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Eine Firma gründen zum Zwecke der Verkostung von Wein!

Ich bin beeindruckt wenn eine Gruppe Menschen in einen Raum reingeht, eine Firma gründet und den Raum Stunden später als Unternehmer wieder verlassen. So,  oder zumindest ähnliches meine ich irgendwo bei Barcampberichten gelesen zu haben, ich gebe zu ich habe kein Beispiel parat.

Geht das auch ohne Barcamp? Einfach so?

Wäre es möglich mal schnell eine Firma zu gründen die etwas mit Wein und Internet zu tun hat? Ein Tisch, gutes Essen, viel Zeit, Ideen sammeln, Brainstoming, Aufgabenverteilung, Gründung, den Wein leer trinken und nach Hause gehen?

Hat jemand Erfahrung mit solchen Geschichten? Ich denke über so etwas nach weil es mir einfach zeitlich unmöglich ist alleine solche Projekte umzusetzen. Dazu kommt, ich kann Wein machen aber nicht programmieren, ich kann Flaschen in Kartons verpacken und verschicken, habe aber keine Zeit einen Weinshop zu administrieren, ich kann Flaschen aller Größen abfüllen, habe aber keine Ahnung von Buchhaltung usw…

Einer meiner Denkansätze für eine Firmengründung wäre z.B. der folgende:
Wäre es denn nicht legitim z.B. eine Firma zu gründen die den wichtigsten Weinpreis Deutschlands vergibt? Mal ganz platt ausgedrückt, warum sollen nur Journalisten, Messebetreiber und Weinheftchenprdouzenten diverse Weinpreise und Wettbewerbe Continue reading

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Nur für Winzerinnen – Männerfreier Weinwettbewerb in Monaco

Das wir Emails bekommen mit der Aufforderung Weine inkl. dicker Teilnahmegebühr an irgend eine Messeorganisation, WeinWinzerwettbewerbausrichter zu schicken ist ja normal. Aber was heute im Emailpostfach landete war doch etwas Besonderes.
Aufgerufen wird zur “Women and Wines of the World International Competition” (die offizielle Übersetzung des Webseitenbetreibers erspare ich meinen Lesern an dieser Stelle) Vorsicht beim klicken des Links, es ertönt liebliche Musik.

Zunächst dachte ich es geht um einen Wettbewerb bei dem nur Weine die von Frauen gemacht wurden teilnehmen dürften, aber sollte der Veranstalter tatsächlich auf das Geld Männlicher Winzer verzichten? Natürlich nicht, zugelassen sind alle Weine dieser Welt, nur die Jury, die besteht ausschliesslich aus Damen. Als Besonderheit kann man sich dort als Juror bewerben, vorausgesetzt man ist eine Frau und versteht französisch.

Die Gebühren sind Exorbitant, stellt man einen Wein an kostet der Spass je nach Herkunft zwischen 204 und 250 Euro. Nicht schlecht, aber der Veranstaltungsort ist ja auch nicht irgendeiner, denn die Damen treffen sich in Monaco zur feinen Weinprobe. Und wenn mal ein Wein von einem Männerwinzer nicht schmecken sollte, könnte man ja immer noch darauf zurückgreifen.

Hätten sich die Damen auf Weine konzentriert die von Frauenhand gemacht wurden, hätte dies evtl. noch Aufmerksamkeit gebracht und den Frauen in der Weinwelt weitergeholfen. Aber einfach alles beim üblichen zu belassen und Wettbewerb Nr. 15787 auszurufen wird nicht ausreichen.

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Sterne, Sterne, lauter Sterne

Ich gebs zu, ich konnte es nicht lassen und habe ausnahmsweise wieder einmal unsere Flagschiffe bei einem Weinwinzerdegustationsverkostungswettbewerb eingereicht.

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