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Weinrallye

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft | Zusammenfassung Teil 1

Der erste in unserem Weingeschenkemarathon war Peter Züllig, er bekam von mir meinen derzeitigen Lieblingswein, eine Grauburgunder Auslese geschenkt und ich kann zufrieden sein mit seinem Urteil, denn in seinem Beitrag schreibt Peter Züllig unter anderem:

… Und ich bin glücklich, dass er mich glücklich gemacht hat. Zuerst einmal, dass ich ihn überhaupt kennen lernen durfte. Der Ruländer hat – entgegen meiner Vorurteile – deutsche Weinehre gerettet.

Peter seinerseits beschenkte Harald vom Weingut Steffens-Kess mit etwas ganz aussergewöhnlichem, einem Kultwein wie Harald diesen Gantenbein Chardonnay nennt. Harald schreibt in seinem Blogartikel:

Ich mußte mich beherrschen, ihn nicht vor Weihnachten zu trinken. So lag das Fläschchen dann untern Weihnachtsbaum und wurde Heiligabend nebst anderen Weinen probiert

Wie nicht anders zu erwarten setzte sich Harald mit dem Wein so lange kritisch auseinander bis wohl nichts mehr davon übrig war. Zuvor jedoch, war es an Harald dem Bastian Foerg vom Blog geschmacksreich ein Geschenk zu machen. Dank der großzügigkeit von Harald kamen gleich 3 Flaschen bei Bastian an mit im Versandkarton ein Mosto Cotto , Bastian schreibt:

Was in aller Welt ist ein Mosto Cotto? Ich gestehe, dass ich keinerlei Ahnung habe was sich in der ersten Flasche verbirgt. So öffne ich einfach mal und gebe ein wenig von der honigbraunen, sirupartigen Flüssigkeit in ein Likörglas. Geschmacksprobe: Aromatische Süße mit ordentlicher Säure

Das beweist, wer an der Weinrallye teilnimmt kann was lernen, auch ich habe im Rahmen einer Weinrallye gelernt was Mosto Cotto ist und wie es schmeckt. Bastian seinerseits wollte der Großzügigkeit des Moselaners in nichts nachstehen und verschenkte 3 Flaschen Wein nach Österreich die auch pünktlich dort ankamen, bei Bernhard Fiedler. Bernhard hat die exotischen deutschen Weinflaschen mit Hilfe seiner Familie und Freunde geleert und sich an ihnen erfreut und bedankt sich wie folgt:

Herzlichen Dank für diese äußerst geschmackvolle Erweiterung meines Wein- und Weinbloghorizontes an Bastian Foerg

Bernhards österreichisches Geschenk ging nach Deutschland, zu Christin vom Blog Hauptsache Wein. Und Bernhards Wein hatte Glück, er wurde nicht verkocht sondern richtig verkostet und dann ganz und komplett ausgetrunken:

Ein Pfund Kassler später waren wir satt, der Wein alle, alle glücklich, rotweinselig und zufrieden.

Das ist doch ein echtes Kompliment, was kann einem Wein besseres passieren als zu schmecken, selig zu machen und leer getrunken zu werden? Christins Geschenk ging zu Torsten vom Blog Allem Anfang … der sich ordentlich über diesen Zufall freute und dafür eine wunderschöne Verkostungsnotiz abliefert:

Ich habe den Wein an den letzten beiden Abenden verkostet und fand einen durchaus respektablen, eher von mineralischer Tiefe und frischer Säure als von vordergründiger Frucht geprägten trockenen Riesling. Die Nase am ersten Abend verhalten, etwas Aprikose und ein Hauch von Kiwi und Melone, doch insgesamt zeigt sich der Wein eher verschlossen. Am Gaumen findet sich dann etwas Frucht zusammen mit einer recht erfrischenden, fast ein wenig “bizzelnden” Säure (oder ist da noch etwas Co2?), dazu Extrakt und die unverkennbar vom Boden stammenden Schiefernoten. Unter allem liegt ein Hauch von Bitterkeit. Nein, kein unschöner Bitterton, eher eine in der Mineralität des Weines ruhende Note, die dem Wein zusätzliche Struktur und Tiefe gibt.

Torsten mag es mir verzeihen das ich ihn so lange zitiere, aber nur einen kurzen Satz zu zitieren hiesse auch vieles wegzulassen, das wollte ich einfach nicht. Torsten selbst durfte auch etwas verschenken, seine Weinflasche ging nach Paris, zu Katja von Bolli’s Kitchen. Und was macht Katja mit dem Wein?

Und so habe ich dann erstmal in der Küche den Wein aufgemacht und getestet…..

Was für ein Glück für den Wein! Er ist da wo jeder Foodblogleser gerne sein möchte, in Bolli’s Küche, auf dem Tisch, ganz nah dran, in Reichweite zu den ganzen Köstlichkeiten die dort zubereitet werden!

Jetzt bin ich schon neidisch auf Weinflaschen …. Nun denn, die Reise geht weiter, aus Paris nun macht sich eine Flasche Wein in Katjas Auftrag auf den Weg zu Nathalie vom Blog Cucina Casalinga die sich über diesen “bissigen Französischen Hund” freute:

Ein junger Wein, der aber nach sehr viel mehr schmeckt

Nathalie dann machte dem Peer F. Holm ein Geschenk, einen Bocksbeutel, und, der Wein hat ihm auch noch geschmeckt, so kommt Peer am Ende gar zum Schluss

Meine Quintessenz des Ganzen: Eine genussvolle Überraschung!
Ich glaube nicht, dass ich mir selber eine fränkische restsüße Weißburgunder Spätlese aus 2009 gekauft oder im Restaurant bestellt hätte …

Danke Peer, das ist einer der schönsten Sätze dieser Weinrallye, denn genau darum geht es, mit Genuss seinen eigenen Horizont zu erweitern! Ich wünschte nur alle Menschen der Weinwirtschaft wären dazu bereit wie es die Teilnehmer der Weinrallye sind.

