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Eine Firma gründen zum Zwecke der Erstellung von Weinbeschreibungen

Ich sitze gerade da und muß Weinbeschreibungen erstellen. Immer öfter und immer mehr wird danach gefragt, in unserer Gesellschaft möchte man gerne alles mit Etiketten, Labels und Angaben versehen.
Bei Wein ist es aber auch kein Fehler, nur ganz ehrlich, Wein probieren und ihn bewerten ist das eine, Wein probieren und ihn schön beschreiben das andere wissen wie der Wein schmeckt ist etwas anderes.

Weinbeschreibungen werden benötigt für Preislisten, Getränke- oder Weinkarten, für Angebote, für Weinhändler, für den eigenen Weinladen online wie auch offline, ganz einfach als Beilage zum Wein um den Kunden zu informieren.

Eigentlich sollte man solche Weinbeschreibungen 2 mal im Jahr erstellen, einmal wenige Wochen nach der Abfüllung, dann nach 6 Monaten nachprobieren, und die Weinbeschreibungen gegebenenfalls ergänzen oder anpassen.

Warum gibt es das nicht als Angebot für Weinproduzenten? Warum kann ich mich immer nur Bewertungen aussetzen die ich nicht möchte und soll dafür sehr viel Geld bezahlen?
Wäre es nicht einmal eine schöne Geschäftsidee so etwas Continue reading

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Wie ich mir mein Büro vorstelle

André hat einen Artikel geschrieben in dem er ein bisschen von seinem Besuch beim Google Office in Zürich erzählt. Was er dort erlebt hat und worum es ging wird er mir sicherlich beim nächsten europäischen Weinbloggertreffen erzählen.

Spätestens jedoch wenn wir das Büro der noch zu gründenden webzweinulligen StartUpFirma einrichten würde ich mir bei Google gerne einige Inspirationen holen und dort einen Termin für eine kleine Hausführung vereinbaren.

Bis dahin sieht meine Wunschliste zur Firmen- und Büroeinrichtung aus wie folgt:

  • Ich hätte ebenfalls gerne eine Rutschbahn
  • Eine live cooking eventküche wäre schön, natürlich wird nur BIO gekocht! Übrignes der Koch muß auch backen und bloggen können
  • Die Kantine braucht loungeartige Ecken für die Arbeitsatmosphäre und für den Feierabend bäuerlich rustikale Einrichtung
  • Selbstverständlich darf ein wohl sortierter interaktiver Weinkeller nicht fehlen, inkl. Sommelier natürlich
  • Mitarbeiter dürfen sich ihre Büros frei nach ihrem Geschmack einrichten, wie auch ihre Arbeitszeit
  • Ich habe klare Vorstellungen darüber welche Lektüre in den firmeneigenen Toiletten anzutreffen sein wird
  • Ich hätte gerne eine Empfangsdame wie sie im Fernsehen immer zu sehen sind. Diese Empfangsdame benötigt natürlich auch eine repräsentative Empfangshalle
  • Ich hätte gerne einen schönen Ausblick von meinem Arbeitsplatz. Links aus dem Fenster auf das Meer und der Blick rechts aus dem Fenster geht in die firmeneigenen Weinberge, das würde mir gefallen! Zumal ich nichts mit den Weinbergen zu tun habe und nur den Wein verkoste und sage was man hätte besser machen können.
  • Mein derzeit favorisierter Firmensitz ist Kapstadt, aber die WM treibt die Preise nach oben
  • Wenn ich dann noch ZZ Top zur Eröffnung engagieren könnte, wäre alles Perfekt!

Die Liste wird fortlaufend ergänzt, wenn was fehlt einfach melden!!

Ich überlege gerade ob wir auch einen Firmennarren einstellen sollten? Gibt es den Beruf? Doch das wäre schön so eine Art Clown und Zauberer der von Büro zu Büro geht und die Mitarbeiter zum Lachen bringt.

Also mir täte das ab und zu gut!

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Personalisierung von Weinetiketten

Wie wäre es wenn ein IT Experte, eine wirklich sehr coole Druckerei und ein paar Weingüter sich zusammentäten um gemeinsame Sache zui machen? Der IT Experte bastelt eine Oberfläche mit dessen Hilfe der User sich sein eigenes Weinetikett erstellen kann. Nachdem der User alles bestätigt hat klickt er auf Bestellung absenden, die vom IT Experten programmierte Software kassiert das Geld ein, kurz danach springen in der wirklich sehr coolen Druckerei die Druckmaschinen an und beginnen zu drucken. Wenige Minuten später ist alles erledigt und der Übernachtservice der Post kann die Etiketten mir zustellen. Ich etikettiere die Weine, verpacke sie mit viel Liebe und versende den inzwischen personalisierten Wein an den Kunden. Im Idealfall keine 48 Stunden später hat dieser seinen Wein.

Tatsächlich vom Grundsatz her kein Problem, es ergeben sich aber einige Knackpunkte wobei ich natürlich für alle entsprechende Lösungsvorschläge hätte. Wer absolut keine Vorstellungskraft hat, den bitte ich die Seite PersonalWine zu besuchen, die bieten schon ziemlich genau das was ich mir vorstellen könnte, aber natürlich würde ich eine andere Weinauswahl bevorzugen und alles ein bischen für den deutschen Markt anpassen.

