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Badischer Wein und badische Musik

WeinrallyeDie 36. Ausgabe der Weinrallye wird ausgerichtet vom WeinReich-Blog. Gefragt sind unsere Gedanken zum Thema Wein und Musik, nähere Erläuterungen dazu finden sich im Aufruf des Gastgebers.

Ich habe die Weine meiner badischen Heimat zumeist in rustikalem Umfeld erlebt, bei Weinfesten mit Ufftata Musik, bei unzähligen Weinproben, Empfängen und Veranstaltungen mit Klassischer Musik. Jazz war dabei schon exotisch und elitär. Noch heute wird auf Weinfesten meistens ein Mix aus Pop und Ufftatata angeboten, in der Regel kommt der heimatliche Blasmusikverein eher zum Zuge als die Rockmusikgruppe!

Ein schönes Beispiel dafür wie sich z.B. die badische Weinwirtschaft musikalisch sieht bieten diverse Videos. Der Klassiker schlechthin, wenn badischer Wein eine Stimme hat dann die vom Toni!
VORSICHT SCHUNKELALARM!!!

Aber, die Zeiten ändern sich. So passierte es das 2006 im Süden Deutschlands bei Public viewing Events der Badische Wein besungen wurde 🙂

Da war mächtig was los, besser kann es eigentlich nicht laufen für einen Werbesong! Das hat die badische Weinwerbung richtig gut gemacht!

Apropos Musik, ganz ehrlich, es ist doch so das unser wunderbarer, herrlicher badischer Dialekt um den wir vom Rest Deutschland beneidet werden für viele wie herrliche Musik in den Ohren klingt!
Da bleibt doch nur ein Schlusswort, es ist nie zu spät badisch zu lernen

Und der Wein?
Zu so viel Musik darf natürlich der Wein nicht fehlen, ich greife heute zu einem 2009er Sauvignon blanc mit Rivaner, ein Weisswein mit Biss, Aroma und viel Geschmack wie ich es mag. Intensiv, nervig und Facettenreich, schnörkellos und doch vielschichtig, durch und durch badisch halt 🙂
Sauvignon blanc mit Rivaner

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Wein und Musik

wein-und-musik.gifEine kleine Erinnerung an die nächste Weinrallye die ja am 20. August im Blog WeinReich stattfindet.

Im WeinReich-Blog wird das Thema wie folgt beschrieben:

  • Schreibt uns, zu welchen Weinen Ihr bei welcher Art von Musik greift oder ist es eher umgekehrt? Ihr freut Euch auf Eure Lieblingsmusik nach Feierabend und wählt dazu – ja genau, welchen Wein?
  • Oder gibt es ein besonderes Lied, in dem es um den „edlen Tropfen“ geht? Dann bloggt einfach dazu.

Na gut, wer gar nicht warten mag und sofort schunkeln will – hier die Kellermeister Polka vorab 🙂

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Weinrallye: Nach „Stein und Wein“ folgt „Wein und Musik“

DerWeinfreak hat inzwischen alle Links zu den Artikeln Weinrallye #35 mit dem Thema Stein und Wein zusammengestellt. Danke an Andreas für das ausrichten der Weinrallye, ich hoffe er hat Lust bekommen irgendwann wieder einmal für eine Weinrallye an den Start zu gehen.

Die #36 Ausgabe der Weinrallye wird vom WeinReich-Blog ausgerichtet, das Thema lautet Wein & Musik. Ich glaube bei diesem Thema ist eine Menge Spass garantiert und ich bin gespannt was den Weinbloggern alles zu diesem Thema einfallen wird!Die Weinrallye #36 wird am 20. August 2010 stattfinden, es bleibt also viel Zeit sich Gedanken zu machen

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Weinrallye #35 – Ein Wein vom Gneis

weinrallye__35.gifDie Weinrallye #35 mit dem Thema Stein und Wein wurde ausgerufen vom Weinblog derWeinfreak. Infos und Regeln zur Weinrallye finden sich hier im Winzerblog der Heimatseite der Weinrallye.

Das Thema Stein und gibt so viel her, ich habe mich dazu entschieden einen Wein vorzustellen der auf Gneis gewachsen ist. Die Wikipedia gibt über die Bodenart Gneis wie folgt Auskunft:

Gneis besteht hauptsächlich aus den Mineralen Feldspat (> 20 %), Quarz sowie Hell- und Dunkelglimmer.[1] Das Gefüge ist in der Regel mittel- bis grobkörnig, bei gut sichtbarer Paralleltextur: Die Kristalle sind eingeregelt. Das Gestein ist lagig-flaserig bis grobschieferig, und oft sichtbar gebändert.