Ganz kurz Luft holen, weiter zum nächsten Artikel wo mir ob des folgendes Zitates erneut der Atem stockte:

Dieser Wein hat mich an einen besonders schönen Menschen erinnert. Ein Gesicht, das Dich fesselt, das Du immer wieder ansehen musst ohne davon loszukommen. Pure Schönheit. Und immer mit der Gefahr ausgestattet, langweilig zu wirken. Und wie diese schönen Gesichter oft im Alter richtig zu faszinieren wissen, so ist ganz klar, das ich diesen Wein zu jung getrunken habe …

Ist das nicht eine absolut traumhafte Weinbeschreibung? Wenn ich der Winzer oder Kellermeister von ABADIA RET’UERTA wäre, würde ich mich vor Astrid vom Blog Arthurs Tocher Kocht vor Dankbarkeit für diese Weinbeschreibung in den Staub werfen. Dem Peer F. Holm würde ich ebenfall einige Kisten dieses Weines zukommen lassen in der Hoffnung das er ihn an viele tolle Blogger verschenkt die dann noch viel mehr solche tolle Sachen schreiben! Ja, genau das würde ich tun 100%ig

Also nachdem Peer F. Holm die liebe Astrid mit einem offensichtlich fantastischen Wein beschenkte war es an ihr dem Herrn Utecht vom Blog Utecht schreibt ein Geschenk zu machen.
Und, was soll ich sagen, lest selber was Joerg Utecht schreibt:

Weintrinker sind aber genauso Genießer wie Süchtige und wenn der Alkohol in solch vollendeter Form in den Körper gelangt, bleibt psychedelisches Schwärmen eher Effekt als Absturzlatenz. Außerdem gilt: Lieber eine Flasche brillianter Mineralik und runder Wucht als ein kalter Truthahn. Eindeutig ein Nachmittagswein übrigens, ich habe ihn in einem Zug ausgetrunken, alleine und glücklich.

Mir gehen langsam die Superlativen aus, solche Texte, solche Fotos, solche Menschen solche Aktionen, sie sind es die das Weinweb zu so etwas wunderbaren machen, etwas einmaligen, etwas ganz besonderen, solche Texte, solche Sätze solche Worte sind der Grund dafür das ich und ganz ganz ganz viele andere Menschen sich im Weinweb tummeln und dort pudelwohl fühlen!

Ich lese jedes Wort aller Beiträge, manche Beiträge lese ich zweimal, dreimal oder viermal, ich mag gar nicht aufhören zu lesen, muß aber, die Augen tränen (nicht nur vom Bildschirm!), ich gehe jetzt träumen und zögere das Ende noch hinaus …

… bleibt in der Nähe, bald geht es weiter mit der Zusammenfassung

 

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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Das mit den Geschenken ist ja immer so eine Sache, wem soll man was schenken und freut sich der Beschenkte überhaupt darüber und kann er es gebrauchen? Vermutlich kennen es die meisten unter uns das man Geschenke bekommt und keine Ahnung hat was man damit anfangen soll? Wer kennt sie nicht diese unsäglichen Geschenke wie kitschige Porzellan Papageien die man nie aufhängt, Gongs die man nie nutzt, Bilder die nie aufgehängt werden, Kleider die nie jemand trägt, Bücher die keiner liest, Süßigkeiten die nie verspeist werden, Gutscheine die nie eingelöst werden. Trotzdem, obwohl man etwas bekommt was man gar nicht mag bedankt man sich dafür und freut sich über diese nette Geste des schenkens. Es geht also nicht um das “was”, sondern vielmehr um das “das man etwas tut”

Wikipedia schreibt über das Geschenk:

Ein Geschenk (von (ein)schenken, also dem Bewirten eines Gastes) ist die freiwillige Übertragung des Eigentums, zum Beispiel einer Sache oder einem Recht an einen anderen, ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Im übertragenen Sinne kann man auch jemandem seine Aufmerksamkeit, sein Vertrauen oder seine Liebe schenken.

Klingt kompliziert, ist es aber nicht, wobei wir uns ja mit dem verschenken von Wein ohnehin auf einer anderen Ebene befinden, ist doch das weitergeben von Essen und Trinken auch immer Ausdruck von Gastfreundschaft und Gastfreundschaft ist noch viel mehr als ein bloßes Geschenk.

Zu dieser Weinrallye nun durfte ich dem Peter Züllig ein Geschenk machen, ich habe mich für etwas ganz traditionelles entschieden, eine badische Grauburgunder Auslese, mit stattlichen 14 % vol und einer Restsüße von 13 g/ltr ein klassischer Vertreter dessen was man früher als Ruländer getrunken hat. Ich hoffe sehr das der Wein nicht zu sehr aus der Norm fällt und ihm doch ein wenig schmeckt. (ich glaub es hat ihm gemundet!)

Ich selber habe auch einen Wein von Stefan geschenkt bekommen, einen 2009er Cabernet vom Weingut Riparbello aus der Toscana. Laut Etikett ein Betrieb der nach ökologischen Richtlinie IT BIO 2006 arbeitet. Eine Norm die mir bisher unbekannt ist, aber ich vermute es handelt sich um das was bei uns in Deutschland wohl als EU-Bio bekannt ist.

Weinrallye #58 || Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Weinrallye #58 || Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Urspünglich wollte ich den Wein zu einem opulenten Menü mit Freunden servieren, aber schon beim öffnen war leider klar das würde nicht funktionieren denn eine intensiver Uhuton schlug mir entgegen noch ehe ich überhaupt etwas in das Weinglas einschenkte. Einen Tag später habe ich es nochmal versucht den Wein zu trinken, aber sorry das ging nicht. Dieser Wein ist wieder einmal ein schönes Beispiel dafür wie unterschiedlich doch die Qualitätsanforderungen in unserem uneinheitlichen Europa doch sind. Ein Wein mit diesem hohgen Wert an Essigsäure ist in Deutschland nicht verkehrsfähig. Egal, jetzt könnte man natürlich sagen, einem geschenkten Gaul guckt man nicht ins Maul, aber als Kellermeister habe ich mir natürlich eine Aversion gegen solche Aromen angewöhnt, ich bin geschult und getrimmt darauf das solche Aromen niemals einer Flasche entweichen an deren Produktion ich beteiligt bin, dementsprechend kann ich mich auch nicht hinsetzen und solch einen Wein geniessen. Schade!

In so fern tut es mir fast Leid das mein Blogbeitrag zu dieser Weinrallye hier bereits endet, denn mir ist sehr wohl klar das solche Aromen in anderen Ländern und von anderen Geschmäckern wohl geschätzt werden.

Aber trotzdem, es ging ja nicht um den Wein an sich, sondern um die Geste selber. Deshalb stand der Wein auch die ganzen Festtage über immer bei uns in der Küche und war zumindest visuell ein steter Begleiter dieser Feiertage! Ein herzliches Dankeschön an Stefan für diesen Wein, denn er war vielleicht nicht ideal zum trinken, aber für Gesprächsstoff bei uns am Tisch hat er allemal gesorgt!

Nachtrag: Wie auf dem Foto unschwer zu erkennen ist, hat der Wein auch in meinem Umfeld bald einen Liebhaber gefunden der mein Problem mit diesem Wein so ganz und gar nicht nachvollziehen konnte. So kam es das dieser Wein eine wunderbare herzhafte Kürbissuppe begleiten durfte und unseren Gast glücklich, wohl und zufrieden stimmte. von wegen andere Geschmäcker in fernen Ländern, es war die direkte Nachbarschaft die begeistert war!

Info Weinrallye:
Wer eine Weinrallye mitmachen möchte ist willkommen dies zu tun, Blog und öffentliche Facebookseiten sind uns als Plattform für Weinrallye Artikel willkommen. Wem eine entsprechende Webseite fehlt kann gerne das Winzerblog für seine Veröffentlichung nutzen, bitte einfach bei mir melden.

