1972 Niersteiner Gutes Domthal

Von der Firne erschlagen……

1972
Niersteiner Gutes Domthal
Qualitätswein b. A.
Rheinhessen
Dr. Willkomm’sche weinkellerei Bernkastel-Kues

1972 Niersteiner Gutes Domthal

Klar und strohgelb ohne Braunfärbung läuft der Wein ins Glas und weckt somit Hoffnung auf einen trinkbaren Wein.

Kaum ist das Glas auf Nasenhöhe erreichen die ersten Aromen von Sherry die Nasenflügel, auch ein tiefes einsaugen von dem was dem Glas entfleucht hilft nix, nur intensive Oxidation, das wars dann schon.

Schade

Am Gaumen das gleiche, dazu ist der Wein dünn und schal, das macht keinen Spaß, deshalb geht es direkt weiter in den Gulli.

Ich bleib dran, vielleicht ist der nächste Wein trinkbar?

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1964 Leiselheimer Steuernberg Riesling x Silvaner

Genießbar aber gänzlich ohne Genuß

1964 Leiselheimer Steuernberg
Riesling x Silvaner
naturrein
Baden Kaiserstuhl
Zentralkellerei Badischer Winzergenossenschaften

Aus dem Glas strahlt ein einladendes leuchtendes Gold Orange ohne Eintrübungen.
Die Aromatik ist geprägt von oxidativen Noten, dazu Walnüsse, Krautige Düfte, überreifes Mostobst, Champignons
Im Geschmack zeigt sich dann ein kleiner eher dünner Wein, geprägt von eindimensionaler Säure die wohl schon vor 54 Jahren dem Wein den Stempel aufdrückte und für Schlichtheit sorgte.

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1964 St. Ehrentrudis Riesling x Silvaner

Hui, da hatte ich mir mehr erhofft ….
Heute im Glas aus meiner Altwein FolterKammer ein

1964 St. Ehrentrudis
Munzinger Berg
Riesling x Silvaner
Spätlese naturrein
Baden, Bereich Kaiserstuhl-Tuniberg
Zentralkellerei Badischer Winzergenossenschaften

1964 St. Ehrentrudis, Riesling x Silvaner, Spätlese naturrein

1964 St. Ehrentrudis, Riesling x Silvaner, Spätlese naturrein

Farbe Bernstein bis Goldbraun, abolut klar ohne jegliche Trübungen oder Ablagerungen in der Flasche

Der Kork war durchnässt und ist mir dann zerbröselt, aber erst als er aus dem Flaschenhals rutschte

Der Geruch ist geprägt von Oxidation und groben Walnussnoten, aber immerhin, kein Kork!!!

Im Geschmack stumpf und erdig, völlig oxidiert, einziges Lebenszeichen ist eine noch schmeckbare Säure die aber auch nicht mehr ausreicht um eine gewisse Lebendigkeit vorzutäuschen.

Der Wein ist leider Mausetot und taugt nur noch für schöne Fotos, was sicherlich schon mehr Aufmerksamkeit bedeutet als solch ein Wein gemeinhin bekommt, aber wie immer, bei mir bekommt jeder Weine seine Chance 😉

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1971 Untertürkheimer Mönchberg Trollinger Kabinett

1971er Untertürkheimer Möchberg Trollinger Kabinett
Weingärtnergenossenschaft Stuttgart – Untertürkheim (inzwischen umbenannt in Weinmanufaktur Untertürkheim)

Schade, der Wein ist ziemlich kaputt. Ich glaube, hätte dieser Trollinger die Chance einer guten Lagerung bekommen, hätte er bis heute durchhalten können.

Der Korken war völlig durchnässt und letztlich hat man ihn auch im Wein schmecken können. Der Füllstand der Flasche war katastrophal und kein Wunder war der Wein stark oxidiert und leider nicht trinkbar.

Weitere Infos: Webseite | Wikipedia | YoutubeFacebook |

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1994er Graf Adelmann Brüssele’r

Kleinbottwarer Riesling Auslese trocken
Weingut Graf Adelmamm

Foto 1994er Graf Adelmann Riesling Auslese trocken Brüssele

1994er Graf Adelmann || Riesling Auslese trocken Brüssele’r

Farbe: Strohgelb bis golden
Nase: Zarte Petrolnoten, Orangenschalen und Kräuter.
Geschmack: Leichte Adstringenz, kurzer Abgang, herbe Noten bleiben im Gaumen kleben.

Trotz der eher herben Noten die mich überraschten war der Wein  gut und wir haben ihn den Abend über genossen. Was gar nicht ging der Versuch den Wein zum Essen einzubinden, was aber nicht weiter schlimm war denn auch solo hatten wir Spaß mit dem Brüssele’r.

Weitere Infos: Webseite | Wikipedia | Instagram | Facebook

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by | 4. März 2018 · 13:15

1988 Kappelrodecker Hex vom Dasenstein Müller-Thurgau Kabinett

Eigentlich war ich guter Dinge das hier was geht und ich einen trinkbaren Wein ins Glas bekomme. Leider Fehlanzeige – ein brutaler Korkgeschmack überdeckt alles.

