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Sonstiges

Basiskurs: Die Kunst des Degustierens

Alles was Sie schon immer über Wein wissen wollten – kompakt verpackt und lebendig vermittelt: In meiner Eigenschaft als Kellermeister und Kursleiter lüfte ich in diesem Basiskurs die wichtigsten Geheimnisse der Weinwelt und des Degustierens.

Was und wer steckt hinter Delinat? Worin unterscheiden sich biologischer und konventioneller Weinbau? Worauf kommt es beim Degustieren an? Ein erster, theoretischer Teil gibt kompetente Antworten auf solche Fragen.

Der praktische Teil beginnt mit einem Parcours durch zehn verschiedene Aromen, die beim Weindegustieren eine wichtige Rolle spielen. Als Höhepunkt wartet eine Entdeckungsreise ins Aromen- und Geschmacksspektrum von acht verschiedenen Bioweinen produziert nach Delinat Richtlinien

Anmeldung
Die Teilnehmerzahl pro Kursabend ist auf 20 Personen beschränkt. Melden Sie sich also rasch an!

Die Anmeldung erfolgt per Telefon 07621 – 167750 oder über die folgenden Links auf der Webseite von Delinat:

Im Preis von 65 Euro (Delinat-Kunden bezahlen 50 Euro) sind Kurs, Weine, Wasser, Brot, Kursunterlagen sowie das Buch «Weine degustieren» von Kurt Gibel inbegriffen. Sie erhalten bei Anmeldung automatisch eine Rechnung.

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Als Juror zur Wahl der Deutschen Weinkönigin

Als ich die Einladung erhielt bei der diesjährigen Wahl zur Deutschen Weinkönigin als Juror zu fungieren machte ich mir zunächst keine große Gedanken sondern freute mich einfach darüber, dass mit mir auch die Digitale Welt eine Stimme bei dieser Wahl erhält.

Je näher der Termin rückte, je mehr ich mich mit den Kandidatinnen beschäftigte um so mehr wurde mir dabei klar, dass das nicht einfach werden würde eine Wahl zu treffen. Während des Vorentscheides selbst habe ich mich mal unter den anderen Juroren umgeschaut wie die denn so arbeiten und da war wirklich alles mögliche zu finden. Links neben mir wurde ohne Unterlass geschrieben, die Jurorin hatte sich Tabellen vorbereitet in die sie ihre Wertungen eintrug. Der Juror rechts neben mir wählte ein völlig anderes System, eher chaotisch, er kritzelte auf die Personalbogen der Kandidatinnen und änderte dabei immer die Sortierung. Auch in Gesprächen erfuhr ich dass beinahe jeder Juror auf andere Dinge Wert legte, so entschied ich für mich für den Vorentscheid eine mir eigene Gewichtung vorzunehmen.

Vorentscheid Deutsche Weinkönigin 2014Was soll denn eine Deutsche Weinkönigin können? Ich finde zuallervorderst, eine Deutsche Weinkönigin sollte fachlich kompetent sein, denn sie tritt ja nicht nur Endverbrauchern gegenüber sondern auch Profis wie Weinhändlern, Sommeliers und Gastronomen aus dem In- und Ausland. Letztendlich repräsentiert sie ja unsere Weinwirtschaft und die ist ja auch kompetent, zumindest hoffe ich das ….

Nebst dieser Kompetenz erwarte ich dass eine Repräsentantin der Deutschen Weinwirtschaft dies auch in englischer Sprache tun kann, darum bin ich auch dankbar dass eine der Fachfragen im Vorentscheid in Englischer Sprache gestellt und beantwortet wurde.

Dieser Teil bildete gewissermaßen meine A-Note, wer mich hier überzeugte hatte schon viel gewonnen und wer hier nicht parlieren konnte würde es schwer haben doch noch meine Stimme zu erobern.

So hatte ich nach der ersten Runde 7 Favoritinnen auf meiner Liste stehen.

