Sehr geehrte Frau Schönwald

12. Februar 2006 — Winzerblog @ 00:52 | 48 Kommentare
Kategorie: Alltag im Weingut | Tags: , ,

Sie haben uns vergangene Nacht ein Fax gesendet und dabei einige Dinge vergessen, auf die ich Sie gerne aufmerksam machen würde. Zur besseren Erinnerung schreibe ich gerne einmal Ihren Text in mein privates Blog, denn geschäftlich ist mir die Zeit zu Schade mich mit solchen Dingen auseinanderzusetzen.

HUNOLD & NAUM
Transporte mit Tradition, Bamberg KFT

Vorname Schönwald
(09005) 73 25 – 10

10. Februar 2006

Geschenkgutschein

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte teilen Sie uns mit, ob es möglich wäre, einen unserer Kunden zum Valentinstag mit einem Geschenkgutschein Ihres Hauses in Höhe von € 100,– zu überraschen. Senden Sie uns bzgl. der Abwicklungs- und Zahlungsmodalitäten bitte ein Fax an die (09005) 73 25 – 10 zu.

Eventuell wäre eine Beschleunigung des Prozesses durch Kreditkartenzahlung denkbar.

Für eine zeitnahe Bearbeitung möchten wir uns im Voraus bedanken.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

Frau Schönwalds Name steht hier noch einmal ausgeschrieben

-Sekretariat-

Ganz unten steht dann noch zu lesen:

Bamberg Weltkulturerbe der UNESCO

Besuchen Sie unbedingt unseren neuen Internet Auftritt www.hunoldundnaum.de – Alles von AGBs bis Zweigniederlassungen

Nun Frau Schönwald, auf Ihrer Seite in den AGBs kann man nachlesen, das Sie für die übersendung des Angebotes stolze € 29,83 abzocken.

Liebe Frau Schönwald, leider konnte ich Ihnen kein Angebot für den Gutschein übersenden, weil unsere Telefonanlage es nicht erlaubt. Die Telefonanlage erlaubt das nicht, weil auch Menschen wie Sie, uns besuchen dürfen, eine Flasche Wein kaufen und gerne auch Zuhause anrufen können um zu fragen ob Sie lieber den Silvaner oder den Riesling mitnehmen sollen.
Stellen Sie sich vor, Sie verwählen sich und landen bei einer obskuren, windigen, abzockenden, niederträchtigen und unverschämten 0900er Nummer. Das wäre Ihnen sicherlich peinlich, oder? Damit Ihnen dieses Missgeschick nicht passieren kann, haben wir unserer Telefonanlage verboten solche Nummern anzurufen.
Darum versuche ich auf diese Weise in Kontakt mit Ihnen zu treten, denn ich möchte Sie gerne einladen mit mir auf die ProWein nach Düsseldorf zu fahren, denn dort können Sie ganz viele Weinleute nach Gutscheinen fragen, ohne diese lästigen Faxe nutzen zu müssen. Ich bin mir ganz sicher, das es dort viele Menschen gäbe, die Sie unbedingt kennelernen wollen. Das wäre doch lustig?

Leider haben Sie vergessen Ihre Adresse anzugeben, aber das kann passieren wenn man 1000 Faxe auf einmal mitten in der Nacht verschickt. Schade, denn gerne hätten wir Ihr freundliches Fax anderen freundlichen Leuten gezeigt, die nichts anderes machen, als Leuten wie Ihnen zu erklären wie man das richtig macht. Dafür haben die einen ganz besonderen Ort, das Gefängnis!!

Ach ja, der der Ihnen unsere Faxnummer verkauft hat, könnte im Raum daneben sitzen. Das wäre doch richtig toll!!
Ein Raum weiter sitzt dann derjenige, der Ihnen diese fiese Telefonnummer verkauft hat. Also, dann wird es doch richtig lustig im Bamberger Gefängnis.

Also liebe Frau Schönwald aus Bamberg, ich fürchte ja, Sie heissen gar nicht Frau Schönberg und wahrscheinlich haben Sie einen Schnurbart. Zudem habe ich bisher nur nette und freundliche Menschen aus Bamberg kennengelernt, darum glaube ich, kommen Sie wohl auch nicht aus Bamberg, sondern sitzen irgendwo in einem jämmerlichen Loch und führen ein jämmerliches Leben.

