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	<title>Kommentare zu: Wine blogging Wednesday #30 &#8211; New World Syrah</title>
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	<description>Rund um Wein</description>
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		<title>Von: Winecast - A wine blog and podcast</title>
		<link>http://winzerblog.de/wine-blogging-wednesday-30-new-world-syrah-795/#comment-5712</link>
		<dc:creator>Winecast - A wine blog and podcast</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2007 22:54:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Down in Heidelberg Germany, Thomas from Winzerblog first ponders if a German Syrah would be considered &#8220;New World&#8221; then settles on a pair of Australian Shiraz. The first wine, a Cowra Estate, Kangaroo Ridge, Shiraz/Cabernet cost just 3 Euro. His second selection was from Wakley Cellars, their 2005 Shiraz, was even less expensive. Check out Thomas&#8217; notes to see if they were worth it. Thanks for posting in English, Thomas. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Down in Heidelberg Germany, Thomas from Winzerblog first ponders if a German Syrah would be considered &#8220;New World&#8221; then settles on a pair of Australian Shiraz. The first wine, a Cowra Estate, Kangaroo Ridge, Shiraz/Cabernet cost just 3 Euro. His second selection was from Wakley Cellars, their 2005 Shiraz, was even less expensive. Check out Thomas&#8217; notes to see if they were worth it. Thanks for posting in English, Thomas. [...]</p>
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		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://winzerblog.de/wine-blogging-wednesday-30-new-world-syrah-795/#comment-5100</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 13:08:49 +0000</pubDate>
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		<description>Tja vor 10-15 Jahren hab ich mich noch auf der Schule rumgetrieben und war eher Bier- als Weinorientiert ;-) Kann da also nicht wirklich mitreden. Als ich angefangen habe, mich mehr mit Wein zu besch&#228;ftigen w&#252;rd ich aber auch sagen das die &quot;g&#252;nstigen&quot; &#220;berseeweine (nicht nur Australier, besonders auch Chilenen und S&#252;dafrikaner) mir eher geschmeckt haben als die billigen deutschen oder franz&#246;sischen Erzeugnisse. Ob objektiv was dran war, oder einfach Unkenntnis gepaart mit Emotion zum Produkt die ausschlaggebenden Faktoren waren, kann ich im nachhinein nicht mehr sagen.

Mal ein bischen Off Topic:

Was man hier in Australien so in der Industrie h&#246;rt ist eigentlich auch das was viele Weing&#252;ter in D besch&#228;ftigt. Der immer h&#246;here Preisdruck am Markt. Das schl&#228;gt sich halt meiner Ansicht nach auch in den Qualit&#228;ten nieder die zumindest nach D/Kontinentaleuropa exportiert werden. Im englischen Markt sieht die Sache in weiten Teilen doch ganz anders aus. 

Ich steig&#039; zur Zeit noch nicht so ganz durch was die Situation hier angeht. Zum einen steht in der Presse st&#228;ndig das der Export mal wieder zugenommen hat, Australischer Wein weltweit sehr gefragt ist usw. Spricht man dann aber mit Leuten aus den gro&#223;en Betrieben (Hardy&#039;s, McWilliams, De Bortoli u.&#228;) stellt man dann aber fest das hier &#220;bermengen aus vergangen Jahren in Tanks festliegen, bei denen so manchem EU-Komissar die Tr&#228;nen waagrecht aus den Augen schiessen w&#252;rden. Das wird dann alles irgendwie zusammengemixt, umger&#252;hrt und ab damit in den n&#228;chsten &#220;berseecontainer. Das ist in weiten Teilen was dann letztendlich irgendwo beim Discounter der Wahl landet. Das Zeug muss Weg bevorsv&#246;llig unverk&#228;uflich ist. Diese &#220;bermengen die auf den Markt schwemmen sinf vermutlich eine Erkl&#228;rung f&#252;r die von dir beobachte abnhame in Qualit&#228;t bei den australischen Weinen.
 