Gneise sind weltweit verbreitet und finden sich häufig in den alten Kernen (Kratonen) der Kontinente, wo sie durch tief reichende Erosion freigelegt wurden. In der Regel haben diese Gesteine seit ihrer Entstehung gleich mehrere Phasen der Gesteinsumwandlung (Regionalmetamorphosen) mitgemacht. Sie bilden die ältesten Gesteinsformationen der Erde, so den Acasta-Gneis aus dem Hadaikum von 4.030 mya aus dem westlichen Kanadischen Schild und den Gneise enthaltende Nuvvuagittuq-Grünsteingürtel aus dem östlichen Kanadischen Schild. Gneise treten auch in den Kristallinzonen jüngerer Faltengebirge auf, z.B. im Alpenhauptkamm der Zentralalpen.

Mein Beitrag kommt aus dem Breisgau, ein 2008er „GNEIS“ Grauburgunder vom Weingut Martin und Otto Frey. Zugegeben, es ist nichts Neues das die besten Grauburgunder aus Baden kommen, brechen wir es noch weiter runter in die Regionen drängt sich einem der Breisgau regelrecht auf, diese Region ist auf das engste mit der Sorte Grauburgunder verbunden.

2008

Natürlich wimmelt es heute in der Welt von fantastischen Grauburgundern, blumigen Typen mit wahnsinnigen intensiven Bananenaromen oder abgedrehten Maracujadüften! Mainstream eben, flüssige Langeweile, kaltvergären kann schliesslich jeder und Weinhefe aus der neuen Weinwelt verwenden ist ebenfalls keine Kunst. Aber Grauburgunder produzieren der schmeckt wie originärer Grauburgunder wird zunehmend seltener. Sucht man nun diesen Urtypen des Grauburgunder, den Ursprung, das natürliche, dann lande ich im Breisgau dem Weinland in dem die Grauen Burgunder saftig sind, sich ein natürlicher Schmelz ausbildet wie sonst nirgendwo auf der Welt. Gut möglich das moderne Weindegustateure das als Mineralik bezeichnen, für mich ist es Schmelz, Schmelz den man im Weinkeller nicht herstellen kann. Schmelz der gewachsen ist und über die Trauben in den Weinkeller gelangt.

Das Weingut Frey informiert über seinen Gneis Grauburgunder wie folgt:

„gneis“ steht für den unverwechselbaren untergrund auf dem unsere grauburgunder-trauben wachsen. das kühle mikroklima begünstigt den rassigen stil dieses weines und lässt ein hohes grad an mineralität erkennen. ferner kennzeichnen diesen wein zarte aromen, eine geradlinige stilistik gepaart mit der fülle eines burgunders. alkohol 13,5 % vol, säure 5,7 g/l, restzucker 0,1g/l

Ja, was soll ich da noch schreiben, stimmt genau! So wie es da steht, jedes Wort. Ich würde vielleicht noch die Worte geradlinig, zart und fülle unterstreichen, fett schreiben oder mit einem Leuchtmarker herausstellen.

2008

Die Bilder zum Wein

Wein trinken an schönen Orten (Link folgt später)

Die Webseite des Weingut Otto und Martin Frey

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Weinrallye #35 – Wein und Stein

Morgen ist Weinrallye drüben beim Weinfreak, Thema Wein und Stein!

weinrallye__35.gif

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Zusammenfassung Weinrallye #34 – Wein und Knabberei, Wein zu Speisen, essen und trinken

weinrallye__34.jpgZusammenfassung Weinrallye #34 Wein und Knabberei  – food pairing

Das war eine gelungene Ausgabe der Weinrallye die am 11. Juni statt gefunden hat. Diese Weinrallye hat nicht nur viel Spass gemacht, nein sie war auch nützlich, denn es gab viele Ideen und Anregungen dahingehend was man denn zu einem guten Glas Wein begleitend servieren kann.
Es folgt die Zusammenfassung zur Weinrallye #34 mit dem Thema: Wein und Knabberei – food pairing

Der Edekaner ist der Meinung das sich Flammkuchen vorzüglich als Begleiter zum Wein eignen, zumal er die Hauptarbeit dafür am Tag zuvor verrichten kann. Eine schöne Anregung, allerdings erschliesst sich mir nicht warum er den Flammkuchen nur in der Minivariante anbietet, ich würde da schon zu einem ordentlichen Stück greifen 🙂 also, alles wissenserte zum Thema Flammkuchen und Chardonnay findet sich auf dem Blog Chef, der Metzger hat gesagt