Infos und Plattform für die Organsisation der Weinrallye ist die Mixxt Community oder das Winzerblog

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Ein Wein authentisch wie Asterix und Obelix ….

Ein Gastbeitrag zur Weinrallye #58 von Karl Josef Thul ausgerufen im Winzerblog

Als ich Erfuhr, dass Thomas mit der Weinrallye Nr. 58 den Winzerblog schließen wird, war es vollkommen klar für mich da mitzumischen. Schließlich kenne ich Thomas schon seit einiger Zeit. Nicht nur online – auch persönlich, und wenn wir uns sehen sind es immer freudige Momente. Einzig auf den Besuch bei mir an der Mosel warte ich schon länger…
Von einem guten Bekannten also zu zweimal absolutem Neuland. Mir wurde Joachim Kaiser vom Blog Vinositas  zugeteilt, bzw. ich ihm. Er und sein Blog waren mir bis zu diesem Zeitpunkt unbekannt.
Die zweite Unbekannte in dieser Gleichung erreichte mich in Form einer Flasche Rotwein. Mal ehrlich, wer kennt schon die „AC Irouleguy“ ? Geographisch befinden wir uns im Französischen Pyrinäenvorland ca. 50km von Biarritz entfernt. Mit 210ha eher klein. Rote Leitrebsorte ist der Tannat.
Auch der mir zugedachte Wein von der Domaine Pascale et Bixintxo Aphaule ist aus dieser Rebsorte hergestellt. Tannat ist berühmt und berüchtigt für wahre Tanninbomben. Dieser Wein ist authentisch hoch drei. So wie sich Asterix und Obelix in ihrem kleinen Dorf gegen die Römer wehren, erwehrt man sich hier erfolgreich der önologischen Moderne. Überkonzentrierte Frucht und harmonische Säurestruktur sucht man vergebens. In der Nase im ersten Eindruck Pferdestall! Es sei ihm verziehen. Ein rustikaler Südfranzose der ohne Brettanomyces daher käme würde wohl als untypisch abgelehnt. Weiter riecht man Schokolade. Die 90%ige die man vor der Ballonfahrt zu sich nimmt! Im Geschmack rauhe Struktur mit unreifen Anklängen gepaart mit Leder und Anflügen von dunklen Beeren.
Hier würde ich mir etwas Moderne wünschen. Tannat, ohne zu Entrappen in 25 Jahre alten Barriquefässern auszubauen kann man aber auf jeden Fall als mutig bezeichnen.
Damit sich der Kreis schließt habe auch ich Wein auf den Weg gebracht. Wie es sich für einen Moselwinzer gehört, wurde ein Paket mit Riesling der Post übergeben um es zur lieben Iris Rutz-Rudel zu bringen.

Info Weinrallye:
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37 freundliche Weihnachtsgrüße sind schon unterwegs

Es ist schön zu sehen das diese Aktion so vielen Leuten Spass bereitet und sich wirklich Gedanken darüber gemacht wird was verschenkt wird!

Jeder Teilenehmer sollte vom Namen über ihm eine Flasche Wein geschenkt bekommen und an den nachstehenden Namen eine Flasche Wein verschenken und jeder sollte auch entsprechend von mir benachrichtigt worden sein! Falls nein bitte umgehend bei mir melden!!!

Das Winzerblog

Peter Züllig

Weingut Steffens Kess

geschmacksreich

Bernhard Fiedler

Daalgard  & Jordan

Torsten Goffin

Bolli’s Kitchen

Cucina Casalinga

Peer F. Holm

Arthurs Tochter

Utecht schreibt

Vinalia

German Abendbrot

bushcooks kitchen

Dimitri Taits

Schnutentunker

the institute of drinks

drunkenmonday

hundertachtzig°

Vinositas

Weingut Thul

Weingut Lisson

Theresa Arns

Michaela Loidl

Nele Brugues

Dirk Würtz

Matthias Metze

@Babsanette

Rheinterassenhof

weinreich

betterwine.de

Stefan Schwytz

Küchenjunge

Sven Zerwas

Jonas Kiefer

Petra Hildebrand

Stefan Pfeiffer

Die Anmeldung ist noch bis zum 18. Dezember geöffnet, danach werde ich diesen Verkostungsring schliessen. Sollte es dann noch mindestens 3 Nachzügler geben werde ich gerne einen weiteren eigenen Nachzügler Verkostungsring eröffnen, wir haben ja bis zum 28. Dezember Zeit!

Alle Infos zu dieser Aktion finden sich HIER im Winzerblog

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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft || Weinrallye #58

Lange schon habe ich überlegt wie ich das Projekt Winzerblog ordentlich beenden könnte, denn schon lange ist die Zeit reif dafür. Aber das Blog einfach abschalten bringe ich nicht übers Herz, darum eine letzte Aktion und dann ist hier Schluss.
Im Grunde war es naheliegend als letzte Aktion auf diesem Blog eine Weinrallye durchzuführen, aber eben eine etwas abseits der gewohnten Pfade und genau das soll jetzt geschehen!

Das Web 2.0, social media und alles drumherum haben mir über viele Jahre Spass bereitet und meist hatte das Winzerblog irgendwie damit zu tun.

Aber Dinge ändern sich und für mich wird es höchste Zeit dieses alte Flaggschiff Winzerblog still zu legen und dieses Kapitel zu beschliessen. Aber keine Angst, ich bleibe dem bloggen verbunden, ich werde mich in Zukunft anders mit dem Thema Wein auseinandersetzen.

Dem Winzerblog habe ich viel zu verdanken, unter anderem unzählige Teilnahmen an Veranstaltungen, viele großartige Bekanntschaften, aber auch wahre Freundschaften!
Und Freundschaften soll man pflegen, die meisten Weinblogger kennen sich mittlerweile persönlich  und darum möchte ich anregen das wir uns zum Jahresende hin mit dem beschenken was wir alle gemeinsam so lieben – Wein!

Der Grundgedanke dieser Weinrallye ist ganz einfach, Vorbild ist das Wichteln, nur wir verzichten dabei auf die Anonymität.

Ich möchte diese Weinrallye so handhaben wie eine Ringverkostung, jeder Teilnehmer bekommt eine Flasche Weine geschenkt und jeder Teilnehmer verschenkt eine Flasche Wein. Mir ist klar das diese Weinrallye somit durch das Porto jedem Teilnehmer zusätzlich Geld kosten wird, aber ich habe irgendwie die Hoffnung das sich trotzdem genügend Leute finden werden die bereit sind für diesen Spass dieses “Extra” in Kauf zu nehmen.

Wer wem etwas zuschickt und von wem etwas bekommt ergibt sich aus der Reihenfolge der Anmeldungen, ich werde dies auch entsprechend hier im Winzerblog publizieren. Die jeweiligen Versandadressen gehen dann direkt per Email an den Versender, diese werde ich natürlich nicht veröffentlichen.