Das ist die eine Seite. Dann wird sich wiederum dar&#252;ber beklagt, das man ja dieses Jahr und wohl auch in den n&#228;chsten Jahren nicht genug Wein produzieren kann, weil die Trauben wetterbedingt (D&#252;rre, Fr&#246;ste) fehlen. Es werden z.T (f&#252;r Australische Verh&#228;ltnisse) heftige Preise f&#252;r Trauben bezahlt. Ich hab schon mehrfach Zahlen von 2000-2500AU$/t geh&#246;rt. Unter der Hand hat mir ein Erzeger erz&#228;hlt, das die Ernte mal 2 Jahre praktisch komplett ausfallen m&#252;sste, um die &#220;bermengen auch nur ansatzweise loszuwerden. Irgendwo passt da was nicht zusammen. 

Ich interpretier das momentan so, das man zwar grunds&#228;tzlich genug Wein h&#228;tte, aber nicht genug Wein von solcher Qualit&#228;t, das er sich in den &quot;cahs cow&quot; m&#228;rkten wie Asien und UK absetzen lie&#223;e. Das trifft nat&#252;rlich nicht die &quot;Icon Weine&quot;, aber die breite Masse der Industrie scheint das doch schon heftig zu sp&#252;ren. Insofern stimme ich dir zu, das man sich hier schon durchaus um Qualit&#228;t bem&#252;ht. Das Vorurteil das &#220;berseeweine allesamt &quot;bumbes&quot; sind, ist meiner Ansicht nach sowieso v&#246;llig haltlos. 

