Schluss hier

Mit dem Abschluss der nächsten Weinrallye bei Iris auf dem Lissonblog wird das Winzerblog geschlossen. Endgültig und komplett.

Als ich hier ankündigte einige Web 2.0 Projekte zu Grabe zu tragen habe ich zwar nicht damit gerechnet das das Winzerblog das erste sein würde, aber nun ist es eben so. Den Grund dafür könnt ihr im Beitrag zuvor lesen.

Ich überlege nun wie es weitergeht, ob es überhaupt weiter geht. Ich weiß noch nicht wie es mit der Weinrallye aussieht, eigentlich sind alle Termine bis Januar 2010 vergeben, vermutlich werde ich für die Weinrallye eine neue Heimat aufbauen in der es nur und ausschliesslich um die Weinrallye geht und um sonst überhaupt nichts!! Vermutlich ist das ohnehin schon lange nötig.

2 Dinge sind offen, zum einen die Weinblog Awards und die Weinblogger Community. Beide sind Startreif, ich übelege die nächsten Tage auf welchen Knopf ich klicke, “delete” oder “open to public”

29 Comments

Filed under In eigener Sache

29 Responses to Schluss hier

  1. Pingback: Bernhard Fiedlers We(in)blog » Wein-Blogosphäre ohne Winzerblog? «

  2. Julia

    Kindergarten.

  3. Anonymus

    Schade das hier eines der feinen Dinge im Internet so enden muss. Gerne habe ich die ehrlichen, kritischen, selbstkritischen und anregenden Meldungen hier gelesen.
    Hier schlug ein Herz der Weinblogger!
    Lass es bitte weiterschlagen.
    Ich verneige mich nach Heidelberg!

    Dem Hamburger schenke ich ein Zitat von Brecht:

    Und der Haifisch, der hat Zähne
    und die trägt er im Gesicht
    und Macheath, der hat ein Messer
    doch das Messer sieht man nicht.

    Ach, es sind des Haifischs Flossen
    rot, wenn dieser Blut vergießt.
    Mackie Messer trägt ‘nen Handschuh
    drauf man keine Untat liest.

    An ‘nem schönen blauen Sonntag
    liegt ein toter Mann am Strand
    und ein Mensch geht um die Ecke
    den man Mackie Messer nennt. …….

  4. Thomas, ich bin sprachlos! Tu uns das nicht an – uns, das sind all die Wein- und Winzerblogger, für die Du der Anker in der deutschsprachigen Weinbloggerwelt bist, die deinen Blog seit Jahren lesen, kommentieren, auf deine Ideen und Beiträge verlinken – manchmal atemlos hinterherhinken, wenn Du mal wieder vor originellen Einfällen nur so sprühst – sich die Weinbloggerszene ohne die von Dir initiierte und betreute Weinrallye kaum noch vorstellen können, Dir und Theo täglich für die Einrichtung der Genussblogs danken, bedauern, dass Du zeitweise übers Zwitschern Deine Bloggemeinde vernachlässigst, die hier treu und neugierig wartet…

    Bernhard hat es gut beschrieben – und wortreich sprachlos, wie ich nun mal bin:-), habe ich bei ihm auch schon meine Meinung im Kommentar gesagt.

    Könnte Dich eine Petition Deiner langjährigen und treuen Leser und Mitblogger umstimmen? Wenn mir irgendwer bei der Webumsetzung hilft (Theo, Mike???), initiiere ich das gerne!

    Wie Bernhard, werde ich aber auch schon mal mein Englisch aufpolieren – more wine please war mir bisher entgangen, ist aber wieder ein echter Winzerblogger Knüller:-)!

    Zum Rest: ich twittere ja nicht, deshalb ist mir der unmittelbare Anlass Deiner Entscheidung entgangen – als gesetzte ältere Dame würde ich auch zu Julias Beurteilung tendieren:-) – aber welcher von den kleinen Jungen mir als Winzerin für die Weinblogszene mehr fehlen würde, ist glaube ich klar. Quellen für Pressemitteilungen und ähnliches gibt es ja noch genug…

  5. guten morgen,
    nein das ist kein kindergarten, dass ist eine art von krieg. kriegstreiber bekommen irgendwann mal die rechnung für ihr tun. wer mit dreck um sich wirft, hat ganz schnell flecken auf der weissen weste.
    für herrn scheuermann empfinde ich tiefstes mitleid.
    sigi hiss

  6. Es ist nun wahrlich nicht das erste Mal, dass Mario Schermann hinter den Kulissen seine Strippen zieht, um andersdenkende loszuwerden.
    Was mich etwas traurig macht, dass er damit offenbar schon wieder durchkommt. Oder um es mit Rudi Knoll zu einem anderen Casus Scheuermann zu sagen: „Hier hätte eigentlich ein Aufschrei durch die Weinszene gehen müssen…“

  7. @sigi hiss
    Dein Kommentar ist sehr sehr lustig.

