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Weinrallye

Weinrallye #100 – Zeit für Gedanken und Erinnerungen an ein wunderbares Projekt

Was geht ab? Weinrallye feiern! Hier, heute und jetzt! Ich feier rein in das Jubiläum und mach mir um Mitternacht einen Sekt auf, so wie es sich gehört wenn es etwas zu feiern gibt!

Ok, ich habe heute keine Freunde eingeladen, meine Partnerin ist unterwegs, ich muß alleine feiern darum wird es halt nur ein Piccolo …. aber der ist dafür aus königlichem Hause!!

Der Anlass:

Heute ist die 100. Ausgabe der Weinrallye was auf hoffentlich vielen Weinblogs gemeinsam mit mir gefeiert wird. Gestartet ist die Weinrallye hier im Winzerblog vor 9 Jahren und gehen wir einfach einmal von durchschnittlich 10 Beteiligten Blogs aus, dann haben wir stolze 1000 Artikel zum Thema Weinrallye im world wide web veröffentlicht! Das ist beachtlich und noch heute kann man viele davon lesen und studieren! Es ist auch ein Stück Leben das sich in der Weinrallye wiederspiegelt, denn einige Blogs haben einfach aufgehört zu existieren weil die Plattformen geschlossen wurden wie Terapad oder Posterous. Es gibt Weinblogger die sind verstorben, andere haben sich vom Wein abgewandt wieder andere haben sich komplett aus dem Intnet zurück gezogen. Es ist ein kommen und gehen …

1000 Artikel im www

Die Weinrallye hatte Höhen und Tiefen, ich erninnere mich gerne an den Start, wie ich mich mit meinem Freund Theo von Gumia.de beraten habe ob so etwas funktioniert, er war Geburtshelfer, meinte in seiner für ihn typischen wunderbaren ruhigen Art: „Mach das Thomas, das funktioniert, wirst sehen!“

Zitat Theo Weinrallye 100

Blogs waren damals noch was Neues, sie wurden beachtet und es war richtig Bewegung im Internet. Ja als ganz normaler Mensch konnte man plötzlich publizieren und man hatte Leser, es gab Kommentare  und irgendwie hat man sich wohl auch wichtiger gefühlt als man tatsächlich war. Aufbruchstimmung halt! Bei Google wurden die Suchergebnisse durcheinandergewirbelt, mit Blogs konnte man sich richtig gut und schnell ganz oben platzieren.

weinrallye_200.jpgDas Logo kam dann von Charles Bugnowski, ich weiß nicht mehr genau wie, wann und wo, er hatte es auf jedenfall angeboten und wir haben gerne zugegriffen. Seit dem stehen diese 6 Varianten zur Verfügung und wurden fleißig genutzt. Gut möglich das mit der Weinrallye #101 was neues kommt, in der Facebook Weinrallye Gruppe gibt es zumindest Vorschläge dafür. Wer sich an der Diskussion beteiligen möchte und eine Meinung dazu hat möge sich bitte dort einbringen.

Nun ja, dann erschienen Twitter und Facebook und haben die social media in kürzester Zeit radikal verändert. Ich glaube bis heute das dies auch für die Weinrallye ein entscheidender Einschnitt war, dazu kam das die Blogs zunehmend als Begleitung für kommerzielle Webshops eingesetzt wurden was dazu führte das sich viele „Blogger“ für die Weinrallye interessierten aber eigentlich nur die links abgreifen wollten. Ich weiß nicht warum und weshalb, aber auf jeden Fall waren die Menschen nicht mehr bereit oder in der Lage sich die Regeln einmal richtig durchzulesen und zu verstehen. Die wirklich einfachen Regeln der Weinrallye stehen seit jeher HIER im Winzerblog leicht zu finden, wer sie sucht hier entlang, das Regelwerk der Weinrallye: http://winzerblog.de/weinrallye/weinrallye-die-regeln/

Was ich sagen will, mit Facebook und Twitter haben die Leute aufgehört zu lesen, nur noch schnell überfliegen und gut ist.  Da will ich mich selber gar nicht ausnehmen, es ist ja einfach und schnell, ein Foto + „Super“ als Text hinzufügen und fertig ist der Artikel.

Auf jeden Falls wurde es zunehmend schwerer Gastgeber für die Weinrallye zu finden, nicht selten sprangen sie kurzerhand ab oder haben bis zum Tag der Ausrichtung nicht verstanden wie es funktioniert. Ich selber vollumfänglich abhängig beschäftigt, vom Typ nicht der geduldigste und disziplinierteste Mensch, war satt von der Weinrallye und hatte genug. Ich hatte vielerlei versucht die Community zu motivieren sich einzubringen, selbst ein Portal bei Mixxt hatte ich angeboten, aber nix ging! Ich habe die Weinrallye dann einfach in die Allgemeinheit entlassen!

Das mag nun sonderbar klingen, aber ich glaube genau dieses loslassen war der entscheidende Punkt damit es irgendwie weiterging mit der Weinrallye, ich erinnere mich gut, als sich eine Facebookgruppe zu diesem Thema gründete war ich wütend, ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sehr, hatte ich ja gleichzeitig auf Mixxt eine Plattform dazu aufgebaut die dann natürlich kaum jemand nutzte! So wurde nun auf allen Kanälen wie Mixxt, Facebook, Twitter, Email und im Blog diskutiert, angemeldet und gemeckert. Ich versank im Chaos!! Chaos  So bin ich 2012 aus meinem eigenen Projekt ausgestiegen, habe mich nach langer Pause dann wieder ein wenig rangerobbt und bin seitdem einfacher Teilnehmer wie alle anderen und ab zu auch als Gastgeber aktiv, z.B. mit der Weinrallye #58 im Dezember 2012 habe ich als Gastgeber das Weinwichteln in Deutschland eingeführt, was sich ja auch inzwischen auf anderen Plattformen völlig neu erfunden hat….

Irgenwie ist es also weiter gegangen mit der Weinrallye, Iris Rutz-Rudel war sehr aktiv, Susanne Werth-Rosarius und natürlich Peter Züllig der derzeit die Weinrallye koordiniert und den Kalender verwaltet. Ich hoffe sehr er hat noch viele Jahre Spass und Lust dies zu tun,  denn eines ist klar, ohne eine Person die das Heft in Händen hält geht es nicht, wenn sie dazu dann noch freundlich und geduldig wie Peter ist dann ist alles Bestens! Dann werden wir auch noch eine 200. Ausgabe der Weinrallye feiern!

Weinrallye 100

Mein Sekt zur Weinrallye Party:

Schloss Salem Brut
Markgraf von Baden

Sekt zur Weinrallye #100

Nun ja, Sekt aus Piccolos ist ja immer so eine Sache, den hier habe ich aus einem Krabbeltisch eines bekannten Weinhändlers in Meersburg rausgefischt und wenn ich die AP Nummer richtig interpretiere ist er schon 5 Jahre in diese Flasche eingeschlossen. Nun, er lebt noch, er ist spritzig und frisch was die Kohlensäure angeht, ist aber gleichzeitig sehr von reifen Tönen eines Weines dominiert der seit einigen Jahren im Licht steht. Schade, ich werde mir Morgen einen frischen holen und nochmal einschenken und einfach nochmal feiern!

Info Weinrallye:

Wer eine Weinrallye mitmachen möchte ist willkommen dies zu tun, Blog und öffentliche Facebookseiten sind uns als Plattform für Weinrallye Artikel willkommen. Wem eine entsprechende Webseite fehlt kann gerne das Winzerblog für seine Veröffentlichung nutzen, bitte einfach bei mir melden.

Die Weinrallye #100 welche Anlass für diesen Artikel ist, wurde ausgerufen von mir selber auf dem Winzerblog.

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Weinrallye #100

Eine er ältesten Wein-Institutionen im social web feiert mit der 100. Ausgabe nun ein ganz besonderes Jubiläum, die Weinrallye!