Im zweiten Teil ging es mehr um Spiel als um Wissen, ich liess mich einfach treiben und achtete darauf welche der Kandidatinnen schlagfertig ist, was und worüber sie plauderten und so weiter. Das resultierte dann in eine B-Note welche in Kombination mit meiner A-Note dann ein Ergebnis ergab welches sich nicht unbedingt mit dem der Gesamt Jury deckte. Muss und soll es ja auch nicht, immerhin sind 4 der 6 von mir gewählten Kandidatinnen in das Finale gekommen.

Jetzt freue ich mich auf das Finale, die Kandidatinnen sind allesamt Superstark, es wird hart werden eine davon als Königin zu küren, aber dafür sind Juroren ja da, also gehen wir es an!

Was ich unbedingt an dieser Stelle noch los werden muß, es Bedarf für eine junge Frau schon eines enormen Mutes und gehöriges Selbstvertrauen sich auf eine Bühne zu stellen und in Englischer Sprache Fachfragen zu beantworten. Ich kenne sehr sehr sehr sehr viele gestandene Kolleginnen und Kollegen die würden hier jämmerlich scheitern, sich in die Hose machen und dass trotz 30 Jahren Berufserfahrung, Muskeln wie ein Bär und ein ansonsten fixes Mundwerk! Darum, allergrößter Respekt meinerseits dafür das was die jungen Damen da leisten!

Die Deutsche Weinkönigin im Internet: Webseite | Wikipedia | Facebook | TV

 

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Weinetiketten mit handschriftlicher Poesie

Ich finde das eine wunderschöne Idee, zugegeben für Winzer und Kellermeister mit unleserlicher Handschrift kaum umzusetzen! Individueller als mit der Handschrift kann ein Weinetikett wohl kaum gestaltet werden?

via Labelfox

Weinetiketten mit persönlicher Note – Winzerin Carina Lipp-Kunz über handschriftliche Etiketten-Poesie

Der Genuss eines guten Weines beginnt für die Kunden der Winzerin Carina Lipp-Kunz bereits beim Blick auf die Weinflasche.

Denn schon die Etiketten auf den edlen Tropfen des Weinguts Kunz-Keller in Maienfeld sind ein besonderer Augenschmaus. Handschriftliche Poesie, aus der Feder der jungen Winzerin verleiht Wein und Etikett eine ganz persönliche Note.

Zum kompletten Artikel inkl. Video Weinetiketten mit persönlicher Note – Winzerin Carina Lipp-Kunz über handschriftliche Etiketten-Poesie | Labelfox.

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Facebook vs Google+

Google hat einen neinen Dienst gestartet und versucht mit Google+ dem Konkurenten Facebook ein neues Netzwerk entgegen zu stellen. Der Zufall wollte es das ich eine einladung schnappen konnte und nun bereits testen und probieren darf!
Ich bin jetzt noch nicht so intensiv zum testen von Google+ gekommen, aber eines ist soweit klar, ich bin begeistert!
Meine Timeline oder Stream wie sich das bei Google+ nennt ist noch recht übersichtlich, aber Google+ löst eines meiner größten Probleme der online Welt.
Mit den dort eingerichteten Kreisen kann ich alle meine Kontakte einfach, schnell und übersichtlich sortieren, kann die Kontakte in unterschiedliche Ebenen verräumen und kann mit einem Klick bestimmen wer was lesen darf bzw soll. Damit wird es endlich möglich sehr privat zu werden mit meinen wirklich engsten Freunden und Familie denn niemand sonst bekommt das zu lesen!
Naatürlich wird es damit auch möglich Kontakte sprachlich zu unterscheiden, endlich bekomme ich eine klare Trennung zwischen meinen englischsprachigen und deutschsprachigen Kontakten zustande und keiner muss mehr über fremdsprachige Konversationen hinweglesen die ihn nicht interessieren.
Alleine dafür schätze ich Google+ und deswegen ist Google+ für mich selbst in der derzeitigen rudimentären Variante Facebook bereits überlegen.
aus dmeinem Stream bei google+, ich habe leider keine Ahnung wem das gehört
Ich finde das extrem spannend zu sehen wie Google versucht verlorenes Social Media Terrain wieder gut zu machen und dabei offensichtlich genau dort ansetzt wo Facebook gnadenlos versagt. Zudem, wer Google bisher mit seinen Features nutzte, wird feststellen das Google+ auch eine Verbindung aller Aktivitäten auf einem Platz erlaubt. Picasa, Youtube, Blogger, Gmail, Google Talk, usw.
Irgendwo habe ich eine schöne Definition darüber gelesen wie die beiden Kontrahenten mit unseren Daten umgehen, letztendlich sind beide Dienste Datenkraken.
Aber für mich ist der Weg den Google geht der ertäglichere,Google Werbung ist weitaus erträglicher als die ständige Entmündigung auf Facebook wo ich als Nutzer nicht einmal das Recht an meinen eigenen Daten habe. In so fern drücke ich Google+ alle Daumen das es erfolgreich wird.
Und noch eine Anmerkung, die App für Google+ auf meinem Galaxy Tab macht deutlich mehr Spass als die von Facebook!!
Links:

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Das Thema Wein im TV

Auf dem Vinocamp Deutschland in der Session von und mit Hendrik Thoma wurde auch kurz darüber diskutiert wie denn wohl ein erfolgreiches TV Format aussehen könnte welches das Thema Wein zum Inhalt hat. Mich hat absolut keine einzige der genannten Varianten befriedigt

Ich glaube ja das keines der in der Session angesprochenen Formate die Zuschauer begeistern wird, denn alle versuchen immer in irgendeiner Art und Weise etwas zu erklären. Sei es wie man Wein verkostet, wie eine Filtration funktioniert,wann ich und wo ich welchen Wein zu trinken habe usw …. Immer wenn es um Wein geht wird versucht dem Tv Konsumenten etwas beizubringen aus der angeblich komlizierten Welt des Weines.

Das war langweilig und wird auch in Zukunft langweilen, völlig egal wer solch eine Sendung moderieren wird und wo gesendet wird. Hier unterscheiden sich Internet und TV wohl kaum.

Aber was dann?

Mein gedanklicher Ansatz ginge eher in Richtung Dokumentation. Ich denke dabei weniger an Infotainment wie sie Pro7 mit Galileo derzeit so erfolgreich gestaltet, sondern eher an DMAX mit den Ludolfs. Die Jungs arbeiten auf ihrem Schrottplatz und haben eigentlich nichts zu verkaufen, zumindest nicht im TV. Sie haben offensichtlich Spass, mit dem Kamerateam ändert sich etwas in ihrem Leben und dafür sind sie wohl auch bereit etwas von sich Preis zu geben. Der Zuschauer ist begeistert, nimmt er doch an ihrem Leben teil, ganz ohne Show, ohne Verkaufdruck, real eben! Der Blick durch das Schlüsselloch in anderer Menschen Wohnzimmer! Das Format braucht keinen Moderator, gar nichts – alleine die Jungs vom Schrottplatz sind genug.

Beim Wein könnte das ähnlich sein. Such dir eine nette Person die gerne ein kleines Weingut aufbauen würde, begleite sie bei allen wichtigen Schritten.  Weinproduktion, Weinbau, Etikettengestaltung,  die ersten Kunden begrüßen, Behördenkram, Weinkrontrolle, Wetterkatastrophen, Traktorfahrten, usw….  Das alles wird nebenher gewürzt mit dem ganz normalen Leben wie es überraschenderweise auch ein Winzer oder Kellermeister führt. Krankheit, Liebe, Lachen, Spass, Trauer,  eben alles was so ein Leben zu bieten hat. Ich glaube das wäre eine Format mit dem der Wein gut bei den Leuten ankäme.

Fernsehsender sind willkommen anzurufen, ich helfe gerne mit beim Drehbuch, mache ein wenig Beratung und vermittle die nötigen Kontakte in die Weinszene zu Leuten die unbekannt und supernett sind 🙂

Und ihr so? Wie würdet ihr denn gerne den Wein im Fernsehen sehen?