  8. Lieber Thomas,

    ich hatte es Dir ja gestern schon einmal persönlich gesagt: Mach das nicht! Ich halte das für einen Fehler. In der blogwelt ist genug Platz, auch um sich aus dem Weg zu gehen. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird (fünf Euro für das Phrasenschwein, ich weiß).Ich würde mich auf einen gegenseitigen Modus der “Nichtbeachtung” verständigen und dann könnte es doch weitergehen. Oder?!
    Noch ein Nachtrag an @alle: Ich bin die dritte Person, die angerufen hat. Nur der guten Ordnung halber. Und ich bin froh, dass ich das gemacht habe!

  9. Bei mir herrscht Verwirrung vor. Ein Konflikt mit Herrn Scheuermann ist also der Auslöser für das Ende des Winzerblogs? Den Urgrund des Problems zwischen euch kapiere ich ehrlich gesagt überhaupt nicht, da fehlt mir wohl das Hintergrundwissen.

    Was ist denn nun wirklich passiert??? Sachliche Aufklärung tut meiner Ansicht nach Not, sonst bleibt das alles im Nebel.

    Mit den nötigen Fakten sollte dir doch die Solidarität in der Blog- und Weinwelt sicher sein. Also warum klein beigeben?

  10. @ winzeblog
    was herr scheuermann – wie schon sehr oft – an verhalten an den tag legt, ist aus meiner sicht alles andere als lustig. die hamburger “brillen-seilschaft” arbeitet wieder. wie gesagt: die rechnung kommt irgendwann.

  11. @Dirk Würtz
    Dirk, ich kann nicht mehr tun als zu versuchen aus dem Weg zu gehen, aber er tut das Gegenteil davon. Schreibe ich “… in Hamburg steht ein Esel im Garten”, glaubt er ich schreibe von ihm und mobilisiert seine Truppen wie du es gestern genannt hast. Ich habe die Schnauze voll mich ständig indirekt über Dritte beleidigen zu lassen um dann in irgendwelchen Telefonaten oder bei Treffen mit anderen Bloggern wieder fiese Andeutungen, die von ihm kolportiert wurden, zu vernehmen wie z.B. die ich könnte der Betreiber der Fake Accounts um Nikos Weinwelten sein usw…
    Was du mir nun gestern mitgeteilt hast ist allerdings mehr als das, sondern geht eindeutig in die Richtung Drohung an meinen Arbeitgeber. Pfeiff deinen Angestellten zurück oder es wird dir schaden.
    Das geht mir eindeutig zu weit. Da möchte ich gerne die Blogger und Twitterer sehen die mir nun mangelnde Souveränität unterstellen was sie tun würden.
    Darum stelle ich das Blog nach der Weinrallye ein, vielleicht darf ich dann wieder an anderer Stelle das Wort “Hamburg” verwenden ohne das einer Amok läuft. Ich versuche lediglich Ruhe in die Sache zu bekommen, für mich, mein Hobby dem bloggen und die Szene der Weinblogger.

    Übrigens aus Berlin hat sich bisher noch niemand gemeldet, da warte ich noch wer sich da angesprochen fühlte.

    @Sigi Hiss
    Ich hatte deinen Kommentar in die andere Richtung gedeutet. Jetzt ist alles klar, danke!

    Ich denke jetzt lassen wir es gut sein damit. Bloggen wir wieder weiter, Hautpsache es wird geschrieben und gelesen, egal was und wo!

