Fachartikel – Wein von glücklichen Hefen?

Auszug:

Über 200 Reinzuchthefen hat der Kellerwirt mittlerweile zur Hand, da feiert ein längst in der oenologischen Mottenkiste geglaubtes Verfahren fröhliche Urständ: die Spontangärung. Nachfolgend soll nicht das eine oder andere verteufelt werden, sondern Hinweise gegeben werden, wie man sich diesem alten Verfahren risikoarm wieder neu nähern kann

Autoren: Dr. Jürgen Sigler & Lars Stukenbrock, Staatliches Weinbauinstitut Freiburg

Wein von glücklichen Hefen? (pdf)

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2 Responses to Fachartikel – Wein von glücklichen Hefen?

  1. An für sich ein interessanter Artikel und auch sehr schön graphisch zu sehen, wie sich die Gährung je nach Lesegut/ Temperatur/ zusätzlicher Behandlung entwickelt.
    Dass Spontis selten sind kann ich aus Unterhaltungen mit Winzern nicht bestätigen und ich rieche auch spontanvergährte Weine leicht raus. Es gibt sehr viele Winzer, besonders im VDP, die spontanvergähren. Von Gesprächen kommt allerdings auch im gleichen Atemzug meist die Kellerflora zur Sprache, die von den meisten Winzern als wichtiger erachtet wird. Heute macht aber auch moderne Kellertechnik aus früheren Problemen wie Gährtemperatur ein Kinderspiel das sich per Knopfdruck lösen läßt.

  2. Ich habe schon häufiger spontan vergorene Weine verkostet. Ich musste feststellen das die Spontis häufig vielschichtiger und intensiver im Bukett und am Gaumen waren. Allerdings funktioniert die Methode nicht, so zumindest die Aussage von Winzern, wenn die natürlichen Hefen an den Trauben im Weingarten vorher mit Fungiziden vernichtet wurden. Vielleicht wenden deshalb auch immer mehr VDP-Winzer die Methode an, den der VDP propagiert ja biologischen Weinbau.

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