Schade, das hat nicht geklappt mit dem Weingruß aus der Ortenau.

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1973 Ehrentrudis Spätburgunder Weißherbst Kabinett

Farbe:
Klar, dunkles Rosa mit Tendenz zu Bernstein

Nase:
Noch erstaunlich klare Botrytisnoten, Honigmelonen und Rosinen.

Geschmack:
Frische noch immer animierendeSäure, ein Hauch von Sherry und Walnüssen ölige Textur, im Abgang ein zarter Anklang bitterer Alm Kräuter.

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Weinrallye #100 – Zeit für Gedanken und Erinnerungen an ein wunderbares Projekt

Was geht ab? Weinrallye feiern! Hier, heute und jetzt! Ich feier rein in das Jubiläum und mach mir um Mitternacht einen Sekt auf, so wie es sich gehört wenn es etwas zu feiern gibt!

Ok, ich habe heute keine Freunde eingeladen, meine Partnerin ist unterwegs, ich muß alleine feiern darum wird es halt nur ein Piccolo …. aber der ist dafür aus königlichem Hause!!

Der Anlass:

Heute ist die 100. Ausgabe der Weinrallye was auf hoffentlich vielen Weinblogs gemeinsam mit mir gefeiert wird. Gestartet ist die Weinrallye hier im Winzerblog vor 9 Jahren und gehen wir einfach einmal von durchschnittlich 10 Beteiligten Blogs aus, dann haben wir stolze 1000 Artikel zum Thema Weinrallye im world wide web veröffentlicht! Das ist beachtlich und noch heute kann man viele davon lesen und studieren! Es ist auch ein Stück Leben das sich in der Weinrallye wiederspiegelt, denn einige Blogs haben einfach aufgehört zu existieren weil die Plattformen geschlossen wurden wie Terapad oder Posterous. Es gibt Weinblogger die sind verstorben, andere haben sich vom Wein abgewandt wieder andere haben sich komplett aus dem Intnet zurück gezogen. Es ist ein kommen und gehen …

1000 Artikel im www

Die Weinrallye hatte Höhen und Tiefen, ich erninnere mich gerne an den Start, wie ich mich mit meinem Freund Theo von Gumia.de beraten habe ob so etwas funktioniert, er war Geburtshelfer, meinte in seiner für ihn typischen wunderbaren ruhigen Art: „Mach das Thomas, das funktioniert, wirst sehen!“

Zitat Theo Weinrallye 100

Blogs waren damals noch was Neues, sie wurden beachtet und es war richtig Bewegung im Internet. Ja als ganz normaler Mensch konnte man plötzlich publizieren und man hatte Leser, es gab Kommentare  und irgendwie hat man sich wohl auch wichtiger gefühlt als man tatsächlich war. Aufbruchstimmung halt! Bei Google wurden die Suchergebnisse durcheinandergewirbelt, mit Blogs konnte man sich richtig gut und schnell ganz oben platzieren.

weinrallye_200.jpgDas Logo kam dann von Charles Bugnowski, ich weiß nicht mehr genau wie, wann und wo, er hatte es auf jedenfall angeboten und wir haben gerne zugegriffen. Seit dem stehen diese 6 Varianten zur Verfügung und wurden fleißig genutzt. Gut möglich das mit der Weinrallye #101 was neues kommt, in der Facebook Weinrallye Gruppe gibt es zumindest Vorschläge dafür. Wer sich an der Diskussion beteiligen möchte und eine Meinung dazu hat möge sich bitte dort einbringen.

Nun ja, dann erschienen Twitter und Facebook und haben die social media in kürzester Zeit radikal verändert. Ich glaube bis heute das dies auch für die Weinrallye ein entscheidender Einschnitt war, dazu kam das die Blogs zunehmend als Begleitung für kommerzielle Webshops eingesetzt wurden was dazu führte das sich viele „Blogger“ für die Weinrallye interessierten aber eigentlich nur die links abgreifen wollten. Ich weiß nicht warum und weshalb, aber auf jeden Fall waren die Menschen nicht mehr bereit oder in der Lage sich die Regeln einmal richtig durchzulesen und zu verstehen. Die wirklich einfachen Regeln der Weinrallye stehen seit jeher HIER im Winzerblog leicht zu finden, wer sie sucht hier entlang, das Regelwerk der Weinrallye: http://winzerblog.de/weinrallye/weinrallye-die-regeln/

Was ich sagen will, mit Facebook und Twitter haben die Leute aufgehört zu lesen, nur noch schnell überfliegen und gut ist.  Da will ich mich selber gar nicht ausnehmen, es ist ja einfach und schnell, ein Foto + „Super“ als Text hinzufügen und fertig ist der Artikel.

Auf jeden Falls wurde es zunehmend schwerer Gastgeber für die Weinrallye zu finden, nicht selten sprangen sie kurzerhand ab oder haben bis zum Tag der Ausrichtung nicht verstanden wie es funktioniert. Ich selber vollumfänglich abhängig beschäftigt, vom Typ nicht der geduldigste und disziplinierteste Mensch, war satt von der Weinrallye und hatte genug. Ich hatte vielerlei versucht die Community zu motivieren sich einzubringen, selbst ein Portal bei Mixxt hatte ich angeboten, aber nix ging! Ich habe die Weinrallye dann einfach in die Allgemeinheit entlassen!

