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Bernhard Fiedler im Radio über die Weinblogs!!

Ganz kurz und knapp meldet Bernhard Fiedler auf seinem Blog das er im Radio ein Inteview zum Thema Weinblogs gegeeben hat:

Heute durfte ich erneut im deutschen Rundfunk ein paar Worte zum Thema Weinblogs sagen, diesmal im Jump-Radio des MDR.

Der komplette Artikel: Bernhard Fiedlers We(in)blog » Spannender als Briefmarkensammler «
Und Bernhard, ein ganz großes Dankeschön für das tolle Lob für Genussblogs.net im Interview!!

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Ein kleines Interview

mit mir und in Englisch gibt es im Moment auf der Homepage der European Wine Bloggers Conference zu lesen.

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Ein Interview mit einem anonymen Koch und wie ich mich mit Demi Glace blamierte

Mit dem am Mittwoch auf Genussblogs.net erscheinenden Interview habe ich erstmals die Weinszene verlassen und habe mich den Kochbloggern zugewendet. Zugegeben, mir war schon etwas mulmig zumute, denn das Kochen ist absolut nicht mein Gebiet. Das Thema interessiert mich zwar ungemein, aber eigentlich eher unter dem Aspekt der verwendeten Lebensmittel und deren anschliessender Verzehr. Den Prozess dazwischen überlasse ich gerne anderen.

Am vergangen Freitag nun, hatte ich Claudio von den Anonymen Köchen im Interview, was mir ein ausserordentliches Vergnügen war. Aber, es kam wie es kommen musste ich begab mich aufs Glatteis und es brach! Für mich war Glace bis Freitag ein Eis und Demi Glace interpretierte ich dementsprechend frei als halb gefrorenes Eis. Ich wurde aber eines besseren belehrt.

logo-anonymekoeche.gif

Auf meine Frage nach dem Schriftzug auf der Mütze des Anonymen Koches erhielt ich folgende Antwort:

TL : Und wie ist der Text auf der Kochmütze zu verstehen?
Macht das Leben wirklich mehr Spass mit Demi Glace als mit normalem Glace?

Glace ist doch ein Eis, wenn ich mich recht erinnere?

Claudio : Demiglace ist eine Sauce aus reduziertem Fond mit Rotwein, eine braune Kraftsauce aus ausgekochten Knochen und Gemüsen. Nach der Lektüre von Anthony Bourdins rotzigen Kochbüchern, in denen er davon schwärmt, waren wir total elektrisiert und produzieren seitdem hektoliterweise von diesem klebrigen Himmelszeug.

Tja so kann es gehen …. wieder was gelernt. Gut das ich Kellermeister und kein Journalist bin, dem hätte man das um die Ohren gehauen 🙂

Das Interview gibt es ab Mittwoch in voller Länge auf Genussblogs.net zu lesen.

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Ein Weinblogger im Interview und andere interessante Gedanken die sich daraus für mich ergeben haben und über die ich teilweise schon seit Jahren nachdenke

Morgen erscheint auf Genussblogs.net mein zweites Interview. Gast war am vergangenen Freitag Bernhard Fiedler. Es hat Spass gemacht, viele Blogger werden ob der länge des Interviews die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber ich habe bisher noch nirgendwo die Regel gefunden die besagt wie lange ein Blogbeitrag sein darf 🙂

2 Dinge sind mir aufgefallen, die ich gerne noch einmal aufgreifen möchte. In einer Passage des Interviews beschreibt Bernhard die Zusammenarbeit mit einem oenologischen Berater.

… Am Anfang haben wir speziell in der Rotweinbereitung und im Bereich der Beurteilung der Traubenreife sehr viel von ihm lernen können.

