Vinum et Litterae 2008 – Ein Gedicht für den Wein

Du kannst dichten und magst Wein? Dann könnte folgender Tipp etwas für dich sein, denn Vinum et Litterae schreibt aus wie folgt:

Ziel von „Vinum et Litterae“ ist, die Bedeutung des Weins als Teil der österreichischen
Lebenskultur in Österreich und über die heimischen Grenzen hinaus stärker bewusst zu machen.

Durch den Schwerpunkt „Wein & Gedicht“, bei dem im deutschsprachigen Raum ausgeschriebenen Wettbewerb, soll das hohe lyrische Potential ausgeschöpft und das Bewusstsein des Zusammenhanges von Kultur, Gedicht und Wein gestärkt werden.

Schade nur, das es wohl ausschliesslich um Österreichischen Wein gehen darf, aber gute Lyriker werden auch dafür eine Lösung finden. Mindestens 4 Zeilen sind gefordert, maximal 4 Seiten erlaubt. Es gibt üppige Preisgelder zu gewinnen, insgesamt sind 16000 Euro ausgelobt.

Einsendeschluss ist der 6 Juni 2008!! Infos zum Gedichtewettbewerb finden sich auf der Seite www.vinumetlitterae.at

5 Comments

Filed under Leseempfehlungen

5 Responses to Vinum et Litterae 2008 – Ein Gedicht für den Wein

  1. “Mit meiner Unterschrift erkläre ich mich auch einverstanden, dass alleRechte wie Vervielfältigungs-, Veröffentlichungs- oder Veräußerungsrechtemeiner Einreichung honorarfrei und unwiderruflich an den Veranstalterdes Wettbewerbes übertragen werden.” sthet in den Bedingungen. Tja, das hätten sie wohl gern und mit dem Liteart Hans Traxler ist Cartoonist gemeint? Ich weiß nicht, ich weiß nicht und dann darf man auch noch keinen Dialekt einsenden. Nee. nee…

    Möge der beste, wer anders gewinnen. lol.

  2. kenne einen Schönen! Was haltet ihr davon.

    In meinen Becher mit Wein ist ein Falter geflogen,
    Trunken ergibt er sich seinem süßen Verderben,
    Rudert erlahmend im Nass und ist willig zu sterben
    Endlich hat ihn mein Finger herausgezogen.

    So ist mein Herz, von deinen Augen verblendet,
    Selig im duftenden Becher der Liebe versunken,
    Willig zu sterben, vom Wein deines Zaubers betrunken,
    Wenn nicht ein Wink deiner Hand mein Schicksal vollendet

    (Hermann Hesse)

  3. Es ist unfair tote Suhrkamp-Nobelpreisträger zu zitieren. Ich trau mich trotzdem.
    Mir ist eingefallen, dass ich zwar immer mal wieder Wein erwähnte, aber noch nie ein Weingedicht geschrieben habe. Stellt Euch vor, der Winzerblog schreibe ein Wettbewerb aus, mit Heidelberg-Bezug. Dotation: Weine von ebenda und das Copyright bleibt beim Autor, dann würde ich folgendes einsenden, vielleicht. Ist gerade mal 9 Minuten alt:

    Heidel sollst Du sein, Trauben hängen im Berg!

    Gemütlichkeiten
    geiseln sich in
    Glühweinsümpfen
    aus Altstadt

    Tannenduft
    in Motoröl ertränkt
    sprüht gebalzte Mandeln
    auf heiße Kräutergrills

    Ein Chardonnay
    singt Erlösung
    Dornen ackern
    nicht mehr

    Was brauch ich
    Engel ein Lachen
    rattert vorbei
    Leben pfeift mir Lust

    (letzte Zeile hier editiert ;-))

  4. Wein auf Bier
    das rat ich Dir.

    Bier auf Wein
    das passt rein.

    (Was ist wohl richtig?)

    Servus.

  5. Brigitta Frei

    Der Wein

    So Mancher trinkt ihn morgens statt Kaffee ,
    ein Anderer abends zum ” Juche ”
    auch mittags lässt ihn selten einer sein
    ———————-DEN WEIN :

    Der herrlich goldne Rebensaft ,
    gibt Jung und Alt die Lebenskraft ,
    drum kann ich nicht verstehn ,
    dass Ärzte es nicht gerne sehn .

    In einer Gegend , wo es so viel gibt ,
    ist selten ein Mensch , der ihn nicht liebt .
    So ein Gläschen kalt und klar ,
    hebt doch die Laune wunderbar
    und dieser herrliche Genuss ,
    verscheucht sogar Verdruss .

    Drum Freund , mit Mäßigkeit genossen ,
    kannst du ihn stets ganz unverdrossen .
    Lass dich nicht irren durch manche Wissenschaft ,
    EIN SCHLÜCKCHEN WEIN GIBT JEDEN KRAFT .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.