Weinrallye 100

Als es noch kein Facebook und kein Twitter gab und die Weinblogs noch ganz jung waren, habe ich mir 2007 erstmals Gedanken zu einer Weinrallye gemacht und dann auch die 1. Weinrallye mit dem Thema Reif für die Insel gestartet. Vorbild war der Wine blogging Wednesday an dem ich mich damals einige Male beteiligt hatte.
Leider hatte der Wine blogging Wednesday nicht das große Glück wie unsere Weinrallye einen ständigen Administrator zu haben, darum ist diese virtuelle englischsprachige Weinreise vor 3 Jahren mit der 80. Ausgabe vermutlich endgültig eingeschlafen. Ein Schicksal welches Dank unermüdlicher Administratoren wie Peter Züllig der Weinrallye glücklicherweise erspart blieb!

Doch jetzt stellt sich die Frage, wie feiern wir die 100. Ausgabe der Weinrallye?

Als ursprünglicher Initiator dieser Veranstaltung freue ich mich sehr das die Weinrallye zu ihrer 100. Ausgabe, nach 9 Jahren an ihren Ausgangspunkt zurückkehrt!

Feiern wir die Weinrallye mit einem Rückblick auf die vergangenen 99 Themen!

Sucht euch eines der alten Themen aus und schreibt/bloggt/facebookt dazu mit einem passenden Wein am Freitag den 29. Juli! Setzt bitte in euren Artikel einen Link zu diesem Weinrallye Aufruf und meldet euch nach Veröffentlichung hier via Kommentar oder auf der Facebook Weinrallyegruppe damit wir alle deinen Artikel auch finden und lesen können! Ich werde dann in einer Zusammenfassung darauf verweisen und ebenfalls verlinken.

Hier der Überblick der vergangenen 99 Themen:

  1. Reif für die Insel
  2. MustTaste unter 10 Euro
  3. Riesling aus Bioanbau
  4. Vulkanweine
  5. Sangiovese aus aller Welt
  6. Schaumwein
  7.  Alles ausser Glas „Trinkbare“ Weine aus Tetra Pak, Bag in box und Co
  8. Ettiketentrinker: Alles fürs Auge
  9. Alltagsweine
  10. Chenin blanc, Weine wzischen Kult und Massenproduktion
  11. Alles so schön Rosé
  12. In Gottes Namen
  13. Bordeaux Blends outside Bordeaux
  14. Weine zum Grillabend
  15. Urlaubsweine
  16. Weingenuss im Restaurant
  17. Weine der 12 zuletzt beigetretenen EU Staaten
  18. Sekt zum Advent, WEihnachten und Silvester
  19. Gespritete Weine
  20. Wein zum Fisch, aber nicht weiß und trocken
  21. Die Königin der Reben – Deutscher Riesling aus Spitzenlagen
  22. Regionale Spezialitäten
  23. Winzerinnen-Wein
  24. Das gute liegt wirklich Nahe
  25. Wein in Literatur und Film
  26. Tipps vom Lieblings Weinhändler
  27. Tankstopp – Wein von der Tankstelle
  28. Adventswein oder Wein zum Christstollen bzw Wein in der weihnachtlichen Freudenzeit
  29. Schweizer Weine und Veltliner Weine
  30. Naturwein
  31. Faszination Wein
  32. Pinot Noir
  33. Weine aus Aromasorten
  34. Wein und Knabberei – Food Pairing
  35. Stein und Wein
  36. Wein und Musik
  37. Tout Blanc – Weisswein aus dem Mini
  38. Underdog Scheurebe
  39. Wein und Humor
  40. Autochthone Rebsorten
  41. Sanwich-Weine
  42. PIWIS, schon probiert?
  43. Riesling Spätlese
  44. Die Rhône – der Fluß, der Wein, die Winzer
  45. Reifer Wein
  46. Brot- und Butteerweine
  47. Wein aus Alemannia
  48. Wasser in den Wein, alles Schorle oder was?
  49. Müller-Thurgau
  50. Naturwein
  51. Domina
  52. Klimawandel
  53. Schweizer Wein
  54. Regionen im Glas
  55. Hassleibe, Gastronomie und Wein
  56. Gemischter Satz
  57. Food Pairing
  58. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft
  59. Exotische Weine
  60. Wiederentdeckt – Oder: Do you come from a land down under?
  61. Syrah – Shiraz, ein global Player
  62. Grenzen des guten Geschmacks – Weine unter fünf Euro
  63. Anbaustopp versus Weine jenseits der Anbaugrenzen
  64. Prickelndes für den Sommer
  65. Urlaubsweine – Weinurlaub: Sommer im Glas
  66. Rätsel im Wein – Wein im Rätsel
  67. Politik & Wein
  68. Die perfekte Weinkarte
  69. Wein und Lyrik
  70. Schäumendes Glück
  71. Asylsucher im Glas oder mein Lieblings-Immigrant im Weinregal
  72. Das Beste Fass – Von Weinen, die man nicht kaufen kann…
  73. Wein ohne Schnick-Schnack
  74. upps, diese Weinrallye haben wir übersprungen …
  75. Vinocamp Deutschland
  76. Pinotage – der Ungeliebte
  77. Rosé, solo oder als Essensbegleiter
  78. Tristan und Isolde – Problematische Assemblagen
  79. Wein trinken an schönen Orten
  80. Herbst 2014 – Eindrücke, erste Bilanz, Meinungen
  81. Weinwichteln – Wir schenken uns reinen Wein ein
  82. Priorato Blind
  83. Wein in Film und Fernsehen
  84. Lasst die Perlen tanzen!
  85. Blaufränkisch vs. Lemberger
  86. Der Sommer wird rot!
  87. Winzerinnen
  88. Wein und Prosa
  89. Sommerlaune Rosé
  90. Auxerrois
  91. Geschmack ist nicht alles
  92. Farbe bekennen
  93. Glühwein und Weihnachtsmarkt-Rallye
  94. Haben und Sein
  95. Wein und Speise
  96. Projektweine
  97. Vin du Sud
  98. Wein küsst Kulturerbe
  99. 1999
  100. 100

Alternatives Thema:
Wem nun diese alten Themen alle nicht gefallen der darf natürlich zur 100. Ausgabe das Thema 100 wörtlich nehmen, also schreibt über einen Wein

  • aus dem Jahrgang 1916
  • trinkt gemeinsam mit einem 100 jährigen Menschen
  • trinkt Wein vor der Hausnummer 100
  • setzt euch auf den 100. Breitengrad und trinkt dort einen Wein
  • öffnet eine Flasche Wein der 100 Punkte bei einer Bewertung erzielte, gerne eure eigene!
  • genießt einen Tropfen Wein aus, oder in einer 100 jährigen Rebanlage
  • macht ein Fest mit 100 Teilnehmern
  • trinkt irgendwas und denkt euch dazu an die Zahl 100
  • …. tut was ihr immer ihr tun wollt, Hauptsache ihr macht mit!

Jetzt freue ich mich über eine rege Beteiligung zu dieser Jubiläumsausgabe der Weinrallye, legt los, erzählt es weiter auf allen Kanälen und sucht euch einen schönen Wein aus! Ich freue mich auf euch,

bis bald

Thomas

Info Weinrallye:

Wer eine Weinrallye mitmachen möchte ist willkommen dies zu tun, Blog und öffentliche Facebookseiten sind uns als Plattform für Weinrallye Artikel willkommen. Wem eine entsprechende Webseite fehlt kann gerne das Winzerblog für seine Veröffentlichung nutzen, bitte einfach bei mir melden.

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Ein Pfälzer Chardonnay passend zum Göllsdorfer Stern

im Rahmen der Weinrallye haben wir dieses Jahr wieder einmal gewichtelt und uns gegenseitig Weine geschenkt. Ich kam so in den Genuss eines 2013er Pfälzer Chardonnay vom Weingut Brendel in Pleisweiler – Oberhofen, zugeschickt bekam ich den Wein von Kerstin vom Blog my cooking love affair

2013 Chardonnay, Weingut  Brendel

Blitzsauberer klarer Chardonnay moderner Machart, fruchtg im Aroma, Quitte, Apfel und Zitrus. Im Geschmack vollmundig und harmonisch, rund abgeschmeckt mit angenehmer Restsüße, aber noch immer trocken.

Dazu empfehle ich einen Göllsdorfer Stern, warum der so heißt ergibt sich einfach aus dem Ort wo ich ihn genossen habe, eben in Göllsdorf. Diese Plätzchen sind zwar denjenigen ähnlich die im Rest der Republik Spitzbuben genannt werden, aber in einem Detail unterscheiden sie sich dann halt doch erheblich. Hier das Rezept für alle die gerne diese Kombination nachmachen wollen.