Das mag nun sonderbar klingen, aber ich glaube genau dieses loslassen war der entscheidende Punkt damit es irgendwie weiterging mit der Weinrallye, ich erinnere mich gut, als sich eine Facebookgruppe zu diesem Thema gründete war ich wütend, ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sehr, hatte ich ja gleichzeitig auf Mixxt eine Plattform dazu aufgebaut die dann natürlich kaum jemand nutzte! So wurde nun auf allen Kanälen wie Mixxt, Facebook, Twitter, Email und im Blog diskutiert, angemeldet und gemeckert. Ich versank im Chaos!! Chaos  So bin ich 2012 aus meinem eigenen Projekt ausgestiegen, habe mich nach langer Pause dann wieder ein wenig rangerobbt und bin seitdem einfacher Teilnehmer wie alle anderen und ab zu auch als Gastgeber aktiv, z.B. mit der Weinrallye #58 im Dezember 2012 habe ich als Gastgeber das Weinwichteln in Deutschland eingeführt, was sich ja auch inzwischen auf anderen Plattformen völlig neu erfunden hat….

Irgenwie ist es also weiter gegangen mit der Weinrallye, Iris Rutz-Rudel war sehr aktiv, Susanne Werth-Rosarius und natürlich Peter Züllig der derzeit die Weinrallye koordiniert und den Kalender verwaltet. Ich hoffe sehr er hat noch viele Jahre Spass und Lust dies zu tun,  denn eines ist klar, ohne eine Person die das Heft in Händen hält geht es nicht, wenn sie dazu dann noch freundlich und geduldig wie Peter ist dann ist alles Bestens! Dann werden wir auch noch eine 200. Ausgabe der Weinrallye feiern!

Weinrallye 100

Mein Sekt zur Weinrallye Party:

Schloss Salem Brut
Markgraf von Baden

Sekt zur Weinrallye #100

Nun ja, Sekt aus Piccolos ist ja immer so eine Sache, den hier habe ich aus einem Krabbeltisch eines bekannten Weinhändlers in Meersburg rausgefischt und wenn ich die AP Nummer richtig interpretiere ist er schon 5 Jahre in diese Flasche eingeschlossen. Nun, er lebt noch, er ist spritzig und frisch was die Kohlensäure angeht, ist aber gleichzeitig sehr von reifen Tönen eines Weines dominiert der seit einigen Jahren im Licht steht. Schade, ich werde mir Morgen einen frischen holen und nochmal einschenken und einfach nochmal feiern!

Info Weinrallye:

Wer eine Weinrallye mitmachen möchte ist willkommen dies zu tun, Blog und öffentliche Facebookseiten sind uns als Plattform für Weinrallye Artikel willkommen. Wem eine entsprechende Webseite fehlt kann gerne das Winzerblog für seine Veröffentlichung nutzen, bitte einfach bei mir melden.

Die Weinrallye #100 welche Anlass für diesen Artikel ist, wurde ausgerufen von mir selber auf dem Winzerblog.

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Weinrallye #100

Eine er ältesten Wein-Institutionen im social web feiert mit der 100. Ausgabe nun ein ganz besonderes Jubiläum, die Weinrallye!

Weinrallye 100

Als es noch kein Facebook und kein Twitter gab und die Weinblogs noch ganz jung waren, habe ich mir 2007 erstmals Gedanken zu einer Weinrallye gemacht und dann auch die 1. Weinrallye mit dem Thema Reif für die Insel gestartet. Vorbild war der Wine blogging Wednesday an dem ich mich damals einige Male beteiligt hatte.
Leider hatte der Wine blogging Wednesday nicht das große Glück wie unsere Weinrallye einen ständigen Administrator zu haben, darum ist diese virtuelle englischsprachige Weinreise vor 3 Jahren mit der 80. Ausgabe vermutlich endgültig eingeschlafen. Ein Schicksal welches Dank unermüdlicher Administratoren wie Peter Züllig der Weinrallye glücklicherweise erspart blieb!

Doch jetzt stellt sich die Frage, wie feiern wir die 100. Ausgabe der Weinrallye?

Als ursprünglicher Initiator dieser Veranstaltung freue ich mich sehr das die Weinrallye zu ihrer 100. Ausgabe, nach 9 Jahren an ihren Ausgangspunkt zurückkehrt!

Feiern wir die Weinrallye mit einem Rückblick auf die vergangenen 99 Themen!

Sucht euch eines der alten Themen aus und schreibt/bloggt/facebookt dazu mit einem passenden Wein am Freitag den 29. Juli! Setzt bitte in euren Artikel einen Link zu diesem Weinrallye Aufruf und meldet euch nach Veröffentlichung hier via Kommentar oder auf der Facebook Weinrallyegruppe damit wir alle deinen Artikel auch finden und lesen können! Ich werde dann in einer Zusammenfassung darauf verweisen und ebenfalls verlinken.