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Kulinarisches Webtreffen auf dem Markt des guten Geschmacks

Nach einigen Anläufen scheint es nun zu klappen mit einem Treffen der Slow Food Blogger bzw Netizen. Egal wo und wie, oder wie viele sich an solch einem Treffen letztendlich beteiligen, wichtig ist das es statt findet!

Alle Infos zu diesem Treffen beim Initiator im Wurstsack Blog

Dazu laden Slow Food, die Messe Stuttgart und ich nun alle kulinarischen Blogger und Webaktiven ein, die frei im Web über Kochen, Kulinarik und Lebensmittel sowie deren Konsum oder deren Herstellung, Verarbeitung uvm. bloggen, twittern und facebooken

Habe ich vorletztes Jahr noch mitgeteilt bekommen Slow Food und die Messe legen auschliesslich Wert auf hochwertige journalistische  Artikel aus dem Printbereich ist diese Wandlung um so erstaunlicher und zugleich extrem erfreulich, wenngleich mir klar ist das die Zerissenheit und Kontroverse um das Internet längst nicht beigelegt sind. Ich z.B. habe mein Blog Schneckentisch aufgegeben und es an die Convivienleitung verschenkt da über Sinn, Zweck und Inhalt eines Slow Food Blogs doch erhebliche Differenzen bestanden. Für mich bedeutet bloggen Transparenz und kritisches Hinterfragen, weichspülerei und heile Welt Tralala gibt es in den alten Medien zur Genüge.

Also, ich glaube da gibt es einiges zu diskutieren und zu besprechen, Anmeldung zum Treffen und ausführliche Infos auch zur Akkreditierung für socialmedia SlowFoodies  im Wurstsack Blog

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Die Filtration von Wein mit Gold, Schiefer, Diamanten oder Mondgestein

Wein filtrieren mit Kieselgur oder gewöhnlichen Filterschichten kann ja jeder, aber darf es vielleicht auch einmal etwas Besonderes sein? Wie käme es wohl beim Konsumenten an könnte er auf dem Etikett lesen „Gold filtrierter Wein“ oder “ Wein wurde mit Diamantenstaub filtriert“?  Wäre das interessant oder doof?


Mag sein das es doof ist, aber z.B. dieser kanadische Wasserabfüller erzielt einen Verkaufspreis je 0,75l Wasserflasche von 14,80 Euros! Zugegeben das vermutlich normale aber eben mit Gold filtrierte Wasser ist edelst verpackt und wurde jüngst mit einem Designpreis ausgezeichnet! Der Verbraucher ist also bereit für Wasser deutlich mehr zu bezahlen als er jemals für eine einfachen Wein bereit wäre auszugeben nur aufgrund der Tatsache der Filtration und dem Flaschendesign.

Ich persönlich finde das absurd, aus meinem Verstädniss heraus kann Wasser einfach niemals teurer sein als Wein, aber genau das ist hier der Fall.

Das die Verpackung und Art der Veredelung Produkte ausmachen und ihren Marktwert bestimmen kennen wir ja bereits von Weinmarken und diversen Spirituosen insbesondere Wodkas. Z.B. diesen Wokda der gleich besser daher kommt als ein gewöhnlicher Wodka weil er eben mit „Diamantstaub ähnelnden Kristallen“ filtriert wurde. Ein Marketingspezialist könnte uns dazu jetzt wohl ganze abendfüllende Referate halten.

Nun frage ich mich ernsthaft warum gibt es keinen Gold filtrierten Wein? Vom Weinrecht her dürfte das tatsächlich keine größere Komplikationen geben. Die entsprechende Absicherung bei den Behörden dürfte kein größeres Problem sein. Um ein neues oenologischen Verfahren kann es sich auch nicht handeln, es geht ja immer noch um eine Filtration. Es müßte wohl nur sicher gestellt sein das sich z.B. der Diamantenstaub nicht im Wein auflöst!

