Mostkonzentration

Die Zeiten ändern sich.

Dieser Beitrag scheint älter als 10 Jahre zu sein – eine lange Zeit im Internet. Der Inhalt ist vielleicht veraltet.

Kann auch so gehen, direkt am Weinstock ganz ohne Maschinen.

Spätburgunder2007.jpg

Spätburgunder am 3.10.2007

3 Comments

Filed under Ernte, Im Weinberg

3 Responses to Mostkonzentration

  1. hatten wir heuer auch in unserem Pinot noir beobachtet, ähnlich wie 2003. Bin mir aber nicht sicher ob das nicht zu viele überreife Töne in den Wein bringt? Speziell für den doch eher fruchtbetonten Pinot.

  2. Hallo Thomas,

    kann es sein, dass im oberen rechten Bereich, die Beeren wegen Stiellähme eingetrocknet sind?

    So wie auf dem Bild sahen unsere Mitos aus, die mit knapp 100°Oe eingelagert wurden.

    Für uns im Südbadischem ist es ein absolut genialer Jahrgang. In den letzten zwei Jahren wären genau diese eingeschrumpelten Beeren Ruck-Zuck vom Botytis verputzt worden.

    Dieses Jahr war es allerdings so, dass bei unserem Merlot das Stielgerüst im Bereich der Stiellähme eine leichte Botrytis Infektion hatte, die Beeren nun nach der langen trockenen Phase mit kühlen Nächten jedoch noch tadellos und eben leicht eingeschrumpelt waren.

    Zu Christophs Kommentar kann ich nur folgendes sagen…
    keine Angst einfach solch ein Wein in Neuseeland in einen Wettbewerb einreichen… Mit diesem Central Otago Character gewinnt er locker eine Goldmedaille. Allerdings sollte der schon mind 14,5% Alc. haben.

  3. So in etwa sahen die „Sonnenbrandbeeren“ in der Pfalz aus.
    2007 im Juli war ne kurze extrem heiße Periode in denen
    viele Trauben auf der Westseite Sonnenbrand bekamen.
    auch da war die Befürchtung, das diese bei feuchtem
    Herbstwetter und später Lese B.c. befallen würden.
    Dank des doch super Septembers sind diese dann aber
    gänzlich eingetrocknet und konnten so einfach
    abgezupft werden.