Anmeldeschluss ist der 18. Dezember 2012, die Weinrallye selber findet dann statt am 28. Dezember 2012.

Zusammenfassung:

  • Du bist bereit eine Flasche Wein als Geschenk an einen anderen Blogger zu verschicken.
  • Das Geschenk beinhaltet die Versandkosten
  • Du wirst bitte am 28. Dezember über den Wein den du geschenkt bekommen hast bloggen.
  • Natürlich würde ich mir auch wünschen das du ein paar Worte über den Wein verlierst den du versendet hast, zumindest warum du ausgerechnet dieses Wein verschenkt hast.
  • Es gibt keine Vorgabe welchen Wein ihr verschenkt, bzw welchen Wert er haben sollte. Ich schlage vor jeder gibt einen Wein den er gerne selber trinkt. Wenn jemand sehr großzügig sein will darf er das natürlich, sollte aber selber nicht erwarten das es andere über das übliche Mass hinaus sind!
  • Anmeldung bitte ausschliesslich per Email (winzerblog@googlemail.com) an mich und bitte nicht vergessen mir die Versandadresse mitzuteilen!!
  • Bitte verschickt den Wein so bald es euch möglich ist, spätestens jedoch am 19. Dezember. Da ja bekannt ist wer von wem etwas bekommt kann ja bei Problemen oder Verzögerungen direkt miteinander Kontakt aufgenommen werden.

Jetzt freue ich mich auf möglichst viele, nette und freundliche Teilnehmer!

Wer eine Weinrallye mitmachen möchte ist willkommen dies zu tun, Blog und öffentliche Facebookseiten sind uns als Plattform für Weinrallye Artikel willkommen. Wem eine entsprechende Webseite fehlt kann gerne das Winzerblog für seine Veröffentlichung nutzen, bitte einfach bei mir melden.

Infos und Plattform für die Organsisation der Weinrallye ist die Mixxt Community oder das Winzerblog

…. und von meinen neuen Projekten erzähle ich euch dann in Zusammenfassung zu dieser Weinrallye

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10 Gründe Naturwein zu machen

Zugegeben, das Thema Naturwein beschäftigt derzeit viele Autoren und offensichtlich auch immer mehr Weinproduzenten und jetzt auch die 50. Ausgabe der Weinrallye ausgerufen und organsisiert vom Lissonblog!

Irgendwie scheint jeder Weinmensch an diesen Punkt zu kommen an dem er sich überlegt seine konventionellen Pfade der Weinproduktion zu verlassen und einen neuen Weg einzuschlagen. In der Mitte des Lebens angekommen hinterfragen viele menschen ihre Existenz und manch einem gelingt es dann sogar seinen ausgetrampelten Pfad zu verlassen und etwas Neues zu beginnen, Konsequenzen aus dem bisherigen Leben zu ziehen und quasi nochmal neu anzufangen. so oder so ähnlich könnte es eine für mich durchaus vorstellbare Variante sein jetzt sofort mit der Naturweinproduktion zu beginnen :-)

10 mögliche Gründe die dafür sprechen Naturwein herzustellen

  1. Die Winzer Midlifecrisis “nochmal was Neues anfangen” zu müssen
  2. Der Wunsch der Nachwelt nach Nachhaltiges und sinnvolles zu überlassen
  3. Die logische Fortsetzung des Terroirgedanken, wie schmeckt mein Wein wirklich
  4. Wein zu machen nicht mit Hilfe von Behandlungsmitteln, sondern mit Handwerk und know how, will sagen mit Hirn und nicht nach Beipackzettel
  5. Marketing, Naturwein ist ein sagenhafter und bisher völlig unverdorbener Begriff
  6. Wenn schon Umstellung dann mit allen Konsequenzen. Konventionell und Öko kann ja schließlich jeder und ist nichts besonderes
  7. Spieltrieb, die Weinbereitung bekommt wieder die Komponente des Unerwarteten, das Produkt ist wirklich nicht mehr vorhersehbar oder planbar
  8. Die Produktion von Naturwein ist natürlich auch die ideale Form für Quer- und Späteinsteiger die geschmacklich noch nicht konditioniert sind wie “normale” Weinmenschen
  9. Wein machen ohne wirklich zu wissen wie es geht. Ich denke so mancher Naturwein ist ein Produkt aus der Not geboren das die Produzenten es einfach nicht “besser” wissen. Wer ohne jegwelche Vorkenntnisse und Beratung beginnt Wein zu machen müßte eigentlich zwangsläufig bei Naturwein landen. Viele dieser Weine erinnern mich an meine Jugend als in jedem Haushalt noch ein Mostfass stand und jeder versuchte einen ordentlich Most zu produzieren.
  10. Neugier, Mut und Risiko

Mein Wein zur Weinrallye

Ich habe meine Weine für diese Weinrallye bei Vins Vivants gekauft, dort bietet sich eine große Vielfalt zu meiner Meinung nach sehr fairen Preisen. Wobei, ich muß ehrlich sagen es liegen viele unendlich große weite Universen zwischen den Qualitäten dieser Weine! War ich bei meinem ersten Naturwein noch zutiefst beeindruckt bin ich es bei diesem Wein leider nicht! Wenngleich ich zugeben muß das mich sein Äusseres ja extrem anspricht! Von meinen 4 Naturweinen belegt dieser Wein den 4. Platz und ich hoffe auf einen besseren neuen Jahrgang …

Domaine la petite Baigneuse| vin naturel | 2009er Juste Ciel

Domaine la petite Baigneuse| vin naturel | 2009er Juste Ciel

Infos zum Wein:

2009er Juste Ciel
Weinart: Weiß
Rebsorten: Macabeu, Grenache blanc&gris
Alkoholgehalt : 14%vol.
Alter der Reben : > 50-100 Jahre
Böden: Schiefer
Ausbau: vin naturel
Style: steinig – hefig – iodig
Serviervorschlag: 14°C, dekantieren (bis 3h)
Haltbarkeit: bis 7 Tage (geöffnet, gekühlt)
Genußoptimum : 2012 bis 2019

Infos zum Weingut:

Domaine la petite Baigneuse | Philippe Wies | Roussillon
Größe: 12,5ha
Rebsorten: Macabeu, Grenache gris&blanc, Grenache, Carignan, Syrah
Böden: Schiefer
Anbau: biologisch
Ertrag: 20 hl/ha

Bezugsquelle Deutschland: Vins Vivants | Web| Shop| Blog| Facebook

 

 

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Weinrallye #50 | Naturwein

Das Lissonblog fordert jeden auf am 27. April über Naturwein zu schreiben. Da es keine offizielle Definition für Naturwein gibt bietet Iris folgende Variante an:

… also alles, was ausgehend von chemiefreien Trauben aus ökologisch bearbeiteten Weinbergen dann auch im Keller möglichst ohne die möglichen (und üblichen …) hunderte von zugelassenen Zusatzstoffe auskommt .