Viel spannender wäre die Praxis! Wie filtriert man mit Gold? Mein erster Gedanke wäre natürlich der gute alte Anschwemmfilter, aber irgendwie hätte man doch Skrupel 3 kg Goldstaub als Grundanschwemmung in den Filter einzubringen, vor allem, es muß da ja irgendwann auch wieder raus! Ich vermute diese Goldfilterbetriebe werden wohl eher mit Goldbeschichteten Filtern arbeiten, ganz nach dem Prinzip dieses Kaffeefilters.

So spontan würde ich einen schönen Spätburgunder mit Gold filtrieren, als „Pinot Gold“ müßte sich doch ein Pinot marketingtechnisch aufmotzen lassen? Beim Riesling tendiere ich eher zu Diamantenstaub, das hat so etwas kristallklares, sauberers und reines.

Aber Spass beiseite, jenseits der Finanzen eine gute PR Geschichte käme dabei immer raus, der Gedanke läßt sich ja unendlich weiter spinnen. Vielleicht wäre ein Wein spannend der mit Sternenstaub oder Sternschnuppen filtriert wurde? Eine passende Geschichte dazu ist doch schnell gesponnen. Meteoriten wie auch Mars- und Mondgestein kann man kaufen, oder sogar im Weinberg finden. Ein Wein „vom Mond geküsst“ wäre vermutlich ein echter Kracher in der Esoterikszene? Wenn sich da eh ein Winzer gerne tummelt, dann würde ich so etwas durchaus in Erwägung ziehen.

Es gäbe viele Materialen die man mit Wein in Kontakt bringen könnte, das ganze Terroir könnte sprichwörtlich in den Wein gelangen. „Mit Schiefer filtriert“ würde mich jetzt doch tatsächlich ansprechen und ich würde es zumindest verkosten wollen. Ehrlich!

Ob so ein Wein dann anders schmeckt?

Eigentlich hatte mich ja nur die Frage beschäftigt wie man mit Gold und Diamantenstaub filtriert …

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Bosch IXO Vino Akkuschrauber || Der Akkukorkenzieher

Bosch hat ein Gerät für Weinfreunde entwickelt das ich einfach hier vorstellen muß!

Zuerst dachte ich ja was ist das für ein Schwachsinn, wer braucht solch ein Gerät, wer öffnet seine Weinflasche mit einem Akkuschrauber der so beschrieben wird?

Mit eleganten Pirouetten in Kork zeigt der IXO Vino stilsicheren Instinkt für Genuss. Auf Knopfdruck beginnt der kompakte Akkuschrauber mit seiner Performance und öffnet jeden guten Tropfen in Sekundenschnelle. Denn der erste Korkenzieher mit Lithium-Ionen-Technologie ist nicht nur handlich, sondern auch kraftvoll.

Ich bin sicher dieser Teflonbeschichtete Akku Korkenzieher von Bosch wird die Herzen vieler Weinfreunde schneller schlagen lassen, denn Bosch hat sich dazu etwas wirklich tolles einfallen lassen!
Begleitend zu diesem Gerät gab es nämlich den „Der Bosch IXO Vino Youtube Contest„:

Mit dem Contest „Einfach kann´s jeder“ präsentierte sich der unglaublich handliche Akkuschrauber erstmalig auf YouTube. Die Herausforderung: Einen Film zu drehen und zu zeigen, auf welche verrückte, kreative, lustige oder bescheuerte Art eine Flasche geöffnet werden kann, wenn man gerade mal keinen IXO Vino zur Hand hat.

Nach Ende des Wettbewerbes kann Bosch nun eine beachtliche Reihe wirklich guter, lustiger und sehenswerter Ergebnisse auf dem eigens dafür eingerichteten Youtube Kanal präsentieren. Hier z.B. mein persönlicher Favorit

Ich finde der Bosch IXO Vino Akkuschrauber ist damit ein wirklich sympathisches Produkt auch wenn ich Akkuschrauber weiterhin nur zum schrauben einsetzen werde!

