Eine alte Winzerweisheit die ich immer für Saublöd gehalten habe werde ich nun beherzigen um auch in diesen tristen Monaten ein bischen aktiv im Freien sein zu können

Mit Umstellung auf die Winzerzeit Winterzeit erlebe ich eigentlich das Tageslicht nur noch während der Arbeit. Das hat mich dann doch gezwungen meine sportlichen Aktivitäten zwecks Verlust von Pfunden auf den Innenbereich zu verlegen. So führte mich der Weg zunächst in die Muckibude um die Ecke, deren Besuch doch irgendwie deprimierend spassbefreit unlustig abtörnend nicht mein Ding war. Ich schmollte einige Tage und unternahm dann einen erneuten Versuch zum Betreiben von Indoorsport und habe die Flucht in das Wasser gesucht.

Ist schön warm im Wasser, man wird nicht dreckig und schwimmt so seine Bahnen. Thats it. Irgendwie unwitzig und zudem, unkreativ zumindest für mich.

Ich muß raus, offenbar bin ich nur dort in der Lage mein Gehirn durchzublasen und Dampf abzulassen. Zudem kann ich nach ausgiebigen Märschen, walkings, hikes, Wanderungen bestens bloggen weil mir Unterwegs viele Dinge in den Sinn kommen.

Also habe ich mich an einen alten Winzerspruch erinnert den ich eigentlich bereits als Lehrling und auf der Technikerschule noch viel mehr verabscheute, aber er scheint sich zu bewahrheiten:

Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung!

Grundsätzlich weckt dieser Satz in mir nur schlechte Assoziationen, denn eigentlich waren die Situationen in denen ich das zu hören bekam selten angenehm. Aber jetzt habe ich ihn beherzigt, mir Mütze und Handschuhe gekauft, jetzt geht es halt in der Nacht auf die Piste, egal wie kalt und nass, egal wie dunkel und selbstverständlich, der Kellerhund muß auch mit. Aber, der muß nicht mehr abnehmen, hat schon Idealgewicht 🙂

3 Comments

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3 Responses to Eine alte Winzerweisheit die ich immer für Saublöd gehalten habe werde ich nun beherzigen um auch in diesen tristen Monaten ein bischen aktiv im Freien sein zu können

  1. Alles, was zu einer negativen Energiebilanz führt (wöchentlich oder monatlich), veringert das zuvor angesammelte Körperfett! Da werden doch wohl ein paar Dinge dabei sein, die Spass machen!? Und wenn man zusätzlich etwas auf seine Ernährung achtet,wird es schon werden. Allerdings darf man dabei auch nicht übertreiben. 250 kcal weniger am Tag (die Hälfte aus dem Bewegungsmehrverbrauch, die andere Hälfte durch geschicktere lebensmittelauswahl), ergeben im Monat ein Minus von 7.500 kcal, was in etwas einem Kilo zuvor aufgenommenen Körperfett entspricht. Wenn man das nur ein Jahr durchhält ist man 12 Kg leichter und zwar an Fett, nicht nur an Gewicht!!
    Gruß Rainer

  2. Ja, ist alles richtig, ich kenne mich damit inzwischen aus. Alles mein Thema, Tag ein und Tag aus. Ich könnte noch einige Punkte mehr anführen die nicht aufgelistet sind, aber Gott sei Dank, der liebe Leser dieser Seite interessiert sich eigentlich mehr für den Wein als wie mein täglicher Sport oder gar die Ernährung, es sei denn es geht eben um den Wein!

    Nein, im Studio ist nichts dabei was mir Spass macht, ich will eben lieber raus. Da darf auch der Hund mit und hat ebenfalls seinen Spass.

  3. Das Studio meinte ich auch nicht, sondern allgemein. 😉
    Und ein Hund ist fantastisch. Mein Setter-Schnautzer-Mix wäre am liebsten 5 x täglich durch den Wald, und das Wetter war ihm schnurzegal. Mir dann irgendwann auch! Und nach der letzten Abendrunde schmeckte das Glas Wein doppelt so gut!
    Gruß Rainer

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