Der Teig:

  • 2,5kg Mehl
  • 10 Eigelb Größe M
  • 10 Prisen Salz
  • 1 kg Zucker
  • 10 Päckchen Bourbon Vanille
  • 1,5 kg kalte Butter
  • Das alles ergibt ca 350 Göllsdorfer Sterne mit einem gesamt Kalorienwert von ca. 29750 kcal, ihr solltet ca 5 Stunden Zubereitungszeit einkalkulieren.

Ausserdem benötigt ihr noch mehr Mehl, ca 5 Rollen  Backpapier, 2 sternförmige Ausstecher unterschiedlicher Größe. 1,25 kg Berberitzengelee, sowie gaaaanz viel selbstgemachter Puderzucker zum bestreuen der Gölldorfer Sterne.

Zubereitung: Mürbteig so wie immer, oder Oma fragen.

Die Backöfen (ihr braucht ca 8 Stück)  auf 356 ° Fahrenheit vorheizen und den Teig ca 3 mm dick ausrollen und je Austechergröße die gleiche Anzahl Plätzchen austechen und auf die Backbleche legen und dann im Ofen in 7 – 10 Minuten goldgelb backen.

Die Plätzchen rausholen und gut abkühlen lassen sonst verbrennt man sich nur unnötig die Finger, es sei denn Oma ist da zum helfen ….

Jetzt nur noch die Unterseiten (!) der Göllsdorfer Sterne mit dem inzwischen leicht zum köcheln gebrachten Berberitzengelee bestreichen und zusammen kleben!! Zum Schluss das alles mit frisch in Zuckermühlsteinen gemahlenen pulverisiertem zucker bestreuen und fertig!!

Info Weinrallye:

Wer eine Weinrallye mitmachen möchte ist willkommen dies zu tun, Blog und öffentliche Facebookseiten sind uns als Plattform für Weinrallye Artikel willkommen. Wem eine entsprechende Webseite fehlt kann gerne das Winzerblog für seine Veröffentlichung nutzen, bitte einfach bei mir melden.

Die aktuelle Weinrallye #81 welche Anlass für dieses Artikel war, wurde ausgerufen von Susanne Werth-Rosarius vom hundertachtziggrad° Blog

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Weinwichteln – mit Wein wichteln oder wine wichteln? Egal, wir beschenken uns gegenseitig mit Wein!!

Nachdem ich vor 2 Jahren zum ersten Male ein wichteln mit Wein im Rahmen der Weinrallye initiert habe, geht es in diesem Jahr in die zweite Runde mit der Weinrallye #81 auf dem Einhunderachtziggrad Blog. Regeln und Anmeldung sind ganz einfach, alle Infos finden sich ebenfalss auf dem Blog.

Die passende Facebookseite findet sich HIERhttps://www.facebook.com/events/1507386996178744/

Wir freuen uns auf einen zuverlässigen schönen Kreis der sich auch dieses Jahr wieder mit spannenden Weinen gegenseitig beschenkt, bei uns läuft es nach dem Motto klein aber fein.

Die Weinwichtelidee ist anscheinend so gut dass es dieses Jahr sogar ein weiteres Wichtelangebot gibt, Infos finden sich auf dem eigens dafür eingerichteten Blog winewichteln.com also aufpassen, dort wird mit wine gewichtelt und bei und bei der Weinrallye mit Wein!! Dazu bei uns garantiert frei von Stress, Ärger und Kommerz, wie schon geschrieben, klein und übersichtlich, darum kommen unsere Geschenke sicher rechtzeitig an!!  😉

Egal wo ihr mitmacht, ich wünsche allerseits viel Spass!

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Viel Wein und viele schöne Orte | Zusammenfassung Weinrallye #79

Es waren dann doch einige die meinem Aufruf folgten und an einem schönen Ort einen Wein genossen.

Der Herr vom Dusiblog, kurz und bündig, Wein getrunken auf der Heidelberger Brücke
http://duesiblog.de/archives/1153-Weinrallye-Wtaso-Alte-Bruecke,-alte-Freundschaft.html

Gottfried Stutz scheut selbst vor morbiden Orten nicht zurück, zieht sich aber dann doch auf das nicht existierende Bärenfell zurück
http://hundertachtziggrad.blogspot.de/2014/11/weinrallye-79-wein-trinken-schonen-orten.html

Hans-Joachim Klose macht aus Wein trinken an Schönen Ort Wein trinken und Trauben ernten an schönen Orten und schenkt seinen Erntehelfern die letztjährige Ernte ein
http://www.werk2weine.de/2014/10/31/weintrinken-schoenen-orten-weinrallye-79/

Joachim Kaiser nimmt seine Leser mit in das Sonoma Valley, dann in die Schwarzwaldstuben nach Baiersbronn und zu guter Letzt noch ins Bett …
http://vinositas.com/wein-trinken-an-schoenen-orten/

Svern Zerwas, derzeit Weinstift bei Harald Steffens, berichtet über Fortified Riesling und bringt schöne Orte mit schönen Namen wie Tatzelwurmweg, Würzlaysteig und Traumpfad ins Spiel
http://www.steffens-kess.de/cms/2014/10/31/der-stift-berichtet-projektwein-weintrinken-an-schonen-orten-aka-weinrallye/

Stefan Schwytz bringt drei Hotspots für Wein trinken an schönen Orten ins Spiel, den Bodensee, das Jura und zu guter letzt Porto
http://baccantus.de/2014/10/31/weintrinken-an-schoenen-orten-zur-weinrallye-79/

Harald Steffens blickt zurück und zeigt auf dass sich Wein trinken an schönen Orten fast automatisch ergibt, Wein + Freunde machen jeden Ort zu einem schönen Ort. Recht hat er!!
http://www.steffens-kess.de/cms/2014/10/31/weinrallye-79-wein-trinken-an-schonen-orten/

Cordula Eich geht ins Kopfkino dort läuft der Film: So zaubert man sich einfach und schnell den Sommer nach Hause.
http://www.superschoppen.com/kopfkino-wein

Hans Jürgen Schwarzer macht es ausführlich und ganz am Anfang seines Artikels doch ganz klar und kurz. Der schönste Ort um Wein zu trinken ist bei meiner Frau!!
http://www.edelste-weine.de/weinrallye-79-weintrinken-schoenen-orten/

Christin Jordan hatte alles nötige gefunden, die gute Laune, den Durst, den Hunger, den schönen Ort, essbare Leckereien und die gute Gesellschaft. Den nötigen Wein bekam sie dann noch von einem Mönch durch das Gitter gereicht ….
http://hauptsachewein.blogspot.de/2014/10/weinrallye-79-wein-genieen-schonen-orten.html

Peter Züllig zieht es zur Laienernte in die Bündner Herrschaft, dort wo alle Orte schön sind, dort wo der Rhein noch jung ist!
http://www.sammlerfreak.ch/wein/wein-rallye/rallye-79-wtaso/

Ich selber frage mich was das Wein trinken letztendlich so schön macht und komme zum Schluss, es ist die Gesellschaft in der wir die tun
http://winzerblog.de/wein-trinken-an-schoenen-orten-auf-der-heidelberger-bruecke-4369/

Vielen Dank an alle die teilgenommen haben an dieser Weinrallye und ganz besonders an Peter Züllig der die Koordination der Weinrallyethemen und Termine übernommen hat.

Wer Lust hat auch ausserhalb einer Weinrallye Texte und Fotos zum Thema „Wein trinken an schönen Orten“ zu teilen, dem empfehle ich die Facebookseite Wein trinken an schönen Orten (WtasO)

Info Weinrallye: Facebook | Regeln | Logos | Überblick | Termine

Die Weinrallye #80 wird von Christin Jordan vom Weinblog „Hauptsache Wein“ organisiert, findet statt am 28. November 2014 und widmet sich dem Thema “ „Lese 2014 – Eindrücke, erste Bilanz, Meinungen“

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Wein trinken an schönen Orten – Auf der Heidelberger Brücke

Zugegebenermassen sind der Herr Düsi und ich alte erfahrene Hasen im WtasO Business. Erlauben es Zeit und Wetter dann bauen wir um eine Flasche Wein herum auch gerne einmal ein opulentes Mahl auf und genießen dann den Wein, die Lebensmittel, die Lokalität und die Stimmung stundenlang wie hier unter dieser Linde.

