Der Wein ist umsonst

Die Zeiten ändern sich.

Dieser Beitrag scheint älter als 10 Jahre zu sein – eine lange Zeit im Internet. Der Inhalt ist vielleicht veraltet.

Es gibt Häuser in der Region, die würde man als Weingut sehr gerne beliefern. Manchmal bleiben alle Bemühungen Umsonst, es will einfach nicht klappen.

Dann fragt man sich warum ist das so? Ein Hinweis auf das warum, könnte der Auszug einer Email an uns von einem dieser tollen Häuser geben. Darin wurde bei uns angefragt ob wir für eine Art önologisches Dinner als Lieferant fungieren wollten:

… die Weine werden wie üblich von den Weingütern kostenfrei zur Verfügung gestellt…

Wir haben dankend abgelehnt, denn warum soll man das eine Haus kostenlos beliefern und die anderen mit denen man auch ordentliche Umsätze macht bezahlen lassen?

Aber mir fällt auf, das offensichtlich immer mehr Weingüter und auch Genossenschaften bereit sind ihre Hosen runterzulassen und Weine ohne Berechnung liefern, nur um auf gewissen Wein- und Speisekarten zu erscheinen. Das diese MeinWeinKostNixLieferanten am Tisch natürlich bevorzugt empfohlen werden versteht sich von selbst, denn ein besseres Geschäft kann man kaum machen als Gastronom.

1 Comment

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One Response to Der Wein ist umsonst

  1. Was kommt als nächstes? Muss der Winzer vielleicht demnächst „Entree-Gebühren“ zahlen, damit sein Wein überhaupt angeboten wird?
    Beste Grüsse aus Berlin!