Natürlich ist es letztendlich jedem selbst überlassen wie er denn Naturwein definiert, lasst es uns einfach wissen!

Wer ebenfalls einmal eine Weinrallye mitmachen möchte ist willkommen dies zu tun ob Blog und öffentliche Facebookseiten sind uns als Plattform  für deine ARtikel willkommen.  Das Gastgeberblog veröffentlicht auch gerne GAstbeiträge, meldet euch einfach dort! Infos und Plattform für die Organsisation der Weinrallye ist die Mixxt Community

 

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10 gute Gründe Müller-Thurgau zu trinken

Heute findet die Weinrallye bei Cucina Casalinga statt zum wunderbaren Thema Müller Thurgau. Ich werde mich später mit dem kleinsten Weinblog Deutschlands 25cl beteiligen und vielleicht, vorausgesetzt die heutige Abfüllerei auf dem Weingut klappt wie geplant auch mit meiner Facebookseite “Wein trinken an schönen Orten“. Mal sehen, auf alle Fälle freue ich mich das die Weinrallye wieder startet und wünsche allen Beteiligten als Autor und Leser viel Spass!

10 Gründe mal wieder einen Müller Thurgau zu trinken

  1. Für alle Magengeplagten Menschen kann der Müller-Thurgau eine schöne magenschonende Alternative sein
  2. Durch seine Aromen und seine Eleganz steht diese Rebsorte in der gleichen Reihe wie Scheurebe oder Sauvignon blanc, also ist der Müller-Thurgau Topmodern!!
  3. Ich ganz persönlich liebe die Geschichte wie der Müller Thurgau erstmals nach Deutschland kam! In der Geschichte spielt meine Heimat der Bodensee eine wichtige Rolle, vielleicht finde ich noch die entsprechenden Links damit ihr alles nachlesen könnt :-)
  4. Es gibt nur wenige Weine die die Region, die Böden und die Menschen so deutlich und unterschiedlich schmeckbar machen wie ein Müller-Thurgau. Seine Vielfalt ist gewaltig und meiner Meinung nach der des Riesling deutlich überlegen
  5. Die schönsten Müller-Thurgau kommen vom Bodensee, das ist so und bleibt und wird immer so sein!! Also ein guter Grund wieder einmal dort hin zu fahren, wer einen guten Winzertip sucht oder mit mir Kaffee trinken mag ist herzlich willkommen mich zu kontaktieren, denn ab und zu bin ich auch in meiner Heiamt anzutreffen.
  6. Der Müller-Thurgau ist ein Allrounder der sich fast problemlos zu jeder Art von Speisen gesellt. Wurst, Fisch, Fleisch, oder Gemüse, es ist egal, der Müller Thurgau passt immer.
  7. Der Müller Thurgau ist völlig zu unrecht in der Schmuddelecke. Durch intensive aldisierung und breitflächig angelegter Missbrauch vorneh,lich durch Genossenschaften wurde diese Rebsorte geprügelt und die Geschmacksnerven vieler Konsumenten für immer Müller-Thurgau untauglich gemacht. Die Gene des Müller sind schuld daran, selbt bei hohen Erträgen liefert er noch brauchbare und ordentlich Qualitäten!
  8. Kellerwirtschaftlich macht diese Rebsorte einfach Spass, das spielen mit Säurewerten, Restzucker und den verschiedenen Vinifizierungsvarianten garantieren den Kellermeistern maximalen Spass und Erfahrungsgewinn
  9. Die Alterungsfähigkeit dieser Rebsorte kann überraschend sein. Ich habe durchaus wunderbare frische und jung gebliebene Müller aus den 60er und 70er Jahren verkostet, aber grundsätzlich ist diese Sorte schon eher für den schnellen Genuss geeignet
  10. Das Repertoire dieser Rebsorte ist beachtlich. Egal ob Trockenbeerenauslese, Sekt, Spätlesen oder feine Kabinettweine, diese Rebsorte beherrscht alle Varianten der Qualitätspyramide. Lediglich ganz unten, wenn er zum einfach Saufwein verkommt, nur in dieser Klasse macht er keinen Spass. Aber wer so was kauft, dem ist der Geschmack in der Regel eh abhanden gekommen

Mein Wein zur Weinrallye #49 kommt aus dem eigenen Stall:

2009er Heidelberger Dormenacker
Rivaner trocken
Weingut Clauer, Heidelberg

Fruchtige, schier gar blumige Aromen, deutlich die für den Müller so typische Muskatnote. Ich ganz persönlich liebe den Rivaner wenn er seine Aromatik so kristallklar zeigt wie bei diesem Wein. Die Farbe ist blaß grün und zeigt noch keinerlei Alterungsspuren, warum auch, der Wein ist jung mit Jahrgang 2009! Der Geschmack ist kräftig, intensiv und lange anahltend, auch hier kommt wieder diese eindeutige saubere Muskatnote zum Vorschein. Ich selber trinke diesen Wein gerne und oft, denn er ist bekömmlich und leicht, man darf schon mal ein Vierteleglas mehr trinken ohne gleich Angst haben zu müssen am nächsten Morgen einen dicken Kopf zu haben!

fotos folgen später.

Infos zur Weinrallye finden sich hier im Winzerblog und wer selber einmal eine Weinrallye ausrichten möchte findet alle nötigen Infos auf unserer neuen und nicht ganz fertigen Community Seite bei Mixxt.

 

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Die neue Weinrallye

Zugegeben, wenn die Weinrallye ins stocken gerät ist es meist ein Problem von mir selber, also habe ich einmal für mich festgestellt warum das so ist.

Ich bin in einige Projekte involviert die Phasenweise viel Aufmerksamkeit von mir abverlangen, da ist z.B. das Vinocamp Deutschland, das Projekt Genussblogs das ich gemeinsam mit Theo betreibe, dazu kommt das Weinforum für Winzer und Kellermeister welches  ich demnächst ebenfalls wieder neu starten möchte. Dann bin ab und zu ehrenamtlich tätig, und ja, es gibt auch im realen Leben sehr viele und sehr gute Gründe die dazu führen können das der Computer für viele Wochen und Monate kalt bleibt bzw. nur das wesentliche und wichtige erledigt wird. Daneben habe ich einen Beruf, der mich eigentlich mit Beginn der Weinernte im August/September bis zum Weihnachtsgeschäft voll in Anspruch nimmt. Das wird gerne vergessen, es wird übersehen von denen die im, in und mit dem Internet arbeiten, von denen die unmittelbar und sofort Antworten auf ihre Fragen erwarten, von denen die noch mehr kostenloses, kreatives Engagement erwarten um deren Projekte und Webseiten zu promoten.