Es ist immer wieder ein Hochgenuss und ein Glücksgefühl wenn die Information eintrudelt das Blog lamicucina hat an der Weinrallye teilgenommen! Und ja, zugegeben, ich hatte wirklich an viele Dinge gedacht die die geschätzten Bloggerkollegen zum Wein auf den Tisch stellen, aber Artischocken waren keine dabei!! Auf dem Weg zu den „Artischocken römische Art“ bekommen wir einen auführliches Kursus darüber wie man Artischocken zerlegt. Ganz Bestimmt hat sich der 2008er Terre de Tufi gefreut solch ein Essen begeleiten zu dürfen! Alles was man wissen muß über Römische Artischocken zubereitet nach römischer Art begleitet von einer weissen Asemblage aus Malvasia, Vermentino und Chardonnay findet sich auf dem Blog lamiacucina

Zuerst stockte mir der Atem, zugleich hoffte ich doch er würde es tun und Wasabi zum Wein servieren! Das wäre irgendwie eine nette Art des Wahnsinns gewesen. Schade, ich glaube ja die Wasabis hätten durchaus ihren Reiz gehabt. Clemens Gedanken und Ideen zum Thema Wein und Speisen zum nachlesen direkt in seinem Blog Clemens Weinblog

Das manche Blogger inzwischen unglaublich hohe Standards erreicht haben zeigt uns die Weinnase im Blog man Kann’s essen. Es ist unglaublich, aber dort wird eine selbstgemachte Räucherforellenmousse als Standardsnack bezeichnet!! Ebenfalls auf höchstem Standard der dazu genossene Wein, um genau zu sein der Perlwein. Ich habe mich ganz besonders gefreut das der Kraichgau wieder einmal ein Plätzchen in der Weinrallye gefunden hat! Wer also mehr erfahren möchte über Räucherforellenmousse-Happen und dem Secco vom Weingut Menges dem empfehle ich das Blog Man kann’s essen zur Lektüre!

Das Weingut Kaul verzichtet dieses mal auf einen eigenen Beitrag und verweist stattdessen auf das Deutsche Weininstitut welches sich in der Person von Steffen Schindler ebenfalls dem Thema Wein und Knabberei widmet. Links zum Film in der ZDF Mediathek gibt es im Kaulwein Weblog

Ein wahres Feuerwerk an geschmacklichen Eindrücken hat wohl der Weintester erlebt. Mal sehen ob ich alles zusammenbekomme. Verspeist wurde Gänseleberpastet auf Toast mit Quittengelee, Käse, Salami, Schweineohren aus Blätterteig und Datteln im Speckmantel. Selbstverständlich wurden die passenden Weine dazu gereicht, ein Rheinhessen Rotwein sowie eine Beerenauslese. Alles wissenswerte zu den Weinen und den Speisen bitte ich direkt im Weintester’s Blog nachlesen.

Die Weinlounge Hamburg hat sich zum Essen nicht mit kleinen Häppchen oder Knabbereien begnügt, sondern ist in die Vollen gegangen und serviert ein mir bis dato unbekanntes Spargelmenue, nämlich Grüner Spargel in knusprigem Speck mit weich gekochten Eiern. Das Rezept sowie eine ausführliche Beschreibung des passend zum Spargelgericht ausgesuchten Elsässer Weissburgunders sind nachzulesen direkt im Blog eines Weinladens, der Weinlounge Hamburg

Kurz und Bündig. Zu Knabbereien wie Chips, Erdnussflips und solch salzigen Dingen passt kein Wein sondern Bier! Gut das Robert Lust auf was Gutes verspürt, so kommen doch diverse Alpenländische Käse zum Vorschein die mit zwei allerfeinsten Weinen gepaart werden. Robert versammelt die Austro-Portugisische Spitzenklasse um seinen Käse. Wer nun mehr wissen will über Alpenlänische Käsevariationen und Fabelhaft schmeckenden Muskat Ottonel dem sei das Blog Vinissimus wärmstens zur Lektüre empfohlen.

Bernds Weinverkostung von Weissburgunder aus Bioanbau in Kombination mit Oliven- Kräutergebäck hat ihn offensichtlich derart in Extase versetzt das ein Weinspruch entand der vieleicht in 500 Jahren zur Volksweisheit werden könnte. Der Spruch und alles wissenswerte zum Bio Weissburgunder nachzulesen im Blog des Biowein Depot

Haben Sie Lust auf ein Weinhändlerfrühstück mit Moselriesling? Ja? Dann ganz schnell rüber zum Blog des Weingut Steffens-Keß! Mehr schreibe ich dazu gar nicht!! Aber bitte, ich würde mich wirklich freuen wenn sie wieder zurück kommen, mir ist klar es ist schön bei den Steffens-Keß aber ich verspreche es kommen noch weitere extrem lesenswerte Beiträge!