Ich hoffe wirklich das viele meiner Kollegen ebenfalls gemerkt haben was Sie vorhaben!

Zudem verfüge ich Kraft meines Berufes, das Sie ab jetzt auf ewig mit dem Winzer- und Kellermeisterfluch belegt sind, d.h. aller Wein den Sie fortan trinken wird so bitter und jämmerlich sein wie Ihr Charakter.

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Kommentare

48 Kommentare | 48 comments zu “Sehr geehrte Frau Schönwald”

  1. RA Holger Kiefer [@] schreibt am 12. Februar 2006 um 09:56 Uhr

    Ein klarer Fall für die Staatsanwaltschaft. Sollte auf jeden Fall zur Anzeige kommen.
    Ich werde dies gleich mal in meinen Blog mit aufnehmen, damit hoffentlich niemand auf diese Abzocke reinfällt. Darüber hinaus kann auch die Sperrung dieser Nummer veranlasst werden.

  2. Rechtblog » Abzocke pur 09005 Nummer [@] schreibt am 12. Februar 2006 um 10:04 Uhr

    [...] Bericht im winzerblog.de [...]

  3. Erik Pratsch [@] schreibt am 12. Februar 2006 um 11:06 Uhr

    Unser Winzerblogger.
    Wie er leibt und lebt..
    Ich bin stolz auf ihn….
    “Arme” Frau Schönwald ( oder evtl. besser: Herr Moustache), mit diesem Fluch belegt zu sein ist die Höchststrafe – auch bei einem sonst schon jämmerlichen Leben / 1000 und mehr Faxe losschicken müssen!!- das ist der genussaffine Tod beileibe.
    Aber das haben Sie davon, denn wir kennen die wirklich guten und honorigen Menschen aus Bamberg.
    Auf das der Winzerblog von vielen aufgerufen wird…
    Das lohnt sich sowieso – auch ohne die Faxen von Frau Schönwald und ihren Spießgesellen.

  4. Erik Pratsch [@] schreibt am 12. Februar 2006 um 18:19 Uhr

    Habe von der “lieben” Frau Schönwald noch nichts bei http://www.abseits.de
    lesen können.
    Wäre das nicht auch ein schöner Aufhänger für die wirklich lieben Menschen in Bamberg?!

  5. TheoH [@] schreibt am 12. Februar 2006 um 23:46 Uhr

    Wahrscheinlich reserviert diese Frau Schönwald auch Tische in Restaurants. Denn sie hat es bei mir und auch bei Gerhard in Bamberg vor Weihnachen getan, Antwort jeweils erbeten über eine kostenpflichtige Faxnummer. :-(

    siehe hierzu auch http://gumia.de/2005/12/23/ich-habe-gar-kein-resta...

  6. Ronald Stumpf schreibt am 13. Februar 2006 um 07:22 Uhr

    AGB´s wurden mir nicht mitgesandt, aber diese Schreiben sieht doch nicht wie eine Bestellung aus. Ich empfehle Weinfachzeitschriften auf solche “Frau Schönwald´s” und Konsorten aufmerksam zu machen. Dies ist eine Schweinerei hoch drei

  7. Herrhammer, Volker [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 07:53 Uhr

    Jetzt wird noch das Rhein-Main-Gebiet mit Faxen überschwemmt..
    Zum Glück konnte ich mich vorher in Google über diese Abzocker informieren, nämlich durch den o. a. Eintrag.
    Herzlichen Dank!!

    Es wird wirklich Zeit,dass solche Leute entsorgt werden.

    ZACO Immobilien und Hausverwaltung KG
    seit 1978

  8. Kristina Wiegand [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 09:07 Uhr

    Guten Morgen,

    dieses nette Fax habe ich ebenfalls gerade aus meinem Posteingang gepflückt und wollte natürlich direkt mal anrufen (hatte die Nummer nicht beachtet), um zu fragen welcher Gutschein es denn sein soll (Montagmorgen eben). Durch Google kam ich auf das Winzerblog und bin ganz Eurer Meinung. Eine Frechheit, mich so aus meinen Wochenendträumen zu reißen.