Ich finde das in so fern interessant, weil es bei uns ähnlich ablief. In der Umstellungsphase vom Genossenschaftswinzer zum Selbstvermakter hatten wir in den frühen 2000er Jahrgängen erhebliche Probleme mit Farbe und unreifen Gerbstoffen. Unsere Fehlersuche war mühsam, zäh und setzte zu oft an der falschen Stelle an, Kellerwirtschaft und Weinbau. Wir konnten aber in keinem Bereich echte Fehler finden und haben darum begonnen die Sache analytisch anzugehen. Dafür holten wir uns einen Experten von Aussen. Während wir noch in den Erntevorbereitungen waren, kam von ihm der sofortige Erntebefehl, geprägt vom Wahn des Mostgewichtes hatten wir zu lange gewartet und das Optimum längst verpasst.

Ebenfalls sehr spanndend, Bernhards Antwort auf meine Frage wie weit man beim bloggen gehen kann. Darf man Fehler eingestehen, Soll man das? Wie weit kann man beim bloggen gehen ohne sich selber zu schaden?

Ich denke, dass in keinem Keller der Welt immer alles wunderbar klappt, also natürlich auch in unserem nicht. In den wirklich ganz ganz seltenen Fällen, in denen so viel daneben geht, dass es nicht mehr zu einem zumindest durchschnittlich guten Wein zu retten ist schreibe ich nicht darüber, weil wir solche Weine nicht selbst abfüllen, sondern im Faß verkaufen.

Diese Frage beschäftigt mich schon lange, dies ist auch mit ein Grund dafür das sich die Inhalte des Winzerblogs doch merklich verschoben haben. Das Winzerblog ist nicht mehr nur eine Geschichte aus einem Weingut, es ist alles viel allgemeiner geworden. Dann geht es bei mir nach dem Motto, lieber gar nichts schreiben als irgendeinen Stuss erzählen der nicht stimmt. Zudem, auch das hat Bernhard mit seiner Gegefrage richtig erkannt, ich bin nicht Weingutsbesitzer, sondern Angestellter. Daraus ergibt sich natürlich auch noch eine Verantwortung in der Art, das ich alles was ich blogge ohne Rücksprache tue. Bei heiklen Themen müßte ich mich abstimmen, das will ich jedoch nicht. Hier kommt ein altes Problem meines Winzerblogs zu Tage, viele sehen es als Businessblog, was es jedoch ausdrücklich nicht ist!

Ich denke da immer an eine skurile Situation die ich als Schüler erlebte. Wir waren zu Gast in einem der renomiertesten deutschen Weingüter und bekamen dort im Rahmen einer Weinprobe präsentiert wie sagenhaft das Marketing dieses Betriebes funktioniert. Alles edel, alles hochpreisig, immer ausverkauft.
Tief beeindruckt verliessen wir das Anwesen um draussen im Hof einen Tankzug anzutreffen mit einem redseligen Fahrer auf dem Bock. Ja, er kommt öfters hierher erzählte er uns, die Weine fährt er in eine Kellerei die das ganze Zeug aufgekauft hat.
Das ist grundsätzlich kein Problem, aber nach dem gerade abgefackelten Lobgesang war es doch ein Problem. Beim Lügen auf frischer Tat ertappt, doppelt schlimm wenn man Weinbauschülern so eine Geschichte präsentiert. Gut das es damals keine Blogs gab 🙂

Was ich sagen will, bevor ich anfange zu lügen, schneide ich ein Thema lieber gar nicht erst an. Ob das das richtige ist, weiß ich nicht, ich überlege noch. z.B. würde ich Holzchips einsetzen, wüßte ich im Moment nicht ob ich darüber bloggen würde.

Man sieht also, selbst nach einigen Jahren online sucht man als Blogger noch immer seinen Weg und entwickelt sich weiter (oder auch nicht).
Aber es bleibt kaum Zeit zum nachdenken, Morgen ist Weinrallye und das nächste Interview mit einem Genuss-Blogger steht ebenfalls an.

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Weinblogger im Interview

Auf Genussblogs.net ist das erste Interview erschienen das ich gestern Abend mit Thomas Günther von Weinverkostungen.de geführt habe.

Mir hat es großen Spass gemacht, freue mich auf alles was da noch kommt! Wümsche viel Spass beim lesen!!

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