Es kann nur einen geben!Es kann nur einen Blogger geben der sich Gedanken darüber macht das die scharfen Kanten des Popkorn die Geschmacksknospen der Zunge in Mitleidenschaft ziehen! Ja natürlich ich schreibe von Bernhard Fiedler dessen Weinauswahl zur Weinrallye #34 auf eine 2009er Auslese aus Pinot blanc und Gewürztraminer fiel. Dazu passend empfiehlt das Hause Fiedler Honigbusserln nach Omas Rezept! Das Rezept und die Beschreibung der Weine direkt nachzulesen in Bernhard Fiedlers We(in)blog

Die pure Fleischeslust hat uns Swetlana zu bieten. Ich gebe zu ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht mit Biltong, eine echte Überraschung! Mit dem Rotwein aus Südafrika im Glas, den Biltong kauend gerät Swetlana ins träumen und ich gleich mit! Alles zum nachlesen bishin zur Bezugsquelle des Biltong im Blog myexperience4u

Kennen Sie Weinkekse? Nein? Dann aber ganz schnell rüber in das Blog Der Winzer und die Kärntnerin zum Rezept nachlesen und nachbacken!

Im Lissonblog wird sich kritisch mit so mancher Wein und Speisehochzeit auseinander gesetzt und Iris hat natürlich recht das sie nicht dazu bereit ist sich den Spass an gutem Wein durch ein schlechtes Essen verderben zu lassen. Darum hat sie schon manch großen Wein zu einfachem Essen genossen, das macht durchaus Sinn! Bei guten Freunden läßt sichs immer gut und unbeschwert geniessen, so offeriert uns Iris zum spanischen Weißwein Gouda, Schinken, Pumpernickel und Vollkornbrot. Und zu später Stunde, dann wenn die meisten Menschen schon träumen, dann kommt der Ziegenkäse auf den Tisch da drüben, im Nachbarland Frankreich im Blog des Weingut Lisson!

Meine beiden eigenen Beiträge schliesslich widmen sich zum einem dem Thema Wein und Käse sowie den würzigen Dingen wie Peperonie, Oliven und Kapern. Nicht alle Kombinationen waren erfolgreich, aber dennoch bleibt die Erkenntniss das das kombinieren von Wein und Lebensmitteln lustig sein kann, wie ich es mit den Kapern empfand.

Es ist immer eine besondere Freude einen Gastbeitrag veröffenlichen zu dürfen, Peter Züllig hat sich dieses mal angemeldet und er hat natürlich liebend gerne von mir ein Plätzchen im Winzerblog für seinen Beitrag bekommen.
Peters Gäste dürfen sich neben Klingelrädern und Weinen mit grünen Punkten auf Käse aller Arten freuen. Peter spielt mit dem Klischee und ist der Überzeugung das es zu jedem Käse einen passenden Wein gibt, welch ein Glück für diejnigen die bei seinen Versuchen dabei sein dürfen!! Wir können zwar nicht mit ihm persönlich verkosten und probieren, aber nachlesen hier als Gastbeitrag im Winzerblog

Peter Züllig möchte ich auch das letzte Wort dieser Weinrallye geben, ich finde er hat das Thema Speisen und Wein, food pairing oder wie sich die Kombination aus Wein und Essen auch immer nennt auf den Punkt gebracht:

… Sie alle finden  – wenn das Herz offen ist und die Lust zum Probieren gross, einen Wein, der dazu passt.

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Weinrallye #35

Die nächste Weinrallye findet bei Andreas im Weinblog der Weinfreak statt, das Thema wird superspannend und ich freue mich darauf! Behaltet also das Blog im Auge, dort wird bald die Ankündigung veröffentlicht werden.

Ich muß sofort und kurzfristig einige Tage verreisen, bin offline das ganze Wochenende und werde die Zusammenfassung der Weinrallye #34 gleich in der nächsten Woche veröffentlichen.

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Weinrallye #34 – zur Nachtruhe ein letztes Update

Am Ende dieses langen weinrallye Tages sind dann doch einige Beiträge zusammen gekommen, Dankeschön an alle die mitgemacht haben. Nachzügler werden bis zur Veröffentlichung der Zusammenfassung am Donnerstag gerne berücksichtigt und bis dahin einfach in dieser Liste eingetragen. Sollte jemand seinen bEtrag vermissen, bitte kurze Nachricht an mich.Vielleicht hat ja auch noch jemand Lust bekommen einmal eine Weinrallye auszurichten, dann schaut einfach diese Seite an und sucht euch einen Monat aus und gebt mir Bescheid! Ganz einfach!