    LG Kristina

  9. Markus Neumann [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 09:38 Uhr

    Vielen Dank Ihr lieben Winzer,
    ohne diesen Blog wäre ich der Sache möglicherweise auf den Leim gegangen, obwohl ich eigentlich sehr kritisch an solche Schreiben gehe. Aber der liebe Umsatz…..?!
    Dachte mir aber auch, versuch’s erst mal im Netz…und siehe da! Auch der textilfachhandel wird nicht verschont. Warum auch, gell “Frau Schönwald”?
    Viele Grüße aus Schotten
    Ihr Markus Neumann

  10. Bücherstube schreibt am 13. Februar 2006 um 10:22 Uhr

    Wir haben auch ein Fax von dieser Firma bekommen, mit einer “Bestellung”, aber ohne Adresse etc. Das kam mir gleich recht windig vor, deshalb habe ich diese Firma Hunold & Naum gegoogelt und bin auf Ihr Blog gestoßen. Vielen Dank für die Informationen!

  11. Peter Merkens [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 10:28 Uhr

    Hallo Ihr lieben Winzer,

    auch wir als Sportartikelhandel im Norden (24235 Laboe) haben das Fax von Fr. Schönwald erhalten.
    Unser Telefon paßt auch hier auf und läßt die Schmuddelnummern nicht rauß.
    Wir werden aber dennoch Strafantrag stellen.
    Vieleicht lernen wir auf diesem Weg die liebe Fr. Schönwald ja mal kennen.Wie immer Sie auch aussieht.
    Wäre doch toll.

    Clou-Team

  12. Mounir Ayari [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 10:43 Uhr

    Auch wir haben das Geschenkgutscheinfax erhalten….

    ich denke nicht, dass es die Dame gibt vielleicht eher schon Herrn ……… aus …….., wenn man den Daten der Domainregistriereung bei Denic glauben darf !

    Gruß aus dem sonnigen Mainz und Helau
    Mounir Ayari
    Mainzer Weinkontor GmbH

    Ich habe mir erlaubt Namen und Wohnort des Domaininhabers aus dem Kommentar rauszunehmen, da ich mich nicht in Konflikt mit dem Gesetz begeben möchte. Den Domaininhaber kann jeder selber bei http://www.denic.de/de/ abfragen.
    T.L. vom Winzerblog 

  13. Th. Hellmann schreibt am 13. Februar 2006 um 10:58 Uhr

    Moin moin miteinander,

    die liebe Frau Schönwald hat auch recht viele Floristen mit diesem Fax genarrt. Hier sollte man sich einmal über eine Sammelklage gegen alle Verantwortlichen gedanken machen. Wenn die Telefongesellschaften solche Nummern verkaufen, dann haben die ebenfalls eine Mitschuld. Ich bin mal gespannt welche Branchen noch in mitleidenschaft gezogen wurden.

  14. Dirk Issle [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 11:02 Uhr

    Na da bin ich froh das ich Euch und Eure Kommentare vorher gelesen habe. ” Fr. Schönwald” hat nämlich einen 100E Gutschein für einen Ihrer Kunden in unserem Restaurant bestellt. Da wir sehr viele Gutscheine in diesen Beträgen ausstellen, ich aber über die 0900er Nummer gestolpert bin, kurz gegoogelt und dann Euch gefunden… Super das World wide web, endlich mal wieder eine super positive Erfahrung. Das mit dem Fluch…. sehr originell.Liebe Welt sei gewarnt vor diesen Diletanten… herzlichst Dirk Issle

  15. Wallin Helmut [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 11:05 Uhr

    Am Freitag den 10.02.06 waren die Hotels im Raum München dran. wir haben auch fast alle das Fax mit einer
    Angebotsanfrage über Zimmerbuchungen erhalten.
    Als besondere Dreistigkeit empfinde ich die Tatsache,
    dass die Tel. Vorwahl von Bamberg auch noch mit 09.. beginnt.

    Gruß aus dem verschneiten Münchener Süden
    Helmut Wallin
    Hotel am Wald

  16. Landgasthaus Krone [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 11:39 Uhr

    Hallo Ihr lieben Leute.

    Auch Wir haben diese “schnelle Anfrage” über einen Geschenkgutschein zum Valentinstag über € 100,00 erhalten. Gott sei dank, das auch unsere Telefonanlage auf diese 0900… Nummern eingestellt ist.
    Hoffe das die Stattsanwaltschaft dieses treiben mal aus näherer sicht anschaut.

