Rosé

Die Zeiten ändern sich.

Dieser Beitrag scheint älter als 11 Jahre zu sein – eine lange Zeit im Internet. Der Inhalt ist vielleicht veraltet.

Nach dem Schwarzriesling haben wir gleich noch unseren 2006er Rosé zusammengestellt. In unserem Betrieb wird der Rosé stets ohne Sortenangabe verkauft, da wir die Produktion des Rosé nicht an eine Sorte binden wollen sondern uns hier alle Freiheiten erhalten wollen. War der 2005er Rosé noch zu 100% aus Schwarzriesling, besteht er in diesem Jahr zu 2/3 aus Portugieser und 1/3 aus St. Laurent. Ich bin gespannt, denn aus Portugieser habe ich bisher noch nie Rosé produziert.

Die Produktion ist denkbar einfach, der St.Laurent ging direkt auf die Presse, und der Portugieser ist der Saftabzug aus dem Maischtank. Damit erreichen wir gleichzeitig eine Qualitätssteigerung für den Rotwein und haben ohne großen Aufwand unseren Saft für den Rosé beisammen.

Ich halte übrigens überhaupt nichts von der Zwei-Eimermethode, bei der die Trauben je nach Gesundheitszustand in den einen oder anderen Eimer wandern. Aus den faulen wird dann Rosé oder Weißherbst gekeltert und so schmeckt es dann auch. Bei Rosé gilt das gleiche wie für Rotwein, faule Trauben haben da nichts zu suchen!!

1 Comment

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One Response to Rosé

  1. Gut gesagt, das mit der zweifelhaften Zwei-Eimer Methode. Auch im Rose haben faule Trauben nichts verloren, die gehören auf den Boden und nicht in einen dann fehlerbehafteten Wein.