Hier der Überblick der vergangenen 99 Themen:

  1. Reif für die Insel
  2. MustTaste unter 10 Euro
  3. Riesling aus Bioanbau
  4. Vulkanweine
  5. Sangiovese aus aller Welt
  6. Schaumwein
  7.  Alles ausser Glas „Trinkbare“ Weine aus Tetra Pak, Bag in box und Co
  8. Ettiketentrinker: Alles fürs Auge
  9. Alltagsweine
  10. Chenin blanc, Weine wzischen Kult und Massenproduktion
  11. Alles so schön Rosé
  12. In Gottes Namen
  13. Bordeaux Blends outside Bordeaux
  14. Weine zum Grillabend
  15. Urlaubsweine
  16. Weingenuss im Restaurant
  17. Weine der 12 zuletzt beigetretenen EU Staaten
  18. Sekt zum Advent, WEihnachten und Silvester
  19. Gespritete Weine
  20. Wein zum Fisch, aber nicht weiß und trocken
  21. Die Königin der Reben – Deutscher Riesling aus Spitzenlagen
  22. Regionale Spezialitäten
  23. Winzerinnen-Wein
  24. Das gute liegt wirklich Nahe
  25. Wein in Literatur und Film
  26. Tipps vom Lieblings Weinhändler
  27. Tankstopp – Wein von der Tankstelle
  28. Adventswein oder Wein zum Christstollen bzw Wein in der weihnachtlichen Freudenzeit
  29. Schweizer Weine und Veltliner Weine
  30. Naturwein
  31. Faszination Wein
  32. Pinot Noir
  33. Weine aus Aromasorten
  34. Wein und Knabberei – Food Pairing
  35. Stein und Wein
  36. Wein und Musik
  37. Tout Blanc – Weisswein aus dem Mini
  38. Underdog Scheurebe
  39. Wein und Humor
  40. Autochthone Rebsorten
  41. Sanwich-Weine
  42. PIWIS, schon probiert?
  43. Riesling Spätlese
  44. Die Rhône – der Fluß, der Wein, die Winzer
  45. Reifer Wein
  46. Brot- und Butteerweine
  47. Wein aus Alemannia
  48. Wasser in den Wein, alles Schorle oder was?
  49. Müller-Thurgau
  50. Naturwein
  51. Domina
  52. Klimawandel
  53. Schweizer Wein
  54. Regionen im Glas
  55. Hassleibe, Gastronomie und Wein
  56. Gemischter Satz
  57. Food Pairing
  58. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft
  59. Exotische Weine
  60. Wiederentdeckt – Oder: Do you come from a land down under?
  61. Syrah – Shiraz, ein global Player
  62. Grenzen des guten Geschmacks – Weine unter fünf Euro
  63. Anbaustopp versus Weine jenseits der Anbaugrenzen
  64. Prickelndes für den Sommer
  65. Urlaubsweine – Weinurlaub: Sommer im Glas
  66. Rätsel im Wein – Wein im Rätsel
  67. Politik & Wein
  68. Die perfekte Weinkarte
  69. Wein und Lyrik
  70. Schäumendes Glück
  71. Asylsucher im Glas oder mein Lieblings-Immigrant im Weinregal
  72. Das Beste Fass – Von Weinen, die man nicht kaufen kann…
  73. Wein ohne Schnick-Schnack
  74. upps, diese Weinrallye haben wir übersprungen …
  75. Vinocamp Deutschland
  76. Pinotage – der Ungeliebte
  77. Rosé, solo oder als Essensbegleiter
  78. Tristan und Isolde – Problematische Assemblagen
  79. Wein trinken an schönen Orten
  80. Herbst 2014 – Eindrücke, erste Bilanz, Meinungen
  81. Weinwichteln – Wir schenken uns reinen Wein ein
  82. Priorato Blind
  83. Wein in Film und Fernsehen
  84. Lasst die Perlen tanzen!
  85. Blaufränkisch vs. Lemberger
  86. Der Sommer wird rot!
  87. Winzerinnen
  88. Wein und Prosa
  89. Sommerlaune Rosé
  90. Auxerrois
  91. Geschmack ist nicht alles
  92. Farbe bekennen
  93. Glühwein und Weihnachtsmarkt-Rallye
  94. Haben und Sein
  95. Wein und Speise
  96. Projektweine
  97. Vin du Sud
  98. Wein küsst Kulturerbe
  99. 1999
  100. 100

Alternatives Thema:
Wem nun diese alten Themen alle nicht gefallen der darf natürlich zur 100. Ausgabe das Thema 100 wörtlich nehmen, also schreibt über einen Wein

  • aus dem Jahrgang 1916
  • trinkt gemeinsam mit einem 100 jährigen Menschen
  • trinkt Wein vor der Hausnummer 100
  • setzt euch auf den 100. Breitengrad und trinkt dort einen Wein
  • öffnet eine Flasche Wein der 100 Punkte bei einer Bewertung erzielte, gerne eure eigene!
  • genießt einen Tropfen Wein aus, oder in einer 100 jährigen Rebanlage
  • macht ein Fest mit 100 Teilnehmern
  • trinkt irgendwas und denkt euch dazu an die Zahl 100
  • …. tut was ihr immer ihr tun wollt, Hauptsache ihr macht mit!

