Heidelberger Müll

Die Zeiten ändern sich.

Dieser Beitrag scheint älter als 12 Jahre zu sein – eine lange Zeit im Internet. Der Inhalt ist vielleicht veraltet.

Heidelberg versprüht mehr und mehr den Charme einer Bushaltestelle in Johannesburg.

Müllstreik

Nach 2 weiteren Wochen Müllstreik werden wir ein lustiges Müllquiz veranstalten, unter dem Motto: „Such den Container“. Hauptgewinn könnte eine Müllabholung durch private Müllentsorger sein.

10 Comments

Filed under Alltag im Weingut

10 Responses to Heidelberger Müll

  1. Ah, Du, das Schöne ist ja, daß in der Südstadt das Altpapier gelehrt wird, im Norden nicht. Der Altpapier-Container, den ich heute in Handschuhsheim gesehen habe, sah tatsächlich recht leer aus. Und drumrum war sauber.

  2. Ich glaube Handschuhsheim ist in der Hand der privater Müllentsorger, darum haben die keine Probleme. Die Stadt ist derzeit zweigeteilt. Die mit Müll und die ohne Müll!!

  3. Erik Pratsch

    ???????

  4. Ich denke Herr Pratsch will mit diesen Zeichen zum Ausdruck bringen wie es derezeit im Emmertsgrund und Boxberg aussieht.
    Wenn ich mich recht erinnere, hatte die Hofa doch eine kleine schicke Maschine die den Müll in mikroskopisch kleine Stücke auflöst?
    Die zu vermieten würde derzeit der Hofa einen ordentlichen Batzen Geld einbringen!!

  5. Äh, ich war gestern kurz in Mannheims Innenstadt.
    Manche Straßen sehen da wirklich noch wüst aus… und mancher der Haufen riecht zum Würgen (eg).

  6. In der Altstadt liegen mannshohe Haufen herum, zum Glück ist es kalt. Bis zur Wahl wird sich wohl nix ändern. Gibt es eigentlich ein Verdi-Büro in Heidelberg ? Da würde ich gerne mal so 10 Kubikmeter vor der Tür abladen…

  7. Mad

    es ist unglaublich … ich hoffe die Abfallentsorgung wird privatisiert.
    Ich finde diesen Streik so unnötig, den im Moment kann sich das keiner wirklich leisten. Wir müßen mit den Lohnkosten runter, ansonsten bleiben wir gar nicht wettbewerbsfähig.
    Unsinnige Argumentation von Seiten der Gewerkschaft für diesen Streik.

  8. Es stellt sich die Frage, ob die Städte aufgrund des Streiks Personalkosten einsparen. Für Mannheim dürfte das eigentliche Problem sein, dass auch das Ordnungsamt streikt und es somit keine „Knöllchen“ gibt. Bin mal gespannt, wie die Rechnung am Ende aussieht.

    Allerdings glaube ich nicht, dass es eine Einigung vor Ende der Wahlen im Lande geben wird.

    Also April April

  9. Ich denke, Holger sieht das richtig. Ich setz mich nicht sonderlich mit den Nachrichten auseinander – um richtig bescheid zu wissen, braucht man ein enormes Hintergrundwissen – aber die Schuld allein auf die Gewerkschaften zu schieben, das dürfte ziemlich dürftig sein. Ich hab letztens was von einem Angebot von 14 Minuten von Streikseite gehört. Die Arbeitgeber bleiben aber stur bei 18 Minuten (oder was das war). Na, wenn man so stur ist!

  10. Peter Schenk

    Langsam werde ich zornig, die deutschen Arbeiter werden immer fauler, hier wird wegen 18 min am Tag verantwortungslos getreikt. Sollten Ratten und anderes Getier später ein Problem werden, dann will es wieder niemand gewesen sein. Es wird Zeit, daß die betreffenden Abteilungen aussperren und diese Abteilungen dann aufgelöst werden. Die dann freien Arbeitnehmer könnten sich dann bei den privaten, die dann diese Arbeit verrichten, neu bewerben, ich betweifle, dass dann über die gleichen Eckpunkte gesprochen werden kann.
    Ach übrigens, auch ich bin „nur“ Arbeiter und bin froh wenn ich Arbeit habe.
    Zu Kommentar Nummer 6 von Jonas; ich bin sofort dabei und werde helfen die 10 Kubikmeter zusammen zu bringen.