Wir können uns aber auch auf kalte Klimate einstellen und ein Glühwein WtasO inmitten der Ruinen alter Römervillen organisieren.

Hier ein Beispiel für ein WtasO im Ausland, in Stockholm schaut man vor dem öffentlichen Weingenuss lieber im Internet nach wo dies überhaupt erlaubt ist in dieser Stadt. Dies war eines der erstaunlichsten WtasOs für mich, dachte ich doch die Schweden wären offen und liberal, aber an diesem Beispiel Wein öffentlich an einem schönen Platz in Kopenhagen trinken zu wollen belehrte mich eines besseren.

Das Atemberauschendste WtasO hatte ich jedoch zweifelsfrenossen ihn, inmitten der Naturgewalt des Rheinfalles, wir setzten über auf den Felsen und öffneten unseren Wein und dass im Anblick vieler ungläubig staunender Gesichter.

Aber was bleibt nach all den vielen Weinen an schönen Orten? Es bleibt die Erkenntnis dass der Wein zur schönen Nebensache wird wenn er in guter Gesellschaft genossen wird. Denke ich an all die schönen Situationen, tun mir diejenigen leid die tagtäglich in einem Kämmcherchen sitzen und Weine mit Punkten bewerten ohne je zu begreifen dass sie seine wahre Größe niemals in Zahlen pressen können.

Zur Weinrallye #79 verabredete ich mich mit einem guten Freund und wir genossen auf der der Heidelberger Brücke einige wunderbare Weine, dabei ein alte Geselle wie ein 1983er Deidesheimer Nonnenstück Müller-Thurgau Kabinett vom Winzerverein Deidesheim.

Zugegeben, der Wein hat seine besten Zeiten hinter sich, aber was solls, es geht ja vielmehr um sie Sache selber, darum Zeit mit einem Freund zu verbringen, darum den Moment zu genießen.

Ich kann nur jedem Wünschen dass sich viele Gelegenheiten ergeben mit guten Freunden Wein zu trinken, der Platz dazu ist immer schön, egal wo.

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Weinrallye #79 – Wein trinken an schönen Orten

Mit der Ausgabe #79 der Weinrallye am 31. Oktober 2014 möchte ich gerne wieder einmal eine alte Aktion von mir ins Gedächtnis rufen, Wein trinken an schönen Orten!

Es ist inzwischen leider nicht mehr normal in der Öffentlichkeit eine Flasche oder ein Glas Wein zu trinken, es kann passieren dass man schräg angeschaut wird, oder noch schlimmer, dass das beispielsweise in bestimmten Stadtteilen das Ordnungsamt vorbeikommt, dir den öffentlichen Weingenuss verbietet und ein Bussgeld auferlegt. Völlig Absurd, aber in einigen Orten und Städten bereits traurige Realität.
Wein trinken an schönen Orten soll zeigen dass Alkoholgenuss in der Öffentlichkeit nicht zwangsläufig mit Sauferei zu tun hat und dass es das normalste auf der Welt ist an einem schönen Ort ein Glas Wein zu genießen. Wir wissen ja alle, der wahre Genuss von Wein hat viel mehr damit zu tun in welcher Gesellschaft und welcher Umgebung der Wein genossen wird!

In diesem Sinne sind die Teilnehmer der Weinrallye #79 aufgefordert über den Genuss von Wein an einem schönen Ort zu berichten. Gerne dürft ihr auf Erinnerungen, auch aus dem Urlaub zurückgreifen.

Also, genießt den Wein, genießt die Freiheit ihn überall trinken zu dürfen und genießt die Freiheit die euch diese Weinrallye #79 in Bezug auf Auswahl der Weine und den Ort wo ihr ihn genießt euch läßt!!

Wer einen öffentlichen Platz oder einen schönen Ort zum publizieren seines Beitrages sucht ist willkommen mich zu kontaktieren, gerne stelle ich dieses Blog, 25cl oder die Facebookseite Wein trinken an schönen Orten zur Verfügung.

Ich bin gespannt auf das was da kommt und wünsche euch viel Spass,

euer Thomas

Info Weinrallye: die Regeln | Facebook Gruppe |

Die Weinrallye ist ein derzeit monatlich stattfindendes Blogevent. Jeweils ein anderes Blog bestimmt ein Thema und ruft dazu auf, zu diesem Thema einen Artikel zu verfassen. Sinn und Zweck einer Weinrallye ist einzig und alleine der Spass und die Motivation schöne Themen aufzuarbeiten.

Hier ein paar WtasO Beispiele:

 

 

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Ein paar Fragen an Petra Mayer zum Thema Pinotage

Denke ich an Pinotage denke ich an Wein aus  Südafrika. Denkt man an Wein aus Südafrika und befindet sich in Deutschland führt der gedankliche Weg direkt zur Südafrikanischen Weinwerbung. Die WOSA ist die Repräsentanz des südafrikanischen Weines in Deutschland und deren Chefin ist Petra Mayer. Und natürlich interessiert mich was sie über Pinotage denkt und habe sie einfach gefragt, ganz schnell per E-Mail und bekam ganz schnell Antworten.

Welche Begriffe fallen ihnen ein wenn sie an Pinotage denken?

„Herausforderung, Gaumenvesuv, Lanzerac Pinotage 1966, Cape Blends“

ui, Lanzerac Pinotage 1966. Klingt spannend. Verbinden Sie damit schöne Erinnerungen, einen schönen Moment oder einen großen Wein?

Habe ich 1996 getrunken – knapp 30 Jahre nach seiner Geburt, anlässlich meiner “Inthronisation” als Repräsentantin der WOSA. :-)) Aber demnach kannst du dir vorstellen, der Wein war excellent! (Verkostung ist ja immer subjektiv). Faszinierend war für mich seine Eleganz, seine Frucht und seine Finess – klar Reife war spürbar, aber eins wurde schmeckbar: Es braucht keinen hohen Alkoholgehalt um mit Würde zu reifen! Ich behaupte nahezu, das Gegenteil ist der Fall, aber bei dieser These ist die Beweisführung noch nicht abgeschlossen … :-)) Ich freu mich noch über jeden Probanten.
Welche Bedeutung hat Pinotage für den südafrikanischen Weinbau? 

Pinotage wird als heimische Rebsorte von den Winzern sehr geschätzt (auch wenn ihn nicht unbedingt jeder mag). 1925 kreuzte Dr. Abraham Izak Perold (Erster Prof. für Viticulture, Stellenbosch) den Pinotage aus Pinot Noir und Hermitage, der Bezeichnung für Cinsaut in der Kapregion. Das man diese Pflänzchen überhaupt fand, unterlag einem großen Zufall, den Dr. Perold hatte diese in seinem heimischen Garten in Stellenbosch ausgesät und nach seinem Umzug zur KWV in Paarl, gerieten sie in Vergessenheit. Bis sein Universitätskollege Dr. Charlie Niehaus, der von den Sämlingen wusste, diese ausgrub und diese am Elsenburg Agricultural College unter der Leitung von Prof. CJ Theron weitervermehrt wurden.

Vor knapp 15 Jahren (1998) waren nach Angaben des südafrikanischen Informationsdienstes (SAWIS) in Südafrika rund 3.800 Hektar mit Pinotage Reben bepflanzt. Heute liegt die Anbaufläche bei rund 7.200 Hektar Pinotage, das sind etwa 16 Prozent des gesamten Rotweinanbaus. Somit ist Pinotage nach Cabernet Sauvignon und Shiraz, die flächenmäßig drittstärkste Rotweinsorte. In der Gesamtbilanz roter und weißer Rebsorten hält der Pinotage einen Anteil von 7,2 Prozent (Rang 7 auf der Rebsortenliste). Die drei größten Pinotage-Gebiete sind Swartland (ca. 1.600 Ha), Paarl (1.300 ha) und Stellenbosch (1.200 ha).

Ist Pinotage Identitätstiftend für den südafrikanischen Weinbau?