Konsequenzen aus der &#220;berproduktion werden aber scheinbar keine gezogen. Ganz in der n&#228;he hat&#039;s Weinberge die im durchschnitt 40-45 t/ha tragen. Das das scheint mir langfristig f&#252;r die durchschnittlichen Qualit&#228;ten der &quot;Massenexportweine&quot; nicht zutr&#228;glich. Na ja...Weinbau als Industriekultur anstatt als kulturelles Erbe halt. Trotz alledem mit z. T. extrem beeindruckenden Ergebnissen. Wie hei&#223;st so sch&#246;n: Der F(l)achmann lacht und wundert sich ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja vor 10-15 Jahren hab ich mich noch auf der Schule rumgetrieben und war eher Bier- als Weinorientiert <img src='http://winzerblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Kann da also nicht wirklich mitreden. Als ich angefangen habe, mich mehr mit Wein zu besch&#228;ftigen w&#252;rd ich aber auch sagen das die &#8220;g&#252;nstigen&#8221; &#220;berseeweine (nicht nur Australier, besonders auch Chilenen und S&#252;dafrikaner) mir eher geschmeckt haben als die billigen deutschen oder franz&#246;sischen Erzeugnisse. Ob objektiv was dran war, oder einfach Unkenntnis gepaart mit Emotion zum Produkt die ausschlaggebenden Faktoren waren, kann ich im nachhinein nicht mehr sagen.</p>
<p>Mal ein bischen Off Topic:</p>
<p>Was man hier in Australien so in der Industrie h&#246;rt ist eigentlich auch das was viele Weing&#252;ter in D besch&#228;ftigt. Der immer h&#246;here Preisdruck am Markt. Das schl&#228;gt sich halt meiner Ansicht nach auch in den Qualit&#228;ten nieder die zumindest nach D/Kontinentaleuropa exportiert werden. Im englischen Markt sieht die Sache in weiten Teilen doch ganz anders aus. </p>
<p>Ich steig&#8217; zur Zeit noch nicht so ganz durch was die Situation hier angeht. Zum einen steht in der Presse st&#228;ndig das der Export mal wieder zugenommen hat, Australischer Wein weltweit sehr gefragt ist usw. Spricht man dann aber mit Leuten aus den gro&#223;en Betrieben (Hardy&#8217;s, McWilliams, De Bortoli u.&#228;) stellt man dann aber fest das hier &#220;bermengen aus vergangen Jahren in Tanks festliegen, bei denen so manchem EU-Komissar die Tr&#228;nen waagrecht aus den Augen schiessen w&#252;rden. Das wird dann alles irgendwie zusammengemixt, umger&#252;hrt und ab damit in den n&#228;chsten &#220;berseecontainer. Das ist in weiten Teilen was dann letztendlich irgendwo beim Discounter der Wahl landet. Das Zeug muss Weg bevorsv&#246;llig unverk&#228;uflich ist. Diese &#220;bermengen die auf den Markt schwemmen sinf vermutlich eine Erkl&#228;rung f&#252;r die von dir beobachte abnhame in Qualit&#228;t bei den australischen Weinen.</p>
<p>Das ist die eine Seite. Dann wird sich wiederum dar&#252;ber beklagt, das man ja dieses Jahr und wohl auch in den n&#228;chsten Jahren nicht genug Wein produzieren kann, weil die Trauben wetterbedingt (D&#252;rre, Fr&#246;ste) fehlen. Es werden z.T (f&#252;r Australische Verh&#228;ltnisse) heftige Preise f&#252;r Trauben bezahlt. Ich hab schon mehrfach Zahlen von 2000-2500AU$/t geh&#246;rt. Unter der Hand hat mir ein Erzeger erz&#228;hlt, das die Ernte mal 2 Jahre praktisch komplett ausfallen m&#252;sste, um die &#220;bermengen auch nur ansatzweise loszuwerden. Irgendwo passt da was nicht zusammen. </p>
<p>Ich interpretier das momentan so, das man zwar grunds&#228;tzlich genug Wein h&#228;tte, aber nicht genug Wein von solcher Qualit&#228;t, das er sich in den &#8220;cahs cow&#8221; m&#228;rkten wie Asien und UK absetzen lie&#223;e. Das trifft nat&#252;rlich nicht die &#8220;Icon Weine&#8221;, aber die breite Masse der Industrie scheint das doch schon heftig zu sp&#252;ren. Insofern stimme ich dir zu, das man sich hier schon durchaus um Qualit&#228;t bem&#252;ht. Das Vorurteil das &#220;berseeweine allesamt &#8220;bumbes&#8221; sind, ist meiner Ansicht nach sowieso v&#246;llig haltlos. </p>
<p>Konsequenzen aus der &#220;berproduktion werden aber scheinbar keine gezogen. Ganz in der n&#228;he hat&#8217;s Weinberge die im durchschnitt 40-45 t/ha tragen. Das das scheint mir langfristig f&#252;r die durchschnittlichen Qualit&#228;ten der &#8220;Massenexportweine&#8221; nicht zutr&#228;glich. Na ja&#8230;Weinbau als Industriekultur anstatt als kulturelles Erbe halt. Trotz alledem mit z. T. extrem beeindruckenden Ergebnissen. Wie hei&#223;st so sch&#246;n: Der F(l)achmann lacht und wundert sich <img src='http://winzerblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Winzerblog</title>
		<link>http://winzerblog.de/wine-blogging-wednesday-30-new-world-syrah-795/#comment-5079</link>
		<dc:creator>Winzerblog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 08:39:17 +0000</pubDate>
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		<description>@Dirk
Der Kangaroo Ridge kommt von REWE der andere zu 2.49 von Lidl.
Ich fand eigentlich das bis vor 3-4 Jahren Australische Weine durch alle Preissegmente (billige Australier gab es noch nicht) von &#252;berdurchschnittlicher Qualit&#228;t waren. Ich meine sogar das zu Beginn des Exportboomes vor 10-15 Jahren von den Aussis kontrolliert wurde was exportiert wurde um eine hohe Qualit&#228;t im Export zu sichern.
Wie auch immer, ich denke wer Junkweine im Discounter kauft ist resistent gegen guten Geschmack!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dirk<br />
Der Kangaroo Ridge kommt von REWE der andere zu 2.49 von Lidl.<br />
Ich fand eigentlich das bis vor 3-4 Jahren Australische Weine durch alle Preissegmente (billige Australier gab es noch nicht) von &#252;berdurchschnittlicher Qualit&#228;t waren. Ich meine sogar das zu Beginn des Exportboomes vor 10-15 Jahren von den Aussis kontrolliert wurde was exportiert wurde um eine hohe Qualit&#228;t im Export zu sichern.<br />
Wie auch immer, ich denke wer Junkweine im Discounter kauft ist resistent gegen guten Geschmack!!</p>
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		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://winzerblog.de/wine-blogging-wednesday-30-new-world-syrah-795/#comment-5064</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 04:59:29 +0000</pubDate>
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		<description>Tja, keine wirkliche &#220;berraschung. Lass mich raten, gekauft im Plus? Zumindest der Kangaroo Ridge kenn ich von daher.

