Lustiges ProWein Quiz

Bei welcher Nation war ich wohl am Weinstand, wo bekommt man auf eine höfliche Frage diese ebenso höfliche Antwort?

“We dont spick tschörman or inglisch”

Vielleicht sollten sie sich Hilfe holen, dann klappt es auch wieder mit Wein verkaufen in Deutschland.

5 Comments

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5 Responses to Lustiges ProWein Quiz

  1. Sollten das meine französischen Wahllandsleute gewesen sein:-)? Wundern tät’s mich nicht…

  2. Jan

    Na ja, vielleicht sollte der durchschnittliche deutsche etwas Geschmack haben, dann hätten die eine Chance Wein in diesem Land zu verkaufen. Aber klar, bei meinem Discounter gibt es tolle „Weine“ aus Südafrika für 1,50, und die können sogar English!

  3. Hihihi,Jan, sei doch nicht gleich beleidigt. Ist doch schön wenn die Franzosen zu uns kommen. Ich mußte halt nur lachen als ich die Szene genau so erlebte als ein deutscher verzweifelt versuchte Kontakt aufzunehmen. So what, hat halt nicht geklappt, ich versuchs erst gar nicht mehr, kann 3 Sprachen, in der Regel hilft keine 😉
    Ob im Discounter wirklich englisch gesprochen wird? Also das mag ich bezweifelsn, aber TAtsache ist, bei uns wie auch in Frankreich sind die einfachen Weine das Maß der Dinge. Da unterscheiden wir uns nicht von anderen nationen, das sit keine Deutsche Eigenart.

  4. Wenns wirklich an einem französishen Stand war, hattest Du es allerdings vermutlich mit deinem kleinen Winzer (oder einem Weinbauern, der seine Kooperative begleitete) zu tun und nicht mit einem 08/15 Handelsvertreter, die sprechen inzwischen Englisch und oft auch Deutsch. Man muss eben (zum Glück) nicht unbedingt Abitur gemacht haben, um einen Weinberg zu kultivieren….

    Als langjährige Dolmetscherin für französische Güter auf der Prowein habe ich aber auch feststellen können, dass viele deutsche Weinfachhändler gut und gerne Französisch sprechen, es sind oft eher die Privatverkoster, die nicht mit der Sprachbarriere gerechnet haben, oder Inhaber von Läden, die Wein nur als Nischenprodukt führen – da wird’s dann manchmal schwierig und ich wurde von Standnachbarn zur Hilfe gerufen.

    Lutig (und langwierig) wird’s, wenn russische Einkäufer mit einer Deutsch sprechenden Übersetzerin bei Franzosen einkaufen wollen – da geht’s dann über drei Sprachen, das braucht viel Zeit – zum Glück (oder leider) nicht viel weintechnisches oder sensorisches Fachvokabular, da es hier auch nur um möglichst große Mengen und möglichst kleine Preise geht, allenfalls Sonderwünsche, wie “den billigsten Wein in einer aufwendigen Bordeaux-Château-Ausstattung” (bitte unter 1,05 €)…

    Jan, bei deutschen Discountern gibt’s auch französische Weine zu 1,50€ (und bei Weinhändlern ebenfalls, die kosten da nur mehr…) – um die zu verkaufen, braucht man nur eine Preisliste und ein gutes Rabattsystem, da verstehen sich Produzent und Kunde auch ohne viele Worte…

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