    Gruß aus Herbolzheim-Broggingen
    Klaus-Dieter Paatsch
    Landgasthaus Krone

  17. Stephan Nerb schreibt am 13. Februar 2006 um 11:52 Uhr

    An alle Geschädigten:

    Die Nummer wurde zwischenzeitig gesperrt.

    Geschädigte können sich kostenfrei unter 00800-835336783 melden und bekommen Ihr Geld zurückerstattet !!

  18. Zaenker Immobilien Hamburg [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 12:00 Uhr

    Achtung!
    Nun sucht “Frau Schönwald” Wohnungen per 0900-Fax!

    Auch wir haben gegoogelt und sind hier gelandet.

    Netter Versuch “Frau Schönwald”. Wir hoffen, dass
    Sie keinen Erfolg haben.. mit DIESER TOUR..

    Normen Zaenker, Hamburg

  19. Cornelia Münch [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 12:13 Uhr

    Guten Tag an alle Geschenkgutscheingeschädigte,
    selbst in die rauhen Kammlagen des Erzgebirges hat es die umtriebige Frau Schönwald verschlagen.
    Da ich immer an das Gute in Faxen glaube, habe ich natürlich geantwortet und um die Anschrift, zwecks Zustellung des Gutscheines, gebeten.
    Doch die Antwort lies auf sich warten. Da uns auch die Segnungen des Internets zuteil werden, fand ich diese Seite und möchte mich bei demjenigen sehr herzlich bedanken, der solche Dinge veröffentlicht.
    Der Hinweis auf die Telefonnummer war sehr hilfreich.
    Nochmals vielen Dank.In Zukunft werde ich mir die Faxe näher anschauen.Versprochen.
    Ihre Cornelia Münch

  20. Gerhard Schoolmann [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 12:53 Uhr

    Danke fuer die Tipps, als Bamberger solle ich mich darum kümmern.

    1. Diese Firma hat mit der deutschen Stadt Bamberg nichts zu tun. Dieser Name wird nur missbraucht. Standort ist Wasserburg am Inn. Wobei auch diese Stadt sich ihre Gauner auch nicht aussuchen kann.

    2. Ich habe mich sofort an das Stadtmarketing Bamberg gewendet, um zu pruefen, was getan werden kann, damit der Name dieser Stadt nicht in Verruf kommt und sowohl straf- als auch zivilrechtliche Schritte bis hin zur Richtigstellung angeregt.

    Es gibt im Forum von Bustreff.de
    http://www.bustreff.de/forum/
    einen Hinweis, dass diese Masche schon 2004 angewandt worden ist.

  21. Holtz Immobilien GmbH [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 13:01 Uhr

    Auch bei uns hat “Frau Schönwald” nach Wohnungen gefragt. Aber wie immer wird erstmal gegoogelt um ein paar Infos über die Firma zu bekommen.

  22. Ludwig [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 13:01 Uhr

    Hallo Ihr lieben Leute,
    wir haben auch am Samstag, den 11.02., sowie am Sonntag den 12.02. bekommen. Naiver- und gutgläubigerweisse versuchte ich zu antworten, zum Glück gehts da nichts mehr.
    Hoffe das solche Aktionen den Staatsanwalt überrgeben werden.
    Herzliche Grüße aus Hessen, Lahn-Dillkreis
    Hotel-Restaurant am Schiffstunnel
    35781 Weilburg

  23. Gless Immobilienservice Köln GmbH [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 13:35 Uhr

    Hallo Ihr lieben Zeitgenossen mit und ohne Sommersprossen,

    auch uns hat dieser krimielle Kerl versucht,

    der Winzer hat ihm schon geflucht!

    Gottlob haben wir vorher “gegoogelt”

    und ihn damit ausgekugelt.

    Hoffentlich packt ihn recht bald

    Vater Staat mit Rechtsgewalt.

    Zimmer wollt` er hier nachfragen -

    dazu wäre nur noch eins zu sagen:

    Ein Zimmer gibt´s hier noch recht fein -

    in Ossendorf in Köln am Rhein!

    Herzlich willkommen – Du Jauner!

    Siegfried Gless

  24. Hilmar Schmidt schreibt am 13. Februar 2006 um 13:35 Uhr

    Auch wir haben das Fax erhalten; da unsere Buchhandlung in einer kleinen Stadt unweit Bambergs liegt, sind wir leider darauf reingefallen und haben die Nummer angerufen. Die Erkenntnis kam erst nach dem Anruf, leider. Wir werden aber Anzeige erstatten.
    Freundliche Grüße
    Hilmar Schmidt

  25. Basic Thinking Blog » Faxabzocker gebloggt [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 14:10 Uhr

    [...] Winzerblog: Sehr geehrte Frau Schönwald … [...]