  12. Offenbar hat Dirk genügend Abstand zur Geschichte. Vielleicht kann er ja auch Mario Scheuermann dazu bringen ein paar Karten auf den Tisch zu legen. Thomas hat ja schon mal einen Anfang gemacht. Ich denke ‘Schwamm drüber’ und aus dem Weg gehen wird auf Dauer nicht reichen. Sonst sind wir in ein paar Wochen, vielleicht an einem anderen Ort, aber wieder an der selben Stelle.
    Vor allem, wenn ich sehe was hinter den Kulissen gerade noch so abgeht. Da hat sich wohl einiges angestaut…

  13. Hallo Thomas,

    ich finde es schade, dass du wegen solcher Leute deinen echt tollen Blog schließt. Ich hoffe, dass die Weinblogger Community trotzdem online geht und du uns weiterhin mit deinen tollen Beiträgen erhalten bleibst. Eigentlich sollte man vor solchen Leuten nicht klein bei geben aber da es so in den pivaten Bereich geht, kann ich das schon vertehen. Trotzdem schade!!

    Gruß

    Stefan
    Bioweine für Genießer

  14. Schlonz

    Als Außenstehender und Gelegenheitsleser kann man den ganzen Vorgang und die Geschehnisse nur erahnen.
    Ich verstehe aber nicht, was sich ändert, wenn Sie jetzt ausschließlich auf Englisch weiterbloggen werden?

  15. Valentin

    Ich finde es traurig, dass Menschen (sind sie das überhaupt?) mit so einer Art (Mobbing, Stalking und Co.) durchkommen können. Meine lieben Herren, das was sie da praktizieren ist übrigens seit 2003 eine Straftat!

    Dass du deinen Blog aufgibst finde ich schade. Ich fände es toll, wenn es ihn weiterhin geben würde und du ihn irgendwie unter OpenSource stellen würdest.

    In erster Linie geht es aber um dich, dein Leben, und deine Gesundheit. Daher finde ich gut dass du so rigeros durchgreifst und mit dem nötigen Selbstvertrauen in der Sache an dich denkst.

    Wenn du Unterstützung brauchst, sprich/twittere/ruf/mail mich bitte an.

    Beste Grüße
    Valentin

  16. @Charles
    du lockst mich nochmal aus der Reserve!
    Aber zu deinem Vorschlag ein eindeutiges NEIN. Daran besteht meinerseits absolut kein Interesse mehr. Warum auch? Ich habe diesbezüglich genügend Versuche unternommen. Irgendwann ist gut und es artet aus in Zeitverschwendung.

  17. Pasta

    Hi Thomas!
    Ich kann gut verstehen, dass du den Vorschlag von Charles ablehnst. Ab einem gewissen Grad an Ignoranz (und der ist bei dem Herrn bei weitem überschritten) mach es keinen Sinn nach Kompromissen zu suchen.

    Beste Grüße Pasta

  18. @Valentin
    zunäcsht dankeschön. Was meisnt du mit das Blog unter open source stellen?
    Klingt interessant!

    @schlonz
    ich werde auch weiterhin auf Deutsch bloggen, das ich just ein neues englisches Blog startete ist Zufall. Es wird ein neues Blog geben, aber es wird kein reines Weinblog mehr sein. Das überlege ich mir noch in Ruhe. Es sollte auf alle Fälle uninteressant genug sein für die Profis der schreibend Zunft aber spannend genug für mich.

  19. Schlonz

    @Winzerblog
    Danke für die Aufklärung und alles erdenklich Gute für die nächsten Schritte, egal in welche Richtung sie auch gehen mögen!

  20. Valentin

    @Winzerblog
    ich denke das muss man sich dann einmal überlegen, was das genau heißt. Und vor allem, wie man es technisch und rechtlich realisiert. Stell dir einmal vor, so ein Blog, wo jeder “wiki-like” schreiben kann. Blogging 2.0?

  21. @Winzerblog @Pasta

    Nee, ich meinte keine Kompromisse etc. Dass da alle Messen gesungen sind, kann ich nur zu gut verstehen. Es ging eher um die Hoffnung nach mehr Transparenz, Offenheit miteinander, übereinander. Aber vermutlich ist auch das auch nur… Webromantik.

  22. Also wenn man im “Krieg” nicht weiter kommt, warum ignoriert man den “Krieg” nicht einfach. Ich weiss, das fällt schwer. Ich musste mich auch mal zum Thema “latente Ausländerfeindlichkeit” äußern, aber das Thema zieht die Schmeissfliegen an wie der berühmte Haufen Sch****e. Auch wenn mir das Thema eigentlich ein Bedürfnis ist: Ich klemme mir das. Denn dann hat man mehr Zeit für’s Wesentliche.