Mit richtig gutem Shiraz ist&#039;s wie mit fast allen guten Weinen aus &#220;bersee. Beim Spezialisten kaufen oder halt selber im Land unterwegs sein ;-)

Generell kann ich mir den Erfolg von Australischen Weinen am Deutschen Markt einfach nicht erkl&#228;ren. Zumindest in der breiten Masse ist das schon sehr d&#252;rftig was da ankommt. Und wenn man sich anschaut wie&#039;s zum Teil produziert wird, wunderts dann auch nicht. Bestes beispiel [Yellowtail] riesig erfolgreich, aber der Wein ist trotz des fairen Preises meiner Meinung nach eher unsp&#228;ktakul&#228;r. F&#252;r &#228;hnlich g&#252;nstig Geld gibts besseres aus In- und Ausland.

Klar muss und kann es nicht immer die Grange von Penfold&#039;s sein (auch wenn&#039;s ein verdammt lecker St&#246;ffchen ist) aber aus meiner Bescheidenen Erfahrung sollte man schon 5€+ f&#252;r guten bis sehr guten Shiraz aus DU anlegen. Wer gerne etwas mehr anlegt dem k&#246;nnte ich die &quot;Bin&quot; Serie ans Herz legen. Ich hab noch eine Flasche &quot;Bin 389&quot; in meinem Keller in D wenn ich mich recht erinner. Flaschenpreis so um die 12€ und das war ein verdammt leckerer Wein, vorausgesetzt man kommt mit den &quot;Kirschbomben&quot; zurecht die der Shiraz dieser machart wohl mit sich bringt.

Kleines Paradox am Rande: Australische Weine in D (selbst das premium Segment) sind i.d.R um einiges billiger als im Land selbst. Der deftigen Alkoholsteuer sei&#039;s gedankt :-/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, keine wirkliche &#220;berraschung. Lass mich raten, gekauft im Plus? Zumindest der Kangaroo Ridge kenn ich von daher.</p>
<p>Mit richtig gutem Shiraz ist&#8217;s wie mit fast allen guten Weinen aus &#220;bersee. Beim Spezialisten kaufen oder halt selber im Land unterwegs sein <img src='http://winzerblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Generell kann ich mir den Erfolg von Australischen Weinen am Deutschen Markt einfach nicht erkl&#228;ren. Zumindest in der breiten Masse ist das schon sehr d&#252;rftig was da ankommt. Und wenn man sich anschaut wie&#8217;s zum Teil produziert wird, wunderts dann auch nicht. Bestes beispiel [Yellowtail] riesig erfolgreich, aber der Wein ist trotz des fairen Preises meiner Meinung nach eher unsp&#228;ktakul&#228;r. F&#252;r &#228;hnlich g&#252;nstig Geld gibts besseres aus In- und Ausland.</p>
<p>Klar muss und kann es nicht immer die Grange von Penfold&#8217;s sein (auch wenn&#8217;s ein verdammt lecker St&#246;ffchen ist) aber aus meiner Bescheidenen Erfahrung sollte man schon 5€+ f&#252;r guten bis sehr guten Shiraz aus DU anlegen. Wer gerne etwas mehr anlegt dem k&#246;nnte ich die &#8220;Bin&#8221; Serie ans Herz legen. Ich hab noch eine Flasche &#8220;Bin 389&#8243; in meinem Keller in D wenn ich mich recht erinner. Flaschenpreis so um die 12€ und das war ein verdammt leckerer Wein, vorausgesetzt man kommt mit den &#8220;Kirschbomben&#8221; zurecht die der Shiraz dieser machart wohl mit sich bringt.</p>
<p>Kleines Paradox am Rande: Australische Weine in D (selbst das premium Segment) sind i.d.R um einiges billiger als im Land selbst. Der deftigen Alkoholsteuer sei&#8217;s gedankt :-/</p>
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