  26. Buchhandlung Niehörster [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 16:14 Uhr

    Wir haben heute auch dieses Fax bekommen und ich bin froh, das hier so viele Einträge zu finden sind, ich hätte fast zurück gefaxt.
    DANKE

    Mfg Skal

  27. marketing-blog.biz [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 16:16 Uhr

    Justamente widmet sich wdr2 dem thema und berichtet on air.

  28. Martin Winckel [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 17:11 Uhr

    Hallo zusammen,

    auch Juweliere wurden bundesweit um einen Gutschein gebeten.
    Was aber viel schlimmer ist: Fragt man die Rufnummer bei der Bundesnetzagentur (www.bundesnetzagentur.de)vormals RegTp ab, sind zu dieser Rufnummer der “Firma” Hunold & Naum keine Adressdaten vorhanden!!!!! Dies obwohl die Nummer schon seit 2005 geschaltet sein soll!!!!! Dies halte ich nicht für zeitnah! Wen ihr wüsstet wer die Inkassostelle für diese Rufnummer ist!!! Alles kann man aber bei der o.g. Bundesnetzagentur erfragen!

  29. M. Adam [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 17:36 Uhr

    Hallo liebe “Anhänger” von Frau Schönwald,

    google und Ihrer Seite sei Dank, daß ich meine Familie vor Schaden bewahren konnte. Jaja … die gute Frau (oder wer auch immer) ist wie schon in einem oberen Kommentar im guten alten Erzgebirge gelandet. Bei uns war es aber keine Geschenkgutscheinanfrage, sondern eine “normale” Ferienanfrage für ein paar Tage mit ein paar Personen per Fax. Antwort auf die 0900-5-Nummer.
    Ich finds eine bodenlose Gemeinheit, zumal man heutzutage mit jedem Gast rechnen muss. Nur daß man wohl rechtlich den Briefkasten nicht zur Verantwortung ziehen kann.
    Das wird bestimmt nicht die letzte Aktion gewesen sein. Leider.

  30. Harald Steffens [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 17:53 Uhr

    Hallo,

    ich bin trotz meiner Vorsichtigkeit in die Falle getapt.
    Nach Anruf bei der angegebenen Nummer wurde mir umgehend zugesichert, das keine Rechnungsstellung erfolgt, die Nummer bereits gesperrt ist und die Staatsanwaltschaft ermittelt. Überall Abzocke!

  31. Stefan Brand [@] schreibt am 13. Februar 2006 um 20:09 Uhr

    Hallo,das Schönwald macht nicht einmal vor dem medizinischen Bereich halt,das ist Hardcorespam!

  32. PLUS EINS [@] schreibt am 14. Februar 2006 um 08:39 Uhr

    Teure Faxe: Abzocke durch Hunold & Naum, Bamberg…

    [...] Da sich nunmehr die Blogosphäre inklusive ihrer Rechtsabteilungen mit dem Fall beschäftigt, dürfte dieser für o.g. Fax-Spammer äusserst unangenehme Folgen haben. [...]…

  33. Achim Haas [@] schreibt am 14. Februar 2006 um 09:44 Uhr

    Frau Schönwald benötigt auch Gebrauchtfahrzeuge bis maximal 15.000 EUR. Weil sie “durch Kundenempfehlung” auf unserem Betrieb aufmerksam wurde, fordert sie unter derselben 0900er Nummer eine komplette Auflistung der Fahrzeuge an. Hier heißt der Absender “Hunold&Naum Transport mit Tradition” (fragt sich nur, was hier transportiert wird, wahrscheinlich ist an Geldsäcke gedacht…)

  34. Notizen fuer Geniesser [@] schreibt am 14. Februar 2006 um 10:14 Uhr

    Der Fluch des Kellermeisters…

    Arme Frau Schönwald! Sie ist nun mit dem Kellermeisterfluch belegt worden.
    Zudem verfüge ich Kraft meines Berufes, das Sie ab jetzt auf ewig mit dem Winzer- und Kellermeisterfluch belegt sind, d.h. aller Wein den Sie fortan trinken wird so …

  35. Matthias schreibt am 14. Februar 2006 um 12:26 Uhr

    Auch im Usinger Land treibt die Firma Hunold und Naum bzw. deren entzückende Sekretärin Frau Schönwald ihr Unwesen.

