Etikettendrucker

Die Zeiten ändern sich.

Dieser Beitrag scheint älter als 13 Jahre zu sein – eine lange Zeit im Internet. Der Inhalt ist vielleicht veraltet.

Seit sie verfügbar ist, arbeite ich nun bereits mit der Selbstklebetechnik. War es vor einigen Jahren noch ungewöhnlich statt Nassleimetiketten Selbstklebende zu verwenden, ist es heute ziemlich normal geworden.

Einer der Vorteile dieser Technik, man kann seine Etiketten selber bedrucken, von der Druckerei bezieht man nur noch die Rohlinge. Als Drucktechnik dient das Thermotransferverfahren, ähnlich den Faxen der älteren Generation.

Etikettendrucker

Der Hauptvorteil neben den Stückzahlen und dem Immerverfügbarsein ist natürlich der, das während des Druckvorganges z.B. am Winzerblog gearbeitet werden kann.

Die Kostenfrage ist ebenfalls keine mehr, unter Einbeziehung aller Kosten, also auch der, die beim Etikettieren selber anfallen, ist diese Technik die günstigere, vorrausgesetzt, man druckt die Etiketten selber!

Das Problem für viele Winzer ist letztlich das, das man einen PC bedienen können muß und sich in die entsprechende Software einarbeiten muß. Dafür muß man sich zu Beginn einige Stunden Zeit nehmen, ohne geht es nicht. Es ist sicher einfacher einen neuen Weinbergschlepper in Betrieb zu nehmen als einen Etikettendrucker. Man braucht Nerven und Geduld, aber wenn der Drucker einmal läuft, dann läuft er immer. Der im Bild gezeigte Drucker hat übrigens bisher 37 Kilometer Etiketten gedruckt!!

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5 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Thomas Fuchs
    10. Mai 2006 22:16

    Hallo, ich such schon seit langem nach so einem Drucker können Sie helfen?
    Danke Th. Fuchs

  • Firma CAB GmbH in Karlsruhe.

  • Ich wollte mir Etiketten selber herstellen und benutze dafür das Programm Cumulus. Jedoch tu ich dabei ziemlich schwer. Habt ihr ein Tipp für ein benutzerfreundlicheres Programm oder eine andere Möglichkeit, Etiketten selber herzustellen?
    Vielen Dank.

  • Guter Bericht!

  • Der Beitrag ist schon älter, ich möchte aber dennoch etwas dazu sagen.
    Das Problem wird wohl nicht nur sein, den Etikettendrucker in Betrieb zu nehmen oder die Software und den Computer zu bedienen. Zum Teil ist die Qualität der im Thermotransfer-Verfahren bedruckten Selbstklebe-Etiketten nicht mit der im Buchdruck- oder entsprechenden SK-Druck-Maschinen zu vergleichen (vorausgesetzt, der Drucker ist zuverlässig und achtet auf die Qualität!)
    Viele werden auch überfordert sein, die Gestaltung ansprechend hinzubekommen und vor allem auf die gesetzlich vorgeschriebenen Schriftgrößen und Hervorhebungen sowie obligatorischen Angaben zu achten. Eine ordentliche, kleine Druckerei wie das Graphisches Atelier Herzog kann dem Winzer da ordentlich Zeit abnehmen – Zeit, die gewinnbringend im Weinberg, Keller oder beim Blog-Schreiben genutzt werden kann. 🙂

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