Pinotage ist Südafrikas Leitsorte, da sie in der Kapregion gekreuzt wurde und (bislang) nahezu nur in Südafrika angebaut wird. Südafrikas Weinwirtschaft verdankt Pinotage ein großes Ansehen zu einer Zeit als der Weinbau und das Land Südafrika unter der internationalen Ächtung und Sanktionen litt. Es war 1991 als Buyers Truter, damals Kellermeister bei Kanonkop, von der International Wine and Spirit Competition mit seinem 1989 Pinotage zum Weinmacher des Jahres ausgezeichnet wurde. 

Das sorgte natürlich für Aufsehen und Furore, wenn man die politischen Rahmenbedingungen zu der damaligen Zeit bedenkt. Südafrikas Weinwirtschaft litt einerseits unter den durch die KWV strikt kontrollierten und eingeschränkten Rahmenbedingungen innerhalb des Landes. Andererseits waren die Erzeuger von der internationalen Welt des Weines, dem Zugang zu Wissen und z. B. zu gesundem Rebmaterial völlig abgeschnitten. Die Weine, die unter den damaligen Bedingungen produziert wurden, lagen weit unter der Qualität wie man sie heute kennt. Und auch bei Pinotage lag der Fokus auf billigen Volumenweinen – der Fokus auf Qualität und Optimierung im Weinbau nahm erst nach der politischen Öffnung des Landes 1994 volle Fahrt auf. 

Als sich für Südafrikas Weinwirtschaft die Türen zu internationalen Weinmärkten, sah man vielfach Pinotage als Flaggschiffsorte und großer Hoffnungsträger für Südafrikas Weinwirtschaft, um sowohl Image als auch Marktpotenziale zu erobern. Doch brillierten nur wenige Pinotages – der Stolz des Kaps sorgte eher für erhitzte Diskussionen, um Stilistik und Potenzial und polarisierte innerhalb und außerhalb des Landes. Viel Kritik gab es für seine damalige Aromatik die an verbrannte Gumminoten und Teer erinnerte und den Gaumen mit seinen rauchigen, ruppigen und robusten Noten erzürnte. Seine Anhänger und Fürsprecher schlossen sich 1995 unter der Leitung von Buyers Truter, in der Pinotage Association zusammen, diskutierten und forschten. 1995 riefen sie die TOP 10 Pinotage Award ins Leben, die ein wesentlicher Ansporn für die Winzer war um sowohl im Weinbau als auch im Keller auf Qualität zu setzen. Das Credo Buyers Trauter: „Ein großer Pinotage ist in punkto Reife- und Gerbstoffmanagament und bei der Vergärung eine Herausforderung aber dann in seinem verbesserten Geschmack für Südafrika auch eine große Chance.“ 

Heute haben sich zwei Stilrichtungen bzw. sogar drei etabliert: Der moderne „Lifestyle“ Pinotage – elegant, fruchtbetont und dezenter im Gerbstoff. Und der gehaltvoll kräftige Typ, der gehaltvoll schmeckt und deutliche Gerbstoffe mitbringt und mit zunehmender Reife immer zugänglicher wird. 

Der neueste „Gag“, der jüngeren Konsumentenschichten sehr gehypt wird, ist der Coffee bzw. Mocca Pinotage! Deutlich erkennbare Kaffeeröstaromen, die sich mit der Frucht vermählen und reduziert im Gerbstoff, findet weltweit vor allem bei jüngeren Zielgruppen Anerkennung. Angestammte Pinotagepioniere (und auch ich) zucken hier nur ratlos mit den Schultern, da man sich diese Euphorie auf Seiten der Konsumenten nicht erklären kann.  

Ich persönlich mag Pinotage am Liebsten als „Cape Blend“, sprich als Cuvée mit z. B.  Shiraz und Cabernet. Diese Cuvées haben für mich, neben Bordeaux Blend oder den zunehmenden Rhône Blends , aufgrund des Hauptanteils Pinotage, eine Originalität die unverkennbar Südafrika transportiert. Pinotage ist auf jeden Fall ein prägender Bestandteil der südafrikanischen Weinidentität, denn er ein einzigartiger Protagonist der  Weingeschichte Südafrikas. Aber er ist eben nicht der Hauptdarsteller, sondern nur eine Stimme im Konzert, die Südafrikas facettenreiche Weinidentität auszeichnet. 

Zu welchem Essen empfehlen sie Pinotage?

Ein „Lifestyle“ Pinotage (gerne auch leicht gekühlt) geht gut zu gegrilltem Fisch, insbesondere wenn dieser leichten Röstaromen der Kruste aufweist. Er schmeckt auch gut zu winterlichen Eintöpfen und zu einem „Bobotie“. Zu meiner Überraschung passt dieser Typ auch zu Sushi, wie z.B. Nigri (mit Sojy und Wasabi) – aber da ist halt ein wenig Experimentierfreude angebracht.  

Die kräftigen Pinotages, empfehle ich zu Spareribs, Ochsenschwanz oder Osobuco. Gut auch zu kräftig gegrilltem Fleisch, insbesondere wenn es dazu eine würzige Barbecue Sauce gibt. Ein im Fass gereifter Pinotage älteen Jahrgangs, zeigt oft eine Spur leichter Trüffelnoten, dazu kann man schon auch mal ein Stück dunkle Schokolade ausprobieren. 

Vielen Dank an Petra Mayer dass sie das mit gemacht hat!!

Info WOSA & Petra Mayer:  Webseite | Twitter | Facebook | FlickrBiografie | Südafrika Wein & Style | pm-kommunikation

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Info Weinrallye:

Wer eine Weinrallye mitmachen möchte ist willkommen dies zu tun, Blog und öffentliche Facebookseiten sind uns als Plattform für Weinrallye Artikel willkommen. Wem eine entsprechende Webseite fehlt kann gerne das Winzerblog für seine Veröffentlichung nutzen, bitte einfach bei mir melden.

Die aktuelle Weinrallye #76 welche Anlass für dieses Artikel war, wurde ausgerufen von Peter Züllig auf dem Blog Sammlerfreak und trägt das Thema „Pinotage – der Ungeliebte“

Weitere Infos und Organsisation der Weinrallye: die Regeln | Facebook Gruppe |

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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft | Zusammenfassung Teil 1

Der erste in unserem Weingeschenkemarathon war Peter Züllig, er bekam von mir meinen derzeitigen Lieblingswein, eine Grauburgunder Auslese geschenkt und ich kann zufrieden sein mit seinem Urteil, denn in seinem Beitrag schreibt Peter Züllig unter anderem:

… Und ich bin glücklich, dass er mich glücklich gemacht hat. Zuerst einmal, dass ich ihn überhaupt kennen lernen durfte. Der Ruländer hat – entgegen meiner Vorurteile – deutsche Weinehre gerettet.

Peter seinerseits beschenkte Harald vom Weingut Steffens-Kess mit etwas ganz aussergewöhnlichem, einem Kultwein wie Harald diesen Gantenbein Chardonnay nennt. Harald schreibt in seinem Blogartikel:

Ich mußte mich beherrschen, ihn nicht vor Weihnachten zu trinken. So lag das Fläschchen dann untern Weihnachtsbaum und wurde Heiligabend nebst anderen Weinen probiert

Wie nicht anders zu erwarten setzte sich Harald mit dem Wein so lange kritisch auseinander bis wohl nichts mehr davon übrig war. Zuvor jedoch, war es an Harald dem Bastian Foerg vom Blog geschmacksreich ein Geschenk zu machen. Dank der großzügigkeit von Harald kamen gleich 3 Flaschen bei Bastian an mit im Versandkarton ein Mosto Cotto , Bastian schreibt:

Was in aller Welt ist ein Mosto Cotto? Ich gestehe, dass ich keinerlei Ahnung habe was sich in der ersten Flasche verbirgt. So öffne ich einfach mal und gebe ein wenig von der honigbraunen, sirupartigen Flüssigkeit in ein Likörglas. Geschmacksprobe: Aromatische Süße mit ordentlicher Säure

Das beweist, wer an der Weinrallye teilnimmt kann was lernen, auch ich habe im Rahmen einer Weinrallye gelernt was Mosto Cotto ist und wie es schmeckt. Bastian seinerseits wollte der Großzügigkeit des Moselaners in nichts nachstehen und verschenkte 3 Flaschen Wein nach Österreich die auch pünktlich dort ankamen, bei Bernhard Fiedler. Bernhard hat die exotischen deutschen Weinflaschen mit Hilfe seiner Familie und Freunde geleert und sich an ihnen erfreut und bedankt sich wie folgt:

Herzlichen Dank für diese äußerst geschmackvolle Erweiterung meines Wein- und Weinbloghorizontes an Bastian Foerg

Bernhards österreichisches Geschenk ging nach Deutschland, zu Christin vom Blog Hauptsache Wein. Und Bernhards Wein hatte Glück, er wurde nicht verkocht sondern richtig verkostet und dann ganz und komplett ausgetrunken:

Ein Pfund Kassler später waren wir satt, der Wein alle, alle glücklich, rotweinselig und zufrieden.