Danke an Mikel für diesen Tip

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Gedankenspiele über Ü40 Winzer, Jugendwahn und Rentnerwinzer

Dieser Zeitungsartikel (volksfreund.de) und speziell dieser Satz …

Die Gründe für die Entwicklung sind vielfältig. Da ist zum einen der demografische Wandel: Zwei Drittel der rheinland-pfälzischen Landwirte sind älter als 45 Jahre

… hat mich erneut an eine alte Idee einer Vermarktungsgemeinschaft von Winzern denken lassen die sich über ihr Alter definiert.
Es gibt derer inzwischen ja unübersichtlich viele, viele davon sind aus dem Antrieb heraus entstanden sich Altersmäßig als „Jung“ von den Alten abzugrenzen. Das ist legitim, denn damit werden dem Konsumenten alle im Jugendwahn geltenden Attribute auf das Produkt Wein übertragen. Jung frisch, spritzig, modern usw …

jugendwahn.gif

Marketing eben, da spielt es auch keine Rolle das Papa noch immer die Überweisungen unterschreibt und Mama das Essen kocht und das Zimmer aufräumt 🙂

u40.gifAber irre ich mich oder hat die Winwirtschaft noch gar nicht auf den demografischen Wandel in unserer Gesellschaft reagiert? Wären denn nicht gerade mit der Generation der über Vierzigjährigen tolle Attribute zu verbinden die es Wert wären auf das Produkt Wein übertragen zu werden? Seriös, erfahren, ruhig, souverän, entspannt, locker, unglaublich gutaussehend, lustig, charmant, intelligent, selbstbewußt, großzügig, freundlich ….. die Generation Pinot sozusagen 😉

Wer und wie alt sind denn die potenten Weinkunden?
Ich bin jetzt kein Journalist und mag und kann daher nicht lange recherchieren, aber ich nehme an das auch die Zielgruppe derjenigen die gutes Geld für eine Flasche Wein ausgeben Mitte 30 beginnt und inzwischen nach oben hin jenseits der 60 Jahre anzusiedeln ist? Dabei dürfte die Größte Gruppe der 40 – 50 Jährigen darstellen?

Wer hat das Sagen in den Weinbaubetrieben?
Das sind laut dem oben verlinkten Zeitungsartikel eindeutig die Ü40 Winzer, das sind die Chefs!

Wem traut man denn eher zu eine alte Handwerkskunst zu beherrschen?
Zugegeben, das ist jetzt auch so eine Gefühlssache die ich nicht wissenschaftlich untermauern kann. Aber Wein wird noch immer mit Tradition, Erfahrung und bodenständigem Handwerk in Verbindung gebracht. Da müßte doch ein gewisses reifes Alter einfach ein Vorteil gegenüber der Jugend sein?

Welche Musik wird auf Weinfesten gespielt?
Punkparties, Heavy Metallfestivals und Technoorgien kann man sicherlich auch ab und zu auf Weinfesten erleben, aber in der Regel dominiert doch auch hier die Musik der 80er Jahre? (Schlager lasse ich einmal aussen vor, die lassen sich kaum einer Altersgruppe zuordnen)

Gibt es denn eine Gruppe von Winzern jenseits der Jungen Wilden, oder Generation Riesling die sich genau mit solchen Altersattributen schmückt? DLG und DWI setzen ja voll auf die Jugend sonst ist mir nichts bekannt.

Denkt man das ganz einen Schritt weiter, dann muß man sich doch fragen wo bleibt die erste Vereinigung von Winzern aus dem Seniorensegment?

Holen wir unsere Opas raus und stellen sie auf die Bühne!

opa-rockt.gif

Die derzeitige Winzerrentnergeneration 65+ ist fit, mobil und kann losgelöst vom Produktionsdruck locker jeden Messestand rocken. Sie können singen, beherrschen Instrumente und erzählen die besten Geschichten und wie man Wein verkauft, das muß man den alten Hasen ganz bestimmt nicht erklären!
Das alles wird angereichert mit einem seniorengerechten Weinsortiment, seniorengerechte Etiketten, Prospekte, Preislisten und natürlich ein seniorengerechtes Internet. Seniorengerechter Lieferservice ist dabei selbstverständlich.
Mir ist klar das da nun viel Spinnerei dabei ist, aber über kurz oder lang müssen wir uns mit der vergreisung unserer Kundschaft auseinandersetzen! Senioren schmecken anders, sie haben Probleme extrem kleine Buchstaben zu lesen und sind weniger flexibel. Sie müssen anders bedient werden und können nicht mal schnell ein paar Weinkartons ins Auto packen.