    Ein Kunde von mir (Restaurant) zeigte mir das Fax mit der Frage, was ich davon halte. Kurz gegoogelt, gedenict und der Fall war klar. Kunde vor Unheil bewahrt. Aber ich bin mir sicher, Frau Schönwald hat auch ohne unser Angebot genügend Angebote für Gutscheine erhalten. Die kann Sie ja dann in der Zelle mal nachzählen.

    Es wäre schön, wenn man alle Kollegen vor solchem Ungemach bewahren könnte.

  36. Andreas Mika [@] schreibt am 14. Februar 2006 um 12:36 Uhr

    Auch die Buchhändler aus Augsburg wurden nicht ausgelassen. Diese Typen müssen wohl tausende von Faxen in ganz Deutschland versendet haben. Lt. Polizei in Bielefeld sind auch schon mehrere Fälle aus dem Osten Deutschlands bekannt geworden. Ziemlich unverschämt… Auch bei uns wurde nach einem Valentinsgetschein gefragt.

  37. Immobilienverwaltung Ostfalen schreibt am 14. Februar 2006 um 12:40 Uhr

    Auch wir in Sachsen Anhalt haben das Fax erhalten. Ich Blödmann habe eine Stunde lang ein Immobilien-Exposé erstellt und habe mich gewundert, dass das Fax nicht durchgeht. Habe dann im Internet diese Seite gefunden und habe Glück gehabt, dass die Nummer schon gesperrt war.

  38. Margit Clvers schreibt am 14. Februar 2006 um 12:56 Uhr

    auch mich als Reisebuero in Duisburg hat die “liebe” Frau Schönwald mit der Bitte um einen Geschenkgutschein in Höhe von € 250,– beehrt! Sie bat sogar frecherweise zur Beschleunigung des Prozesses um Kreditkartenzahlung etc. Gottseidank bin ich nicht darauf hereingefallen, denn allein der sogenannte
    Geschäftsbrief ließ nichts Gutes ahnen, geschweige denn die schön verschlüsselte Telefonnummer. So was muss man doch zur Anzeige bringen !!
    Margit Clevers

  39. Margit clevers [@] schreibt am 14. Februar 2006 um 12:59 Uhr

    Sorry Namenskorrektur: Margit Clevers

  40. Hans – Juergen Herrmann [@] schreibt am 14. Februar 2006 um 13:42 Uhr

    Hallo Leute,
    Diese Seite ist Klasse!!!

    Die gute Dame wollte auch Reisegutscheine aus Ansbach (Mitelfranken) natürlich für Sehr gute Geschäftsfreunde im Wert von 250,00 €.

    Ich bin durch Zufall auf diese Seite gekommen und freue mich das es nocch Menschen gibt die andere eine Warnung zukommen lassen.

    macht weiter so m. f. G. Hans – Juergen Herrmann

  41. H.-P. Fritsch [@] schreibt am 14. Februar 2006 um 14:14 Uhr

    Frau Schönwald hätte auch gerne einen Geschenkgutschein von einem Gastronomen.
    Die Rufnummer wurde am 13.02.06 abgeschaldet.

    Über die Bundesnetzagentur http://bo2005.regtp.de/prg/srvcno/srvcno900.asp konnte ich den Dienstanbieter ermitteln.

    Hunold & Naum Bamberg Kft.null
    Kossuth Lajos u. 40
    2533 Bajot
    UNGARN
    Datum der Zuteilung der Rufnummer:
    Fri Nov 25 08:30:20 UTC+0100 2005

  42. Ulrich Pietschmann schreibt am 14. Februar 2006 um 14:55 Uhr

    Hallo !

    Es ist schön,daß es Menschen gibt,die andere sofort vor solchen kriminellen Machenschaften warnen.Heute haben wir das 1. Mal von Hunold&Naum gehört und es ist einfach eine Frechheit, was sich einige unsere Mitbürger leisten.Solche Elemente gehören einfach in den Knast.In diesem Sinne allen ehrlichen Menschen alles Gute und schöne Grüße.