Das ist doch ein echtes Kompliment, was kann einem Wein besseres passieren als zu schmecken, selig zu machen und leer getrunken zu werden? Christins Geschenk ging zu Torsten vom Blog Allem Anfang … der sich ordentlich über diesen Zufall freute und dafür eine wunderschöne Verkostungsnotiz abliefert:

Ich habe den Wein an den letzten beiden Abenden verkostet und fand einen durchaus respektablen, eher von mineralischer Tiefe und frischer Säure als von vordergründiger Frucht geprägten trockenen Riesling. Die Nase am ersten Abend verhalten, etwas Aprikose und ein Hauch von Kiwi und Melone, doch insgesamt zeigt sich der Wein eher verschlossen. Am Gaumen findet sich dann etwas Frucht zusammen mit einer recht erfrischenden, fast ein wenig “bizzelnden” Säure (oder ist da noch etwas Co2?), dazu Extrakt und die unverkennbar vom Boden stammenden Schiefernoten. Unter allem liegt ein Hauch von Bitterkeit. Nein, kein unschöner Bitterton, eher eine in der Mineralität des Weines ruhende Note, die dem Wein zusätzliche Struktur und Tiefe gibt.

Torsten mag es mir verzeihen das ich ihn so lange zitiere, aber nur einen kurzen Satz zu zitieren hiesse auch vieles wegzulassen, das wollte ich einfach nicht. Torsten selbst durfte auch etwas verschenken, seine Weinflasche ging nach Paris, zu Katja von Bolli’s Kitchen. Und was macht Katja mit dem Wein?

Und so habe ich dann erstmal in der Küche den Wein aufgemacht und getestet…..

Was für ein Glück für den Wein! Er ist da wo jeder Foodblogleser gerne sein möchte, in Bolli’s Küche, auf dem Tisch, ganz nah dran, in Reichweite zu den ganzen Köstlichkeiten die dort zubereitet werden!

Jetzt bin ich schon neidisch auf Weinflaschen …. Nun denn, die Reise geht weiter, aus Paris nun macht sich eine Flasche Wein in Katjas Auftrag auf den Weg zu Nathalie vom Blog Cucina Casalinga die sich über diesen „bissigen Französischen Hund“ freute:

Ein junger Wein, der aber nach sehr viel mehr schmeckt

Nathalie dann machte dem Peer F. Holm ein Geschenk, einen Bocksbeutel, und, der Wein hat ihm auch noch geschmeckt, so kommt Peer am Ende gar zum Schluss

Meine Quintessenz des Ganzen: Eine genussvolle Überraschung!
Ich glaube nicht, dass ich mir selber eine fränkische restsüße Weißburgunder Spätlese aus 2009 gekauft oder im Restaurant bestellt hätte …

Danke Peer, das ist einer der schönsten Sätze dieser Weinrallye, denn genau darum geht es, mit Genuss seinen eigenen Horizont zu erweitern! Ich wünschte nur alle Menschen der Weinwirtschaft wären dazu bereit wie es die Teilnehmer der Weinrallye sind.

Ganz kurz Luft holen, weiter zum nächsten Artikel wo mir ob des folgendes Zitates erneut der Atem stockte:

Dieser Wein hat mich an einen besonders schönen Menschen erinnert. Ein Gesicht, das Dich fesselt, das Du immer wieder ansehen musst ohne davon loszukommen. Pure Schönheit. Und immer mit der Gefahr ausgestattet, langweilig zu wirken. Und wie diese schönen Gesichter oft im Alter richtig zu faszinieren wissen, so ist ganz klar, das ich diesen Wein zu jung getrunken habe …

Ist das nicht eine absolut traumhafte Weinbeschreibung? Wenn ich der Winzer oder Kellermeister von ABADIA RET’UERTA wäre, würde ich mich vor Astrid vom Blog Arthurs Tocher Kocht vor Dankbarkeit für diese Weinbeschreibung in den Staub werfen. Dem Peer F. Holm würde ich ebenfall einige Kisten dieses Weines zukommen lassen in der Hoffnung das er ihn an viele tolle Blogger verschenkt die dann noch viel mehr solche tolle Sachen schreiben! Ja, genau das würde ich tun 100%ig

Also nachdem Peer F. Holm die liebe Astrid mit einem offensichtlich fantastischen Wein beschenkte war es an ihr dem Herrn Utecht vom Blog Utecht schreibt ein Geschenk zu machen.
Und, was soll ich sagen, lest selber was Joerg Utecht schreibt:

Weintrinker sind aber genauso Genießer wie Süchtige und wenn der Alkohol in solch vollendeter Form in den Körper gelangt, bleibt psychedelisches Schwärmen eher Effekt als Absturzlatenz. Außerdem gilt: Lieber eine Flasche brillianter Mineralik und runder Wucht als ein kalter Truthahn. Eindeutig ein Nachmittagswein übrigens, ich habe ihn in einem Zug ausgetrunken, alleine und glücklich.

Mir gehen langsam die Superlativen aus, solche Texte, solche Fotos, solche Menschen solche Aktionen, sie sind es die das Weinweb zu so etwas wunderbaren machen, etwas einmaligen, etwas ganz besonderen, solche Texte, solche Sätze solche Worte sind der Grund dafür das ich und ganz ganz ganz viele andere Menschen sich im Weinweb tummeln und dort pudelwohl fühlen!

Ich lese jedes Wort aller Beiträge, manche Beiträge lese ich zweimal, dreimal oder viermal, ich mag gar nicht aufhören zu lesen, muß aber, die Augen tränen (nicht nur vom Bildschirm!), ich gehe jetzt träumen und zögere das Ende noch hinaus …

… bleibt in der Nähe, bald geht es weiter mit der Zusammenfassung

 

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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Das mit den Geschenken ist ja immer so eine Sache, wem soll man was schenken und freut sich der Beschenkte überhaupt darüber und kann er es gebrauchen? Vermutlich kennen es die meisten unter uns das man Geschenke bekommt und keine Ahnung hat was man damit anfangen soll? Wer kennt sie nicht diese unsäglichen Geschenke wie kitschige Porzellan Papageien die man nie aufhängt, Gongs die man nie nutzt, Bilder die nie aufgehängt werden, Kleider die nie jemand trägt, Bücher die keiner liest, Süßigkeiten die nie verspeist werden, Gutscheine die nie eingelöst werden. Trotzdem, obwohl man etwas bekommt was man gar nicht mag bedankt man sich dafür und freut sich über diese nette Geste des schenkens. Es geht also nicht um das „was“, sondern vielmehr um das „das man etwas tut“

Wikipedia schreibt über das Geschenk:

Ein Geschenk (von (ein)schenken, also dem Bewirten eines Gastes) ist die freiwillige Übertragung des Eigentums, zum Beispiel einer Sache oder einem Recht an einen anderen, ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Im übertragenen Sinne kann man auch jemandem seine Aufmerksamkeit, sein Vertrauen oder seine Liebe schenken.

Klingt kompliziert, ist es aber nicht, wobei wir uns ja mit dem verschenken von Wein ohnehin auf einer anderen Ebene befinden, ist doch das weitergeben von Essen und Trinken auch immer Ausdruck von Gastfreundschaft und Gastfreundschaft ist noch viel mehr als ein bloßes Geschenk.

Zu dieser Weinrallye nun durfte ich dem Peter Züllig ein Geschenk machen, ich habe mich für etwas ganz traditionelles entschieden, eine badische Grauburgunder Auslese, mit stattlichen 14 % vol und einer Restsüße von 13 g/ltr ein klassischer Vertreter dessen was man früher als Ruländer getrunken hat. Ich hoffe sehr das der Wein nicht zu sehr aus der Norm fällt und ihm doch ein wenig schmeckt. (ich glaub es hat ihm gemundet!)

