Tag Archives: Kellermeisterfluch

Verfluchter Spammer Cialis

Lieber Cialis,

das ist schon ein sonderbarer Name den du verwendest um einen Kommentar oder Trackback in meinem Blog abzugeben. Ich habe Glück, denn mein LieblingsAdmin hat dieses Blog so gut geschützt das nur ganz selten dieser von dir geschriebene Müll alle Abwehrriegel überwindet und meine Leser mit deinem Dreck belästigt werden.

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Lieber Cialis, dieser hier abgebildete Screenshot ist nun der Einhundertausendste Versuch so etwas im Winzerblog unterzubringen. Glaub mir, hier will das keiner lesen!!

Werter Cialis, schon lange lese ich deine Spameinträge nicht mehr, trotzdem kostet es mich Zeit und Mühe deinen Müll aus meinem Blog zu entfernen. Darum, weil du meine wertvolle Zeit stiehlst bekommst du nun, was du und deine Kumpels verdienen,

den Winzer- und Kellermeisterfluch!!!

Hiermit verfüge ich Kraft meines Berufes, das du, Cialis, ab jetzt auf ewig mit dem Winzer- und Kellermeisterfluch belegt bist, d.h. aller Wein den du fortan trinken wirst, wird grausig, bitter und ekelhaft schmecken wie dein Charakter.

Weiterhin möge dir für jede verschickte Spam ein Furunkel am Allerwertesten wachsen, für jeden Dollar den du gutgläubigen Menschen aus der Tasche ziehst, soll dir, wie von deinen Produkten versprochen, ein gewaltiges Gemächt aus Nase und Ohren erwachsen, solange bis du dein widerliches Handwerk niederlegst.

Übrigens, gib deinen Kumpels Bescheid, sonst geht es denen bald wie dir. Du weißt schon welche Kumpels ich meine, die benutzen ebenfalls ganz lustige Namen wie Hydrocodone, Valium blue, adult acne, Free ringtones und nicht zu vergessen den nude sexy. Aber bitte mache es bald, denn plagen dich erst einmal die Furunkel und wächst das Gemächt in deinem Gesicht, wollen deine Kumpels sicherlich nichts mehr mit dir zu tun haben.

Liebe Grüße

der Winzerblogger

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Infos zum Thema Spam

Der Kellermeisterfluch wurde damit zum dritten Male ausgesprochen, die ersten beiden unerfreulichen Ereignisse die einen Fluch Meinerseits erforderten kann man HIER nachlesen.

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Filed under Sonstiges

20 % aller Journalisten sind korrupt, verlogen und faul

Sehr geehrter Herr Leif,

herzlichen Glückwunsch, Sie haben es geschafft. Man kennt Sie, man spricht über Sie. Ich vermute, das ist es, was Sie wollten? Ist ja auch ein schönes Thema, der Wein. Es gibt mondäne Weingüter, die man wunderbar besuchen kann, selbstverständlich im offenen Cabrio. Herrlich!!!

Aber nicht genug, die Weinbranche bietet genügend Menschen, die sich gerne im Objektiv einer Kamera sonnen. Dazu kommt natürlich der Umstand, dass es eine Fülle an Klischees gibt, die man bestens bedienen kann. Wirklich Klasse!

Aber, man muß kein Journalist sein, um Klischees zu pflegen, um Dummheiten von sich zu geben, um Unwahrheiten zu verbreiten, kurz gesagt, das zu tun, was Sie in Ihrem Beitrag „Die Tricks der Weinmacher“ getan haben. Den Beweis dazu trete ich sofort an:

So arbeiten Journalisten:

  • Recherche? Braucht man nicht, es gibt Wikipedia und schlecht bezahlte Assistenten oder Praktikanten. Man kennt sich ja aus mit dem Wein.
  • Füll dem Journalisten den Kofferraum und er schreibt über dich.
  • Beschenke den Journalisten reichlich, er wird es dir lohnen mit tollen Bildern und Texten.
  • Natürlich schreibt der Journalist nur, was die Leser lesen wollen.
  • Unbekanntes mag der Journalist nicht. Sich etwas zu erarbeiten bedeutet Stress. Auch das mag der Journalist nicht.
  • Gerne lassen sich Journalisten einladen zu Wochenenden in mondänen Hotels mit schönem Wellnessbereich. Natürlich darf die Assistentin mitkommen zu diesem offiziellen Arbeitsbesuch! Die Frau bleibt zu Hause, denn leider kann sie nicht Golf spielen.
  • Journalistengrundsatz: Wer bezahlt, wird bedient.
  • Mit entsprechenden Anzeigenbudgets erregt man die Aufmerksamkeit des Journalisten, da ist ja evtl. auch sonst noch was zu holen.
  • Popelweingüter besucht ein Journalist nicht, es sollten bevorzugt Schlösser sein, denn für Journalisten steht fest: Kleider machen Leute.
  • Mit Lügen haben Journalisten keine Probleme, auch dann nicht, wenn es jeder merkt.
  • Journalisten sind faul und verfolgen stets persönliche Interessen

Ja, Herr Leif, diese Aussagen untermaure ich mit einigen lustigen Zahlen, irgendwo findet sich auch Jemand, der das irgendwie bestätigt.

Dann beginnen wir mit dem Marketing, in der Art: Jeder fünfte Journalist lügt, oder wie wäre es mit: 20 % aller Journalisten sind korrupt, verlogen und faul!!!
Das rockt, das fetzt, das ist geil. Um die Journalisten, die tagtäglich ordentlich ihren Job machen, müssen wir uns ja nicht kümmern, die kennt ja eh keiner!!

Ja, lieber Herr Leif, was Sie in Ihrem Bericht abgesondert haben, war Schwach und zugegeben, auch das Bild, das der eine oder andere Winzer in Ihrem Filmchen abegeben hat, war mehr als jämmerlich. Allerdings vermute ich, dass diese sich einfach Ihrem Niveau angepasst haben. Nun denn Herr Leif, erst zum zweiten Mal in der Geschichte des Winzerblogs ergreife ich meine schärfste Waffe, den Fluch des Kellermeisters.

Hiermit verfüge ich Kraft meines Berufes, dass Sie ab jetzt auf ewig mit dem Winzer- und Kellermeisterfluch belegt sind, d.h. aller Wein und Sekt, den Sie fortan trinken, wird zu extremen Flatulenzen und Rülpsen führen.
Ganz nach Martin Luther: Warum furzet und rülpset ihr nicht? Hat es nicht geschmacket?

Bevor ich es vergesse, darauf hinzuweisen: die 20 % sind natürlich wie bei Herrn Leif frei erfunden. Eben so die Liste „So arbeiten Journalisten“.
Fakt ist, ich habe überhaupt keine Erfahrung im Umgang mit Journalisten, weder positive noch negative. Man könnte auch sagen, so wie Herr Leif keine Ahnung vom Weinbau hat, habe ich keine Ahnung vom Journalismus.

Ja, das wars denn schon, wer sich näher mit der Materie beschäftigen möchte, dem seien die nachfolgenden Links zur Lektüre empfohlen.

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Filed under Alltag im Weingut

Sehr geehrte Frau Schönwald

Sie haben uns vergangene Nacht ein Fax gesendet und dabei einige Dinge vergessen, auf die ich Sie gerne aufmerksam machen würde. Zur besseren Erinnerung schreibe ich gerne einmal Ihren Text in mein privates Blog, denn geschäftlich ist mir die Zeit zu Schade mich mit solchen Dingen auseinanderzusetzen.

