Wein 2.0 und Web 2.0 – USA ist nicht immer besser!

wein_zweinull_button.gifDerzeit laufen die Amerikanischen Weinblog Awards. Für mich jedes Jahr immer wieder eine spannende Geschichte, zum einen wie sie organisiert wird und zum anderen wie sie von den Bloggern angenommen wird. Wir, die deutschsprachigen Weinblogger sind da nun einmal aussen vor, vielleicht gibt es ja irgendwann einmal eine Kategorie “Bestes ausländisches Weinblog” das man wenigstens symbolisch daran teilnehmen könnte 🙂 Ich werde einmal einen entsprechenden Vorschlag machen!

Aber, das soll heute nicht das Thema sein. Ich möchte gerne einmal auf die Kategorie “Best Graphics and Presentations on a Wine Blog” hinweisen, da wird deutlich was mir schon seit vielen Jahren auffällt. Auf der anderen Seite des Meeres legt man deutlicher weniger Wert auf das Erscheinungsbild einer Webseite. Ich behaupte jetzt einmal frech und frei das diese Kategorie komplett mit deutschsprachigen Weinblogs ebenbürtig oder besser besetzt wäre als das was sich dort nun findet. Obacht, das hat nichts mit Inhalten zu tun!! Kann sein das das ein Profidesigner und Grafiker oder Fotograf völlig anderes sieht, aber mein Empfinden und mein Gefühl ist einfach so, diesbezüglich hinkt unsere deutschsprachige Weinblogosphäre den Amerikanern nicht hinterher, im Gegenteil!

Schaut einfach einmal die Nominierungen der Kategorie “Best Graphics and Presentation on a Wine Blog” an:

wineblogawards1.jpgDie Amerikanischen Wein Blog Awards 2009 sind gelaufen, man wartet nun auf die Bekanntgabe der Gewinner, diese werde ich selbstverständlich ebenfalls hier im Winzerblog vorstellen. Wer sich einmal alle Kategorien und Nominierten der Awards ansehen möchte, dem empfehle ich diesen Artikel im Blogmagazin Mutineer, welches die Awards auch unterstützt. Ausrichter ist übrignes das Blog Fermentation, HIER gibt es die Erklärung wie die Awards ablaufen und durchgeführt werden.

1 Comment

Filed under Sonstiges, Wein in den Medien

One Response to Wein 2.0 und Web 2.0 – USA ist nicht immer besser!

  1. Ich fand es allerdings eher enttäuschend, dass bei den Nominierten so wenig neue, unbekannte Entdeckungen zur Auswahl standen. Ich folge den Awards seit ein paar Jahren und finde, es gab schon mal eine interessantere Auswahl, vor allem in der Kategorie Winzerblogs.

    Wo die amerikanischen Blogs den Deutschen (und französischen) allerdings voraus sind, dass sind meiner Meinung nach die interessanten Diskussionen in den Kommentaren. Ob das jetzt an einer anderen Kommunikationskultur liegt oder an der stärkeren Frequentation der Blogs, kann ich nicht sagen.

    In Frankreich wurde ja auch wieder die “WineBlogTrophy” vergeben – diesmal ausschließlich von einer Jury, ohne Publikumsbeteiligung. Auch da liegt das Problem bei der Vorauswahl – es klingt ja als Titel nicht nur national, sondern sogar international, in Wirklichkeit wurden aber nur Winzerblogs aus der Loire-Gegend nominiert und dann ein rühriger, aber eben nicht von einem Winzer, sondern von einer Marketingagentur für Cahorweine betriebener Werbeblog prämiert. Schade, denn in der Kategorie Winzerblogs hat die französische Szene inzwischen wirklich eine große Vielfalt zu bieten!

    Eine internationale Beteiligung bei den Awards wird wohl immer an der Sprachbarriere scheitern – schade.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.