Ich selber habe auch einen Wein von Stefan geschenkt bekommen, einen 2009er Cabernet vom Weingut Riparbello aus der Toscana. Laut Etikett ein Betrieb der nach ökologischen Richtlinie IT BIO 2006 arbeitet. Eine Norm die mir bisher unbekannt ist, aber ich vermute es handelt sich um das was bei uns in Deutschland wohl als EU-Bio bekannt ist.

Weinrallye #58 || Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Weinrallye #58 || Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Urspünglich wollte ich den Wein zu einem opulenten Menü mit Freunden servieren, aber schon beim öffnen war leider klar das würde nicht funktionieren denn eine intensiver Uhuton schlug mir entgegen noch ehe ich überhaupt etwas in das Weinglas einschenkte. Einen Tag später habe ich es nochmal versucht den Wein zu trinken, aber sorry das ging nicht. Dieser Wein ist wieder einmal ein schönes Beispiel dafür wie unterschiedlich doch die Qualitätsanforderungen in unserem uneinheitlichen Europa doch sind. Ein Wein mit diesem hohgen Wert an Essigsäure ist in Deutschland nicht verkehrsfähig. Egal, jetzt könnte man natürlich sagen, einem geschenkten Gaul guckt man nicht ins Maul, aber als Kellermeister habe ich mir natürlich eine Aversion gegen solche Aromen angewöhnt, ich bin geschult und getrimmt darauf das solche Aromen niemals einer Flasche entweichen an deren Produktion ich beteiligt bin, dementsprechend kann ich mich auch nicht hinsetzen und solch einen Wein geniessen. Schade!

In so fern tut es mir fast Leid das mein Blogbeitrag zu dieser Weinrallye hier bereits endet, denn mir ist sehr wohl klar das solche Aromen in anderen Ländern und von anderen Geschmäckern wohl geschätzt werden.

Aber trotzdem, es ging ja nicht um den Wein an sich, sondern um die Geste selber. Deshalb stand der Wein auch die ganzen Festtage über immer bei uns in der Küche und war zumindest visuell ein steter Begleiter dieser Feiertage! Ein herzliches Dankeschön an Stefan für diesen Wein, denn er war vielleicht nicht ideal zum trinken, aber für Gesprächsstoff bei uns am Tisch hat er allemal gesorgt!

Nachtrag: Wie auf dem Foto unschwer zu erkennen ist, hat der Wein auch in meinem Umfeld bald einen Liebhaber gefunden der mein Problem mit diesem Wein so ganz und gar nicht nachvollziehen konnte. So kam es das dieser Wein eine wunderbare herzhafte Kürbissuppe begleiten durfte und unseren Gast glücklich, wohl und zufrieden stimmte. von wegen andere Geschmäcker in fernen Ländern, es war die direkte Nachbarschaft die begeistert war!

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Ein Wein authentisch wie Asterix und Obelix ….

Ein Gastbeitrag zur Weinrallye #58 von Karl Josef Thul ausgerufen im Winzerblog

Als ich Erfuhr, dass Thomas mit der Weinrallye Nr. 58 den Winzerblog schließen wird, war es vollkommen klar für mich da mitzumischen. Schließlich kenne ich Thomas schon seit einiger Zeit. Nicht nur online – auch persönlich, und wenn wir uns sehen sind es immer freudige Momente. Einzig auf den Besuch bei mir an der Mosel warte ich schon länger…
Von einem guten Bekannten also zu zweimal absolutem Neuland. Mir wurde Joachim Kaiser vom Blog Vinositas  zugeteilt, bzw. ich ihm. Er und sein Blog waren mir bis zu diesem Zeitpunkt unbekannt.
Die zweite Unbekannte in dieser Gleichung erreichte mich in Form einer Flasche Rotwein. Mal ehrlich, wer kennt schon die „AC Irouleguy“ ? Geographisch befinden wir uns im Französischen Pyrinäenvorland ca. 50km von Biarritz entfernt. Mit 210ha eher klein. Rote Leitrebsorte ist der Tannat.
Auch der mir zugedachte Wein von der Domaine Pascale et Bixintxo Aphaule ist aus dieser Rebsorte hergestellt. Tannat ist berühmt und berüchtigt für wahre Tanninbomben. Dieser Wein ist authentisch hoch drei. So wie sich Asterix und Obelix in ihrem kleinen Dorf gegen die Römer wehren, erwehrt man sich hier erfolgreich der önologischen Moderne. Überkonzentrierte Frucht und harmonische Säurestruktur sucht man vergebens. In der Nase im ersten Eindruck Pferdestall! Es sei ihm verziehen. Ein rustikaler Südfranzose der ohne Brettanomyces daher käme würde wohl als untypisch abgelehnt. Weiter riecht man Schokolade. Die 90%ige die man vor der Ballonfahrt zu sich nimmt! Im Geschmack rauhe Struktur mit unreifen Anklängen gepaart mit Leder und Anflügen von dunklen Beeren.
Hier würde ich mir etwas Moderne wünschen. Tannat, ohne zu Entrappen in 25 Jahre alten Barriquefässern auszubauen kann man aber auf jeden Fall als mutig bezeichnen.
Damit sich der Kreis schließt habe auch ich Wein auf den Weg gebracht. Wie es sich für einen Moselwinzer gehört, wurde ein Paket mit Riesling der Post übergeben um es zur lieben Iris Rutz-Rudel zu bringen.

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37 freundliche Weihnachtsgrüße sind schon unterwegs

Es ist schön zu sehen das diese Aktion so vielen Leuten Spass bereitet und sich wirklich Gedanken darüber gemacht wird was verschenkt wird!

Jeder Teilenehmer sollte vom Namen über ihm eine Flasche Wein geschenkt bekommen und an den nachstehenden Namen eine Flasche Wein verschenken und jeder sollte auch entsprechend von mir benachrichtigt worden sein! Falls nein bitte umgehend bei mir melden!!!

Das Winzerblog

Peter Züllig

Weingut Steffens Kess

geschmacksreich

Bernhard Fiedler

Daalgard  & Jordan

Torsten Goffin

Bolli’s Kitchen

Cucina Casalinga

Peer F. Holm

Arthurs Tochter

Utecht schreibt

Vinalia

German Abendbrot

bushcooks kitchen

Dimitri Taits

Schnutentunker

the institute of drinks

drunkenmonday

hundertachtzig°

Vinositas

Weingut Thul

Weingut Lisson

Theresa Arns

Michaela Loidl

Nele Brugues

Dirk Würtz

Matthias Metze

@Babsanette

Rheinterassenhof

weinreich

betterwine.de

Stefan Schwytz

Küchenjunge

Sven Zerwas

Jonas Kiefer

Petra Hildebrand

Stefan Pfeiffer

Die Anmeldung ist noch bis zum 18. Dezember geöffnet, danach werde ich diesen Verkostungsring schliessen. Sollte es dann noch mindestens 3 Nachzügler geben werde ich gerne einen weiteren eigenen Nachzügler Verkostungsring eröffnen, wir haben ja bis zum 28. Dezember Zeit!

Alle Infos zu dieser Aktion finden sich HIER im Winzerblog

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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft || Weinrallye #58

Lange schon habe ich überlegt wie ich das Projekt Winzerblog ordentlich beenden könnte, denn schon lange ist die Zeit reif dafür. Aber das Blog einfach abschalten bringe ich nicht übers Herz, darum eine letzte Aktion und dann ist hier Schluss.
Im Grunde war es naheliegend als letzte Aktion auf diesem Blog eine Weinrallye durchzuführen, aber eben eine etwas abseits der gewohnten Pfade und genau das soll jetzt geschehen!

Das Web 2.0, social media und alles drumherum haben mir über viele Jahre Spass bereitet und meist hatte das Winzerblog irgendwie damit zu tun.

Aber Dinge ändern sich und für mich wird es höchste Zeit dieses alte Flaggschiff Winzerblog still zu legen und dieses Kapitel zu beschliessen. Aber keine Angst, ich bleibe dem bloggen verbunden, ich werde mich in Zukunft anders mit dem Thema Wein auseinandersetzen.