Jetzt freue ich mich über eine rege Beteiligung zu dieser Jubiläumsausgabe der Weinrallye, legt los, erzählt es weiter auf allen Kanälen und sucht euch einen schönen Wein aus! Ich freue mich auf euch,

bis bald

Thomas

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Basiskurs: Die Kunst des Degustierens

Alles was Sie schon immer über Wein wissen wollten – kompakt verpackt und lebendig vermittelt: In meiner Eigenschaft als Kellermeister und Kursleiter lüfte ich in diesem Basiskurs die wichtigsten Geheimnisse der Weinwelt und des Degustierens.

Was und wer steckt hinter Delinat? Worin unterscheiden sich biologischer und konventioneller Weinbau? Worauf kommt es beim Degustieren an? Ein erster, theoretischer Teil gibt kompetente Antworten auf solche Fragen.

Der praktische Teil beginnt mit einem Parcours durch zehn verschiedene Aromen, die beim Weindegustieren eine wichtige Rolle spielen. Als Höhepunkt wartet eine Entdeckungsreise ins Aromen- und Geschmacksspektrum von acht verschiedenen Bioweinen produziert nach Delinat Richtlinien

Anmeldung
Die Teilnehmerzahl pro Kursabend ist auf 20 Personen beschränkt. Melden Sie sich also rasch an!

Die Anmeldung erfolgt per Telefon 07621 – 167750 oder über die folgenden Links auf der Webseite von Delinat:

Im Preis von 65 Euro (Delinat-Kunden bezahlen 50 Euro) sind Kurs, Weine, Wasser, Brot, Kursunterlagen sowie das Buch «Weine degustieren» von Kurt Gibel inbegriffen. Sie erhalten bei Anmeldung automatisch eine Rechnung.

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Filed under Gut zu wissen, In eigener Sache

unfiltriert.de, der Kellermeister, Geschmackserlebnisse uvm ….

Es haben ja viele mitbekommen dass ich mit meinem Projekt unfiltriert.de auf die Nase geflogen bin, ich mußte einfach lernen dass ich für Projekte derlei Ausmasses nicht genügend Zeit zur Verfügung habe und habe dann die Webseite darum auch nach einem Hackerangriff endgültig eingestellt.

Aber wie so oft, wenn man eine Idee hat läßt sie einen nicht mehr los, darum habe ich weiter überlegt und das Projekt unfiltriert.de angepasst und versuche es nun erneut als eine Nachfolge für dieses alte Winzerblog zu gestalten, ich kann es halt einfach nicht lassen ….

Bei unfiltriert.de laufen derzeit 2 Seiten, das sind 2 Aggregatoren welche die Informationen rund um das Thema Wein aus der Internetwelt sammeln und darstellen.

Weinblogs.unfiltriert läuft mit einer kleinen Unterbrechung nun seit einem Jahr und ich denke ich habe die meisten und wichtigsten Weinblogs hier abgebildet. Die Funktion eines Hubs scheint wieder wie beim Vorbild Genussblogs.net zu funktionieren, jeder Besucher der Webseite besucht im Schnitt 2 weitere Weinblogs. Da im Gegensatz zu Genussblogs kaum Verlinkungen auf das Projekt eingehen kommen halt auch nur zwischen 30 – 50 Besucher täglich auf diese Seite. Aber mir geht es ja auch nicht um Besucherzahlen, sondern um die Findbarkeit vor Blogartikeln.

Dazu hat sich vor einigen Tagen die Webseite news.unfiltriert.de gesellt, hier bin ich gerade dabei die Informationen jenseits der Weinblogs einzusammeln, das ist deutlich schwerer, denn viele Nachrichtenportale stellen leider keinen RSS Feed zur Verfügung den ich allerdings benötige um die Informationen darstellen zu können. Darum werde ich auch da noch weiter basteln und überlegen wie ich das verbessern kann, die wichtigsten und meisten Infos werden aber angezeigt.

Mein Projekt Der-Kellermeister.de habe ich modifiziert und habe in den nächsten Wochen 2 spannende Pilotveranstaltungen, so werde ich zum einnen das Weinseminar „ein Kellermeister packt aus und erklärt wie Wein gemacht wird“ im Rahmen der Volkshochschule in Donaueschingen abhalten. Sollte das so funktionieren wie ich es mir wünsche könnte es als Vorlage für andere Volkshochschulen dienen. Daumen drücken ist also unbedingt angesagt!!
Zum anderen werde ich eines der Geschmackserlebnisse auf der Slow Food Messe in Stuttgart zum Thema Weinbehandlungsmittel anbieten, auch hier bin ich gespannt wie es ankommt, denn auch dieses Seminar könnte auf anderen Messen funktionieren. Aber im Rahmenprogramm der Slow Food Messe ein Seminar anbieten zu dürfen hat mich wirklich sehr sehr gefreut und es bestärkt mich in der Überzeugung dass solch ein ungewöhnliches Weinseminar ein gutes, richtiges und spannendes Angebot ist das doch funktionieren müßte.