Die bisherigen Beiträge zur Weinrallye #34

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Weinrallye #34 – Wein, Peperoni, Oliven, Pilze und Kapern

weinrallye__34.jpgMein zweiter Beitrag zur Weinrallye, die sich mit dem Thema beschäftigt was man zum Wein als BEgeltiung auf den tisch stellen könnte.

In der zweiten Runde werde ich mutiger was das kombinieren angeht, ich habe mir beim Griechen der gar keiner ist ein paar dieser eingelegten Spezialtäten besorgt, ihr wißt schon was ich meine, das sieht dann so aus fein verpackt in diese Plastikdinger!

Ma ja, ich fange an mit meinem Lieblingswein, dem Schieferklang von Weingut Thul (@ritsch). Es braucht nur wenige Minuten dann breche ich diesen Versuch ab, zum einen ist das zeug vom Pseudogriechen wahrlich kein Brüller, zum anderen sit der wein zu schade um zu derart schlnzigem Ölzeugt getrunken zu werden. ein absolutes Nein, das geht gar nicht. Einzig was machbar ist sind die Oliven, aber wenn schon dann bitte eine wirklich gute Qualtät und nicht dieses in Öl schwimmende Zeug.

Über die mit Käse gefüllten und in Öl eingelgten Pilze hülle ich den Mantel des Schweigens und entsoroge den ganzen Kram und geniesse den Schieferklang Riesling pur, ohne alles, so wie er ist, ohne irgendwas dabei zum essen.

Dann fällt mir ein, ich habe ja noch eine Sache vorbereitet zum versuchen, via Twitter wurde mir von Herrn Wimbauer  (@wimbauer) zugetragen das eingelegte Kapern der absolute Knaller wären zum Wein. Na ja, dann habe ich halt mal ein Gläschen Kapern mitgenommen beim letzten Einkauf im Supermarkt.

So richtig mag ich das nicht glauben mit den Kapern, also nehme ich mal eine. Kapern sin in Essig eingelegt und daher erst einmal etwas säuerlich, doch dann kommt gleich dieser für Kapern so typische Geschmak durch. Direkt Wein hinterher, der Schieferklang von Thul ist schon leer, der 2008er Klingelberger aus Durbach ist dran!

Und wow, das rockt. Im ersten Moment scheint der wein den säuerlichen Geschmack zu vertärken, dann jedoch bildet sich ein völlig anderes Geschmaksgefühl, Wein und kapern bilden einen ganz neuen Geschmack, so Wie Herr Wimbauer es beschrieben hat, das knallt!

Zugegeben, das muß man nicht mit großen weinen machen, denn auch vom Wein schmackt man nciht mehr besonders viel, aber das ist egal, denn es macht absolut Spass diesen Geschmack hervorzurufen, es is twirklich so als ob es kanllen würde im Mundraum, nur man hört nichts 🙂 Kurios!

Diese Kaperngeschcihte werde ich also weiterverfolgen und zunächst einmal verstehen worin sich die angebotenen Kapern unterscheiden.

Auch der Rosé rockt, juckt und kitzelt, das passt schön zusammen und schmeckt. So stelle ich mir „food pairing“ oder Wein zu Speisen vor!

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Nächtliches Update zur Weinrallye #34

Das war bisher eine sehr angenehme ruhige Weinrallye, aber das ist vollkommen in Ordnung so. Mal sehen ob noch jemand kommt, es würde mich freuen 🙂

Chef , der Metzger hat gesagt

lamicucina

Clemens Weinblog

Man kann’s essen

Winzerblog

Kaulwein Weblog

Peter Züllig

Weintester’s Blog

Weinlounge Hamburg

vinissimus

Biowein-Depot Blog

nextes update folgt kurz vor 24:00 Uhr

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Weinrallye #34 – kleines Update zur Kaffeezeit

weinrallye__34.jpgHeute ist Weinrallyetag, es wird mir nicht möglich alle Veröffentlichungen zeitnah zu begleiten, ich hoffe aber dennoch immer wieder aktualisieren zu können.Die ersten Veröffentlichungen soweit mir bekannt, spannend zu sehen was so zum Wein gereicht wird :-))

