Job – Blogger?

Die Zeiten ändern sich.

Dieser Beitrag scheint älter als 12 Jahre zu sein – eine lange Zeit im Internet. Der Inhalt ist vielleicht veraltet.

Gerhard Schoolmann gibt in seinem Blog Gastgewerbe Gedankensplitter einen Überblick über eine Reihe Blogs die über den Alltag des Jobs berichten.
Er stellt sich die Frage: Warum tun die das? Seine Antwort, das die hohe Akzepanz des Shopbloggers damit zu tun haben könnte möchte ich allerdings weit von mir weisen, zudem ist der Shopblog gerade einmal einen Monat älter als der Winzerblog!!

Natürlich freue ich mich über jeden Besucher der meine Seite besucht, aber wollte ich eine hohe Akzeptanz würde ich in meinem Blog völlig andere Themen aufgreifen die z.B. in der Weinwirtschaft und den dazugehörigen Medien aufgegriffen würden. Meine Artikel hätten Überschriften wie

  • Sex im Weinkeller
  • Der beste Wein der Welt ist meiner
  • Wie manche Weinjournalisten wirklich arbeiten
  • Wie der Pfirsich in den Wein kommt
  • Abschaffung der Qualitätsweinprüfung
  • Sex im Weinberg
  • Des Weinhändlers Sonderangebot und warum der Wein blind macht
  • Weg mit der Weinkontrolle
  • Was die Amerikaner alles in ihren Wein reinkippen
  • usw…

Nein, Gerhard Schoolmann hat vergessen, das der Spass am Bloggen auch ein Grund sein könnte.
Die Kneipe um die Ecke hat nur schlechten Wein, das Fernsehprogramm ist uninteressant, was sollte man am Feierabend sonst tun außer Bloggen?
Und zudem, über was sonst außer Wein sollte einer wie ich bloggen?
Mein Sexualleben? Sport? Politik? Esoterik? Literatur?

Nein, ich schreibe nicht über meinen Job, sondern über mein Hobby, den Wein.
Also bin ich ein Themen – Blogger, damit kann ich gut Leben.

1 Comment

Filed under Sonstiges

One Response to Job – Blogger?

  1. Wir bei Walthers betrachten das Betreiben eines Weblogs unter anderem als Instrument der Unternehmenskommunikation. Vorallem weil wir in der Lebensmittelbranche tätig sind. Man denke da an die vielen Skandale. Leider wird immer auf den Unternehmen rumgehackt, ohne nach Ursachen zu forschen. Den Medien hat man es teilweise zu verdanken, daß Unternehmen in Deutschland inzwischen ein sehr schlechtes Ansehen genießen. Das halte ich für gefährlich, da nur eine funktionierende Wirtschaft für Wohlstand (für alle) sorgen kann. Das Weblog halte ich daher für eine gute Möglichkeit, Themen dieser Art aufzugreifen und zu veröffentlichen. Für uns ist das Weblog eine Art vergrößertes Sprachrohr, um das zu sagen, was uns viele Leute fragen. Als Unternehmen sollte man Verantwortung in vielerlei Weise übernehmen, auch für den Standort.

    Gemäß dem Ausspruch Erich Kästners: „Tu Gutes und sprich darüber.“

    Wieso behaupten eigentlich alle, daß dieser Spruch der Marketingbranche entsprungen ist? Ich werde mal recherchieren, warum bzw. in welchem Zusammenhang er das sagte oder aufschrieb.