HUNOLD & NAUM
Transporte mit Tradition, Bamberg KFT

Vorname Schönwald
(09005) 73 25 – 10

10. Februar 2006

Geschenkgutschein

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte teilen Sie uns mit, ob es möglich wäre, einen unserer Kunden zum Valentinstag mit einem Geschenkgutschein Ihres Hauses in Höhe von € 100,– zu überraschen. Senden Sie uns bzgl. der Abwicklungs- und Zahlungsmodalitäten bitte ein Fax an die (09005) 73 25 – 10 zu.

Eventuell wäre eine Beschleunigung des Prozesses durch Kreditkartenzahlung denkbar.

Für eine zeitnahe Bearbeitung möchten wir uns im Voraus bedanken.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

Frau Schönwalds Name steht hier noch einmal ausgeschrieben

-Sekretariat-

Ganz unten steht dann noch zu lesen:

Bamberg Weltkulturerbe der UNESCO

Besuchen Sie unbedingt unseren neuen Internet Auftritt www.hunoldundnaum.de – Alles von AGBs bis Zweigniederlassungen

Nun Frau Schönwald, auf Ihrer Seite in den AGBs kann man nachlesen, das Sie für die übersendung des Angebotes stolze € 29,83 abzocken.

Liebe Frau Schönwald, leider konnte ich Ihnen kein Angebot für den Gutschein übersenden, weil unsere Telefonanlage es nicht erlaubt. Die Telefonanlage erlaubt das nicht, weil auch Menschen wie Sie, uns besuchen dürfen, eine Flasche Wein kaufen und gerne auch Zuhause anrufen können um zu fragen ob Sie lieber den Silvaner oder den Riesling mitnehmen sollen.
Stellen Sie sich vor, Sie verwählen sich und landen bei einer obskuren, windigen, abzockenden, niederträchtigen und unverschämten 0900er Nummer. Das wäre Ihnen sicherlich peinlich, oder? Damit Ihnen dieses Missgeschick nicht passieren kann, haben wir unserer Telefonanlage verboten solche Nummern anzurufen.
Darum versuche ich auf diese Weise in Kontakt mit Ihnen zu treten, denn ich möchte Sie gerne einladen mit mir auf die ProWein nach Düsseldorf zu fahren, denn dort können Sie ganz viele Weinleute nach Gutscheinen fragen, ohne diese lästigen Faxe nutzen zu müssen. Ich bin mir ganz sicher, das es dort viele Menschen gäbe, die Sie unbedingt kennelernen wollen. Das wäre doch lustig?

Leider haben Sie vergessen Ihre Adresse anzugeben, aber das kann passieren wenn man 1000 Faxe auf einmal mitten in der Nacht verschickt. Schade, denn gerne hätten wir Ihr freundliches Fax anderen freundlichen Leuten gezeigt, die nichts anderes machen, als Leuten wie Ihnen zu erklären wie man das richtig macht. Dafür haben die einen ganz besonderen Ort, das Gefängnis!!

Ach ja, der der Ihnen unsere Faxnummer verkauft hat, könnte im Raum daneben sitzen. Das wäre doch richtig toll!!
Ein Raum weiter sitzt dann derjenige, der Ihnen diese fiese Telefonnummer verkauft hat. Also, dann wird es doch richtig lustig im Bamberger Gefängnis.

Also liebe Frau Schönwald aus Bamberg, ich fürchte ja, Sie heissen gar nicht Frau Schönberg und wahrscheinlich haben Sie einen Schnurbart. Zudem habe ich bisher nur nette und freundliche Menschen aus Bamberg kennengelernt, darum glaube ich, kommen Sie wohl auch nicht aus Bamberg, sondern sitzen irgendwo in einem jämmerlichen Loch und führen ein jämmerliches Leben.

Ich hoffe wirklich das viele meiner Kollegen ebenfalls gemerkt haben was Sie vorhaben!

Zudem verfüge ich Kraft meines Berufes, das Sie ab jetzt auf ewig mit dem Winzer- und Kellermeisterfluch belegt sind, d.h. aller Wein den Sie fortan trinken wird so bitter und jämmerlich sein wie Ihr Charakter.

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