Chef , der Metzger hat gesagt

lamicucina

Clemens Weinblog

Man kann’s essen

Winzerblog

Kaulwein Weblog

Peter Züllig

Weintester’s Blog

Und wer noch nichts geschrieben hat, es ist noch immer genügend Zeit für einen kleinen Beitrag!! Infos worum es bei der Weinrallye geht gibt es HIER

nextes update folgt heute Abend

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Weinrallye #34 – „So ein Käse….!“

 weinrallye__34.jpgDer nachfolgende Artikel ist ein GAstbeitrag von peter Züllig der sich als Gast an dieser Weinrallye beteiligt. Die Weinrallye #34 wurde hier im Winzerblog ausgerufen, nähre

„So ein Käse….!“ Von Peter Züllig
Wann immer die Glöcklein an meiner Haustür erklingen, steht ein unerwarteter Besuch im Flur. Menschen, die ich schon langer nicht mehr gesehen habe, die vielleicht nur selten bei mir anklopfen, auch viele Weinfreunde, die ich nicht persönlich, nur aus Internet-Beziehungen kenne. Sie benützen alle das alte Klingelrad und nicht die moderne elektrische Variante. Der Postbote, die Hausierer, meine Nachbarn und die nächsten Bekannten wissen, dass der mechanische Glockenton mich weder im Keller bei den Weinen, noch im Estrich bei meinen Sammlungen und schon gar nicht im Büro (vor dem Computer) erreichen kann. Nur Gäste mit einer romantischen Ader und ohne die Erfahrung des Wartens (vor der geschlossenenTüre) wagen es, ihr Erscheinen mit differenzierten Glockentönen anzukünden.

Ungewohnte Hausglocke, untrügliches Zeichen für unerwartete  BesucheWann sich auch immer das Rad bei der Türe dreht, entsteht Hektik in unserem Haus. Was stelle ich meinen – meist unerwarteten – Gästen auf? Natürlich einen Wein, denn ich bin ja Weinliebhaber und –sammler, das weiss man doch. Aber welchen Wein? Mit dem Versuch: Schweizer-Wein, Languedoc oder sonst etwas, das mich gerade weinmässig beschäftigt, bin ich schlecht gefahren. Von einem Bordeauxsammler erwartet man nichts anderes als Bordeaux. Und schon ist das nächste Problem da: Was darf es denn sein? Oft bin ich nicht im Moment nicht im Haus und meine Frau muss den kühnen Griff wagen. Oder dann, wenn ich da bin, kann ich nicht zuerst meine Excel- und Access-Daten nach dem „richtigen“ Wein durchkämmen.

Doch dafür haben wir einer Lösung gefunden: Es gibt in einem Bereich der Weingestelle grüne Punkte. Hier kann man nach Herzenslust hineingreifen, diese Weine sind „freigegeben“, in allen Listen bereits ausgetragen und das Beurteilungsblatt liegt bereit. Sogleich taucht aber das nächste, schon fast existenzielle Problem auf. Was wird zum Wein serviert? Einfach nichts, wie zu Beginn der damals für uns noch ungewohnten Situation bei spontanen „Weingästen“?

Oder einfach die „Chnuspermischung“ aus einer Tüte des schweizerischen Traditionsunternehmens „Hug“, das „im Herzen der Schweiz zu Hause ist.“ Süss oder salzig, geschmacksneutral oder biologisch? Wir wohnen auf dem Land mit einem einzigen Dorfladen. Der ist inzwischen zwar ordentlich gross, doch die Auswahl bleibt halt doch beschränkt.
Eigentlich stehe ich auch gern in der Küche, aber nur wenn ich Zeit und Musse habe. Jetzt verlangen die Gäste meine volle Aufmerksamkeit und Präsenz. Tapas, haben mir es angetan: von den „Rucki-Zucki-Pizzaschnecken, über gefüllte Champignons bis zu Garnelenspiesse mit Datteln. Meiner Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt, es seien denn die Grenzen der Köstlichkeit. Damit löst sich aber mein Problem nicht: Was kommt so kurzfristig zum Wein auf den Tisch? Und siehe da: der Rest meines „Schweizertümmeltums“ hat mir (für einmal) geholfen. Was sind kulinarische Köstlichkeiten aus der Schweiz? Natürlich Schokolade und Käse. Mit der Schokolade habe ich es bisher noch nicht probiert. Irgendwie scheint mir dies eine Scheinehe zu sein: aus der Nützlichkeit geboren. Scheinehen werden hier streng geahndet. Also versuche ich es mit Käse. Und siehe da: Der Erfolg ist  beeindruckend. Aus der Zwangsehe ist eine Liebesheirat geworden.