Das alles ist jetzt keine Anleitung für eine Winzergruppe, aber da sind ein paar Aspekte dabei die meiner Meinung nach bisher zu kurz kommen im Weinmarketing bzw. in strategischen betrieblichen Zukunftsplanungen von Weinbaubetrieben. Dazu ist ja völlig klar und es sollte unumstritten sein, das Ideal ist der Mehrgenerationenbetrieb in dem ALLES Wissen ALLER Generationen GEMEINSAM genutzt und gelebt wird. Wovon ich hier schreibe ist ja nur für die Aussendarstellung, Marketing eben …. oder?

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Bruch

Manchmal genügt ein klitzekleine kaum merkbare Berührung und das Glas bricht. Nach den Önologischen Gesetzen brechen solche Flaschen immer in der obersten Lage einer Gitterbox, immer in der obersten Kiste eines Turmes im Flaschenlager und immer bei etikettierten Flaschen.

bruch.JPG

Aber dieses mal hatte ich Glück, das Glas knackte genau in dem Moment als ich die Flasche aus der Kiste holte, also gab es diesmal keine große Sauerei

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Loblied auf den „34er“ Wein

Der Wein wird und wurde ja oft besungen, aber das ein einzelner Jahrgang besungen wird wäre mir jetzt bei keinem Lied bewußt. Oder kennt jemand ein Jahrgangslied?

Auf Youtube gibt es einen Kanal dem ich schon sehr lange folge und immer wieder gerne dort stöbere weil es bei livschakoff einfach immer liebenswerte sehr alte Musik zu hören gibt. Gestern bin ich dort über das folgende Weinlied gestolpert.

Loblied auf den „34er“ Wein
Text und Musik von Willi Ostermann

Bitte in das Bild klicken, dann gelangt man direkt auf Youtube und kann dort den Titel dort abspielen.

34er-wein.jpg

Im Jahre 34 da hat es die Sonne geschafft
sie gab vor allem den Reben die Würze, die Kraft und den Saft
Jetzt sitzen wir an der Quelle und haben Gelegenheit
das edle Nass zu prüfen was uns die Rebe beut

komm komm du Winzerin,
Mädel komm schenk ein, schenk uns den 34er ein der soll so spritzig süffig sein
34er gibts nur einmal, Mädel komm füll den Pokal
komm komm du Winzerin,
Mädel komm schenk ein, schenk uns den 34er ein der soll so spritzig süffig sein
34er gibts nur einmal, Mädel komm füll den Pokal

Der Wein der macht so fröhlich zumal wenn der Jahrgang so gut
Man wird auch beim schlürfen so selig, denn Weine die gehen ins Blut
Er läßt uns die Sorgen vergessen, oft glaubt man und bildet sich ein,
im Rausch mit Gott Bacchus zusammen im siebenten Himmel zu sein

komm komm du Winzerin,
Mädel komm schenk ein, schenk uns den 34er ein der soll so spritzig süffig sein
34er gibts nur einmal, Mädel komm füll den Pokal
komm komm du Winzerin,
Mädel komm schenk ein, schenk uns den 34er ein der soll so spritzig süffig sein
34er gibts nur einmal, Mädel komm füll den Pokal

34er gibts nur einmal, Mädel komm füll den Pokal

Im Internet habe ich noch eine weitere Strophe gefunden die allerdings bei dieser Aufnahme leider nicht zu hören ist

Und nun, du alter Zecher, der heute bei uns hier zu Gast,
der du als Student den Becher in Bonn oft geleeret hast,
die Jugend, die Kneipe, der Humpen, ein Mädel und sonst noch was,
auf all dieses, lass dich nicht lumpen, da leere das nächste Glas.

