Gepflegter Rausch und ekstasische Zustände

Ein extrem lesenswerter Artikel von Jörg auf dem Hövel in Interviewform auf Telepolis mit Michael A. Rinella Autor einer Studie über die Ethik des Rausches in der griechischen Philosophie und Gesellschaft. Der Artikel Gepflegte Saufgelage: Platon und die antike Drogenkultur vermittelte zumindest mir interessante Ansichten zum Thema “Drogenkonsum”. Auf die Frage ob es Bedarf gebe die Ekstase in die Kultur zu reintegrieren antwortet er:

Ja. Zum einen, weil es durchaus Anhaltspunkte dafür gibt, dass der Wunsch, eine kurzzeitige Pause von der persönlichen Identität zu nehmen, keine Krankheit ist, die durch eine juristische oder therapeutische Intervention behandelt werden muss. Es ist vielmehr gebräuchlich in der Natur und sollte von uns als etwas angesehen werden, das vernünftig und gesund ist

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