Aus dem Zeitmangel heraus habe ich es gerne wenn ich mich auf ein Thema konzentrieren kann, es abarbeiten und mich dann für lange Zeit nicht mehr darum kümmern muß. Für die Weinrallye heißt das, mein Hauptproblem ist das ständige administrieren und das ständige erklären was und wie diese Weinrallye funktioniert. (In meinem Postfach sind derzeit 581 Emails mit Weinrallye getaggt)  Es gibt viele Blogs die nur zu gerne Gastgeber sein möchten, aber wie so oft, sie haben immer wieder nur die Verlinkung im Sinn und weigern sich beharrlich die Regeln komplett zu lesen. Darum habe ich mich nach kurzer Diskussion auf Facebook zu folgender Vorgehensweise entschlossen.

Es wird im laufe des März eine neue Community auf Mixxt geben die sich in Zukunft darum kümmert wer und wo die Weinrallye stattfindet. Den Vorschlag Mixxt zu nehmen fand ich gut, denn die meisten Weinblogger haben sich ja ohnehin schon die Mühe gemacht sich dort zu registrieren weil sie am Vinocamp teilnehmen. In so fern können sie sich dann mit einem einzigen weiteren Klick zur Weinrallye Community anmelden. Darum gilt, wer Gastgeber sein will oder sich via RSS und Email über Weinrallyeneuigkeiten auf dem laufenden halten will, wird dies in Zukunft bitte via Mixxt regeln und dort entsprechende Hinweise platzieren und finden.

Weitere Neuerungen sind:

  • Gastgeber bekommen einen Monat zugeteilt, in diesem Monat finden dann Ankündigung und Weinrallye statt. Es muß niemand mehr auf die Zusammenfassung der Vorgängerweinrallye warten
  • Die Weinrallye im Dezember entfällt, dem Beispiel der Biercommunity folgend gibt es ein Weinwichteln bei dem auschliesslich Autoren von Weinrallyeartikeln des abgelaufenen Jahres teilnehmen können
  • Es wird eine Weinrallye FAQ geben

Infos und ausführliche Erklärungen vor allem zu meinen Plänen im Dezember folgen noch.

Wenn wir uns nun alle ein klein wenig bemühen und vielleicht wenigstens versuchen herausragende Weinrallye Beiträge zu kommentieren und vielleicht sogar mit einem extra Hinweis oder Link honorieren wird das auch für viele Autoren wieder Ansporn sein sich Mühe zu geben und tolle Artikel zu schreiben.

Wenn das jetzt alles nicht funktioniert bin ich ratlos, es gibt nette Menschen die mir Hilfe angeboten haben wie Cucina Casalinga, dafür bedanke ich mich stellvertretend für alle anderen Angebote, aber jetzt versuchen wir es erst einmal so wie oben beschrieben.

Jetzt freue ich mich auf die nächste Weinrallye und auf die nächste Gastgeberin im März, Cucina Casalinga!

Ich werde euch dann im laufe der nächsten Wochen in die neue Weinrallye Community einladen und dort kann sich dann jeder als Gastgeber eintragen oder weitere Anregungen einbringen.

Bis dann, man liest sich oder noch besser, man sieht sich beim Vinocamp.

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Humagne Blanche

Um für die 47. Ausgabe der Weinrallye auch einen Wein aus der Schweiz einbringen zu können habe ich gestern für eine kleine Runde extra noch eine Spezialität aus der Schweiz auf den Tisch gestellt. Das muß sein, spricht man über Alemannien oder über den alemannischen Sprachraum dann gehört die Schweiz natürlich dazu!

Mein Wein zur Weinrallye #47 mit dem Thema Wein aus Allemannia, ausgerufen hier im Winzerblog

2009 Humagne Blanche || Chandra Kurt Collection || Wallis/Schweiz ||
Bezug über K & U Weinhalle € 24,80

Wir waren alle angetan von diesem Wein und das er vielseitig ist hat er auch beweisen. Zum einen war er Essensbegleiter von diversen Burgern, Pizzen und Sushi. Zu allem hat das bestens funktioniert, dieses autochthone schweizer Urgestein hat sich bestens zur modernen Fast Food Küche geschlagen.

Geschmacklich hat mich die Cremigkeit und Tiefe dieses Weines beeindruckt und vor allem die Tatsache das ihn alle am Tisch mochten. Da waren ausgesprochene Rotweintrinker dabei. Weintrinker die ihre ersten Erfahrungen sammeln und gerne zu Modern trocken bis halbtrocken greifen, es waren Kellermeister dabei, und Menschen die eigentlich immer und jederzeit Reisling bevorzugen. Sie alle mochten den Humagne blanche, was für mich persönlich viel mehr Wert ist als irgendwelche bescheuerten Punktebewertungen!

Wikipedia über Humagne Blanche:

Humagne Blanche ist eine autochthone weiße Rebsorte des Schweizer Kantons Wallis. Sie wurde schon im Jahre 1313 in Sion urkundlich als Vinum humanum und auch als Humagny erwähnt. Vermutungen, dass sie über die griechische Kolonie Massilia (dem heutigen Marseille) in die Schweiz gelangt sei, konnten zum teil belegt werden. José Vouillamoz erkannte eine genetische Nähe der Sorte Humagne Blanche zum Colombaud, der mit der Vatersorte der Schweizer Rebsorte verwandt sei. Die Rebfläche beträgt 29,8 Hektar (Stand 2007, Quelle: Office fédéral de l’agriculture OFAG [1])

Den Weinen aus der Humagne Blanche schreibt man gesundheitsfördernde Eigenschaften zu. Er wurde bereits seit dem 12. Jahrhundert als belebender Krankenwein geschätzt und der Name Vinum humanum bezieht sich namentlich darauf.

Der goldgelbe und lange lagerfähige Wein besitzt ein duftiges Bouquet und im Geschmack erinnert er an Feuerstein. Die Sorte wird auch im Walliser Gletscherwein aus dem Val d’Anniviers südlich von Siders verwendet. Die ertragsschwache Humagne Blanche wird als eine der ältesten Schweizer Rebsorten beschrieben. Sie ist recht anfällig gegen den Echten Mehltau und die Rohfäule, so dass die ohnehin schwachen Erträge auch noch in der Menge sehr schwankend sind.

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Heute ist Weinrallye

In der Blogosphäre findet heute die 47. Weinrallye statt, diesmal zum Thema Wein aus Alemannia. Aufgerufen is tjeder der Lust hat etwas zu diesem Tehma zu schreiben, in einem Weinblog oder auf eienr Facebook page.

Ich bin gespannt was es gibt, wie viele Beiträge auflaufen, ich schätze das es eher eine eher kleine Weinrallye gibt weil ich einfach derzeit so weing Zeit online verbringe um die Werbetrommel hätte rühren zu können.

Wer kein Blog hat sich aber trotzdem gerne beteiligen möchte dem stelle ich gerne in Plätzchen hier auf dem Winzerblog zu Verfügung.