Wie war denn nun 1934er Jahrgang? Ich selber kann leider auf keine Erfahrungen zurückgreifen, zitiere aber gerne aus dem Buch Winzers Freund – Winzers Leid | der Fränkische Weinbau und seine Ernten in 1200 Jahren von Bernhard Weisensee:

Sonniges Jahr, sehr gut und viel. Großer, reifer Jahrgang, viele Spät- und Auslesen. Auch mengenmäßig gut bis recht gut. Ø 25hl/ha, großer reifer Jahrgang mit feinen Spitzenweinen. Die besten Lagen leiden unter Trockenheit, hier sind die Beeren lang nicht so gut entwickelt wie in den Mittellagen. Durch den trockenen heißen Sommer war der Wasserstand des Maines so nieder, daß die Schiffahrt eingestellt werden mußte. Herbstwetter sehr heiß, am 29. September plus 26 Grad im Schatten. Die Lese begann am 24. September und schon am 10. September war der Müller-Thurgau gelesen worden. Der Verfasser badete mit den Buttenträgern bei der Weinlese im Main.

Hat vielleicht jeamdn eine schöne Verksotungsnotiz eines 1934er Weines? Einfach Bescheid geben, ich würde das gerne hier im Winzerblog veröffentlichen.

Einen schönen Artikel über eine „ziemlich seltene Verkostung“ von 10 1934er Weine aus dem Bodeaux hat Helmut Knall auf seiner Webseite Wine-Times veröffentlicht.

Auch der Wineterminator bietet eine Fülle von Informationen zum Jahrgang 1934 unter anderem Verkostungsnotizen zu zwei Weine aus Deutschland, eine Niersteiner Pettenthal Goldbeerenauslese von Dr. Deinhard und ein Riesling Violettlack Schloss Johannisberg.

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Bescheidenheit

Das ist wohl kein Tischgebet, aber der Spruch hat mir so gut gefallen das ich es hier aufschreiben muß.

Bescheidenheit
Bescheidenheit verlass mich nicht bei Tische
und gib dass ich zu jederzeit
das größte und beste Stück erwische

Weiß zufällig jemand wo das herkommt?

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Der Weissburgunder bekommt Farbe

Schön zu sehen wie der Weissburgunder sich langsam vom knackig frischen grün hin zum sanften gelb entwickelt. Der Jahrgang 2010 ist auf einem guten Weg!
Pinot blanc
Gut möglich das diese Trauben auch 2010 wieder den besten Weissburgunder Wein der Badischen Bergstrasse ergeben, die schönsten Weissburgunder Trauben sind es ja schon!

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Markennamen

Nein, früher war nicht alles besser, ganz im Gegenteil. Aber die Markennamen waren irgendwie schon cooler als die heutigen?

16. Historischer Erntetag in Sinsheim-Dühren

Wer würde sich denn heute noch getrauen wie damals die Firma Hanomag ein Fahrzeug „Perfekt“ zu nennen?

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Alter Wein und junge Weiber

Alter Wein und junge Weiber sind die besten Zeitvertreiber

das zumindest behauptet der Spruch auf dieser Südtiroler Schürze die mir gestern bei einem Grillabend begegnete.
Mir ging dann der Gedanke durch den Kopf das dieser uralte Weinspruch langsam aber sicher seine Gültigkeit verliert, weil immer mehr Menschen nur noch ganz junge, ganz frische, extrem früh abgefüllte Weine trinken.
Ich kann das verstehen, denn es gibt immer mehr kaltvergorene fruchtbombenartige Einheitsweine die nach 2 – 3 Jahren bereits völlig fertig sind und keinerlei Spass mehr verbreiten können.

…… bleiben die jungen Weiber!!
Aber vermutlich ist der Begriff „Weib“ inzwischen auch nicht mehr ganz so taufrisch?
Gibt es eigentlich so etwas wie moderne Weinsprüche?

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