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Der Unterschied zwischen Bloggern und Journalisten

Blogger erlauben ab und zu einen Einblick in ihre Gefühlswelt. Das macht ihre Artikel zu etwas Besonderem, wie dieser hier von Bernhard.

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Filed under Wein in den Medien

Lass gut sein, das ist halt ein Journalist, die sind so!!

Ich überlege schon seit Tagen wie ich auf DIESEN Artikel reagieren soll. Ehrlich gesagt, mir fehlen die Worte. Wer z.B. kommentieren mit markieren vergleicht kann kein Blogger sein, ist keiner und wird nie einer weil er den Sinn des bloggens offensichtlich nicht verstanden hat.

… nein, ich glaube nicht das das Satire sein soll, das ist Ernst gemeint.

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Filed under Wein in den Medien

Ungeniessbare Journalisten

Jedes Wort über diese aussterbende Spezies ist ein Wort zu viel. Wird Zeit das sie von der Bildfläche verschwinden, denn ich empfinde es als unangenehm dem aussterben zuschauen zu müssen. Jammernd und winselnd klammern sie sich an die letzten Äste und schlagen wild um sich. Auch Copy-Paste hilft nichts mehr seit man dabei erwischt wird, die digitale Welt wird diese Zunft irgendwann einfach wegspülen.

Bis es so weit ist lieber Herr Fichtner, lassen Sie uns einfach in Ruhe!!

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Filed under Sonstiges

Blogger vs Journalisten

Als ich letztes Wochenende im Rahmen einer Einladung am Tisch Platz nahm, wurde gerade meinem Tischnachbarn von einer Journalistin erklärt was ein Weblog ist:

Das sind Typen die im Internet darüber berichten wie und wann sie auf das Klo gehen, das was sie dort hinterlassen wird dokumentiert, auf Bild festgehalten und im Weblog veröffentlicht.

Mein Nachbar ungläubig

und wen interessiert das?

Die Jounalistin

keine Ahnung warum sich überhaupt jemand für diesen Dreck interessiert.

In diesem Sinne erfülle ich nun gerne die Klischees der journalistisch-TV-öffentlich-rechtlich ausgebildeten Dame, denn ich ging tatsächlich auf das Klo. Diese Ignoranz und Beleidigung lösten in mir einen sofortigen Brechreiz aus dem ich auf der Toilette nachgeben mußte. Zurück am Tisch erklärte ich ihr das ich soeben auf dem WC war um mich zu übergeben und ich selbstverständlich darüber berichten werde, wie es sich nach Ihrer Meinung für einen Blogger gehört. Im Gegensatz zu mancher billigen Printzeitung oder niveaulosen TV-Sendung verzichte ich allerdings darauf konkrete Namen zu nennen oder gar Bilder des Erbrochenen hier einzustellen.

Inzwischen glaube ich tatsächlich das einige Journalisten Angst vor uns Bloggern haben und darum tumb um sich schlagen, statt die Blogosphäre als wertvolle Resource anzusehen, sie zu nutzen und entsprechend zu pflegen.

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Filed under Sonstiges

20 % aller Journalisten sind korrupt, verlogen und faul

Sehr geehrter Herr Leif,

herzlichen Glückwunsch, Sie haben es geschafft. Man kennt Sie, man spricht über Sie. Ich vermute, das ist es, was Sie wollten? Ist ja auch ein schönes Thema, der Wein. Es gibt mondäne Weingüter, die man wunderbar besuchen kann, selbstverständlich im offenen Cabrio. Herrlich!!!

Aber nicht genug, die Weinbranche bietet genügend Menschen, die sich gerne im Objektiv einer Kamera sonnen. Dazu kommt natürlich der Umstand, dass es eine Fülle an Klischees gibt, die man bestens bedienen kann. Wirklich Klasse!