Erste Zusammenfassung heute Abend, bis dahin verweise ich auf den liveticker Genussblogs.net, Twittersuche, und die von Iris betreute Facebookseite.

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Weinrallye goes Facebook

Weil es einige Nachfragen zu kommenden Weinrallye gab hier nochmal kurz meine Gedanken was das mit der Weinrallye und Facebook soll.

Bisher fand die Weinrallye nur auf Weinblogs statt, es wurde auf einem Weinblog ein Thema ausgerufen und dann kamen je nach Thema und nach Aufwand des Gastgeberblogs zwischen 6 und 40 weitere Blogs dazu und stellen einen entsprechenden Artikel zum geforderten Thema online. Das funktioniert seit mehreren Jahren wunderbar.

Es ist aber auch Fakt das social media heute nicht mehr nur auf Blogs und Twitter reduziert werden kann wie vor 5 Jahren, viel hat sich getan auf Plattformen wie Facebook und ganz neu Google+. Das könne auch wir Weinblogger nicht mehr ignorieren und immer häufiger tauchen Diskussionen darüber auf wo denn nun die eigentlich Diskussion über einen Artikel statt findet. Für mein Gefühl hat Facebook bisher eher trennend zur Blogosphäre gewirkt als zusammenführend, zumindest wenn man es als ganzes betrachtet.

Interessant ist auch die Tatsache das für Blogs auch auch die Verlinkungen aus Facebook heraus zunehmend wichtiger werden und diese Links somit wieder zur stärkung der Blogs beitragen werden. Umgekehrt wollen die Facebook pages möglichst viele “Fans” oder Abonennten ihrer Seite und freuen sich über jeden Besucher und Leser der von externen Plattformen zu ihnen kommt. Somit ist es doch naheliegend diese für beide Seiten gewinnende Situation zu nutzen indem wir die Weinrallye entsprechend ausweiten.

Ich erhoffe mir damit auch ein wenig mehr Produzenten für die Weinrallye zu gewinnen udn vor allem ein wenig Schwung in dieses Online Event zu bringen. Wichtig für alle Facebooker, nur Seiten können teilnehmen, keine Profile!!!

Wie erstelle ich nun einen Weinrallyebeitrag auf einer Facebookseite?

Ihr geht auf eure Seite deren Administrator ihr sein müßt. Um Links in euren Artikel einfügen zu können müßt ihr den Weinrallyeartikel als eine Notiz schreiben! Wem die Funktion Notizen vollkommen fremd ist hat 2 Möglichkeiten.

1. einfach den Artikel als Pinwandeintrag schreiben, beim abspeichern fragt dich Facebook ob du den Artikel als Notiz veröffentlichen möchtest weil er zu lang ist für die Pinwand.

2. Oder direkt die Funktion freischalten, rechts oben auf Seite bearbeitetn gehen klicken, dann auf der linken Spalte die Funktion Anwendungen anklicken und dann solltest du schon die Funktion Notizen sehen können. Du kannst nun direkt zu die Anwendung gehen um sie zu nutzen, oder auf “Einstellungen bearbeitetn” klicken dann kannst du die Funktion Notizen zu deinem Reiter auf der Seite zufügen und findest diese Funktion in Zukunft direkt auf deiner Seite.

Links einfügen in den Notizen ist ebenfalls ganz einfach, ich bitte uch in eurem FAcebookartikel auf die Regeln der Weinrallye zu verlinken und auf den Artikel der erklärt worum es bei diesem Thema geht. Das sieht dann so aus Am einfachsten kopiert ihr den folgenden Absatz in eure Notiz:

Gastgeber der <a href=”http://winzerblog.de/weinrallye/”>Weinrallye</a> #47 ist das <a href=”http://winzerblog.de”>Winzerblog</a> mit dem Thema <a href=”http://winzerblog.de/weinrallye-47-wein-aus-alemannia-3412/”>Wein aus Alemannia</a>

Ich empfehle zukünftigen Gastgebern übrigens ebenfalls diese Links vorzubereiten und den Teilnehmern bereit zu stellen!

Ausführlich Infos zum erstellen und benutzen von Notizen auf Facebook findet ihr auf der dafür eingerichteten Hilfeseite von Facebook

Alles über die Weinrallye findet sich hier im Winzerblog in der Rubrik Weinrallye

Nochmal!! BITTE KEINE PROFILSEITEN SONDERN NUR FACEBOOK PAGES
Facebookpages sehen z.B. so aus und sind auch für jeden sichtbar der nicht auf Facebook eingeloggt ist Wein trinken an schönen Orten

Bitte informiert den Gastgeber darüber das und wo ihr einen ARtikel auf Facebook zur Weinrallye veröffentlicht habt. Am besten per Kommentar im Gastgeberblog wo das Thema bekannt gegeben wurde, oder per Email

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Weinrallye #47 || Wein aus Alemannia

Ich bin wieder einmal sehr spät dran, aber mit dem ausrufen dier Juli Weinrallye beginne ich endlich den Weinrallyestau aufzuarbeiten der sich inzwischen gebildet hat.

Mit der 47. Ausgabe der Weinrallye wähle ich bewußt ein leichtes Thema da ich mit dieser Weinrallye einmal Neuland betreten möchte.

Als Termin habe ich Sontag den 24. Juli festgelegt. Regeln zur Weinrallye findet ihr hier im Winzerblog.

Doch zunächst das Thema. Es ist ganz einfach. Aus meiner Verbundenheit zu meiner Heimat und die Tatsache das der alemannische Dialektsingsang bei mir Wohlgefhühle auslöst bitte ich euch über Weine zu schreiben deren Urspung das Stammesgebeit der Alemannen ist!
Was wäre das für ein prächtiges Land würde es heute noch tatsächlich politisch existieren? Aber tatsächlich existiert dieses Land nur in der Welt der Spache, als Sprachraum des alemannischen Dialektes! Weiter existieren die Alemannen in Geschichtsbüchern und in einigen Sprachen wie Französisch, türkisch oder italienisch wo für Deutsch nicht die Germanen Wortpate standen sondern die Alemannen. Denken wir doch nur an Frankreich, dort nennt man uns Allemagne :-) Darum lassen wir Alemannien zumindest virtuell für einige Tag aufleben und verkosten die Weine dieses wunderschönen Landstriches.
Hier eine Karte von Wikipedia um einmal grob das Gebiet einzugrenzen von wo der Wein kommen sollte.
, via Wikimedia Commons”]

By Marco Zanoli (Sidonius) [CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or CC-BY-SA-2.5 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)ie Gebiete sind klar,