Dem Winzerblog habe ich viel zu verdanken, unter anderem unzählige Teilnahmen an Veranstaltungen, viele großartige Bekanntschaften, aber auch wahre Freundschaften!
Und Freundschaften soll man pflegen, die meisten Weinblogger kennen sich mittlerweile persönlich  und darum möchte ich anregen das wir uns zum Jahresende hin mit dem beschenken was wir alle gemeinsam so lieben – Wein!

Der Grundgedanke dieser Weinrallye ist ganz einfach, Vorbild ist das Wichteln, nur wir verzichten dabei auf die Anonymität.

Ich möchte diese Weinrallye so handhaben wie eine Ringverkostung, jeder Teilnehmer bekommt eine Flasche Weine geschenkt und jeder Teilnehmer verschenkt eine Flasche Wein. Mir ist klar das diese Weinrallye somit durch das Porto jedem Teilnehmer zusätzlich Geld kosten wird, aber ich habe irgendwie die Hoffnung das sich trotzdem genügend Leute finden werden die bereit sind für diesen Spass dieses „Extra“ in Kauf zu nehmen.

Wer wem etwas zuschickt und von wem etwas bekommt ergibt sich aus der Reihenfolge der Anmeldungen, ich werde dies auch entsprechend hier im Winzerblog publizieren. Die jeweiligen Versandadressen gehen dann direkt per Email an den Versender, diese werde ich natürlich nicht veröffentlichen.

Anmeldeschluss ist der 18. Dezember 2012, die Weinrallye selber findet dann statt am 28. Dezember 2012.

Zusammenfassung:

  • Du bist bereit eine Flasche Wein als Geschenk an einen anderen Blogger zu verschicken.
  • Das Geschenk beinhaltet die Versandkosten
  • Du wirst bitte am 28. Dezember über den Wein den du geschenkt bekommen hast bloggen.
  • Natürlich würde ich mir auch wünschen das du ein paar Worte über den Wein verlierst den du versendet hast, zumindest warum du ausgerechnet dieses Wein verschenkt hast.
  • Es gibt keine Vorgabe welchen Wein ihr verschenkt, bzw welchen Wert er haben sollte. Ich schlage vor jeder gibt einen Wein den er gerne selber trinkt. Wenn jemand sehr großzügig sein will darf er das natürlich, sollte aber selber nicht erwarten das es andere über das übliche Mass hinaus sind!
  • Anmeldung bitte ausschliesslich per Email (winzerblog@googlemail.com) an mich und bitte nicht vergessen mir die Versandadresse mitzuteilen!!
  • Bitte verschickt den Wein so bald es euch möglich ist, spätestens jedoch am 19. Dezember. Da ja bekannt ist wer von wem etwas bekommt kann ja bei Problemen oder Verzögerungen direkt miteinander Kontakt aufgenommen werden.

Jetzt freue ich mich auf möglichst viele, nette und freundliche Teilnehmer!

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…. und von meinen neuen Projekten erzähle ich euch dann in Zusammenfassung zu dieser Weinrallye

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10 Gründe Naturwein zu machen

Zugegeben, das Thema Naturwein beschäftigt derzeit viele Autoren und offensichtlich auch immer mehr Weinproduzenten und jetzt auch die 50. Ausgabe der Weinrallye ausgerufen und organsisiert vom Lissonblog!

Irgendwie scheint jeder Weinmensch an diesen Punkt zu kommen an dem er sich überlegt seine konventionellen Pfade der Weinproduktion zu verlassen und einen neuen Weg einzuschlagen. In der Mitte des Lebens angekommen hinterfragen viele menschen ihre Existenz und manch einem gelingt es dann sogar seinen ausgetrampelten Pfad zu verlassen und etwas Neues zu beginnen, Konsequenzen aus dem bisherigen Leben zu ziehen und quasi nochmal neu anzufangen. so oder so ähnlich könnte es eine für mich durchaus vorstellbare Variante sein jetzt sofort mit der Naturweinproduktion zu beginnen 🙂

10 mögliche Gründe die dafür sprechen Naturwein herzustellen

  1. Die Winzer Midlifecrisis „nochmal was Neues anfangen“ zu müssen
  2. Der Wunsch der Nachwelt nach Nachhaltiges und sinnvolles zu überlassen
  3. Die logische Fortsetzung des Terroirgedanken, wie schmeckt mein Wein wirklich
  4. Wein zu machen nicht mit Hilfe von Behandlungsmitteln, sondern mit Handwerk und know how, will sagen mit Hirn und nicht nach Beipackzettel
  5. Marketing, Naturwein ist ein sagenhafter und bisher völlig unverdorbener Begriff
  6. Wenn schon Umstellung dann mit allen Konsequenzen. Konventionell und Öko kann ja schließlich jeder und ist nichts besonderes
  7. Spieltrieb, die Weinbereitung bekommt wieder die Komponente des Unerwarteten, das Produkt ist wirklich nicht mehr vorhersehbar oder planbar
  8. Die Produktion von Naturwein ist natürlich auch die ideale Form für Quer- und Späteinsteiger die geschmacklich noch nicht konditioniert sind wie „normale“ Weinmenschen
  9. Wein machen ohne wirklich zu wissen wie es geht. Ich denke so mancher Naturwein ist ein Produkt aus der Not geboren das die Produzenten es einfach nicht „besser“ wissen. Wer ohne jegwelche Vorkenntnisse und Beratung beginnt Wein zu machen müßte eigentlich zwangsläufig bei Naturwein landen. Viele dieser Weine erinnern mich an meine Jugend als in jedem Haushalt noch ein Mostfass stand und jeder versuchte einen ordentlich Most zu produzieren.
  10. Neugier, Mut und Risiko

Mein Wein zur Weinrallye

Ich habe meine Weine für diese Weinrallye bei Vins Vivants gekauft, dort bietet sich eine große Vielfalt zu meiner Meinung nach sehr fairen Preisen. Wobei, ich muß ehrlich sagen es liegen viele unendlich große weite Universen zwischen den Qualitäten dieser Weine! War ich bei meinem ersten Naturwein noch zutiefst beeindruckt bin ich es bei diesem Wein leider nicht! Wenngleich ich zugeben muß das mich sein Äusseres ja extrem anspricht! Von meinen 4 Naturweinen belegt dieser Wein den 4. Platz und ich hoffe auf einen besseren neuen Jahrgang …

Domaine la petite Baigneuse| vin naturel | 2009er Juste Ciel

Domaine la petite Baigneuse| vin naturel | 2009er Juste Ciel

Infos zum Wein:

2009er Juste Ciel
Weinart: Weiß
Rebsorten: Macabeu, Grenache blanc&gris
Alkoholgehalt : 14%vol.
Alter der Reben : > 50-100 Jahre
Böden: Schiefer
Ausbau: vin naturel
Style: steinig – hefig – iodig
Serviervorschlag: 14°C, dekantieren (bis 3h)
Haltbarkeit: bis 7 Tage (geöffnet, gekühlt)
Genußoptimum : 2012 bis 2019

Infos zum Weingut:

Domaine la petite Baigneuse | Philippe Wies | Roussillon
Größe: 12,5ha
Rebsorten: Macabeu, Grenache gris&blanc, Grenache, Carignan, Syrah
Böden: Schiefer
Anbau: biologisch
Ertrag: 20 hl/ha

Bezugsquelle Deutschland: Vins Vivants | Web| Shop| Blog| Facebook

 

 

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Weinrallye #50 | Naturwein

Das Lissonblog fordert jeden auf am 27. April über Naturwein zu schreiben. Da es keine offizielle Definition für Naturwein gibt bietet Iris folgende Variante an:

… also alles, was ausgehend von chemiefreien Trauben aus ökologisch bearbeiteten Weinbergen dann auch im Keller möglichst ohne die möglichen (und üblichen …) hunderte von zugelassenen Zusatzstoffe auskommt .

Natürlich ist es letztendlich jedem selbst überlassen wie er denn Naturwein definiert, lasst es uns einfach wissen!

Wer ebenfalls einmal eine Weinrallye mitmachen möchte ist willkommen dies zu tun ob Blog und öffentliche Facebookseiten sind uns als Plattform  für deine ARtikel willkommen.  Das Gastgeberblog veröffentlicht auch gerne GAstbeiträge, meldet euch einfach dort! Infos und Plattform für die Organsisation der Weinrallye ist die Mixxt Community

 

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