Aber, man muß kein Journalist sein, um Klischees zu pflegen, um Dummheiten von sich zu geben, um Unwahrheiten zu verbreiten, kurz gesagt, das zu tun, was Sie in Ihrem Beitrag „Die Tricks der Weinmacher“ getan haben. Den Beweis dazu trete ich sofort an:

So arbeiten Journalisten:

  • Recherche? Braucht man nicht, es gibt Wikipedia und schlecht bezahlte Assistenten oder Praktikanten. Man kennt sich ja aus mit dem Wein.
  • Füll dem Journalisten den Kofferraum und er schreibt über dich.
  • Beschenke den Journalisten reichlich, er wird es dir lohnen mit tollen Bildern und Texten.
  • Natürlich schreibt der Journalist nur, was die Leser lesen wollen.
  • Unbekanntes mag der Journalist nicht. Sich etwas zu erarbeiten bedeutet Stress. Auch das mag der Journalist nicht.
  • Gerne lassen sich Journalisten einladen zu Wochenenden in mondänen Hotels mit schönem Wellnessbereich. Natürlich darf die Assistentin mitkommen zu diesem offiziellen Arbeitsbesuch! Die Frau bleibt zu Hause, denn leider kann sie nicht Golf spielen.
  • Journalistengrundsatz: Wer bezahlt, wird bedient.
  • Mit entsprechenden Anzeigenbudgets erregt man die Aufmerksamkeit des Journalisten, da ist ja evtl. auch sonst noch was zu holen.
  • Popelweingüter besucht ein Journalist nicht, es sollten bevorzugt Schlösser sein, denn für Journalisten steht fest: Kleider machen Leute.
  • Mit Lügen haben Journalisten keine Probleme, auch dann nicht, wenn es jeder merkt.
  • Journalisten sind faul und verfolgen stets persönliche Interessen

Ja, Herr Leif, diese Aussagen untermaure ich mit einigen lustigen Zahlen, irgendwo findet sich auch Jemand, der das irgendwie bestätigt.

Dann beginnen wir mit dem Marketing, in der Art: Jeder fünfte Journalist lügt, oder wie wäre es mit: 20 % aller Journalisten sind korrupt, verlogen und faul!!!
Das rockt, das fetzt, das ist geil. Um die Journalisten, die tagtäglich ordentlich ihren Job machen, müssen wir uns ja nicht kümmern, die kennt ja eh keiner!!

Ja, lieber Herr Leif, was Sie in Ihrem Bericht abgesondert haben, war Schwach und zugegeben, auch das Bild, das der eine oder andere Winzer in Ihrem Filmchen abegeben hat, war mehr als jämmerlich. Allerdings vermute ich, dass diese sich einfach Ihrem Niveau angepasst haben. Nun denn Herr Leif, erst zum zweiten Mal in der Geschichte des Winzerblogs ergreife ich meine schärfste Waffe, den Fluch des Kellermeisters.

Hiermit verfüge ich Kraft meines Berufes, dass Sie ab jetzt auf ewig mit dem Winzer- und Kellermeisterfluch belegt sind, d.h. aller Wein und Sekt, den Sie fortan trinken, wird zu extremen Flatulenzen und Rülpsen führen.
Ganz nach Martin Luther: Warum furzet und rülpset ihr nicht? Hat es nicht geschmacket?

Bevor ich es vergesse, darauf hinzuweisen: die 20 % sind natürlich wie bei Herrn Leif frei erfunden. Eben so die Liste „So arbeiten Journalisten“.
Fakt ist, ich habe überhaupt keine Erfahrung im Umgang mit Journalisten, weder positive noch negative. Man könnte auch sagen, so wie Herr Leif keine Ahnung vom Weinbau hat, habe ich keine Ahnung vom Journalismus.

Ja, das wars denn schon, wer sich näher mit der Materie beschäftigen möchte, dem seien die nachfolgenden Links zur Lektüre empfohlen.

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Filed under Alltag im Weingut