Als nächstes arbeite ich gerade an einem Index welcher die wichtigsten Webseiten der Weinbranche darstellen wird, dazu natürlich ein Ranking der Weinblogs, das braucht zwar niemand aber es macht Spass und wird erstaunlicherweiese doch sehr oft nachgefragt.

So schauts aus bei mir, ganz ruhig ist es eben nie!

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Ein Pfälzer Chardonnay passend zum Göllsdorfer Stern

im Rahmen der Weinrallye haben wir dieses Jahr wieder einmal gewichtelt und uns gegenseitig Weine geschenkt. Ich kam so in den Genuss eines 2013er Pfälzer Chardonnay vom Weingut Brendel in Pleisweiler – Oberhofen, zugeschickt bekam ich den Wein von Kerstin vom Blog my cooking love affair

2013 Chardonnay, Weingut  Brendel

Blitzsauberer klarer Chardonnay moderner Machart, fruchtg im Aroma, Quitte, Apfel und Zitrus. Im Geschmack vollmundig und harmonisch, rund abgeschmeckt mit angenehmer Restsüße, aber noch immer trocken.

Dazu empfehle ich einen Göllsdorfer Stern, warum der so heißt ergibt sich einfach aus dem Ort wo ich ihn genossen habe, eben in Göllsdorf. Diese Plätzchen sind zwar denjenigen ähnlich die im Rest der Republik Spitzbuben genannt werden, aber in einem Detail unterscheiden sie sich dann halt doch erheblich. Hier das Rezept für alle die gerne diese Kombination nachmachen wollen.

Der Teig:

  • 2,5kg Mehl
  • 10 Eigelb Größe M
  • 10 Prisen Salz
  • 1 kg Zucker
  • 10 Päckchen Bourbon Vanille
  • 1,5 kg kalte Butter
  • Das alles ergibt ca 350 Göllsdorfer Sterne mit einem gesamt Kalorienwert von ca. 29750 kcal, ihr solltet ca 5 Stunden Zubereitungszeit einkalkulieren.

Ausserdem benötigt ihr noch mehr Mehl, ca 5 Rollen  Backpapier, 2 sternförmige Ausstecher unterschiedlicher Größe. 1,25 kg Berberitzengelee, sowie gaaaanz viel selbstgemachter Puderzucker zum bestreuen der Gölldorfer Sterne.

Zubereitung: Mürbteig so wie immer, oder Oma fragen.

Die Backöfen (ihr braucht ca 8 Stück)  auf 356 ° Fahrenheit vorheizen und den Teig ca 3 mm dick ausrollen und je Austechergröße die gleiche Anzahl Plätzchen austechen und auf die Backbleche legen und dann im Ofen in 7 – 10 Minuten goldgelb backen.

Die Plätzchen rausholen und gut abkühlen lassen sonst verbrennt man sich nur unnötig die Finger, es sei denn Oma ist da zum helfen ….

Jetzt nur noch die Unterseiten (!) der Göllsdorfer Sterne mit dem inzwischen leicht zum köcheln gebrachten Berberitzengelee bestreichen und zusammen kleben!! Zum Schluss das alles mit frisch in Zuckermühlsteinen gemahlenen pulverisiertem zucker bestreuen und fertig!!

Info Weinrallye:

Wer eine Weinrallye mitmachen möchte ist willkommen dies zu tun, Blog und öffentliche Facebookseiten sind uns als Plattform für Weinrallye Artikel willkommen. Wem eine entsprechende Webseite fehlt kann gerne das Winzerblog für seine Veröffentlichung nutzen, bitte einfach bei mir melden.

Die aktuelle Weinrallye #81 welche Anlass für dieses Artikel war, wurde ausgerufen von Susanne Werth-Rosarius vom hundertachtziggrad° Blog

Weitere Infos und Organsisation: die Regeln | Facebook Gruppe |

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Weinwichteln – mit Wein wichteln oder wine wichteln? Egal, wir beschenken uns gegenseitig mit Wein!!

Nachdem ich vor 2 Jahren zum ersten Male ein wichteln mit Wein im Rahmen der Weinrallye initiert habe, geht es in diesem Jahr in die zweite Runde mit der Weinrallye #81 auf dem Einhunderachtziggrad Blog. Regeln und Anmeldung sind ganz einfach, alle Infos finden sich ebenfalss auf dem Blog.

Die passende Facebookseite findet sich HIERhttps://www.facebook.com/events/1507386996178744/

Wir freuen uns auf einen zuverlässigen schönen Kreis der sich auch dieses Jahr wieder mit spannenden Weinen gegenseitig beschenkt, bei uns läuft es nach dem Motto klein aber fein.

