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	<title>Kommentare zu: Winzerlatein</title>
	<link>http://winzerblog.de/winzerlatein-1013/</link>
	<description>Rund um Wein</description>
	<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 06:25:57 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bernhard</title>
		<link>http://winzerblog.de/winzerlatein-1013/#comment-39779</link>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jun 2007 07:36:54 +0000</pubDate>
		<guid>http://winzerblog.de/winzerlatein-1013/#comment-39779</guid>
		<description>Also ich denke in Sachen Winzerlatein haben sich Produzenten und Konsumenten gegenseitig auf ein Niveau hochgearbeitet, von dem man nicht so schnell wieder runterkommt.

Viele Weinfreunde WOLLEN in der heutigen "modernen" Zeit glauben, da&#223; sich in der Weinbereitung nichts, aber auch gar nichts gegen&#252;ber Achtzehn- oder Neunzehnhundertirgendwas ver&#228;ndert hat. So nach dem Motto: "Wenigstens beim Wein haben in unserer oberfl&#228;chlichen, schnellebigen Zeit die guten alten Traditionen noch bestand."

&#220;brigens sind f&#252;r dieses Verdr&#228;ngungsph&#228;nomen und das Glauben-Wollen wider besseres rationales Wissen auch die anf&#228;llig, die das Winzerlatein kritisieren. In ihrem Fall mu&#223; das Winzerlatein halt andere Themen umfassen (Bio-dyn,...) und noch glaubw&#252;rdiger und rhetorisch und medial professioneller pr&#228;sentiert werden.

Wenn man als Winzer heutzutage (von selbst oder auf konkrete Nachfrage) ehrlich &#252;ber die Weinbereitung Auskunft gibt, ist man f&#252;r die Mehrheit der Leute nicht der "Held" der endlich einmal sagt, was Sache ist, sondern entweder der "Buhmann" der die langgehegte Illusion zerst&#246;ren will oder derjenige, der einfach nicht qualit&#228;tsorientiert genug arbeitet.

Die (zumindest f&#252;r Profis) augenscheinlichsten Winzerlatein-Themen sind sicherlich die Zuckergradationenen bei der Ernte und das Thema Aufbesserung/Mostkonzentration.

Da hat mittlerweile bei vielen Produzenten jenes Stadium der Realit&#228;tsverweigerung eingesetzt, das einmal jemand (aus &#214;sterreich) trefflich folgenderma&#223;en charakterisiert hat: Die Selbstinfektion am eigenen Schm&#228;h.

Gr&#252;&#223;e

Bernhard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich denke in Sachen Winzerlatein haben sich Produzenten und Konsumenten gegenseitig auf ein Niveau hochgearbeitet, von dem man nicht so schnell wieder runterkommt.</p>
<p>Viele Weinfreunde WOLLEN in der heutigen &#8220;modernen&#8221; Zeit glauben, da&#223; sich in der Weinbereitung nichts, aber auch gar nichts gegen&#252;ber Achtzehn- oder Neunzehnhundertirgendwas ver&#228;ndert hat. So nach dem Motto: &#8220;Wenigstens beim Wein haben in unserer oberfl&#228;chlichen, schnellebigen Zeit die guten alten Traditionen noch bestand.&#8221;</p>
<p>&#220;brigens sind f&#252;r dieses Verdr&#228;ngungsph&#228;nomen und das Glauben-Wollen wider besseres rationales Wissen auch die anf&#228;llig, die das Winzerlatein kritisieren. In ihrem Fall mu&#223; das Winzerlatein halt andere Themen umfassen (Bio-dyn,&#8230;) und noch glaubw&#252;rdiger und rhetorisch und medial professioneller pr&#228;sentiert werden.</p>
<p>Wenn man als Winzer heutzutage (von selbst oder auf konkrete Nachfrage) ehrlich &#252;ber die Weinbereitung Auskunft gibt, ist man f&#252;r die Mehrheit der Leute nicht der &#8220;Held&#8221; der endlich einmal sagt, was Sache ist, sondern entweder der &#8220;Buhmann&#8221; der die langgehegte Illusion zerst&#246;ren will oder derjenige, der einfach nicht qualit&#228;tsorientiert genug arbeitet.</p>
<p>Die (zumindest f&#252;r Profis) augenscheinlichsten Winzerlatein-Themen sind sicherlich die Zuckergradationenen bei der Ernte und das Thema Aufbesserung/Mostkonzentration.</p>
<p>Da hat mittlerweile bei vielen Produzenten jenes Stadium der Realit&#228;tsverweigerung eingesetzt, das einmal jemand (aus &#214;sterreich) trefflich folgenderma&#223;en charakterisiert hat: Die Selbstinfektion am eigenen Schm&#228;h.</p>
<p>Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Bernhard</p>
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