Perle zu verkaufen

Im Decanter kann es jeder lesen, das südafrikanische Weingut Bloemendal steht zum Verkauf.
Dafür sind 130 Millionen Rand fällig, in Euros dürften das um die 13 Millionen sein. Das Weingut liegt nicht irgendwo in der Halbwüste wo man mit unglaublichem Wasserverbrauch Trauben produziert, sondern direkt in der Nähe Kapstadts im Weinbaugebiet Durbanville.
Egal was die Weingurus auch immer schreiben und promoten, meiner Meinung nach kommen von dort die besten Sauvignon blancs Südafrikas!! Ausserdem ist die Lage hervorragend, schnelle Anbindung nach Kapstadt mit internationalem Flughafen, gute Infrastruktur, Tourismus, kurze Wege nach Stellenbosch oder ans Meer zum baden.
Also, sofort kaufen, was besseres in vergleichbarer Lage gibt es so schnell nicht mehr am Kap!

3 Comments

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3 Responses to Perle zu verkaufen

  1. kernerguerilla

    Nun ja,
    dies war wohl klar nachdem vor einigen Jahren Meerendal wohl für die gleiche Summe über den Tisch ging !
    Aus dem Preis ist zu ersehen dass bei Bloemendal wohl einkalkuliert wurde dass ein Großteil der Farm für Neubauland der Stadt Durbanville dienen soll den um nicht in der Welt ist der Preis mit einer Weinfarm zu rechtfertigen.
    So sollte da wohl auch Altydgedacht unter den Hammer kommen das Nachbarweingut … übrigens direkt an den Durbanville Wohngrenze gelegen.
    Es steht ja auch die Fussball WM an …

    Die Rentabilität von Bloemendal ist ja eh fraglich zumal ein Großteil der trauben an Durbanville Hills geht und nur ein kleiner Teil selber vermarktet wird da waren ja die letzten Jahre die Vinifikationserfolge eher Rückläufig auch der Versuch vor einigen Jahren ein Resturant mit Top Aussicht zu etablieren mehr als unrentabel zumal die Durbanville Hills ein ähnliches hat.

    All in all ein weiterer Beweiss dafür dass in Südafrika alles möglich ist solange der Preis stimmt als Ehrenrettung der Farmer oder Besitzer sei gesagt alle machen dass so erst günstig Anfangen dann nach einiger Zeit des Aufstiegs mit Profit abstossen. Da reicht der “Altbackene” Hinweis nicht das es sich um ein Familienbetrieb mit Tradition handelt hier sind wir in New World Country Soutt Africa.

    Vielleicht schaffen wir es ja übers www einen Trust zu gründen und Bloemendal zu kaufen ??
    Jeder Miteigner bekommt einen Rebstock bei 150ha zu 6000 Reben macht das = 900000 die sollten wohl bald übers www zu finden sein und dann noch 13 Millionen Euro / durch 900000 macht = 144,44 Euro also lächerlich oder ??

    Als “Schmankerl” sei noch erwähnt aus dem Decanter Artikel … die knapp 300 Beschäftigten müssen nicht übernommen werden soll heißen wenn die gehen kann man die Farm eh vergessen man findet keine Arbeiter die eingespielt sind etc. also doch Bauland ??

  2. Du kennst dich ja gut aus. Aber wer das Ding auch immer kauft, es spielt keine Rolle wie Erfolgreich die bisher waren. Wer 13 Mio hinlegt kann auch noch ein paar nachschieben für Struktur und einen Winemaker.

    Bauland, oder Stadtentwicklung wie man den Ausbau ehemaliger Townships heute nennt ist ein Megageschäft geworden. Das ist sicherlich gegenwärtig extrem lukrativ hat aber ganz bestimmt keine Zukunft hat, denn irgendwann nehmen die sich was sie brauchen ohne zu bezahlen. Wie überall in Afrika!!

  3. kernerguerilla

    Nun ja da zählt der schnelle Gewinn der letzte beißt ins Grass !!

    Doch was wird aus Capaia ebenfalls ganz nah an Bloemendal ?
    Alexander P. von Essen hat da wohl zuviel Geld liegen lassen ? … oder besser gesagt bevor Steuern gezahlt werden machen wir was hippes irgendwo. Kult ist Kult wenn es irgendwann so der maßen in die Hose geht das alles zu spät ist.

    Also gehe davon aus dass keiner “Mitkaufen” möchte da wäre noch Köhler-Rupprecht zu kaufen Thema blödes Deutschland ich mache Wein in Südafrika oder Portugal dass ist hipp oder siehe Mayer-Näkel … wer trinkt schon gerne dass was er produziert ? … immer auf der Suche oder der Apetitt wird Außwärts geholt gegessen wird zuhause. Zählt heute nicht.
    Es lebe der Kernerwein !!!

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