Rotling Tag 2

Der am Freitag gemeinsam mit Schwarzriesling auf der Weinpresse gekelterte Müller-Thurgau wurde gepresst und als Saft in den Keller abgelassen. Dort durfte der Rotlingsaft ruhen bis zum Samstag Morgen, dann wurde er als blanker Saft abgezogen und im Gärtank bei 16° C  eingelagert.
Wir haben bisher nur wenig Erfahrung mit Rotling, hoffen aber das Geschmacksbild dem entsprechen wird was wir erwarten. Ein sehr fruchtiger, leichter Rosé der sich zur verperlung eignet, denn aus dem Rotling soll einmal unser Secco werden.

Weiterhin bekam der Rotling, wie HIER ankündigt, eine ganz spezielle Hefe zugesetzt, auch hier erhoffe ich mir, das die Hefe in meinem Sinne arbeitet und schöne Aromen bildet.

Bereits am Samstagabend konnte man über die Gärpfeiffe erste Gäraktivitäten beobachten.
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Das Bild zeigt das einstreuen der Hefe für den Hefeansatz. (Über den Hefeansatz werde ich demnächst extra berichten)

Übrigens, Hefen können keine Wunder vollbringen und völlig neue Aromen bilden, sondern müssen damit auskommen was in den Trauben vorhanden war. Aus faulig stinkenden Trauben kann auch die beste Hefe nur faulig stinkenden Wein produzieren!

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