Durst

Der Durst ist eigentlich ein ganz interessantes Thema das uns mehr beschäftigt als wir tatsächlich wahrnehmen. Deshalb die Links zum Wochenende zum Stichwort Durst.

Erwischt!!
Ausnahmensweise hat Wikipedia nicht viel zu sagen zum Thema Durst. Trotzdem interessant, denn die Wikipedia stellt fest, in unserem Kulturkreis gibt es keinen Begriff für das Gegenteil von Durst, vergleich mit satt beim Hunger!

Auszug aus der Wikipedia:

Durst (von althochdeutsch durst: Trockenheit [in der Kehle]) ist das Grundbedürfnis oder die Handlungsbereitschaft des Menschen oder des Tieres, zu trinken. Es tritt bei Flüssigkeitsmangel bzw. Salzüberschuss auf.

Also doch!! Sitt
Das Gegenteil von Durstig, so jedenfalls Wissen.de . Sitt – ein sonderbares Wort, oder?

Wasser für die Schule
Ein Projekt namens Durstspiegel möchte Schüler mit Wasser versorgen

Wieviel trinken?
Eigentlich geht man davon aus das wir zuwenig trinken, meine Erfahrung ist eine andere. Ich kenne Menschen die versuchen bis zu 5 Liter Wasser am Tag zu trinken. HIER ein Überblick über die empfohlenen Trinkmengen, denn gerne wird vergessen das auch unsere Nahrung Flüssigkeit enthält. Auch Zeitungen beschäftigen sich bisweilen mit diesem Thema, hier als Beispiel die NZZ.

Wörtlich genommen
Der Wortschatz der Uni Leipzig setzt zwar Bier und Wasser in die Nachbarschaft des Durstes, den Wein sucht man dort vergebens, den findet man vielmehr in der Nähe von Begriffen wie Essen und Trinken.

4 Comments

Filed under Links zum Wochenende

4 Responses to Durst

  1. Guido

    Hallo Thomas,

    das Beispiel “sitt” zeigt sehr schön (und im verlinkten wissen.de-Artikel oder im Wikipedia-Artikel “sitt” wird das auch ausgeführt), dass Sprache eben so nicht funktioniert: Irgendjemand denkt sich einen Begriff aus, irgendeine Institution segnet ihn ab und fürderhin wird er brav benutzt. “Sitt” hat keinen Einzug in den allgemeinen Sprachgebrauch gehalten und ich würde gehobene Beträge darauf verwetten, dass er dies auch künftig nicht tun wird. Vielleicht hätte er Chancen, wenn Grönemeyer einen entsprechenden Song komponiert oder Mario Barth ein Bühnenprogramm so benennt, aber Sprache kann unberechenbar sein.
    Es gibt aber ja auch leicht gangbare Umwege, z. B. “Mein Durst ist gestillt” oder “gelöscht”.

    Gruß,
    Guido

  2. Ja, ein anderes Beispiel wie Sprache funktioniert findet sich in meinem Beitrag zum Pinot Ötzi. In der Wikipedia wird erklärt wie die “Jungneolithische Mumie aus dem Gletscher vom Hauslabjoch, Gemeinde Schnals, Autonome Provinz Bozen, Südtirol, Italien” zu ihrem Namen Ötzi kam.
    http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96tzi#Benennung

    Aber ich finde es sehr spannend zu sehen das es bei uns eben nicht für alles ein Wort gibt. Gibt es für so etwas einen Fachausdruck?

  3. Erkelenz

    Tja seit 3 Jahren anscheinend noch nicht 😉
    Es gibt Fachausdrücke für vermehrten (sehr großen, oder auch krankhaften) Durst “Polydipsie” oder auch das unnatürliche Ausbleiben des Dursts (Adipsie), der gesunde normale Durst hat nach meinen Kenntnissen aber noch keinen eigenen Fachausdruck (ich glaube der Barkeeper meines Vertrauens würde mich dann auch nicht mehr verstehen 😉 ),

    allerdings geht man nach dem Trinken auf die Toilette, um zu miturieren ;-))

  4. Erkelenz

    ach sorry mikturieren heißt das,
    naja man lernt ja nie aus

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