Wir fahren NICHT nach Berlin

Die Zeiten ändern sich.

Dieser Beitrag scheint älter als 11 Jahre zu sein – eine lange Zeit im Internet. Der Inhalt ist vielleicht veraltet.

Die letzten Tage wurden wir zwecks Teilnahme an einer Weinmesse in Berlin mit Spammails belästigt. Als uns das nicht zur Teilnahme bewegen konnte, wurde vom Messeveranstalter flugs auf Fax umgestellt. Da dies auch keine Wirkung haben wird, warte ich nun auf einen Telefonanruf eines Mitarbeiters der Berliner Wein- und Spirituosenmesse. In bewährter Manier werde ich ins Telefon brüllen und weitere Kontaktversuche verbieten. Brüllend natürlich!!

4 Comments

Filed under Alltag im Weingut

4 Responses to Wir fahren NICHT nach Berlin

  1. Moin Thomas!

    Alte Weisheit:
    „Die beste Art seinen Gegner die Zähn zu zeigen, ist das lächeln“

    Gruß Pasta

  2. Hast ja Recht Pasta, aber du mußt zugeben, die abgezockten Mädels von den Callcentern lassen sich nicht mit Lächeln beeindrucken, geschweige denn einschüchtern.
    Da ist laut werden durchaus ein probates Mittel, beim einen oder anderen hat es schon geholfen das man uns in Ruhe läßt 🙂

  3. Obwohl es meiner Wesensart überhaupt nicht entspricht und ich mich jedes Mal aufs neue überwinden muß, bin ich mittlerweile dazu übergegangen, die erste Atempause der Telefonverkäufer (also nach etwa 5 Minuten Redeschwall 😉 ) zu nützen, um sie höflich aber sehr bestimmt abzuwimmeln. Sehr deutlich und bestimmt sage ich, daß ich nicht an ihrem Angebot interessiert bin und ich mit meiner Zeit auch etwas besseres anzufangen weiß, als mir ihre Argumente anzuhören – und lege auf.

    Anfangs gab ich ihnen noch die Chance auf eine Verabschiedung ihrerseits. Bis eine Dame, die Lottoscheine verkaufen wollte es singemäß als leichtsinnig und dumm bezeichnete, wenn ich nicht auf ihr Angebot eingehen würde.

    Bei Verkäufern von supertollen Geldanlagen funktioniert gelegentlich der Hinweis, daß man die ohnehin nicht vorhandenen Geldgewinne lieber in den eigenen Betrieb investiert und nicht in kubanische Schweinebäuche oder Silberminen in den Anden.

    Wie ich unlängst gelesen habe, soll es in den USA noch schlimmer sein. Die Betroffene empfahl, die Anwesenheit von Kleinkindern oder aufmerksamkeitsbedürftigen Hunden vorzutäuschen oder einen schlechten Telefonempfang.

  4. Martin

    Ich kann nur alle Winzer auffordern nicht an diese Messe teilzunehmen. Diese penetrante Art an Werbung die diese Agentur an den Tag legt werden wir nicht unterstützen.