Die Weinwichtelidee ist anscheinend so gut dass es dieses Jahr sogar ein weiteres Wichtelangebot gibt, Infos finden sich auf dem eigens dafür eingerichteten Blog winewichteln.com also aufpassen, dort wird mit wine gewichtelt und bei und bei der Weinrallye mit Wein!! Dazu bei uns garantiert frei von Stress, Ärger und Kommerz, wie schon geschrieben, klein und übersichtlich, darum kommen unsere Geschenke sicher rechtzeitig an!!  😉

Egal wo ihr mitmacht, ich wünsche allerseits viel Spass!

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So also fühlt sich die Apocalypse an – ein paar Gedanken zur Weinernte 2014

Es gibt in jedem Weinjahrgang Dinge die zum ersten mal passieren, ganz einfaches wie z.B.

  • Rieslingtrauben sind seifig, schmieren und lassen sich nur schwer auspressen
  • Der Grauburgunder färbt dunkelblau
  • Wein der problemlos über 15% Alkohol vergärt
  • Weine die sich niemals klären
  • völlig bescheuerte neue Weingesetze
  • Technischer Fortschritt
  • dazu kommen die ganzen Superlativen wie frühester Austrieb seit Menschengedenken, kürzeste Weinernte, niederschlagsreichster Herbst, trockenster Sommer usw usw usw

… und nicht zu vergessen der alljährlich hier im Winzerblog via Blogartikel, Twitter, Instagram oder Facebook ausgerufene Jahrhundertjahrgang! Der ist übrigens nur echt wenn er vom Winzerblogger selbst ausgerufen wird.

Also, wir Winzer und Kellermeister lernen noch jedes Jahr etwas Neues! Übrigens, ich denke genau dass ist auch der Grund für die Faszination des Berufes und des Weines, kein Jahr und damit kein Wein ist jemals reproduzierbar, niemals!

Zurück zum Jahrgang 2014, ein Blick in die Fachforen verrät das Wort des Weinjahrganges 2014 lautet:

Drosophila suzukii

Auch bei uns hier im Betrieb war dieses Tier ein Thema, glücklicherweise nur bei 2 roten frühen Sorten ansonsten blieben wir unbehelligt, aber trotzdem hat sie tiefe Spuren bei mir hinterlassen.

Es war wenige Tage vor Erntebeginn, Drosophila suzukii war schon überall im Gespräch, die Meldungen über den Befall und die Zerstörung ganzer Regionen erreichten inzwischen den normalen Verbraucher. Die ansonsten nur von Sonne, Wind und Verkaufsgesprächen gezeichneten und normalerweise lustig anzusehenden Winzergesichter verdüsterten sich zunehmend, selbst dort wo noch niemals eine Drosophilia suzukii auftauchte war panisches Augenflackern zu erkennen.

Das ganze kann sich zu einem Szenario auswachsen ähnlich oder gar schlimmer dem der Reblaus!!

So der Satz derjenigen die das allerschlimmste aller Szenarien zeichneten, es darf also nicht verwundern wenn Unsicherheit aufkommt, wenn einem Berufstand erzählt wird dass sein sterben unmittelbar bevorsteht? Da ist es doch eigentlich verständlich dass man es mit der Angst zu tun bekommt.

Auch ich hatte irgendwann Angst, spätestens ab dem Zeitpunkt als ich verstand dass die Winzer mit diesem Problem völlig alleine gelassen wurden, es ist zwar jedem Bekannt das dieses Drecksvieh von Südeuropa her zu uns wandert, aber irgendwie kam das nie bei den Produzenten an, zumindest nicht als Warnung. Ich bin da durchaus der Meinung dass hier unsere Verbände und Warndienste völlig und total versagt haben! Ich bin gespannt ob die Weinproduzenten für den kommenden Jahrgang mit einer ordentlichen Strategie, Informationen und Fakten zur Lage ausgestattet werden um dann angemessen regieren zu können.

Das Problem ist ja nach wie vor nicht gelöst und ich gehe davon aus dass unsere Weinbauinstitute und Forschungseinrichtungen im Moment nichts anderes tun als sich um Drosophila suzukii zu kümmern. Oder?
insekten-0044.gif von 123gif.de
Der Mangel an Information führte zu unterschiedlichen Bekämpfungsstrategien die zum Teil apocalytisch daherkamen. Von „wir killen alles was kreucht und fleucht im Weinberg“ bis hin zum „Anzünden von Wunderkerzen im Weinberg“ gab es nahezu jede Kollegenempfehlung. Dazu kommen die üblichen Winzerspiele, derjenige der keinen Befallsdruck hatte liess sich als „Der Winzer feiern der alles richtig gemacht hat“ und um die, die es richtig erwischte wurde es wohl einfach nur still ….

Ja, hörte man bei den Versammlungen den Kollegen und Funktionären zu konnte man durchaus den Eindruck gewinnen es ist die Zeit der Apocalypse gekommen. Nur selten habe ich eine derartige Weltuntergangsstimmung erlebt wie in diesem Jahr, selbst wer noch niemals eine Drosophila suzukii leibhaftig gesehen hatte bekam es mit der Angst zu tun.

