Endlich!!! Deutschland sucht den Super-Riesling 2007!!

Deutschland sucht den Riesling-Star

So titelt die Juliausgabe eines Weinmagazines. Das Heftinnere ist gefüllt mit Tabellen voller Sternchen, Namen und sonstigen Zahlen. Eine schier erdrückende Masse, deren Lektüre mich nicht mehr anspricht. Selten läßt sich aus diesen Tabellen ein brauchbarer Tipp ableiten der mich auf einen bestimmten Betrieb oder Wein neugierig machen würde, ganz im Gegenteil.

Ich glaube wirklich Deutschland braucht ein richtiges Magazin, eines in dem die Leser wieder gute Tipps finden und Geschichten die sie noch nicht kennen, sowie Degustationen die Lust darauf machen den besprochenen Wein  nachzuverkosten. Ein Magazin das über Geschmack schreibt, ihn beschreibt, ihn aber nicht in endlosen Tabellen versucht zu bewerten. Ein Magazin das mehr ist als eine Hülle die von der Anzeigenabteilung aufgefüllt wird.

Ernsthaft, wir denken darüber nach einen Verlag zu gründen und ein Magazin zu verlegen.

7 Comments

Filed under In eigener Sache, Wein in den Medien

7 Responses to Endlich!!! Deutschland sucht den Super-Riesling 2007!!

  1. Gute Idee wäre dabei. Einfach mal melden.

    Viele Grüße aus der sonnigen Südpfalz

    HK

  2. Ein wirklich neues, abitioniertes Magazin wäre tatsächlich nicht schlecht. Ich glaube der Niedergang des Printsektors liegt oft daran, dass die Leser es schon merken wenn es den Machern in Wirklichkeit nur um Anzeigengeschäft und Vertrieb geht.
    Dazu passt auch, dass mein Premiummagazindealer des Vertrauens mir gerade die Anzahl aller bisher verkauften “Fine” Wein Magazine genannt hat: Null.

  3. Wäääre schon schön aber es traut sich an GODFATHER Meininger heran….!!!!!! Oder vorbei???

  4. @ Marc
    Warum Godfather? Ich bete was anderes an.
    Wir wollen die ja nicht kaufen, nur was Neues machen …
    @Charles
    Ja, und mit den Weinmagazinen die es an der Tanke gibt sieht es ähnlich aus! Interessant wären auch einmal die Auflagen und Abozahlen abzüglich der Winzerschaft die alles abonnieren was mit Wein zu tun hat 🙂
    @RA Kiefer
    Danke für das Angebot, vielleicht kommen wir darauf zurück!

  5. Geschmack beschreiben ist schwierig! Vor allem, wenn man als Zielpublikum “Normalos” hat, denen die Weinverkostungs-Lyrik nicht geläufig ist.
    Aber das Magazin hätte was, wenn es jenseits der Haute Cuisine Hysterie und Wein vom Chateau für 100000 Euro vieler Life-Styler läge. Ein Printprodukt, das auch einmal kritisches schreibt und vor allem einen emotionalen und sachlichen Bezug zwischen Leser und Erzeuger aufbauen hilft. Und kein reines Weinmagazin.

  6. Hallo Mikel,
    warum print? Wenn überhaupt dann “on demand”, aber darüber müssen wir noch dachdenken 🙂
    Weinmagazin ist das womit wir wohl anfangen wollen, als Übung gewissermaßen.

  7. Online? Kann ich mir als Geschäftsmodell nicht vorstellen. Wer über genüssliches lesen will und dafür auch zu bezahlen gewillt ist, der ist Genussmensch, will die Sache an schönen Orten lesen, dort wo emtional Genuss vor Ort stattfindet und das ist nicht vor dem Bildschirm. Solange es keine brauchbaren Lesegeräte gibt wird das so sein.

    Selbst wenn dies ein Angebot “fa umme” sein sollte: Was unterscheidet ein solches Magazin von diesem feinen Blog hier? Ein anderes Design? Die berühmten Magazin-Themes? Hhhm..

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