Macht bloggen eigentlich noch Spass? (3)

05. November 2008 — Winzerblog @ 16:51 | 4 Kommentare
Kategorie: In eigener Sache | Tags:

Zugegeben, ich gehöre wohl zu der Kategorie Mensch die sich schnell diesen Spass verderben läßt und eingeschnappt ist. Ist halt so, kann oder mag ich nicht ändern. Natürlich ist es möglich das ich für den feinen und subtilen Humor diverser Autoren nicht geschaffen bin. Auch meine Fähigkeit Kritik zu ertragen ist wohl eher rudimentär ausgeprägt, wobei mir dies ein Merkmal vieler Blogger zu sein scheint ?

Was nun folgt ist der ursprüngliche Artikel aus dem eben wegen der aktuellen Debatte 3 Artikel wurden :-)

Ich hatte ja schon einmal vor vielen Monaten angekündigt das bei mir vieles auf den Prüfstand kommt und ich wohl viele alte Zöpfe abzuschneiden habe. Schaue ich mich nun nach einem halben Jahr um, liegt da einiges rum.

Wie sieht es mit dem bloggen aus? Auch darüber mache ich mir mehr und mehr Gedanken, zumindest was das Winzerblog angeht, das wurde im ersten Teil dieses Artikels wohl schon deutlich.

Mir fallen folgende negative Punkte ein:

Mir fallen folgende positiven Punkte ein:

Ein Fazit zu ziehen ist schwer, aber sicher ist, es ist Zeit meine Blogaktivitäten neu zu organisieren.

Unterm Strich überwiegt das Positive, die genannten drei positiven Punkte sind für mich so bedeutend das ich alles andere dafür ertragen werde!

Ausserdem hat sich bisher niemand gemeldet der das Winzerblog haben will …

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Kommentare

4 Kommentare | 4 comments zu “Macht bloggen eigentlich noch Spass? (3)”

  1. Iris [@] schreibt am 5. November 2008 um 17:33 Uhr

    Schön, dass das Positive nach Deiner eigenen Analyse doch überwiegt (nach der Deiner Leser, siehe die zahlreichen Kommentare heute auf die beiden ersten Folgen, ja sowieso!).

    Die Arbeit an Genussblogs.net einschränken – wie schade, aber wenn zwei so viel ehrenamtlich für viele, die “nichts” dazu tun, arbeiten, bleibt das manchmal nicht aus – ich habe auch nach 10 Jahren eherenamtlicher Konzertorganisation hier im Tal erschöpft das Handtuch geworfen… – wie schon einmal gesagt: ich schätze an den Genussblogs vor allem die werbefreie Unabhängigkeit, das hebt sie positiv von allem anderen, das ich (im deutschsprachigen Bereich) kenne, ab.

    Beobachten wir also alle jetzt gespannt GenussR – wenn’s was zum “mit anpacken” geben kann, das muss dann auch gesagt werden.

    Die Winzerblogartikel liebe ich vor allem so wie “früher”, wenn sie lang, gut recherchiert und auch mal originell bebildert sind, lifeticker zu Kurzzeitnews aus dem Gockelwald gibt’s ja woanders genug, wenn man das sucht. Manchmal ist weniger(oft) eben mehr:-).

    Slow Food mal übern Rhein zu sehen, klingt interessant – wir haben hier auch eine Gruppe im Hinterland und einen kleinen Ableger des großen Salone del Gusto aus Turin in Montpellier.

    (Einige meiner ältesten Artikel berichteten übrigens von Slow Food Besuchen bei regionalen Produzenten und dienen offensichtlich vielen “Suchern” noch als Orientierung zu regionalen Bio-Produzenten, das Interesse ist also auch da.)

  2. Lars [@] schreibt am 5. November 2008 um 17:43 Uhr

    Die negativen Punkte nehmen zwar mehr Platz ein in deiner Auflistung, die positiven scheinen mir aber gewichtiger zu sein?

    Das Problem mit dem Druck, den man sich selber macht, kenne ich gut. Der Spass geht da flöten. Da ist es wirklich wertvoll, mal Abstand zu nehmen und die Prioritäten zu checken.

    Falls das Genussblogs.net eingestampft wird, wäre ich traurig, da ich diesen Dienst sehr häufig nutze. Vielleicht solltet ihr mal ein kleine Umfrage starten, wie wichtig die Nutzer den Webkatalog für sich persönlich finden. Und laut Sitemeter wird die Seite doch noch rege genutzt?

    Liebe Grüße und jetzt und hier auch noch mal tausendmal Dank für deine bisherigen, wertvollen Initiativen, Geschichten und Anregungen (vielleicht kompensiert das die Danklosigkeit anderer :-) !!!

  3. Harald [@] schreibt am 5. November 2008 um 20:10 Uhr

    Da stimme ich Lars voll und ganz zu. Schmeis bitte das Handtuch (genussblogs) nicht hin und ebenfalls tausend Dank für Deine bisherigen Aktivitäten!

  4. Weinliebhaber Chris [@] schreibt am 6. November 2008 um 15:11 Uhr

    Also deine Auflistung der Pros und Contras kann ich nur zu gut verstehen. Ich selbst Blogge jeden Tag und habe mehrer Projekte am laufen. Am besten ist es man löscht einige Projekte und der Spaß kommt wieder. Danke für deinen Bericht.

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