    Uli Pietschmann

  43. Susan Koch schreibt am 14. Februar 2006 um 16:34 Uhr

    Hallo zusammen!

    Erst einmal ein großes Lob und Dankeschön an euch, und besonders an den “fluchenden” Winzer. Ich bin bei der Immobiliengesellschaft mbH der Volksbank Lüdinghausen-Olfen eG beschäftigt und wir haben auch ein dubioses Fax erhalten… Hab gegoogelt und siehe da: Dank eurer Seite hat sich mein komisches Bauchgefühl bestätigt und wir sind nicht auf “Frau Schönwald” reingefallen. Aufgrund der vielen und verschiedensten Kommentare auf dieser Seite muss diese Abzocke unglaublich weite Kreise gezogen haben…unvorstellbar!!!Mögen die Flüche der Winzer und Kellermeister “Frau Schönwald” auf ewig heimsuchen!!!

    Danke nochmal!

    Grüße Susan Koch

  44. Gaby schreibt am 14. Februar 2006 um 17:24 Uhr

    Hallo zusammen,

    ich muss zu meinen Bedauern Feststellen das ich rein gefallen bin :-( Habe das Fax Freitag den 10.2 bekommen und darauf geantwortet ebenso habe ich Versucht anzurufen ! Wir sind ein Reisebüro im Kölner Raum leider war zu diesem Zeitpunkt noch keine Warnung draussen diese bekam ich erst heute.Habe Anzeige erstattet! Sowas ist mir noch nie passiert das Ärgert mich ungemein ! Ich hoffe das man diese Leute kriegt.Die 0900 darauf habe ich nicht geachtet gehabt sowas Blödes aber auch :-(

    Sollte noch jemand im Kölner Raum betroffen sein Bitte melden per mail

    Gruß Gaby

  45. Kerstin schreibt am 14. Februar 2006 um 21:50 Uhr

    Hallo allerseits,
    diese Seite und die KOmmentare sind Klasse. Bin durch Zufall darauf gekommen, da dieses Fax ja auch an sehr viele Reisebüros versendet wurde.
    Eigentlich ärgere ich mich gar nicht so über die 30 € sondern eher über die eigene Dummheit.
    Also bitte alle warnen, werde ich auch machen, falls die Faxerei noch weitergeht

    Gruß Kerstin

  46. Matthias schreibt am 16. Februar 2006 um 11:53 Uhr

    Hallo zusammen,
    vielen Dank an alle für die Kommentare. Nun kommt die Frau Schönwald per Fax auch an Banken. Wir haben eine Anfrage erhalten ob wir Mietwohnungen in unserem Geschäftsgebiet zu vermieten haben und wenn ja bitte welche: an Fax 09005…. FRECHHEIT!
    Zum Glück haben wir über unsere Telefonanlage 0900- gesperrt, der Sachbearbeiter hatte schon versucht zu antworten und sich daraufhin gemeldet!
    Gruß
    Matthias

  47. XSBlog2.0beta » Faxmüll öffentlich [@] schreibt am 22. Juni 2006 um 20:59 Uhr

    [...] Unter dem Titel “Sehr geehrte Frau Schönwald” veröffentlicht das Winzerblock einen recht dreisten Versuch, mittels einer scheinbar unverfänglichen Anfrage per Fax Geld zu “verdienen”. Das Fax erweckt beim Empfänger den Eindruck, die Firma “HUNOLD & NAUM Transporte mit Tradition” aus Bamberg (www.hunoldundnaum.de) erbittet eine Auskunft und stellt einen Auftrag in Aussicht. Schaut man etwas genauer hin, sticht die Faxnummer ins Auge: sie beginnt mit 09005. In den AGB’s auf der recht offensichtlich eilig zusammengezimmerten WebSite finden sich weitere Details zur Faxnummer: (Zitat) “EUR 29,83 pro Anwahl als Bearbeitungsgebühr”. Ahja… [...]

  48. Teure Faxe: Abzocke durch Hunold & Naum, Bamberg | Wirtschaftsthemen [@] schreibt am 18. August 2010 um 20:02 Uhr

    [...] Winzerblog hat auch prompt reagiert, nicht per Fax, sondern per Weblog. Da sich nunmehr die Blogosphäre inklusive ihrer Rechtsabteilungen mit dem Fall beschäftigt, dürfte dieser für o.g. Fax-Spammer äusserst unangenehme Folgen haben. [...]

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