Wie der Karte zu entnehmen ist, ist hier das Kernland aufgezeigt, Einfall- und Durchmarschgebiete der Allemannen wie z.b. das heutige Nordbaden werden hier nicht aufgezeigt sind aber zur Weinrallye selbstverständlich zugelassen. Die Weinbaugebiete, Baden, Württemberg, Elsaß, kompletter Bodensee, Voralber und eigentlich fast die komplette Schweiz sind zugealssen.
Aber, ich bin ja ein ein großzügiger Gastgeber darum darf alles teilnehmen solange sich irgendein Bezug zu Alemannien herstellen läßt.  So waren z.B. die Alemannen ein räuberisches Volk, darum darf auch das Bardolino und Valpolicella mitmachen. denn die Schlacht am Lacus Benacus zeigt das die Allemannen immer wieder auf Raubzug waren um jenseits ihrer Grenze zu plündern versuchten. So wurde Mainz 2 mal geplündert, selbst gallische Städte wie Reims wurden Opfer alemanischer Raubzüge. Ihr seht, es ist nicht schwer einen Bezug zu den benachbarten Weinbaugebeiten herzustellen.
Damit sollte das Thema klar sein.
Kommen wir zur Neuerung bei dieser Weinrallye. Zunächst als Versuch erlaube ich die Teilnahme von Facebookseiten an der Weinrallye #47, vorausgestzt es handelt sich um Seiten, bzw Pages wie es Facebook nennt!! Diese Pages sind frei zugänglich auch für diejenigen die nicht Mitglied bei Facebook sind. Diese Pages können in Form von Notizen verlinken und Bilder einfügen, in so fern erfüllen sie eigentlich alles was für eine Weinrallye wichtig ist.

Längst sind Facebook und in kürze wohl auch Google+ aus unserer social media Welt nicht mehr wegzudenken. Viele Unternehmen, Winzer und Weinfreunde stellen dort ihre Inhalte ein und verzichten auf Blogs. Facebook und Google sind aus der virtuellen Welt nicht mehr wegzudenken darum möchte ich versuchen diese Systeme in die Weinrallye zumindest als Teilnehmer einzubinden. Probieren wir es einmal, ich selber habe eine eher bescheidene Präsenz auf Facebook somit erwarte ich auch eher wenige Teilnehmer aus dieser Ecke, gerade richtig für einen ersten Versuch.

Schnellinfo zur Weinrallye #47:

Termin 24. Juli 2011 || Schweiz, Baden, Württemberg, Elsass, Vorarlberg und alles weitere was mit Alemannen in Verbindung gebracht werden kann

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Brot- und Butterweine von Thul & Janß

Ich bin ganz arg im Vinocamp Fieber und kann derzeit eigentlich gar nicht meine Weinblogs richtig mit Inhalten füllen! Darum heute nur einen Schnelleintrag über zwei wunderbare Weine die ich heute zum Mittagessen aufgemacht habe um wenigstens diese Weinrallye #46 nicht zu verpassen die dieses Mal vom Weinreich Blog ausgerichtet wird. Das Thema lautet Brot- und Buttwerweine.

Man möge mir verzeihen das ich derzeit die Weinrallyes so wenig und schlecht unterstütze aber das wird wieder besser!!

Die zwei von mir hier vorgestellten Kandidaten sind zwar wahrlich keine Butterweine in dem Sinne das sie einfach oder gewöhnlich sind, aber ich habe sie zum Butterbrot genossen, ich denke das qualifiziert sie für diese Weinrallye.

Weingut Thul Riesling Spätlese und Weingut Janß Spätburgunder trocken

Weingut Thul Riesling Spätlese und Weingut Janß Spätburgunder trocken

Mein erster Wein:
2008er Riesling Spätlese
Detzemer Maximiner Klosterlay
Weingut Thul
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Der Wein präsentiert sich saftig und schmelzig, mit köstlich “harmonisch” eingebundener Restsüße die dem Wein Charakter, Potential und Würde geben. Die ersten Zeichen von Reife sind in der Aromatik deutlich wahrnehmbar und unterstützen die apfligen Aromen beim Flug in die Nasenflügel.
Die Farbe ist ung und frisch, eher blassgelb als blassgold, auch da zeigt sich das der Wein noch ein paar Jahre zu gehen hat
Schade das ich nichts mehr davon habe. Der Wein ist definitiv noch nicht auf seinem Höhepunkt angekommen, da muß er sich noch ein wenig gedulden.

Mein zweiter Wein
2009er Spätburgunder trocken
Weingut Janß Rheinterrassenhof
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Fassprobe

Als ersten freut man sich über die granatrote Farbe die einem schon beim einschenken Lust auf das trinken macht. Der Spätburgunder präsentiert sich fein, weich und würzig mild am Gaumen, wenig Ecken und Kanten eher schlank als mollig ab doch kraftvoll und stoffig. Es mach Spass solch einen Burgunder zu trinken, ich finde ja Burgunsder sind weiblich und der hier vom Weingut Janß ist ein Vollweib, er bringt alles mit was man sich nur wünschen kann, üppige Rundungen, feine Aromatik, tolles Aussehen und nachhaltig beeindruckend.
Rheinhessen Pinot at its best!
Bin gespannt wann der Wein in den Verkauf kommt? Vermutlioch nie, er wird ihn selber trinken.

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Mas des Boislauzon

Mein Beitrag zur 44. Ausgabe der Weinrallye ausgerufen vom Weinblog Origianlverkorkt! Weinblogger sind aufgerufen Weine passend zum Thema “Die Rhône – der Fluß, der Wein, die Winzer” zu schreiben. Infos darüber was eine Weinrallye ist wie sie funktioniert finden sich hier im Winzerblog auf der speziell dafür eingerichteten Weinrallye Seite.

Ich bin ja wahrlich kein Kenner der französischen Weinszene, aber wenn ich ein Kenner französischer Weine sein könnte, dann wünschte ich mir ein Kenner der Region Cote du Rhône zu sein. Es wäre wohl auch die Region Frankreichs, die ich liebend gerne bereisen würde und dies auch ganz bestimmt irgendwann tue.

Ich gönne mir heute 2 Weine und vertraue voll und ganz der Empfehlung meines Weinfachhändlers, ein Rotwein von höchstem Niveau und ein Rosé der einfachsten Kategorie über den man im kleinsten Weinblog Deutschlands bei 25cl.de nachlesen kann ich den Mantel des Schweigens hülle.
Mas de Boislauzon
Der Wein: Mas des Boislauzon, Chateauneuf-du-Pape 2005

Aroma: Würzige kraftvolle Noten, Rauchtöne, Blockschockolade und Zimt

Geschmack: Komplex, vielschichtig, druckvoll und intensiv am Gaumen. voluminös und mundfüllend, alle Geschmacksnerven werden gleichzeitig angeregt, eine wirklich intensive Geschmakserfahrung. Die Tannine sind kräftig aber wohlstrukturiert und nich tagressiv.

Der Wein wirkt jung, seine Farbe ist leuchtend kräftig rubinrot, ohne jegwelche Anzeichen von Alters- oder Reifetönen. Da ist Potential für viele Jahre.

Ein wirklich toller Wein der mich trotz seiner Jugend begeistert!

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