Schorle

Die Zeiten ändern sich.

Dieser Beitrag scheint älter als 11 Jahre zu sein – eine lange Zeit im Internet. Der Inhalt ist vielleicht veraltet.

Der gestrige Jazzfrühschoppen hat es wieder einmal gezeigt, bedingt durch die anhaltend hohen Temperaturen ändert sich das Trinkverhalten. Ein Trend den ich bereits bei vielen Festen der letzen Jahre beobachten konnte und der auch in der Traube deutlich spürbar ist.

Es wird weniger Alkohol getrunken, man sucht nach Alternativen und bestellt Schorle.

Nun ist Schorle nicht gleich Schorle, genau darum geht es in einer Miniserie die der Winzerblog die nächsten Tage veröffentlichen wird. Neben Schorle süß oder sauer kenne ich noch die Ochsenschorle, den Raketenschorle und der bei uns so beliebte Winzerschorle.

Andere interessante Rezepte hoffe ich iim Internet zu finden oder vielleicht hat der eine oder andere Leser ebenfalls noch ein Tipp parat?
Fakt ist, das der Schorle unterschätzt wird, ich könnte mir durchaus vorstellen bei großen Veranstaltungen neben einem Weinstand, einer Sektbar auch eine Schorletheke einzurichten. Für unser Weinrestaurant wäre auch eine Schorlekarte denkbar.

Wir haben bei vielen unserer Gastrokunden die Erfahrung gemacht, das nach entsprechender Überzeugung einen Rieslingschorle alternativ zum ansonsten üblichen Weißweinschorle in die Karte aufzunehmen, durchaus sehr positive Erfahrungen gemacht wurden. Die Gäste sind durchaus bereit etwas mehr auszugeben, um dafür einen ordentlichen guten Schorle zu bekommen, der nicht aus irgendeinem billigen Schrott zusammengemixt wurde.

4 Comments

Filed under Alltag im Weingut

4 Responses to Schorle

  1. Valentin

    Google gab spontan nicht wirklich viel her. Vielleicht musst du da mit mehreren Suchbegriffen arbeiten:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Schorle
    http://schorle.whitehouse21.info/

    Ihr Freunde wißt doch ganz gewiß
    Was so e Glas voll Schorle is ?!
    E Wasser-Wei(n)-Getränk, ganz recht,
    Wu uns de Summerdorscht als löscht !
    Un wißt Ihr aa, ehr liewe Leit,
    Wie mer den Schorle zubereit ?
    Ehr lacht un mänt, des wär doch leicht ?!
    Moment, ob eier Kenntnis reicht !
    Nemmscht du e halwes Glas voll Wei(n)
    Un leerscht als zwätt Hälft Wasser nei(n),
    Bischt strofbar, wie mer glaawe kannscht,
    Dann Du hoscht glatt jetzt Wei(n) gepanscht !
    Doch duscht ins Glas erscht Wasser nei(n)
    Un dodezu leerscht jetzt de Wei(n),
    Dann hoscht du´s Wasser, Freund geb acht,
    Veredelt bloß ! So werd´s gemacht !

    unbekannter Heimatdichter
    publiziert auf: http://www2.informatik.hu-berlin.de/~roch/Pfalz/Pfaelzisches/schorle.html

  2. Varianten von mir, die fast schon keine Schorlen sind, sondern fast schon Cocktails:

    2 cl süßer Traubensaft, dazu trockener Rieling (oder Wein je nach Geschmack), der Rest mit Wasser aufgefüllt.
    Eine eiskalte Variante: Traubensaft vorher gefrieren. Roter Traubensaft macht sich dann optisch gut, (Johannisbeersaft verleiht dem ganzen einen KIR-Touch.)

    Die schwere Varainte für den Winter:

    Einen Fingerhut voll Grappa oder Cognac dazu.

    Auf jeden Fall die Kombination von verschiedenen Weintraubenkreationen mit Wasser verdünnt..

    Varaianten mit KLEINEN Teilen Champus, Sekt oder Perlwein: Aber gerne…

  3. Ich überlege gerade. Ist die Schorle nicht weiblich (http://de.wiktionary.org/wiki/Schorle)?

  4. Da habe ich schon die ein oder andere feuchtfröhliche Diskussion drüber gehabt, ob es nun „die“ oder „das“ Schorle heisst. Ich bin auch für die Schorle.