    Man ist als Blogger irgendwann auch irgendwie eine öffentliche Person. Damit kommt auch eine gewisse Verantwortung. Und das heisst in meinem Fall z.B. dass ich zu bestimmten Themen einfach schweige.

    Selbst wenn da irgendein Spinner “alles” mobilisieren will – hast du was zu befürchten? Schreib ein gutes Blog und dann hast *du* die Leser.

  23. Ja, ja, die Seilschaften. Kann sich noch jemand an das Preisbloggen der Zeit mit Blogg.de erinnern? Die hat der Herr aus HH 2004+2005, obwohl dort auch tätig, gewonnen oder so ähnlich, weiß nicht mehr so genau. In der Jury : v.Randow, der Weinkumpel des Herrn (auch als megawatt bekannt). War damals schon nicht anders, Hamburger Connections halt, der Versuch sich in der Blogszene mit allen Mitteln nach vorn zu arbeiten. Aber, was soll’s. Ist ja alles Schnee von gestern, die Blogs dazu gelöscht, samt den wütenden Kommentaren dazu. Aber das nur am Rande. Manche Dinge scheinen sich nie wirklich zu ändern.

    Ich kann aber jenseits dessen Thomas’ Entscheidung nachvollziehen. Und ein Blog von ihm, das über das weinbloggen hinausgeht, darauf freue ich mich sogar. Es engt nicht so ein. Trennt das Berufliche besser vom Privaten, nimmt Druck und setzt Ideen frei. Für die Weinszene tut es mir Leid, aber da müssen wohl andere dafür in die Bresche springen.

    Übrigens der Wein, den Thomas macht ist bekömmlich. 😉

    Keep on blogging!

  24. Thomas,
    Du wirst der größte Verlust der Weinbloggerszene sein. So viel steht fest.
    Alles Gute
    Ingo

  25. Peter

    Lieber Thomas,
    ich habe mal in deinem Blog zurück geschaut.
    Du hast hier über 1000 Beiträge eingestellt!
    Die sich auf 279 Seiten verteilen!
    http://winzerblog.de/page/279/
    Auf der Suche nach deinem ersten Beitrag habe ich viele tolle Geschichten von dir gesehen an die ich mich sofort erinnert habe.
    Danke!
    Das soll enden?
    Schade!
    viele Grüße
    Peter

  26. Lieber Thomas,

    das alles ist außerordentlich bedauerlich. Da bei deinem Kontrahenten jegliche Kritikfähigkeit zu fehlen scheint, kann ich gut verstehen, dass du eine Konsequenz ziehst, die nicht auf Handlungen von ihm angewiesen ist. Aber bitte bleib der Blogwelt erhalten, ja?

    Ein bisschen schmerzt es mich ja auch für meine So-gut-wie-Heimatstadt, dass eine zugewanderter Pfälzer ihren Namen in diesem Zusammenhang in Misskredit bringt, aber sei’s drum …

    Viele Grüße,
    Guido

  27. Offensichtlich hab ich es als letzter mitbekommen. Deswegen kann ich nicht mehr viel sagen, was andere nicht gesagt hätten. Nur so viel, zum Ärgern gehören zwei, einer der ärgert und einer der sich ärgern lässt. Ich fände es schade, wenn Du zu den letzteren gehörtest. Denk an die Anerkennung, die Du von anderen Bloggern bekommst. Da gibt es keinen Grund, nicht einfach weiter zu machen, egal, was andere über Dich reden.

  28. Der Wolf trifft es mal wieder punktgenau!

    Du kannst das auch als eine Übung für Gleichmut und Gelassenheit betrachten – ich mache mir in solchen Situationen immer bewusst, dass es eine Lektion zu lernen gilt. Achtung, jetzt wird´s a bisserl psychologisch: Oft spiegelt das “Gegenüber” einfach nur den eigenen, angestauten Ärger. Die hohe Kunst ist es, die Aggressionen anderer nicht zu übernehmen, sondern sie dort zu belassen wo sie herkommen. Interessanterweise bleiben infolge auch solche Attacken aus – weil die “Angriffsfläche” fehlt. Das sagt meine bescheidene Lebenserfahrung. Leider gelingt mir das auch nicht immer, aber Übung macht den Meister 🙂

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