Mit dem „weich werden“ der Trauben beginnt für viele Winzer derzeit wieder der Kampf gegen die Vögel. Vor allem exponierte Weinberge, die in ihrer Umgebung wenig Nahrung für die Vögel bieten werden teilweise von gewaltigen Vogelscharen heimgesucht und regelrecht Kahlgefressen.
Viele Winzer bekommen durch die Vogelabwehr oft Probleme mit in der Nähe der Weinberge wohnenden Anwohnern, die sich durch die Ballerei gestört fühlen.
Für mich ist dabei eigentlich immer wieder die Tatsache interessant, das Beschwerdeführer gegen Vogelabwehrgeräte in der Regel wußten wohin sie ziehen oder ihr Häuschen bauen. In fast allen Fällen war der Weinbau mit seiner Vogelabwehr vorher da.
Aus diesem Grund wird der Aufbau solcher Anlagen immer komplizierter, mehr noch, auch das anbringen von Vogelschutznetzen unterliegt genauesten Regularien. Wer möchte kann sich das einmal an DIESEM (pdf) Beispiel ansehen worauf man bei der akkustischen Vogelabwehr achten muß.
Mein Betrieb in dem ich tätig bin, bleibt weitestgehend von Vogelattaken verschont, weil die Umgebung den Vögeln bis Ende Herbst viele andere leckere Dinge anbietet.
Links zum Thema:
- Winzerblog vom 6.September 2005 – Raubzug im Weinberg
- Bayrische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau – Mitteilung zur Vogelabwehr sowie zum Schutz vor Wepen- und Mäusefraß (pdf)
- Ulmer.de – Schadvogelabwehr: Netze und Schreckschussapparate (link funktioniert nicht mehr 22.6.2010)
- Forschungsanstalt Wädenswil – Vogelabwehr (pdf) (link funktioniert nicht mehr 22.6.2010)
Geräte zur Vogelabwehr