Letztendlich hinterläßt bei mir persönlich meine erste Begegnung mit Drosophila suzukii ein mulmiges Gefühl, aber zum Schluss überwiegt die Erleichterung dass der Weinjahrgang 2014 doch viel mehr und viel entscheidender vom Wetter beeinflusst wurde als von einer Kirschessigfliege! Ich hoffe sehr dass bleibt auch in Zukunft so!

Die 2014er Weine präsentieren sich durchweg sauber und klar strukturiert. Nach den vergangenen kleinen Weinernten war bei uns der Druck hoch eine normale Ernte einzufahren, so ergab es sich dass wir in diesem Jahr hauptsächlich Weine in Kabinettqualität produzierten, genau dass was wir am dringendsten benötigten. Meine persönlichen Highlights sind bisher ein Chardonnay der im Barrique vergoren ist und dort auch noch ein paar Wochen verbringen darf, ein dicker fetter Spätburgunder aus unseren Alten Weinbergen und schlussendlich wieder einmal die Riesling Spätlese aus Deutschlands schönsten Weinberg der Heidelberger Sonnenseite ob der Bruck.

Info Weinrallye:

Wer eine Weinrallye mitmachen möchte ist willkommen dies zu tun, Blog und öffentliche Facebookseiten sind uns als Plattform für Weinrallye Artikel willkommen. Wem eine entsprechende Webseite fehlt kann gerne das Winzerblog für seine Veröffentlichung nutzen, bitte einfach bei mir melden.

Die aktuelle Weinrallye #80 welche Anlass für dieses Artikel war, wurde ausgerufen von Christin Jordan und trägt das Thema “Herbst 2014 – Eindrücke, erste Bilanz, Meinungen”

Weitere Infos und Organsisation: die Regeln | Facebook Gruppe |

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Die Vinocamp Szene verändert sich ….

Es kam doch überraschend für mich als Sven Zerwas letztlich Facebook ankündigte ein Vinocamp Mosel ausrichten zu wollen.

Bekanntgabe Vinocmap Mosel

Wow, das schlug bei mir ein wie eine Bombe, denn einerseits ist klar, das ist genau diese Art von Wachstum die ich mir für das Vinocamp wünsche, zum anderen ist es halt doch – ganz einfach – Konkurenz!

Nach dem ersten zucken, ist mir jedoch klar dass wir solch ein Projekt mit allem unterstützen was wir haben. Sei es unser Netzwerk, unsere Webseiten und falls gewünscht unser knowhow. Dass mit Sven kein Unbekannter der Online Weinszene  diese Sache angeht macht das alles um so sympathischer.

Somit gilt vorerst, Infos zum Vincoamp Mosel finden sich auf dem Vinocamp Deutschland Blog sowie auf der Veranstaltungseite auf Facebook hier der Link dazu: https://www.facebook.com/events/311080192419658/

Seit wir das erste Vinocamp in Deutschland vor 4 Jahren auf die Beine stellten, war mir klar dass es irgendwann in die Regionen gehen muss, denn nur dort kann es ganz runter zu den Wurzeln gehen, in die Keller, in die Weinberge und Stuben der Produzenten.

Ich hoffe dass ist erst der Anfang und erwarte für 2015 noch weitere Camp Projekte die sich ebenfalls dem Vinocamp Deutschland anschliessen.

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Auch das Vinocamp Deutschland hat mit seiner letzten Ausgabe eine Art Zäsur erlebt, wir werden dem Vinocamp Deutschland 2015 ein anderes Gesicht schenken. Ob die neue Form wirklich schön ist und ob sie zu uns passt wird sich zeigen, auf jeden Fall werden wir einige neue Dinge versuchen, so wie es sich für ein Vinocamp gehört

So etwas wie der Sonntag Morgen beim letzen Vinocamp Deutschland möchten wir einfach nicht mehr erleben.

Du öffnest am frühen Morgen die Türen und keiner kommt ….

Sessionplanung ohne Sessionvorschläge ….

🙂

ja, das hört sich dramatischer an als es ist, aber ich glaube es sind Zeichen dafür dass das Format offensichtlich nicht mehr stark genug ist um die Teilnehmer auch am Sonntag Frühmorgens bei Stange zu halten 🙂 Also, steuern wir dagegen und versuchen ein paar Änderungen die vor allem den Sonntag betreffen und werden z.B. versuchen den frühen Morgen freundlicher zu gestalten, z.B. die Sessionplanung bereits vorweg zu nehmen und den Teilnehmern so eine Stunde mehr Zeit zum frühstücken und zusammenkommen zu gönnen.

Ich habe mir fest vorgenommen den Sonntag so wertvoll zu gestalten, dass jeder gerne teilnehmen möchte, ich bin mir ziemlich sicher dass Dirk und mir das gelingen wird, rund um die Lehrweinprobe die ja ohnehin extrem hochkarätig besetzt ist, weitere zum Thema passende Vorträge, Sessions und Betriebsrundgänge  anzubieten.

Also dann, wir arbeiten mit Hochdruck am Vinocamp 2015, die große Lehrweinprobe steht bereits und erste Infos dazu gibt es bald auf dem Vinocamp Deutschland Blog zu lesen.

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