Seither ist alles anders. Wenn die Glocken an der Haustür erklingen, werfe ich zuerst einen Blick in den Kühlschrank. Ist noch Käse da? Wenn nicht, dann ist der Gang zur Käse-Ecke im Dorfladen programmiert. Was soll es denn heute sein? Ein Hartkäse, Emmentaler zum Beispiel, zu einem weichen, schlanken, femininen St-Emilion, Châteaux Dassault 1988. Ein Weichkäse, zum Beispiel Brie, da kommt in mir ein Figeac hoch, mit fülligem Charme und ordentlichen Tanninen, vielleicht sogar der grossartige 1998er.  Gestern, an einer Degustation mit Essen, wurde ein Bündner Bergkäse zu einem Pinot Noir aus der Bündner Herrschaft serviert. Grossartig! Um beim Bordeaux zu bleiben: Ich kann mir einen Pauillac vorstellen, den pfeffrigen Duhart-Million 1995, der an Dörrfrüchte gemahnt und in den Gerbstoffen eher trocken ist.

All die üblichen Klischees von „passt und passt nicht“ habe ich seither in Bezug auf Käse und Wein über Bord geworfen. Viel wichtiger ist die richtige Dosierung: wann ein Schluck Wein, wann ein Biss Käse. Es muss ja auch nicht alles immer gleichzeitig sein und nicht in der gleichen Fülle. Ob Appenzeller, Berglau, Couronne, Délice du Venoge, Edelwyss …. Vacherin, Wällechäs oder gar Ziger (auf Brot). Sie alle finden – wenn das Herz offen ist und die Lust zum Probieren gross, einen Wein, der dazu passt. Kommt dazu das Brot (Brot und Wein): frisches, aus der Dorfbäckerei, dann ist die Verlobungen, Vermählungen und Hochzeiten am Küchentisch (einen Stubentisch gibt es bei uns nicht, der ist mit Dokumenten zum Archivieren belegt) vorprogrammiert. Das Brautkleid ist dann zwar oft mit Weinflecken, Brotkrümeln und Käsereste befleckt. Macht nichts! Eine gute Erinnerung bleibt, nicht selten die Erinnerung an einen gesitteten Polterabend direkt an den Traualtar führt

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Die Weinrallye #34 ist auf dem Weg

weinrallye__34.jpgHeute ist Weinrallyetag, es wird mir nicht möglich alle Veröffentlichungen zeitnah zu begleiten, ich hoffe aber dennoch immer wieder aktualisieren zu können.Die ersten Veröffentlichungen soweit mir bekannt, spannend zu sehen was so zum Wein gereicht wird :-))

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Und wer noch nichts geschrieben hat, es ist noch immer genügend Zeit für einen kleinen Beitrag!! Infos worum es geht gibt es HIER

nextes update gegen 15 Uhr

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Weinrallye #34: Wein und Knabberei – food pairing

weinrallye__34.jpgGeht es um Wein oder andere alkoholische Getränke zeigen wir uns oft als grosszügige Gastgeber und machen uns intensive Gedanken darüber welcher Wein wohl der Beste wäre für die Gäste und den Anlass. Egal ob dieser feierlich, romantisch, geschäftlich oder entspannt ist, wir offerieren gekonnt die passenden Weine!

Aber was dann? Die Gäste sind perfekt, die Weine sind perfekt, das Ambiente ist perfekt, kann es dann wirklich sein das dann eine Tüte Kartoffelchips oder eine paar trockene Brotscheiben auf dem Tisch landen? Zur Weinrallye #34 möchte ich gerne von euch wissen was gibt es denn bei euch als Knabberei zum Wein?

Backt und kocht ihr vielleicht sogar selber? Gibt es Eingelegtes oder Käse? Mögt ihr es pikant, würzig, salzig oder eher neutral? Vielleicht sogar süß? Ihr dürft dabei den Begriff Knabberei gerne weitläufig interpretieren, ob ihr das Antipasto, Tapas, Häppchen oder Canapés nennt spielt dabei keine Rolle, nur denkt bitte daran, es muss mit den Fingern essbar sein und einfach zum nachmachen für Jedermann!

Termin für die Weinrallye #34 ist Dienstag der 15. Juni 2010, gerade rechtzeitig um bei den kommenden Fussball WM Fernsehabenden mit tollen Snacks aufwarten zu können! Also, beschreibt bitte ein schönes Gedeck bestehend aus einem Wein eurer Wahl und einer Knabberei. Laßt uns Ideen und Gedanken austauschen damit die Abende mit unseren Freunden noch perfekter werden als sie es ohnehin schon sind!