  • Knackpunkt 1 – Das Weingesetz bietet für solch ein Projekt schier unlösbare Hürden von dessen Existenz vermutlich ein Nichtweinfachmann erst mit der ersten Kontrolle des WKD gemeinsam mit der Weinkontrolle erfahren würde. Es muß also jemand die Etiketten in Augenschein nehmen, oder, es müßte eine ganz andere Lösung her die ich allerdings nicht bloggen möchte. Darum funktioniert das einfache kopieren von PersonalWine nicht in Deutschland
  • Knackpunkt 2 – Die Druckerei muß wirklich saucool sein und auch Aufträge für nur 12 Etiketten verarbeiten und dabei wirklich immer freundlich bleiben
  • Knackpunkt 3 – Was macht man mit den ungeheuerlich Gewinnen die diese Firma generieren würde?
  • Knackpunkt 4 – irgendwo in Deutschland müßten einige tausend nackige (ohne Etikett) Flaschen Wein rumliegen die dann nach Kundenwunsch individualisiert werden. Das ginge mit unserem eigenen Wein, aber nur schwer mit fremden Weinen oder Sekt. Der darf nicht ohne Etiketten in Verkehr gebracht werden. In Verkehr bringen wäre aber schon der Transport in das Lager! Zumindest in Deutschland ist das so.
  • Knackpunkt 5 – der IT Experte muß echt was auf der Pfanne haben, da muß schon so was wirklich Gutes rauskommen
  • Knackpunkt 6 – ist schon gelöst, der Kellermeister und Winzer der so etwas mitmacht muß saucool sein 🙂

Also, diese Geschichte mit einigen Besonderen Varianten wäre auch etwas für den 2009 anstehenden Gründerworkshop, andererseits ist das personalisieren von Etiketten ein alter Hut. Das machen wir bei uns im Weingut bereits seit vielen Jahren, allerdings in kleinem Rahmen von einigen hundert bis tausend Flaschen. Aber es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis nach Müsli. Tee, Smarties, Schokolade auch der Wein selber konfiguriert oder eben das Etikett personalisiert wird.

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Eine Firma gründen zum Zwecke der Verkostung von Wein! – 2

Also, da sind auf meinen Aufruf hin doch immerhin 5 Leute zusammengekommen, dazu vielleicht noch ein paar Menschen aus der IT- und Gründerszene dann sollte da durchaus etwas möglich sein.

Der von Matthias hier in den Kommentaren gegebene Hinweis erscheint mir goldrichtig und war genau das was ich suchte.

Ich werde etwas entsprechendes vorbereiten und dann zu gegebener Zeit hier oder an einem anderen Platz denjenigen die Interesse bekundet hatten entsprechende Vorschläge für ein Treffen unterbreiten. Bis dahin kann sich jeder in die Liste der Interessenten eintragen, gerne auch per Email an mich.

Nicht vergessen, es geht nicht nur um den von mir vorgeschlagenen „Wichtigsten Weinpreis Deutschlands“, sondern auch um andere Ideen die wir vielleicht nicht alleine aber gemeinsam realisieren könnten.

Mag sein das sich das ziemlich lächerlich und teilweise absurd anhört, ich kann euch aber versprechen es ist spannend denn ich erlebe das ja bei diesem Gründungsprojekt, wo es im Hintergrund durchaus weitergeht 🙂

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Eine Firma gründen zum Zwecke der Verkostung von Wein!

Ich bin beeindruckt wenn eine Gruppe Menschen in einen Raum reingeht, eine Firma gründet und den Raum Stunden später als Unternehmer wieder verlassen. So,  oder zumindest ähnliches meine ich irgendwo bei Barcampberichten gelesen zu haben, ich gebe zu ich habe kein Beispiel parat.

Geht das auch ohne Barcamp? Einfach so?

Wäre es möglich mal schnell eine Firma zu gründen die etwas mit Wein und Internet zu tun hat? Ein Tisch, gutes Essen, viel Zeit, Ideen sammeln, Brainstoming, Aufgabenverteilung, Gründung, den Wein leer trinken und nach Hause gehen?

Hat jemand Erfahrung mit solchen Geschichten? Ich denke über so etwas nach weil es mir einfach zeitlich unmöglich ist alleine solche Projekte umzusetzen. Dazu kommt, ich kann Wein machen aber nicht programmieren, ich kann Flaschen in Kartons verpacken und verschicken, habe aber keine Zeit einen Weinshop zu administrieren, ich kann Flaschen aller Größen abfüllen, habe aber keine Ahnung von Buchhaltung usw…

Einer meiner Denkansätze für eine Firmengründung wäre z.B. der folgende:
Wäre es denn nicht legitim z.B. eine Firma zu gründen die den wichtigsten Weinpreis Deutschlands vergibt? Mal ganz platt ausgedrückt, warum sollen nur Journalisten, Messebetreiber und Weinheftchenprdouzenten diverse Weinpreise und Wettbewerbe Continue reading

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