme meinerseits gab es einiges. Nennen würde ich zum einen das ich gerne einmal sehen wollte wie ein Spezialcamp organisiert wird und auch wie es von den Teilnehmern angenommen wird. Dafür muß man dem Orgateam von Eichstätt ein eindeutiges Kompliment aussprechen, tolle Location, tolle Versorgung, tolle Technische Möglichkeiten, tolle Infrastruktur für Übernachtung usw. und ganz wichtig alles wurde gut kommuniziert und konnte einfach genutzt werden. Danke dafür!

Zum Anderen fand ich das Thema Tourismus spannend, muß aber feststellen das ich mich danach in Zukunft nicht ausrichten werde und kann. Solch ein Camp braucht keine wirklichen Randerscheinungen wie Winzerblogger 🙂 Das Thema ist klar umrissen, Tourismus, Tourismus und nochmals Tourismus. Es geht darum wie man Destinationen im Internet darstellt, da sind Winzer und meiner Meinung nach selbst Gastronomen schon ziemlich exotisch und eigentlich Fehl am Platze. Aber, auch so etwas kann sich ja im laufe der Jahre ändern, wer weiss schon wo die Themenschwerpunkte liegen werden in einigen Jahren?

Einige Anmerkungen meinerseits, Eindrücke und Vorschläge

  • Tatsächlich waren die Sessions für mich eher langweilig. Das Thema Community und social web kann man auf Community Camps besser und intensiver behandeln als auf einem Tourismuscamp.
  • Am Sonntag gab es fast keine Sessions, teilweise war das was angeboten wurde schon eher aus einer Verlegenheit heraus
  • Ich habe gemerkt das viele WebNeulinge da waren die Infos suchten um in das Web 2.0 einsteigen zu können
  • Generell hätten ein paar mehr Teilnehmer dabei sein können, oder es sind viele einfachnciht gekommen. vor allem der Sonntag war sehr mau!

Alles in Allem ziehe ich bezüglich des Lernwertes für mich eine negative Bilanz, bezüglich Kontakte pflegen, interessante Leute kennen lernen ziehe ich eine positive Bilanz.

Meine Empfehlung für das Tourismuscamp 3 in Eichstätt:

  • Das Orgateam sollte darüber nachdenken aus dem Camp eine Konferenz zu machen und damit die Vergabe und das Ausrichten von Sessions selber in die Hand zu nehmen.
  • Es muß für Einsteiger etwas angeboten werden, es kann nicht sein das in jeder Session der Start eines Blogs Hauptthema ist oder wird.
  • Wenn gewisse Interessenslagen vorhanden sind wäre es Vorteilhaft sich dafür entsprechende Referenten zu besorgen oder Teilnehmer bereits im Vorfeld zu bitten entsprechende Sessions vorzubereiten.
  • Auf den Namenschildern sollte neben dem Namen auch die Domain angegeben werden, das macht das gezielte Ansprechen von Personen leichter, kennt man doch in solch einem Umfeld eher die Domains als deren Betreiber.
  • Ansonsten so weiter machen wie bisher, das Camp wird rasch an Bedeutung gewinnen.

Tourismuscamp Eichstätt 2009

Kurz, wirklich nur ganz kurz hatten wir angedacht für die Tourismusbranche einen Ticker wie bei Genussblogs.net zu installieren. Die von uns abgehaltene Session hat aber deutlich gemacht das es für uns nicht machbar erscheint da die Themengebiete zu vielschichtig sind. Der Aufwand das zu sortieren wäre enorm und ist für uns nicht zu schultern, zumindest nicht als Spassprodukt.

Aber wie bereits auf der Session gesagt, es täte den Touristikbloggern gut eine zentrale Anlaufstelle zu haben, selbst wenn es nur dazu dient als Touristikszene wahrgenommen zu werden. Das Problem dabei ist, daraus läßt sich KEIN Geschäftsmodell ableiten, mit einer Geschichte wie Genussblogs.net läßt sich keine Werbung verkaufen oder Einnahmen jegwelcher Art generieren!!

Aber Spass kann man haben, ganz viel davon, nicht zuletzt hatten wir den auch in Eichstätt! Die Hinfahrt hat Spass gmacht, das Camp hat Spass gemacht, das Abendessen hat Spass gemacht und die Rückfahrt hat auch Spass gemacht. Was will man mehr, jetzt freue ich mich auf Blog trifft Gastro 2009, das wird auch wieder Spass machen!

2 Comments

Filed under Auf Reisen

2 Responses to Das war das Tourismuscamp 2009

  1. Hallo Thomas, war ein netter Abend in der Trompete und wir wissen jetzt: Dortmund ist eine touristische Destination! Da ich von einer anderen Richtung komme (Reisebürosoftware) war ich von der geballten Marketingvorträgen zum thema Web 2.0 überrascht und teilweise auch überfordert. Allerdings ziehe ich ein anderes Fazit: Viel neues, gute Kontakte und ein paar Ideen die in Projekte münden können.

    Destinationen leben von der Gastronomie (bis auf Billig All Inclusive mit einem Essen das auf schwäbisch saumäßig ist) Eine bessere Vernetzung dieser Bereche ist grundsätzlich spannend.

    Schaut mal bei Gelegenheit in unser Reisebüro-Forum (www.reisebüroforum.de) rein, wir plangen gerade ein neues Portal dass auch in dieser Richtung breiter aufgestellt werden wird.

    Gruß Thomas

  2. Pingback: » Tourismuscamp 2009 - ein Wochenende rund um eTourismus

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