Wer nun sagt „Bei mir gibt es nix zum Wein“, den bitte ich einen Wein seiner Wahl zu beschreiben und uns eben mitzuteilen welche Gründe seiner Meinung nach gegen etwas essbares sprechen. Wie intensiv sich meine Weinbloggerkollegen nun dem Essbaren zuwenden ist jedem selbst überlassen, aber ich bin mir ganz sicher das viele unserer Leser für gute Tips und Anregungen dankbar sind und sie sehr gerne ausprobieren werden, wie ich selber im übrigen auch! Nocheinmal, es muß nicht kompliziert zugehen, wer sich mit Salzstängelchen wohl fühlt ist willkommen genau das zu schreiben, auch ich als Gastgeber werde wohl mangels der Fähigkeit zu backen auf fertige Produkte zurückgreifen.

Wer Anregungen sucht ist vielleicht mit dem Artikel den Peggy im Blog multikulinarisch.es zum Thema Foodpairing verfasst hat gut beraten. Ansonsten einfach mal selber zum Thema food pairing die Suchmaschinen anwerfen, allerdings gibt es derzeit kaum Informationen in deutscher Sprache, das wird sich allerdings in einigen Wochen ändern! Apropos deutsche Sprache, gibt es eigentlich ein deutsches Wort für food pairing?

Es ist jeder willkommen einen Beitrag zu diesem Thema zu schreiben, wer kein Blog hat ist herzlich willkommen seinen Beitrag hier im Winzerblog zu veröffentlichen, es ist mir eine Freude dafür einen schönen Platz zur Verfügung zu stellen! Einfach bei mir melden.

Wer bisher nicht bei genussblogs.net erfasst ist, oder mich via Ping, Trackback oder Kommentar direkt hier im Blog über seinen Beitrag zur Weinrallye #34 informiert, den bitte ich um kurze Info per Email oder Twitter.

Weinrallye kurz und bündig
Thema: Wein und Knabberei – food pairing
Termin: Dienstag den 15. Juni 2010
Wichtige Links zur Weinrallye:

Jetzt freue ich mich auf viele schöne, lesenswerte,  interessante und vor allem anregende Beiträge und hoffe ich habe es nicht zu kompliziert gemacht 🙂

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Weinrallye #33 – 1985er Muskateller Kabinett trocken

Heute läuft ja die 33. Ausgabe der Weinrallye im Weinblog Vinissimus, Weinfreunde sind aufgerufen einen Wein aus Aromasorten zu verkosten und darüber zu schreiben. Somit folgt hier mein zweiter Beitrag zur Weinrallye #33

1985er Oberbergener Baßgeige Muskateller Kabinett trocken

Nach dem öffnen war eigentlich schnell klar das dieser Wein kein richtiger Kandidat mehr für die Weinrallye sein würde. Alles was die Muskateller aus dem südbadischen auszeichnet hat dieser Weinlängst verloren, schade, denn es war einmal ein wirklich toller Wein! Ich kann das sagen, denn genau dieser Wein war eine meiner allerersten Begegnungen mit dieser Sorte Muskateller.

weinrallye_33.jpgDenkt man daran wie Weine vor 25 Jahren produziert wurden, ohne das noch das allerletzte Aromamolekül herausgekitzelt wurde, wurden damals schon tolle Ergebnisse erzielt! Die Kellerwirtschaft hatte eben noch nicht die Möglichkeiten wie heute! Mango. Litschi oder Passionsfrucht waren damals noch sehr selten gebräuchliche Attribute für einen deutschen Weisswein, wobei Ende der 80 Jahre die neue Weinansprache mit der Benennung eindeutiger Aromen anfing sich gegen die „alte“ Weinansprache durchzusetzen.

Der 1985er Muskateller hat von der Aromaseite her nichts mehr zu bieten, ist völlig kaputt oxidiert, ich vermag nicht einmal mehr irgendwelche schönen Sherrynoten zu entdecken. Die Farbe ist ebenfalls kein wirklicher Hingucker, kein Gold oder Bernstein sondern ein einfaches ordinäres Braun leuchtet aus dem Glas. Wirklich schade! Bevor ich allerdings den Wein auskippe nehme ich einen Schluck um auch hier festzustellen das ausser einem dumpfen Geschmak nichts mehr übrig ist.

Und dann ist doch doch noch da das Lebenszeichen, ganz hinten tief im Abgang zeigt der Wein noch einmal etwas von seiner so strahlenden Aromatik die er einmal hatte. Ein Hauch von Mango bleibt zurück im Gaumen, es ist schwach aber klar und sauber genug um es deutlich erkennen und identifizieren zu können. So kann ich diesem alten Wein doch noch ein Lächeln schenken und freue mich ihn geöffnet zu haben.

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